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Nach einer kreativen Pause und auf vielfachen Wunsch sind wir zurück. Womit wir nicht gerechnet haben: Dass wenige Stunden vor Aufnahme dieser Episode ein politisches Attentat erfolgt, das weitreichende Konsequenzen für die Zukunft der USA haben wird. Aber wir sind flexibel und kommen davon ausgehend auf verschiedene, wichtige Themen zu sprechen: Das berüchtigte "Project 2025", die Wahlen in Frankreich und UK, die Rolle des Individuums in der Geschichte, Politikverdrossenheit und weshalb Jens' Personal Trainer keine Kritik and Joe Biden duldet.
Man könnte meinen, jeder ist heute ein Gesundheitsexperte. Aber woher kommen das Interesse und die ständig wechselnden Trends? In dieser Episode beleuchten wir den Gesundheitshype im Spiegel des Zeitgeists. Er ist einerseits Mittel gegen Endzeitstimmung und Kontrollverlust in verschiedenen Lebensbereichen. Anderseits wird Gesundheit dank Longevity-Fanatikern wie Bryan Johnson zunehmend zum exklusiven Luxusgut. Die entscheidende Frage ist: Macht uns der Gesundheitshype gesünder oder spaltet er die Gesellschaft?
#DavidSinclair #AndrewHuberman #JoeRogan #MartyMakary #LexFriedman #whoop #Gesundheit #Gesundheitstrend #Gesundheitsfanatismus #Zeitgeist #Endzeitstimmung #Kontrollverlust #Longevity #Luxusgut #BryanJohnson #Gesundheitssparte #Gesellschaftsspaltung #Longevity
Bryan Johnsons $2 Millionen Gesundheitsprogramm auf #Fortune: https://www.youtube.com/watch?v=ySAbF9h2vDg&pp=ygUNYnJ5YW4gam9obnNvbg%3D%3D
Die Credit Suisse kann auch anregende Gespräche auslösen. Ausgehend von der aktuellen #Bankenkrise sprechen wir (natürlich) über #Inflation und die Immobilienmärkte in den USA und der Schweiz, aber auch über die Politisierung von Wirtschaft und Technologie, #ChatGPT, #Crypto und #AI in der #Medizin. Ein thematischer Rundumschlag also - wie immer unscripted und frisch von der Leber.
Effektiver Altruismus ("EA") ist ein Begriff, der nicht zuletzt dank Crypto-Pleitier Sam Bankman-Fried bekannt wurde: Neudeutsch für Gutmenschentum oder ein sinnvoller Ansatz, um die Wohltätigkeitsindustrie zu revolutionieren? Wir stellen vor, was es mit EA auf sich hat und diskutieren, wie sich die Schweiz und die USA bezüglich Spendeverhalten, Philanthropie und Nächstenliebe unterscheiden. Schlussendlich geht es um die alles entscheidene Frage: Wie setzt man die richtigen Anreize, um die Weichen für die Zukunft zu stellen, sei es beim Klimawandel, in der Bildung oder bei anderen, generationenübergreifenden Herausforderungen? Das und mehr in Episode 11 von Fernbeziehung. Have fun!
Wie weiter nach den Midterms? Wir diskutieren die bestimmende Themen der Zwischenwahlen: Abtreibung, die progressive Agenda und die Zukunft der Demokratie. Und wir gehen der Frage nach, wie und ob Elon Musks Übernahme von Twitter den politischen Diskurs in Zukunft beeinflussen wird.
Bestimmt die Menge an Waffen oder die Volksgesundheit, wieviel Gewaltverbrechen passieren? Bei den Schusswaffen pro Kopf liegt die USA weltweit mit grossem Vorsprung vorn. Die Schweiz besetzt immerhin den 19. Rang, hat aber kein nennenswertes Waffenproblem. Hat sie deshalb eine gesündere Gesellschaft? Dieser Frage gehen wir in der neuen Folge von "Ferbeziehung" nach. Gewaltverbrechen sind ein Indikator dafür, wieviel Druck auf der Gesellschaft lastet. Es ist die Kehrseite der in den USA verherrlichten Eigenverantwortung, auf der auch das 2nd Amendment beruht: Es geht um Selbstverteidigung und ein tiefes Misstrauen gegenüber staatlicher Autorität. Der Sozialstaat europäischer Prägung dient in diesem Zusammenhang als Puffer und verhindert Schlimmeres.
Johnny Depp und Amber Heard zerfleischen sich gerade gegenseitig vor Gericht und die Öffentlichkeit schau gebannt zu. Mit dem Verfahren gegen Pierin Vincenz hatte die Schweiz kürzlich einen ähnlich Aufsehen erregenden Fall zu bieten. Dabei sind die Voraussetzungen sehr unterschiedlich: In der amerikanischen Rechtskultur haben Schauprozesse dank der Geschworenengerichte Tradition (O. J. Simpson lässt grüssen), ganz im Unterschied zur Schweiz. Trotzdem erzielte der Vincenz-Prozess national eine ungewöhnlich hohe Aufmerksamkeit. Was sagt das über die Rolle der öffentlichen Meinung bei der Urteilsfindung aus? Eines ist klar: Social Media wirkt als ein "Decentralized Justice System", mit weitreichenden Folgen für die Beteiligten. Gerade deshalb ist Elon Musks Einstieg bei Twitter weit mehr als ein spektakuläres Buyout. Es geht dabei um eine Instanz, die jenseits der drei Gewalten eine enorme und völlig unregulierte Wirkung entfaltet.
This is a frank conversation about life during a time of war, not a geopolitical debate. We focus on the different ways in which the Swiss and the American publics react to what’s happening in Ukraine. Does geographic proximity make a difference in perception? And does it affect our ability and willingness to empathise? We're also delving into some philosophical questions: Is this the return of history with a vengeance and, if so, why did it disappear in the first place? What about our general (in)ability to relate culturally and historically to certain conflicts but not to others? And how about that off-ramp for Putin? We don't have all the answers. What's clear to us is that this war raises deep moral questions on every level - for the conflicting parties as well as the world at large.
Simon berichtet über seinen ersten Trip nach Amerika seit Beginn der Pandemie. Er trifft in Seattle auf Howard Schultz, den langjährigen CEO von Starbucks, und unterhält sich mit ihm über seine gescheiterte Präsidentschaftskandidatur und die polarisierte Politlandschaft. Seattle selbst ist ein Paradebeispiel dafür: Eine linksliberale Stadt, die von Black Lives Matter-Protesten erschüttert wurde und mit massiven sozialen Problemen zu kämpfen hat. Es sind Entwicklungen wie diese, die die Desillusionierung mit dem American Dream beschleunigen. Jens bestätigt: Das Grundvertrauen in die unbegrenzten Möglichkeiten bröckelt. In Europa ist die Situation nicht anders. Mit dem Ukrainekonflikt steht ein Problem vor der Haustür, das die Weltordnung aus den Angeln heben könnte. Der Super Bowl ist in diesem Kontext mehr als ein ultrakommerzielles Sportereignis – er ist ein Mittel, um der Realität zu entfliehen.
Dave Chappelle hat mit seinem Netflix-Special «The Closer» einmal mehr einen Skandal ausgelöst. Ein guter Anlass für Simon und Jens, um zu reflektieren, was es mit Wokeness im Jahr 2021 dies- und jenseits des Atlantik auf sich hat. Stand-up Comedy galt lange als gesunde Katharsis, als Insel des «anything goes», auf der nicht jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird. Im Fall von Chappelle hält die Cancel Culture aber dagegen. Das wirft interessante und schwierige Fragen auf: Welche Interessen gehen vor und sind schützenswert?Jene der Mehrheit oder jene der Minderheit? Was sagt die Tatsache, dass Chappelle mit seinem Humor Erfolg hat, über unsere Gesellschaft aus? Ist die Auflehnung progressiver Aktivisten gerechtfertigt oder kontraproduktiv? Und wer schreibt vor, welche Wörter im Sprachgebrauch akzeptabel sind und welche nicht? Eines ist klar: Die Lage spitzt sich zu. Droht uns die risikolose Gesellschaft, aus Angst, das Falsch zu sagen? Oder ist der öffentliche Diskurs generell in Gefahr? Jens sieht in der sorgfältigen Abwägung von «context» und «intent» einen mögliche Lösungsansatz. Simon ist sich da nicht so sicher.
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