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Die Israel-Korrespondentin der taz darf nicht mehr nach Israel einreisen. Das hat die israelische Regierung entschieden, und die Aufenthaltsgenehmigung für Serena Bilanceri zurückgezogen. Als die Entscheidung Anfang der Woche bekannt wurde, berichteten viele Medien darüber. Die taz selbst, aber auch Organisationen wie Reporter ohne Grenzen verurteilten die Einreisesperre als Einschränkung der Pressefreiheit.
Die Regierung behauptet, Serena habe in Kommentaren zu einem Boykott Israels aufgerufen. Die Korrespondentin bestreitet das. Was steckt also wirklich hinter dem Entzug ihrer Aufenthaltsgenehmigung? In den letzten Monaten hat Serena immer wieder über Siedlergewalt gegen Palästinenser und die Verstrickung der isralischen Armee berichtet.
Wie hat die Korrespondentin die letzten Tage erlebt? Wie steht es um die Pressefreiheit in Israel? Und wie versucht die taz, Serena jetzt doch noch die Einreise zu ermöglichen? Über diese und weitere Fragen hat sie mit taz-Redakteur Leon Holly gesprochen.
Die Folge wurde aufgezeichnet am 14.10.2026 um 12.00 MEZ.
📖 Zum Weiterlesen:
Serena Bilanceri wird Visum verweigert, Erklärung der taz, 12.10.2026
Wenn der Hinterhof zu militärischem Sperrgebiet wird, Reportage von Serena Bilanceri, 07.08.2026
Kritik ist unerwünscht, Bericht von Serena Bilanceri, 11.06.2026
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Sie blockieren Schulen, zünden Böller, Eingangshallen
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taz-Redakteurin Anastasia Zejneli spricht mit taz-Frankreich-Korrespondent Rudolf Balmer über die Hintergründe der Proteste und ihre politische Bedeutung.
Die Folge wurde am 07. 10 um 8.30 Uhr MEZ aufgezeichnet.
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Brasilien wählt und die ganze Welt schaut zu – so titeln international etliche Medien. Und tatsächlich geht es um viel, wenn die Brasilianer:innen an diesem Wochenende unter anderem einen neuen Präsidenten wählen. Offiziell treten 13 Kandiat:innen an, in Wahrheit geht es um ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem bisherigen Präsidenten Lula da Silva und seinem stärksten Kontrahenten - Flávio Bolsonaro – der Sohn von Ex-Präsident Jair Bolsonaro.
Droht mit Bolsonaro ein weiterer Rechtsruck in Lateinamerika, in einem Land wie Brasilien, das wirtschaftlich und politisch enorm relevant ist? Was erhoffen sich die Menschen vor Ort? Und kann der Hoffnungsträger der Linken, Lula da Silva, eine weitere Amtszeit antreten?
Über das Machtgebaren links gegen rechts, über den Machtkampf alt gegen jung, und arm gegen Elite, darüber spricht Tanja Tricarico aus dem Auslands-Ressort der taz mit Brasilien-Korrespondentin Christine Wollowski.
Die Folge wurde aufgezeichnet am 29.09.2026 um 11.00 MEZ.
📖 Zum Weiterlesen:
Mein Leben gehört wieder mir, Reportage von Christine Wollowski, 29.9.2026
Geld für die Armen, Herzen fürs Volk, Bericht von Christine Wollowski, 21.9.2026
-Telenovela in der brasilianischen Justiz, Bericht von Christine Wollowski, 13.09.2026
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Einen Monat ist es her, dass gigantische Wasser- und Geröllmassen in Nepal und Tibet ganze Dörfer unter sich begraben haben. Für ein paar Tage lief diese Katastrophe auf allen Kanälen, mittlerweile aber ist die mediale Aufmerksamkeit der Medien längst weitergezogen. Unsere Korrespondentin für Indien und Südasien ist vor einigen Tagen nach Nepal gereist, um zu sehen, was von der Katastrophe einen Monat später noch zu spüren ist und um mit den Menschen darüber sprechen, wie es jetzt weitergeht.
Wie geht man damit um, wenn die internationale Aufmerksamkeit nachlässt? Wie sieht der Wiederaufbau aus? Und was erlebt eine Reporterin, wenn sie einen Monat nach einer solchen Katastrophe dorthin reist, wo die Folgen noch überall sichtbar sind?
Um diese Fragen dreht sich die aktuelle Folge der fernverbindung. taz-Auslandsredakteurin Judith Poppe spricht dafür mit der taz-Korrespondentin für Indien und Südasien, Natalie Mayroth.
Die Folge wurde aufgezeichnet am 22.09.2026 um 16.00 MEZ.
📖 Zum Weiterlesen:
-"Es fehlte ganz einfach ein Frühwarnsystem", Interview von Nick Reimer, 17.9.2026
-"Der Geruch verwesender Leichen liegt in der Luft", Bericht von Natalie Mayroth, 01.09.2026
-Propaganda statt Aufklärung, Kommentar von Fabian Kretschmer, 30.08.2026
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Kontrolle über die Menschheit, Ausbruchsgefahr, autonome Agentenschwärme: Um die Künstliche Intelligenz gibt es gerade viel Geraune. Die Tech-Bosse der US-amerikanischen KI-Unternehmen (Anthropic, Open AI) haben jüngst zu mehr Regulierung von KI aufgerufen und malen düstere Visionen an die Wand. Die Szenarien reichen bis zur Auslöschung der Menschheit – und das in nicht einmal sehr ferner Zukunft. Seitdem diskutiert die ganze Welt, wie realistisch diese Möglichkeiten sind. Und fragt sich, wie eine Regulierung aussehen könnte.
China hat sich derweil längst zum größten Konkurrenten in Sachen KI entwickelt – und reguliert die KI-Systeme schon - auf ihre eigene Weise. Stellt sich also die Frage: Könnten wir uns was von China abgucken bei der Regulierung? Ist das chinesische Modell möglicherweise gar das Modell der Zukunft? Unser Korrespondent für China und Korea, Fabian Kretschmer, hat im Gespräch mit Judith Poppe Antworten darauf. Genauso wie auf die Frage, warum man chinesische KI-Systeme nicht nach Xi Jinping fragen sollte.
Diese Folge der fernverbindung wurde aufgezeichnet am 16. September um 13.00 Uhr MESZ.
📖 Zum Weiterlesen:
-Keine Macht für Niemand, Kommentar von Fabian Kretschmer, 15.9.2026
-Auch Chinas KP-Führung fürchtet Kontrollverlust durch KI, Bericht von Fabian Kretschmer, 15.09.2026
-EU will lernen, China entgegenzutreten, Eric Bonse und Fabian Kretschmer, 15.09.2026
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Seit dem 7. Oktober 2023 häufen sich die Übergriffe auf Palästinenserinnen und Palästinenser im israelisch besetzten Westjordanland. Besonders in den vergangenen Monaten kommt es immer wieder zu gewalttätigen Aktionen durch extremistische Siedler. 18 Palästinenser wurden 2026 bereits bei Siedlerangriffen getötet.
Serena Bilanceri berichtet als Korrespondentin für die taz aus Israel und Palästina und beschäftigt sich insbesondere mit dem Thema Siedlergewalt. In dieser Folge der Fernverbindung spricht sie mit taz-Auslandsredakteur Fabian Schroer darüber, wie ihre Recherchen in den besetzten Gebieten ablaufen.
Auf welche Probleme stoßen sie und ihre Kollegen? Wie verläuft der Kontakt mit Siedlern und der palästinensischen Bevölkerung? Und welche Rolle spielt die Siedlungspolitik für Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu vor den Parlamentswahlen im Oktober?
Die aktuelle Folge wurde aufgezeichnet am 9. September um 11.30 Uhr MESZ.
📖 Zum Weiterlesen:
-Netanjahu und die radikalen Siedler, Analyse von Serena Bilanceri, 9.9.2026
-Gewollte Eskalation, Bericht Lisa Schneidr, 31.8.2026
-Die Belagerung von Qusra, Bericht von Serena Bilanceri, 15.8.2026
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In Island gab es am Wochenende viel Jubel – und viel Enttäuschung. Die Isländer haben gegen die Wiederaufnahme von Verhandlungen über einen EU-Beitritt gestimmt. Das Nein-Lager hat das Referendum am Ende sehr knapp gewonnen.
Ein Thema hat die Debatte dabei besonders geprägt: die Fische – genauer gesagt die Fischereiquoten. Denn die Sorge vor einer gemeinsamen europäischen Fischereipolitik war eines der wichtigsten Argumente der Gegner eines EU-Beitritts. Aber wie war die Stimmung vor Ort? Was sind die Gründe, aus denen die Isländer der EU skeptisch gegenüberstehen? Und geht es dabei wirklich nur um Fische?
Darüber spricht ich in dieser Folge der Fernverbindung Auslandsredakteurin Judith Poppe mit der Skandinavien-Korrespondentin der taz, Anne Diekhoff.
Darüber spricht Judith Poppe aus dem Auslandsressort der taz mit taz-Kolumbien-Korrespondentin Anne Diekhoff.
Diese Folge der Fernverbindung wurde am 31. August um 15 Uhr MEZ aufgezeichnet.
📖 Zum Weiterlesen:
-Island steht nicht für die Attraktivität der EU, Kommentar von Anne Diekhoff, 30.08.2026
-Island zeigt kalte Schulter, Bericht von Anne Diekhoff, 30.8.2026
-Eine Insel, zwei Meinungen, Reportage von Anne Diekhoff, 30.08.2026
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Vor rund einer Woche erschütterte Kolumbien ein Erdbeben. Mit einer Stärke von 7,4 war es wohl das schwerste registrierte Erdbeben dieses Jahrzehnts. Rund 300 Menschen sind tot, Tausende sind verletzt und etliche Menschen werden noch vermisst. Schätzungen zufolge werden mehr als 8 Milliarden Euro benötigt für den Wiederaufbau. Unsere Korrespondentin Katharina Wojzcenko, die in Kolumbien lebt, hat sich in kürzester Zeit auf den Weg gemacht um für die taz über die Katastrophe zu berichten.
Wie bereitet man sich auf einen solchen Einsatz vor in einem Krisengebiet, in dem in einer solchen Lage eigentlich gar nichts vorhersehbar ist. Und wie geht es jetzt weiter, da das Erdbeben und dessen Folgen in den hiesigen Medien fast wieder aus den Schlagzeilen verschwunden sind? Was tut die Regierung? Kommt ausreichend Hilfe, wenn sogar Popstar Shakira, die selbst aus Kolumbien kommt, anreist und beim Wiederaufbau von Schulen helfen will?
Darüber spricht Tanja Tricarico aus dem Auslandsressort der taz mit taz-Kolumbien-Korrespondentin Katharina Wojczenko.
Diese Folge der Fernverbindung wurde am 19. August um 14 Uhr MEZ aufgezeichnet.
📖 Zum Weiterlesen:
-Keine Ruhe nach dem Beben, Reportage aus dem Erdbebengebiet von Katharina Wojczenko, 14.8.2026
-"Sie werden die Situation ausnutzen", Interview mit einer Hilfsorganisation, die sich in Chocó engagiert, Interview von Bernd Pickert, 12.8.2026
-Harte Hand und Bibelsprüche, Analyse von Katharina Wojczenko, 7.8.2026
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Am 30. und 31. Juli passierten zehntausende meist junge Menschen die Grenze zur spanischen Exklave Ceuta, die an Marokkos nördlicher Mittelmeerküste liegt. Viele ertranken oder wurden zu Tode getrampelt. Die Bilder gingen um die Welt, und dienten vielen als Vorlage, um die liberale Migrationspolitik von Spaniens Premier Pedro Sánchez scharf zu kritisieren.
Während zunächst von kriminellen Schleuserbanden als Drahtzieher der Aktion die Rede war, wurde schnell auch über ein Mitwirken Marokkos, Russlands, der USA oder Israels spekuliert. Vermutet wird, dass Migration hier instrumentalisiert wird, um die linke spanische Regierung unter Druck zu setzen.
Was ist dran an den Spekulationen? Welche Interessen verfolgen Marokko und internationale Akteure? Und wie geht es den Menschen vor Ort jetzt?
Über diese Fragen spricht taz-Auslandsredakteur Fabian Schroer mit Nordafrika-Korrespondent Mirco Keilberth, der gerade für die taz aus Marokko und Ceuta berichtet.
Die aktuelle Folge wurde aufgezeichnet am 12. August um 11.30 Uhr MEZ.
📖 Zum Weiterlesen:
-Ceuta-Krise geht weiter, Bericht von Mirco Keilberth, 14.8.2026
-Meloni gegen Sánchez, Bericht von Michael Braun, 9.8.2026
-Sie wurden benutzt, Analyse von Christian Jakob, 7.8.2026
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Ebola - das tödliche Virus ist zurück und wütet derzeit in einer extremen Intensität und enormen Wucht in der Demokratischen Republik Kongo in Zentralafrika. Mittlerweile ist die Rede von rund 300 Menschen, die pro Woche sterben, mehr als 60 Prozent davon zu Hause in ihren Betten. Diese Menschen können Behandlungszentren gar nicht mehr erreichen und die Gefahr der weiteren Verbreitung ist enorm. Es sind traurige Rekordzahlen und offenbar ist Ebola in der Region völlig außer Kontrolle geraten.
Wie konnte es überhaupt zu diesem Ausbruch kommen? Warum ist die DR Kongo derart betroffen? Was wird vor Ort getan, in einem Land, in dem seit Jahrzehnten Krieg herrscht? Gibt es Hoffnung auf neue Impfstoffe und auf weitere Unterstützung?
Darüber spricht Tanja Tricarico aus dem Auslandsressort der taz mit Simone Schlindwein, der taz-Korrespondentin für das Gebiet der Großen Seen und Ostafrika in der aktuellen Fernverbindung.
Diese Folge der Fernverbindung wurde am Mittwoch, 5. August 2026 um 11 Uhr MEZ aufgenommen.
Fernverbindung – Der Auslands-Podcast der taz erscheint jede Woche auf taz.de und überall, wo es Podcasts gibt.
📖 Zum Weiterlesen:
-Unkontrollierter Ausbruch mit Superlativen, Bericht von Simone Schlindwein, 3.08.2026
-Außer Kontrolle, Kommentar von Dominic Johnson, 27.7.2026
-„Eine würdige und sichere Beerdigung ist wichtig“, Interview von Simone Schlindwein, 25.7.2026
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