Libanon, Israel und der Irankrieg
Der Irankrieg hat längst auch den Libanon erreicht. Fast eineinhalb Jahre lang war es vergleichsweise ruhig zwischen dem Libanon und Israel. Zumindest offiziell herrschte ein Waffenstillstand. Doch einige Tage, nachdem die USA und Israel in einem gemeinsamen Angriff das geistliche Oberhaupt des Iran, Ali Chamenei getötet haben, feuerte die libanesische, vom Iran unterstützte Miliz Hisbollah wieder Raketen auf Israel ab. Israel reagiert seitdem mit Luftangriffen und ist mit einigen Einheiten in den Süden des Libanon eingedrungen. Dort sind die Menschen nun wieder auf der Flucht - und die Angst vor einer weiteren Eskalation wächst.
Was bedeutet dieser Krieg für die Menschen im Libanon - und was bedeutet er für die politischen Machtverhältnisse? Könnte der Krieg ein Wendepunkt sein - und das Ende der Hisbollah einläuten?
Über diese Fragen spricht in dieser Folge der fernverbindung Judith Poppe, Redakteurin im Ausland, mit der taz-Korrespondentin im Libanon, Julia Neumann.
Diese Folge wurde aufgezeichnet am 10.03.2026 um 16 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
-Zurück im Krieg Reportage von Julia Neumann, 05.03.2026
-Im Schatten des Krieges, Kommentar von Julia Neumann, 05.03.2026
-Massenflucht im Libanon Bericht von Julia Neumann, 06.03.2026
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