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Der VfL Bochum taumelt – sportlich wie strukturell. Die Doppelentlassung von Dieter Hecking und Dirk Dufner zeigt: An der Castroper Straße herrscht Chaos, das an die dunkelsten Jahre des Nachbarn Schalke erinnert.
Funke-Reporter Stefan Döring bringt es im Fever Pit'ch Podcast auf den Punkt: "Was in den letzten zwei Jahren beim VfL passiert ist, das kannst du dir nicht ausdenken.“ Und er kritisiert den geschassten Dufner: "Er hat sein Ding durchgezogen. Alleingänge, mit Einnahmen geplant, die es nicht gab, am Ende Deadline-Day-Aktionen gestartet, die den Kader aber kaum voranbrachten".
Foto: IMAGO/Team 2
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Und Ex-Trainer Hecking? Der passte zwar menschlich zum Klub, doch inhaltlich stagnierte die Mannschaft. "Im Doppelpack war die Trennung alternativlos“, urteilt Döring. "Eine Salamitaktik hätte den Absturz nur gestreckt."
Nun liegt die Hoffnung auf David Siebers. Der U19-Coach ist seit elf Jahren im Verein, steht für Klarheit und Ruhrpott-Mentalität. Drei Spiele hat er Zeit, um die Wende einzuleiten. Parallel muss der VfL dringend die sportliche Führung neu aufstellen – erst ein Sportchef, dann - sollte das Experiment Siebers scheitern - eventuell ein Trainer, der Bochum wieder in ruhigeres Fahrwasser bringt. Denn klar ist: Kurzfristig sind die Freistellungen finanziell verkraftbar. Doch je länger Bochum im Tabellenkeller der Zweiten Liga bleibt, desto enger wird es im Budget.
Und natürlich leidet auch das Renommee: "Zum FC Schalke 2.0 fehlen noch etwa 20 Prozent", warnt Döring. Bochum steht am Scheideweg. Jetzt entscheidet sich, ob der VfL die Kurve bekommt – oder endgültig zum nächsten Chaos-Klub im Ruhrgebiet wird.
Takeaways
Chapters
00:00 Die Entlassungen beim VfL Bochum
02:39 Die Gründe für die Trainerwechsel
08:01 Die Kaderzusammenstellung und ihre Probleme
10:50 Werbung
13:48 Finanzielle Auswirkungen der Trainerentlassungen
15:27 Die Zukunft mit David Siebers
18:01 Authentizität in der Mitarbeiterführung
20:07 Potenzial des VfL Bochum
22:40 Trainerwechsel und sportliche Verantwortung
24:45 Zukunftsperspektiven des VfL Bochum
27:31 Druck und Chancen für Trainer und Mannschaft
30:38 Vergleich mit Schalke 2.0
Sieht aus wie die Double-Leverkusener – ist aber der 1. FC Köln. Der Aufsteiger mischt mit Tugenden des Erzrivalen die Bundesliga auf und zeigt, was dem Mitaufsteiger Hamburg noch abgeht.
Nach drei Spieltagen stehen sieben Punkte auf der Habenseite – und vier Treffer nach der 80. Minute. „Emotionen und Mentalität prägen den FC – genau das, was der Nati zuletzt fehlte“, lobt Sky-Moderator Thomas Fleischmann im Fever-Pit’ch Podcast. Nach dem wilden 3:3 in Wolfsburg mit zwei späten Ausgleichstreffern sagt er: „Solche Spiele zählen im Kopf doppelt – das gibt Flow und trägt dich.“
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Ein Schlüssel ist Trainer Lukas Kwasniok. Er hat Köln Aggressivität plus Spielfreude eingehaucht, eine klare Struktur geschaffen – und macht mit klugen Wechseln den Unterschied .
Ganz anders der HSV: Beim 0:5 in München brutal entzaubert. „Das Programm war ein Brett“, räumt Fleischmann ein. „Aber man sah auch, wie neu diese Mannschaft auf diesem Niveau ist.“
Ein Unterschied: Köln verpflichtete Bundesliga-erfahrene Spieler früh, konnte sich einspielen. Hamburgs Hoffnungsträger Vieira, Lokonga und Vuskovic kamen aus der Premier League und erst in der Länderspielpause – zu spät, um sofort zu zünden.
Während der HSV mit Ballast in die Saison startet, reitet Köln schon auf der Euphorie-Welle. Fleischmann glaubt zwar nicht, „dass das die ganze Saison so weitergeht“. Aber: „Bleiben sie im Kopf klar, können sie stabil durch die Liga marschieren.“
Takeaways
Chapters00:00 Basketball-Europameisterschaft und Fußball-Diskussion
02:53 Vergleich zwischen Basketball und Fußball
05:53 Trainerwechsel und Krisensituationen in der Bundesliga
08:59 Trikots und Fanidentifikation
11:59 Der 1. FC Köln und ihre Saisonleistung
13:14 Werbung
14:45 Was Köln auszeichnet
21:45 Der Vergleich der Aufsteiger: 1. FC Köln vs. HSV
24:04 Transferstrategien und ihre Auswirkungen auf die Teams
27:34 Die Rolle des Trainers: Erfolgsgeschichten und Herausforderungen
31:34 Emotionen im Fußball: Der Einfluss der Fans und Trainer
34:32 Die sportliche Leitung und ihre Bedeutung für den Erfolg
37:01 Euphorie in der Champions League: Chancen der deutschen Teams
44:33 Ausblick auf die Champions League: Erwartungen und Prognosen
Zwei Spiele, ein Punkt, kein Tor und nur drei Chancen – der HSV ist zurück in der Bundesliga, doch der Start war ernüchternd.
„In Gladbach war das defensiv wettbewerbsfähig, aber offensiv viel zu harmlos“, sagt Ingo Rohrbach, DFL-Fieldreporter und HSV-Fan, im Fever Pit’ch Podcast. Auch das Derby gegen St. Pauli brachte Ernüchterung: „Verdient verloren.“
Abhilfe soll jetzt Fabio Vieira schaffen. Der portugiesische Spielmacher muss sofort Verantwortung übernehmen und Trainer Merlin Polzin helfen, Stabilität mit Kreativität zu verbinden. Bei Arsenal aussortiert, den Bayern angeboten, dort aber nicht ernsthaft in Betracht gezogen – in Hamburg nun der Hoffnungsträger.
Wirtschaftlich ist der Deal clever: geringe Leihgebühr, Kaufoption bei 20 Millionen – im heutigen Markt ein Schnäppchen. Und sportlich? „Genau so einer hat im Mittelfeld gefehlt. Mit Fabio Vieira und Albert Sambi Lokonga kommt Qualität rein, die das Spiel nach vorne belebt. Das können die entscheidenden Spieler sein, die Pässe liefern und das Team stabilisieren“, ist Rohrbach überzeugt.
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Die erste Bewährungsprobe wartet gegen Bayern. „Aber die Saison beginnt danach – im Heimspiel gegen Heidenheim“, betont Rohrbach. Die Partie beim Rekordmeister sieht er als Bonusspiel. Da gehe es nur darum, nicht auseinanderzufallen – und dann im Alltag zu punkten. Mit der neuen Achse Vieira, Lokonga und dem erst 18-jährigen Luka Vuskovic, der von Tottenham geliehen wurde.
Takeaways
Chapters
00:00 Franz Beckenbauer und seine Bedeutung für den HSV
03:10 Die Rückkehr des HSV in die Bundesliga
06:02 Vorzeichen vor dem Duell gegen Bayern
09:05 Analyse der bisherigen Saisonleistungen
11:59 Neuzugänge und deren Einfluss auf die Mannschaft
14:45 Führungsspieler und Teamdynamik
15:14 Die Rolle erfahrener Spieler im Team
16:28 Herausforderungen für den HSV gegen Bayern
18:41 Psychologische Aspekte im Fußball
19:58 Spielstil des HSV: Ballbesitz oder Kompaktheit?
22:10 Der Einfluss junger Talente auf das Team
23:12 Merlin Polzin: Der neue Trainer des HSV
24:36 Realismus und Erwartungen der HSV-Fans
25:45 Klassenerhalt: Ein hartes Rennen für den HSV
26:58 Zukunftsvisionen für die Saison
27:59 Vorhersagen für das Bayern-Spiel
Die Vertragsverhandlungen mit Dayot Upamecano sind für den FC Bayern längst mehr als eine Personalfrage. Sie werden zum Prüfstein - für den FC Bayern, aber auch für Sportvorstand Max Eberl.
Eberl muss den Abwehrchef unbedingt halten. „Es ist alternativlos, mit ihm zu verlängern“, sagt Bayern-Experte Andreas Mailhamer im Fever Pit’ch Podcast. Upamecano ist der stabilste Innenverteidiger im Kader, neben Jonathan Tah das Fundament der Defensive.
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Das weiß er. Und er pokert deshalb – mit besten Karten: Internationale Topklubs lauern, und nach den satten Gehaltserhöhungen für Davies oder Musiala kann der Abwehrchef auch Ansprüche stellen.
Damit sitzt Eberl in der Zwickmühle. Einerseits fordert der Aufsichtsrat Sparsamkeit, andererseits poltert Uli Hoeneß öffentlich und verlangt Erfolge. „Die Grube hat sich Bayern selbst gegraben“, so Mailhamer. Denn ohne Verlängerung droht ein ablösefreier Abgang 2026 – und der würde Eberl hart treffen.Host Malte Asmus bringt es auf den Punkt: „Es geht um einen Vertrag, der vielleicht auch Max Eberls eigene Zukunft bei den Bayern entscheiden könnte.“Mehr Hintergründe zur Gemengelage bei den Bayern, zur Rolle von Hoeneß und zu Eberls Spagat zwischen Sparen und Stars halten – jetzt im Fever Pit’ch Podcast mit Malte Asmus und Andreas Mailhamer.
Takeaways
Chapters00:00 FC Bayern und die Transferperiode
02:59 Vertragsverhandlungen und die Zukunft von Upamecano
06:11 Max Eberls Herausforderungen und die Kommunikation mit Hoeneß
10:48 Die Bedeutung von Upamecano für die Bayern
13:50 Die strategische Ausrichtung des FC Bayern
16:39 Uli Hoeneß und die Wahrnehmung von Max Eberl
22:11 Uli Hoeneß und seine Rolle beim FC Bayern
26:19 Max Eberls Herausforderungen und die Teamdynamik
30:44 Vertragsverhandlungen und die Zukunft von Spielern 34:11 Die Offensive und Defensive der Bayern für die nächste Saison
38:20D ie Verhandlungen um Upamecano und die Zukunft des Vereins
Nadiem Amiri war der Gewinner des 3:1 gegen Nordirland. Frisch eingewechselt, mit freiem Kopf, unbeschwert – und sofort wirksam. Sein Tor war nicht nur ein Treffer, der den Weg zum Sieg ebnete, sondern auch ein Symbol.
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„Man hat gesehen: Der wollte einfach, der hatte Lust“, sagt Timo Latsch (RTL) im Fever Pitch-Podcast. „Er hatte den Kopf frei, hat sofort gezeigt: Ich will, ich kann, ich mach das jetzt.“ Amiri brachte das, was die deutsche Nationalmannschaft zuletzt so oft vermissen ließ: Leichtigkeit, Mut, Spielfreude. Und genau darin liegt das eigentliche Problem: Es ist bezeichnend, dass diese Qualitäten ausgerechnet von einem Spieler kommen, der eigentlich nie als Führungskraft vorgesehen war. Wenn ein Spätberufener mit erst neun Länderspielen plötzlich Hoffnungsträger wird, sagt das mehr über die Schwäche der Etablierten als über die Stärke Amiris aus.
Und die wackelten beinahe kollektiv - vom Abwehrchef bis zum Millionen-Stürmer. Latsch präzisiert: „Antonio Rüdiger war der schlechteste Mann auf dem Platz“, auch Joshua Kimmich sei „in der neuen Rolle noch nicht angekommen“. Und vorne? „Woltemade hat dieses Preisschild wie ein schweres Gewicht umhängen.“ Statt Führung und Stabilität versprühten die vermeintlich großen Namen im Team der DFB-Auswahl vor allem Unsicherheit.
Das Führungsvakuum im Nationalteam ist offensichtlich. Seit dem Rücktritt von Toni Kroos fehlt ein ordnender Kopf im Mittelfeld, in der Abwehr ist kein Anker erkennbar, und im Sturmzentrum fehlt ein Stürmer mit internationalem Format.
Solange die Etablierten wackeln, bleibt der Bundestrainer gezwungen, auf Hoffnungsträger aus der zweiten Reihe zu setzen - sogar gegen den 71. der Weltrangliste.
Eine Mannschaft, die sich unter normalen Umständen kaum mehr für eine EM oder WM qualifiziert. Wenn Deutschland schon gegen diesen Gegner auf eine Glanzminute von Amiri angewiesen ist, um sich zu retten – was passiert dann gegen echte Schwergewichte wie Europameister Spanien?
Takeaways
Chapters
00:00 Analyse des Spiels gegen Nordirland
05:56 Stimmung im Stadion und Fanreaktionen
14:32 Erkenntnisse und Herausforderungen für die Nationalmannschaft
19:26 Führungsspieler und Qualitätsprobleme
19:53 Zukunftsausblick und Herausforderungen
25:24 Rückblick auf das Spiel gegen Nordirland
28:20 Hoffnungsschimmer für den deutschen Fußball
31:11 Zukunftsausblick und Herausforderungen der Nationalmannschaft
Nach dem historischen 0:2-Debakel im WM-Qualifikationsspiel in der Slowakei explodierte Bundestrainer Julian Nagelsmann. Aber trifft er mit seiner öffentlichen Schelte den richtigen Ton - oder verschärft er damit sogar das Grundproblem seiner Nationalmannschaft?
FOCUS-Reporter Dominik Rosing spricht im Fever Pit’ch Podcast von "Fassungslosigkeit auf der Pressetribüne" und einer Elf ohne Kollektiv: "Resignation war das richtige Wort. Viele waren mit sich selbst beschäftigt." Nagelsmanns Vorwurf mangelnder Leidenschaft hält er deshalb für legitim: "Er wurde von der Mannschaft im Stich gelassen." Gleichzeitig mahnt Rosing: "Die Diskrepanz zwischen seinen großen Ansagen und dem, was auf dem Platz passierte, muss aufgearbeitet werden."
Auch taktisch sah er gravierende Mängel. Die Außenverteidiger standen extrem hoch, die Absicherung fehlte. "Collins rannte 45 Minuten hinterher." Konsequenz für Nordirland: "Kimmich könnte wieder rechts hinten beginnen.“ Doch allein damit ist es nicht getan.
Denn das größere Defizit liegt tiefer: in der Führung. "Kimmich konnte das Spiel nie an sich reißen, Goretzka fand nicht statt. Toni Kroos’ beruhigende Präsenz fehlt – dieser Spielertyp fehlt einfach", so Rosing. Pit Gottschalk wird noch deutlicher: "Mit dem Adler auf der Brust brauchst du Stolz und Demut. Sonst muss der Trainer persönliche Entscheidungen treffen."
Nagelsmanns Wutausbruch legt den Finger in die richtige Wunde – Leidenschaft und Hierarchie fehlen. Doch solange keine Spieler Verantwortung übernehmen und er selbst keine klaren Korrekturen vornimmt, bleibt seine Ansage nur ein Donnerhall ohne Nachhall. Erst wenn die Mannschaft gegen Nordirland Führung zeigt und taktisch stabiler auftritt, kann er zum Weckruf werden. Bleibt die Reaktion aus, droht er zum Symptom des eigentlichen Problems zu werden.
Takeaways
Chapters
00:00 Einleitung und erste Reaktionen auf das Spiel
02:11 Analyse der Spielerleistung und Emotionen
04:53 Trainerkritik und Selbstreflexion
10:48 Führungsproblematik in der Mannschaft
12:30 Kaderdiskussion und Spielerbewertung
18:08 Hochmut und Erwartungen an die Nationalmannschaft
22:24 Zukunftsausblick und Reaktion auf Nordirland
Erik ten Hag ist in Leverkusen Geschichte. Jetzt versucht Bayer 04 die Lehren aus der historischen Trainerpleite zu ziehen. Und eine könnte Marco Rose lauten.
"Emotionalisierung, Teambuilding, gerade bei so einer neu zusammengewürfelten Mannschaft, das hat er nicht auf die Kette bekommen," kritisiert Patrick Scherer, Head of Digital beim Kölner Stadtanzeiger, den gefeuerten Erik ten Hag im Fever Pit’ch Podcast.
Der Niederländer mag fachlich versiert sein, doch er scheiterte vor allem an seinem Umgang mit den Spielern. Ein kalter Stratege, der die Seele des Teams ignorierte. Motivierende Ansprache Fehlanzeige. Mit analytische Distanz statt Empathie hatte der Niederländer schon nach wenigen Wochen die Kabine und den Rückhalt im Verein verloren.
Die Trennung nach so kurzer Zeit scheint alternativlos. Die sportliche Führung, allen voran Sportgeschäftsführer Simon Rolfes, musste ihren Fehler eingestehen und handeln. Sie entschied sich für einen - wie es Patrick Scherer nennt - "Bossmove", das Eingeständnis eines teuren Fehlgriffs und ein Machtwort im Interesse des Vereins. Doch dem muss jetzt eine gute Entscheidung folgen.
Und die könnten Marco Rose lauten. “Ich glaub, dass er viele der Boxen des Anforderungsprofils ticken könnte”, sagt Scherer. Denn Rose gilt anders als ten Hag als Menschenfänger, der stets nah an seinen Mannschaften dran ist, sie erreichen und für eine gemeinsame Sache begeistern kann. Außerdem bringt er Bundesliga-Erfahrung bei Spitzenteams mit und hat bewiesen, dass er mit Erfolgsdruck und den komplexen Dynamiken einer Profimannschaft umgehen kann.
Scherer sieht in ihm eine Persönlichkeit, die Vertrauen wiederherstellt und eine tragfähige Hierarchie in der neu zusammengestellten Mannschaft etablieren kann. Also, den perfekten Kandidaten, um aus dem aktuellen Chaos eine Chance zum Erreichen der Saisonziele zu machen.
Takeaways
Chapters
00:00 Erbsensuppe und ten-Hag-Abgang
03:07 Die Gründe für die Entlassung
06:04 Interne Konflikte und Spielerfluktuation
08:57 Die Suche nach einem neuen Trainer
12:08 Die Herausforderungen für den neuen Trainer
14:59 Spekulationen über mögliche Nachfolger
17:45 Trainerwechsel bei Bayer Leverkusen
24:26 Die Suche nach dem neuen Trainer
30:41 Zukunftsperspektiven für Bayer Leverkusen und ten Hag
19 Jahre jung, schon Strippenzieher und Publikumsliebling: Can Uzun ist der Shootingstar von Eintracht Frankfurt. Vier Scorerpunkte in zwei Spielen – und plötzlich fragen sich viele: Ist das der nächste große Name am Main?
“Uzun arbeitet extrem professionell – vom ersten Tag an präsent”, lobt Eintracht-Experte Christopher Michel (Absolut Fußball) im Fever Pit’ch Podcast. “Er hat den Sommer genutzt, um an Körper, Spritzigkeit und Schnelligkeit zu arbeiten.”
Mit zwei Toren und zwei Vorlagen in zwei Spielen ist Uzun schon jetzt die Entdeckung des Saisonstarts. Dass der 19-Jährige so früh so prägend wirkt, hat auch mit Trainer Dino Toppmöller zu tun. Der setzt bewusst auf junge Spieler wie Uzun, vertraut ihnen entscheidende Rollen an. Zum Wohle der Eintracht.
“Eintracht und Topmöller ist ein perfektes Match geworden”, analysiert Michel und lobt den vom Trainer eingeleiteten Stilwechsel als Reaktion auf den Ekitiké-Abgang. Die SGE presst früher, gewinnt Bälle hoch, verlagert den Abschluss auf die Flügel – wo Neuzugang Ritsu Dōan sofort gezündet hat.
Aber das Kronjuwel der neuen SGE heißt Can Uzun. Der 19-Jährige füllt die durch Mario Götzes Verletzung aufgerissene Lücke nicht nur – er scheint sogar schon mehr zu sein als nur Götze-Ersatz. “Vielleicht übergibt Mario Götze gerade sogar den Staffelstab – und das völlig ohne Störgeräusche”, glaubt Michel.
In Frankfurt herrscht Euphorie. “Es gibt eigentlich nur ein Thema hier: Eintracht Frankfurt.” Und mittendrin: ein 19-Jähriger, der plötzlich wirkt wie die Zukunft der SGE.
Takeaways
Chapters
00:00 Eintracht Frankfurt: Euphorie und Saisonstart
03:09 Transfermarkt und Spielerabgänge
06:14 Bundesliga als Ausbildungsliga?
08:51 Trainerwechsel und Leverkusen
11:50 Dino Toppmöller und die Eintracht
15:01 Neuzugänge und Integration
17:59 Spielstil und Taktikänderungen
21:09 Can Uzun: Der neue Star?
24:08 Zukunft von Mario Götze
26:52 Eintracht Frankfurt: Titelambitionen und Herausforderungen
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Jede Folge fasst die Top‑Stories des Tages zusammen: Ergebnisse, Transfers, Hintergründe und die Schlagzeilen, über die Deutschland spricht.
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Jahrelang fristete der FC Augsburg in der Bundesliga ein Dasein als unscheinbarer Hinterbänkler – bis Sandro Wagner kam. Plötzlich ist der FCA Thema. Nicht nur wegen des nächsten Gegners Bayern München, sondern vor allem wegen des Trainers.
“Sie wollten raus aus dem grauen Maus-Image – und mit Wagner kommt ein bisschen Hollywood in die Provinz“, sagt Pit Gottschalk im Fever Pit’ch Podcast. Auch Günter Klein, Chefreporter des Münchner Merkur, erkennt den Wandel: “In Augsburg ist man schon stolz, dass man Wagner bekommen hat. Der hätte auch nach Leipzig, Wolfsburg oder Leverkusen gehen können – aber er hat Augsburg gewählt.”
Wagner bringt Präsenz, Energie – und Risiko. Spieler loben seine direkte Art und das neue Hightech-Training mit Videowand. Doch “Krawall meidet er nicht”, warnt Klein, “das kann in Augsburgs bisher ruhigem Umfeld noch spannend werden.”
Nach dem ersten dicken Ausrufezeichen gegen Freiburg steht jetzt eine richtige Bewährungsprobe an. Heimspiel gegen die Bayern. “Die Konstellation ist für Augsburg gar nicht schlecht. Ein Punktgewinn ist drin“, sagt Klein. Denn gegen Freiburg haben die Augsburger Tugenden gezeigt, die Bayern wehtun können. Und vor allem eine gnadenlose Effizienz an den Tag gelegt, bei einem xG-Wert von 1,02 drei Tore geschossen.
Und die Bayern-Defensive wackelte im Pokal in Wiesbaden doch ziemlich. Außerdem tun sie sich in Augsburg schon fast traditionell schwer. Keine schlechten Aussichten für den neuen FCA-Trainer das nächste Ausrufezeichen zu setzen.
00:00 Einleitung und Ausblick auf das DFB-Pokalspiel
03:03 Das Hamburg-Derby und die Bedeutung für die Fans
05:49 Sandro Wagner und der FC Augsburg: Ein neuer Anfang
09:04 Wagners Trainerkarriere und seine Philosophie
11:56 Die Rolle von Daten und KI im Fußball15:01Effizienz und XG-Werte: Augsburgs Spielstil
18:08 Augsburgs Chancen gegen Bayern und die Historie der Begegnungen
19:50 FC Bayern und die Herausforderungen gegen kleinere Teams
21:15 Analyse des 6:0 gegen RB Leipzig
22:41 Die Rolle von Leroy Sané und anderen Spielern
25:17 Transferstrategien und Kaderprobleme beim FC Bayern
28:53 Der Einfluss des Aufsichtsrats auf die sportliche Ausrichtung
32:22 Uli Hoeneß und seine Rolle im FC Bayern
35:06 Prognosen für das kommende Spiel gegen Augsburg
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