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Während Schalke 04 mit sportlicher und struktureller Unsicherheit in Richtung Saisonfinale taumelt, kursiert ein Name besonders hartnäckig als Hoffnungsträger: Lukas Kwasniok. Der Coach des SC Paderborn hat sich selbst öffentlich ins Gespräch gebracht – und genau das trifft den Nerv eines Clubs, der verzweifelt nach einem Signal sucht. Doch passt ein wie Kwasniok überhaupt zu einem Verein, dem derzeit "Charakter und Klasse" fehlen?
"Was auf Schalke gerade passiert, ist nicht zweitligatauglich“, urteilt Peter Müller, der langjährige Leiter von Funke Sport, im Fever Pit'ch Podcast und warnt eindringlich: "Es ist nicht ausgeschlossen, dass Schalke noch absteigt.“ Der Trainerwechsel zwei Spieltage vor Schluss – von Kees van Wonderen zurück zu U23-Coach Jakob Fimpel – sei "zwei Wochen zu spät" gekommen, die Mannschaft wirke "verunsichert, überfordert und ohne letzte Willenskraft".
Während Kwasniok mit seinem emotionalen Führungsstil und offensivem Fußballstil als Hoffnungsträger gilt, sieht Müller die realistischere Lösung woanders: "Markus Anfang ist aus meiner Sicht wahrscheinlicher – Schalke muss pragmatisch sein.“ Dass Wunschlösungen wie Kwasniok absagen könnten, sei nur logisch: "Warum sollte jemand wie er ausgerechnet in dieses Chaos wechseln?"
Müllers Befund ist bitter: "Das ist der Umbruch vom Umbruch vom Umbruch. Schalke droht die schlechteste Platzierung seit Einführung des Profitums." Ob ein neuer Trainer da wirklich helfen kann? "Vielleicht", sagt Müller – "wenn er endlich passt. Und bleibt."
Weitere Themen im Fever Pit'ch Podcast:
Im Podcast geht es außerdem um den drohenden Abstieg des VfL Bochum ("Die spielerische Qualität reicht nicht für die Bundesliga"), die neue Ernsthaftigkeit bei Borussia Dortmund unter Niko Kovac ("Der erste Trainer, der auch nach einem 4:0-Sieg Klartext redet") und um bemerkenswerte Fehlentscheidungen bei anderen Traditionsklubs wie Köln oder Wolfsburg. Müller liefert dabei nicht nur scharfe Analysen, sondern auch klare Appelle an Verantwortliche und Fans.
Foto: IMAGO/Team 2
Takeaways
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Als Bundestrainer wurde Hansi Flick belächelt – wegen Graugänsen, gescheiterten Matchplänen und eines krachenden WM-Aus. Doch beim FC Barcelona scheint er gerade zu dem Trainer zu werden, für den ihn der FC Bayern 2020 feierte.
Nicht erst das 3:3 gegen Inter Mailand im Halbfinal-Hinspiel der Champions League riss Fans in ganz Europa von den Sitzen.
Die eigenen Fans sprechen ihn schon fast heilig: „San Hans-Dieter“ stand kürzlich auf einem Banner in der Kurve. Und der Klub will seinen Vertrag über 2026 hinaus verlängern. Was ist passiert?
"Ehrlich gesagt hätte ich das nicht erwartet", sagt Günter Klein, Chefreporter des Münchner Merkur und Autor der Flick-Biografie, im Fever Pit’ch Podcast. "Barcelona ist ein komplizierter Klub, Flick kam ohne Sprachkenntnisse – und dann dieser schnelle Turnaround.“
Wie der möglich war, erklärt sich Klein so: Flick ist ein Trainer, der Nähe braucht. "Er muss die Spieler regelmäßig sehen, um Beziehungen aufzubauen. Das war beim DFB nicht möglich. Bei Barça gelingt es ihm gerade wieder, ein Team emotional mitzunehmen."
Auch ohne perfekte Sprachkenntnisse überzeugt Flick – durch Körpersprache, Empathie, Vertrauen. "Er wirkt wie ein Vaterfigur, gibt dem Klub Nestwärme", sagt Klein. Und Podcast-Co-Host Pit Gottschalk ergänzt: "Man sieht ihn lachen, umarmen, mit Altstars wie Lewandowski genauso wie mit Talenten wie Lamine Yamal."
Übrigens: Die berüchtigte "Graugans-Geschichte" war laut Klein nicht Flicks eigene Eingebung – sondern die seines damaligen Teampsychologen beim DFB. "Vielleicht hätte er das stoppen sollen, klar. Aber es zeigt: Flick hört auf Experten, er ist ein Teamplayer."
Dass Flick heute wieder oben ist, liegt auch daran, dass er sich auf das Wesentliche konzentriert: das Zwischenmenschliche, das Spiel, nicht das Vereinsgezänk. "Er sagt nichts Vereinspolitisches, hält sich raus – und trifft den richtigen Ton intern", so Klein. "Und er hat gewartet. Präsident Laporta hat ihm das hoch angerechnet.“
Das Aus beim DFB war schmerzhaft – aber wohl nötig. Sonst wäre Flick nach der WM 2026 vielleicht in Rente gegangen“, sagt Klein. Jetzt ist er zurück. Und wenn alles gut läuft, könnte ausgerechnet in München das Finale seiner Wiederauferstehung stattfinden: Champions-League-Endspiel – mit Flicks Barça.
Foto: IMAGO/NurPhoto
Außerdem im neuen Fever Pit'ch Podcast:
Takeaways
Chapters
Der FC Liverpool ist Englischer Meister. Zum ersten Mal seit fünf Jahren feiern sie den Gewinn der Premier League. Und zum ersten Mal seit 35 Jahren können sie das gemeinsam mit ihrem Publikum machen, ohne dass ihnen eine weltweite Pandemie in die Quere kommt. Wie hat Liverpool unter ihrem neuen Trainer Arne Slot das geschafft?
Das erklärt uns Sky-Kommentator Uli Hebel, der seit neuestem auch Kolumnist bei Fever Pit'ch ist, im neuen Podcast. Im Gespräch mit Host Max Ropers geht es um die konkreten Maßnahmen von Slot, die herausragende Saison von Mohamed Salah und die Rolle von Verteidiger-Legende Virgil van Dijk. Außerdem blicken die beiden auf die Konkurrenz bei Arsenal und Man City und fragen sich, warum Manchester United so katastrophal in der Liga performt, aber trotzdem die Europa League gewinnen kann.
Foto: IMAGO/NurPhoto
Chapters
00:00 Einführung in den Feverpitch Podcast und Liverpool
01:54 Liverpool's Meisterschaft und Teamdynamik
05:59 Die Schlüsselspieler: Salah und Van Dijk
10:03 Die Champions League und zukünftige Herausforderungen
17:57 Zukunftsausblick und Kaderentwicklung
18:50 Abschluss und Fazit
19:36 Verjüngung und Talente im Mittelfeld
20:24 Champions League und die Favoriten
21:20 Transferstrategien und Scouting bei Liverpool
22:40 Rennen um die Champions League Plätze
25:49 Die Premier League und ihre Wettbewerbsfähigkeit
28:17 Manchester Uniteds Herausforderungen und Trainerwechsel
31:48 Die Premier League als neue Fußballmacht
36:50 Finanzielle Strategien und internationale Wettbewerbsfähigkeit
Nach dem überzeugenden 4:0-Statement gegen RB Leipzig steuert Eintracht Frankfurt mit großen Schritten auf die direkte Qualifikation für die Champions League zu. Und die SGE ist nicht nur sportlich, sondern auch mental bereit für die Königsklasse des europäischen Fußballs.
"Willkommen in der Königsklasse! Und ich glaube, Eintracht Frankfurt wird ein würdiger Repräsentant des deutschen Fußballs sein“, ist sich Hartwig Thöne im Fever Pit'ch Podcast sicher. Für den Sport1-Moderator ist klar: Was Frankfurt aktuell auf und neben dem Platz zeigt, ist nicht weniger als das Ergebnis jahrelanger konsequenter Arbeit – von klugen Transfers über Kontinuität auf der Trainerbank bis hin zu einer Mannschaft, die selbst heftige Rückschläge wie das Aus in der Europa League oder den Ausfall wichtiger Spieler einfach wegsteckt.
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"Die haben Rückgrat und einen Plan", lobt Thöne und ist sich sicher: Selbst einen Abgang von Hugo Ekitiké im Sommer könnte Frankfurt verkraften. Schließlich habe die Eintracht zur Genüge bewiesen, dass sie Verluste auffangen kann - nicht durch Glück, sondern durch Struktur und Weitsicht. "Dass sie Marmoush während der Saison verkauft haben und trotzdem nicht eingebrochen sind – das wäre bei anderen Klubs undenkbar."
Dino Toppmöller, zu Saisonbeginn noch angezählt, habe sich laut Thöne als "Trainer mit Perspektive" etabliert, das Umfeld in Frankfurt sei "gesund" und die Entwicklung nachhaltig. Die einst launische Diva sei eben kein One-Hit-Wonder wie zuletzt Union oder Heidenheim. Daher ist die Champions League auch nur der nächste logische Schritt einer Mannschaft, die den Europapokal schon kennt – und jetzt bereit ist, auch in der Königsklasse richtig aufzuschlagen.
Die einzige offene Frage: Wie sehr wird sich das gerne spektakulär agierende Frankfurt defensiv auf Top-Niveau stabilisieren können? 42 Gegentore in der Liga sind kein Ruhmesblatt. Doch selbst hier bleibt Thöne entspannt: "Wenn ich Eintracht schaue, dann sehe ich Spektakel. Und als Fußballfan sage ich: Mehr davon!"
Außerdem spricht Thöne mit Malte Asmus über diese Themen: Warum Antonio Rüdiger mit seinem Ausraster im spanischen Pokalfinale ein fatales Zeichen setzt, wie Dortmund mit Kovac plötzlich wieder von Europa träumen darf – und warum Leipzig trotz aller Qualität am eigenen Anspruch zu scheitern droht. Und sie spekulieren, auf welcher Trainerbank Sandro Wagner landen könnte.
Foto: Imago / Revierfoto
Takeaways
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Jahrelang haben Millionen Menschen bei Online-Sportwetten Geld verloren – oft, ohne zu wissen, dass sie auf illegale Anbieter gesetzt haben. Was kaum jemand weiß: Wer bei Wettanbietern ohne deutsche Lizenz gespielt hat, kann seine Verluste möglicherweise zurückfordern – sogar bis zu zehn Jahre rückwirkend. Ohne eigenes Kostenrisiko, finanziert vom Hamburger Legal-Tech-Unternehmen Gamesright.
"Viele Spieler:innen dachten: selbst schuld, Pech gehabt. Aber das stimmt nicht", sagt Hannes Beuck, Rechtsanwalt und Mitgründer von Gamesright, im Fever Pit’ch Podcast. "Wer bei Anbietern ohne deutsche Lizenz gespielt hat, hatte von Anfang an gar keinen wirksamen Vertrag." Das Problem: Die Werbung lief überall – auf Deutsch, in Stadien, im Fernsehen. Dass es illegal war, sei für die meisten gar nicht erkennbar gewesen.
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Einer der spektakulärsten Fälle: Ein von Gamesright unterstützter Spieler klagte gegen Wettanbieter Tipico – der Fall ging bis zum Bundesgerichtshof (BGH) und von dort weiter zum Europäischen Gerichtshof (EuGH). Die Richter müssen jetzt klären, ob Anbieter ohne deutsche Lizenz systematisch unrechtmäßig Geld eingenommen haben. Ein verbraucherfreundliches Urteil könnte eine Rückzahlungswelle in Milliardenhöhe auslösen.
Prominente Unterstützung bekommt Gamesright dabei vom umstrittenen Ex-Weltmeister Jérôme Boateng, der als Testimonial der Kampagne fungiert. "Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Natürlich gibt es auch kritische Stimmen – vor allem in den sozialen Medien“, erklären Beuck und Mitgründer Christoph Gerstner im Podcast den Schachzug, rechtfertigen ihn aber: "Für uns steht im Vordergrund, dass er ein großer Sportler ist. Er hilft uns, das Thema groß zu machen – damit Betroffene überhaupt erfahren, dass sie ihr Geld zurückfordern können.“
Für Betroffene gilt es: Schnell zu handeln – denn Rückforderungen sind bis zu zehn Jahre rückwirkend möglich, verjähren aber tagesgenau. "Am besten sofort beim Anbieter die eigenen Spieldaten anfordern“, rät Beuck. "Und dann prüfen lassen, ob es was zurückzuholen gibt.“
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Der mögliche Abschied von Meistertrainer Xabi Alonso in Richtung Real Madrid sorgt für Unruhe unterm Bayer-Kreuz – und wirft die Frage auf, wie es für Leverkusen ohne den Erfolgsgaranten sportlich weitergehen soll.Im neuen Fever Pit’ch-Podcast spricht Moderator Malte Asmus mit Moderator, Kommentator und Leverkusen-Kenner Cedric Pick über die unklare Zukunft des Trainers, die Auswirkungen auf den Kader – und darüber, welche Namen als Alonso-Nachfolger überhaupt realistisch sind.
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Pick, selbst viele Jahre die Stimme des Werkselfradios und bekennender Bayer-Fan, ordnet die Situation klar ein: "Wenn Real ernst macht, dann ist Alonso weg. Und ich glaube, das wird passieren." Auch die Verantwortlichen in Leverkusen wüssten, wie sehr das Projekt unter Alonso lebt – und was sein Abschied für den Klub bedeuten könnte: ein ungewollter Umbruch, der auch bei Spielern wie Florian Wirtz eine Wechsel-Dynamik auslösen könnte.
Doch wer könnte das große Erbe antreten? Neben Raul oder Oliver Glasner fällt auch ein Name, der im ersten Moment überrascht, aber für Pick absolut Sinn ergibt: Cesc Fàbregas. "Ein smarter Kopf, mit großer Karriere, dem südeuropäischen Temperament, das Leverkusen schon mit Alonso so gut zu Gesicht gestanden hat“, sagt Pick. Gerade diese Vita könnte es sein, die einen ähnlichen Sog auf Spieler und Umfeld ausübt wie der charismatische Baske. Klar ist für Pick: "So einen wie Alonso bekommst du in den nächsten 100 Jahren nicht nochmal. Aber Fàbregas – das könnte funktionieren."
Und genau darum geht es in dieser Folge des Fever Pit'ch Podcast: Was braucht Bayer jetzt, um nicht zum One-Hit-Wonder zu werden? Und wie groß ist das Risiko, dass aus dem Titelträger ein Klub im Schwebezustand wird?
Takeaways
Chapters
Noch hat der Hamburger SV in der 2. Liga vier Punkte Vorsprung auf Platz drei und das beste Torverhältnis. Aber noch fehlt dem HSV der Beweis, dass er in der entscheidenden Saisonphase die nötigen Punkte zum Aufstieg holen kann. Und nach nur einem Punkt aus zwei Spielen und teils erschreckend ängstlichen Spielphasen wirkt es wieder so, als wäre die HSV-Mannschaft zu schwach, den letzten Schritt in Richtung Bundesliga zu gehen.
Darüber diskutieren Host Max Ropers und Thomas Hürner von der Süddeutschen Zeitung in der neuen Folge vom "Fever Pit'ch" Podcast. Beide fragen sich, warum Davie Selke 82 Minuten auf der Ersatzbank saß und ob Trainer Merlin Polzin vielleicht zu sehr über taktische Feinheiten nachdenkt. Das kommende Heimspiel gegen Karlsruhe wird zeigen, ob der HSV rechtzeitig die Kurve bekommt und den Vorsprung über die Zeit bringt.
Außerdem schauen Hürner und Ropers auf die Nordrivalen FC St. Pauli und Werder Bremen, die nach ihren Aufstiegen es geschafft haben, sich entsprechend ihrer Möglichkeiten in der Bundesliga zu etablieren - und die ein Vorbild für den Hamburger SV sein könnten.
Foto: IMAGO/Laci Perenyi
00:00 Einleitung und HSVs Aufstiegschancen
03:04 Analyse der aktuellen Spielsituation
06:01 Kritik an der Mannschaftsstruktur und Taktik
09:02 Entscheidungen des Trainerteams und deren Auswirkungen
11:49 Psychologische Aspekte und Druckresistenz
14:55 Zukunftsausblick und die nächsten Spiele
18:08 Fazit und abschließende Gedanken
21:20 Dramatische Situation nach dem Schalke-Spiel
23:52 Mentale Herausforderungen im Fußball
25:47 Werder Bremen auf dem Weg zur Europa League
29:46 Direktes Duell: Werder Bremen gegen St. Pauli
34:14 Die Rolle der Fans und deren Einfluss
39:03 Analyse der letzten Spiele und Ausblick auf HSV:Karlsruhe
Nach dem bitteren Aus des FC Bayern im Champions-League-Viertelfinale gegen Inter Mailand ist klar: So reicht es nicht für die europäische Spitze. Und vor allem: So reicht es vorne und vor allem hinten nicht.
Im neuen Fever Pitch Podcast rechnet Dirk Adam (Sports Illustrated) gnadenlos mit der Münchner Defensive ab: ”Minjae Kim, Eric Dier – das sind alles für mich eher so B-Regal-Spieler beim FC Bayern.“ “Früher war die Bayern-Abwehr die Bank von England. Jetzt ist es ein Hühnerhaufen”, ergänzt Pit Gottschalk.
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Trotz starkem Kampf gegen Inter Mailand sei das Aus deshalb auch verdient gewesen. Damit Bayern möglichst bald wieder zu Europas Spitze aufschließen und von einem weiteren Gewinn des Henkelpotts träumen kann, fordert Gottschalk: „Das Abwehrzentrum muss stehen. Und da, glaube ich, muss Bayern so richtig investieren.“
Und deshalb eher nicht in Florian Wirtz, sondern in zwei neue Innenverteidiger, von denen zumindest einer in der Lage sein sollte, sogar Dayot Upamecano auf die Bank verbannen zu können. Auch Leroy Sané steht in der Kritik der Experten: “Bringt alles mit, aber klickt im Kopf nicht”, sagt Adam. Dass Bayern mit ihm verlängern will, sei kaum zu verstehen. Mentalität? Fehlanzeige.
Außerdem Thema im Fever Pit’ch Podcast bei Malte Asmus: Warum die Club-WM zur Belastungsprobe für die neue Saison werden könnte, welche Lehren Max Eberl jetzt ziehen muss, und ob Vincent Kompany wirklich der Trainer für die Zukunft ist.
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Sein Dreierpack gegen Barcelona hat es erneut unterstrichen: Serhou Guirassy ist für Borussia Dortmund viel mehr als nur ein Stürmer – er ist die BVB-Lebensversicherung. Ohne seine Tore wäre das Team nie in die Nähe des Champions-League-Wunders gekommen. Und genau deshalb steht fest: Ein Verkauf im Sommer wäre nicht weniger als eine Selbstsabotage.
"Ohne ihn würden wir wahrscheinlich jetzt heute hier nicht miteinander sprechen – mangels Thema", bringt BVB-Reporter Oliver Müller (u.a. Sport1) die Abhängigkeit von Guirassy im Fever Pitch Podcast auf den Punkt. Der BVB müsse daher alles tun, um seinen neuen Champions-League-Rekordtorschützen zu halten.
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Einfach wird das aber nicht. Denn eine Ausstiegsklausel über 70 Millionen Euro macht ihn zur idealen Beute für Premier-League-Klubs wie Chelsea. Und: Der Spieler selbst will irgendwann dorthin. Doch wenn Dortmund ihn jetzt verliert, fehlt nicht nur ein Neuner – sondern das Herzstück einer möglichen neuen Achse.
Aber auch abseits der Guirassy-Frage liefert der Fever Pit'ch Podcast viel Diskussionsstoff: Es geht um die Trainerfrage und warum Niko Kovac mit seinem pragmatischen Ansatz "genau der richtige Mann" für den BVB ist.
Es geht um Emre Can, den unterschätzten Anführer – und um den Mats-Hummels-Rückkehr-Plan, von dem Oliver Müller dringend abrät. Und natürlich um die alles entscheidende Frage: Was bedeutet der Barca-Sieg für den Schlussspurt in der Liga? War er ein endgültiger Weckruf oder nur die nächste Illusion?
Foto: Imago / Kirchner
Takeaway
Chapters
Nach der schlimmen Zweitliga-Saison 2023/2024 wollte Schalke 04 alles anders machen. Transfers, Spielphilosophie, Ergebnisse. Doch anstatt entscheidende Schritte in Richtung Bundesliga zu gehen, tritt der gesamte Verein auf der Stelle. Der Grund: Trotz aller Reformen hat sich im Grunde nichts verändert. Unkoordinierte Trainerwechsel, interne Streitereien, biederer Fußball. Warum kommt Schalke aus diesem Zustand nicht mehr heraus?
Darüber spricht Host Max Ropers heute im Fever Pit'ch Podcast mit Andreas Ernst von der WAZ. Ernst begleitet Schalke so intensiv wie kaum ein anderer Reporter und erörtert, warum die aktuelle Vereinsführung nicht im Stande scheint, die hochverschuldeten Königsblauen aus der Dauerkrise herauszuführen. Er ist sich auch unsicher, ob der neue Sportvorstand Frank Baumann daran etwas ändert. Schalke schmerzt es an jedem Körperteil. Der fast sichere Klassenerhalt kam laut Ernst eher glücklich zustande. Positiv: Gegen die starken Teams der Liga sah S04 noch am besten aus. Und am Ostersamstag kommt der Hamburger SV in die Veltins-Arena.
00:00 Einführung in die Situation bei Schalke 04
02:54 Die aktuelle Saison und ihre Herausforderungen
06:11 Die Vereinsführung und ihre Entscheidungen
09:11 Frank Baumann und die Zukunft von Schalke 04
17:37 Die Herausforderungen von Schalke 04
20:57 Finanzielle Situation und Kaderplanung
25:40 Integration und Spielerentwicklung
29:15 Zukunftsperspektiven und Trainerentscheidungen
34:34 Potenzial und Motivation der Mannschaft
TakeawaysChapters
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