Urlaub im kriegsgeschädigten Berlin
Einmal quick and dirty bitte! So zumindest könnte die Beschreibung von Der Hauch des Todes lauten. Denn es geht mal nicht um Bonds Frauengeschichten, sondern viel mehr um die Geschichte als solche, die ihrer Gattung alle Ehre macht. Benedict freuts - eine Entscheidung den Löwenanteil zu übernehmen, fällt schließlich nicht einfach unbegründet. Die wirklich gottlosen Arbeitsbedingen sind aber eher bei Bond zu finden, dessen Kompagnon ihm ziemlich auf den “Sender” geht. Seine Sidequest macht ihn diesmal zur Geheimwaffe Nr. 1 unter dem grauen Deckmantel des Grenzbeamten auf Zeit. Dass sich das ganze auch noch in seiner gefühlt zweitbeliebtesten Stadt nach Paris, nebst sich abspielenden Beziehungsdramen und endloser Warterei abspielt, macht ihn fertig wie nie seine fity-shades-of-Berlin-Erfahrung nahezu perfekt. Ein Glück also, dass die Kurzgeschichte keine Seite zu viel hat?