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Ungenaue Bauteile, aber eine saubere Baugruppe, die maßlich astrein in Ordnung ist. Genau das ist der Anspruch, wenn Teile nicht sauber in der Toleranz liegen.
In Folge 95 ging es darum, wie die Konstruktion eine Vorrichtung einstellbar und flexibel auslegt. Hier dreht Bernd Pille die Perspektive um und schaut auf die Kolleginnen und Kollegen, die diese Vorrichtung einfahren und die ersten Baugruppen abschweißen oder montieren. Shims geben ihnen die Möglichkeit, auf jede Toleranz zu reagieren. Ohne saubere Dokumentation, ohne Disziplin beim Verstellen und ohne Messung in der Qualitätssicherung bleibt das Ergebnis aber Zufall.
Speziell für Fertigungsleiter, Produktionsverantwortliche und Entscheider in KMUs, die aus schwankenden Bauteilqualitäten trotzdem eine IO-Baugruppe herausbringen wollen, ohne Abstriche bei Qualität und Prozesssicherheit.
⏱️ Kapitel:
00:00 Ungenaue Bauteile, saubere Baugruppe
00:31 Der Rückblick auf Folge 95: die Konstruktion macht es einstellbar
01:20 Shims als Werkzeug des Werkers
01:53 Punkt 1: Stellmaßnahmen dokumentieren
02:32 Excel-Tabelle, QR-Code oder klassischer Shimsplan
03:09 Punkt 2: nicht an allen Ecken gleichzeitig stellen
04:16 Punkt 3: die Baugruppe messen lassen
04:59 So viel dokumentieren wie nötig, nicht wie möglich
05:58 Die drei Punkte im Überblick
06:35 Lassen Sie uns über Ihre Fertigung sprechen
📋 Konkrete Ergebnisse für Sie:
✅ Warum Shims erst dann wirken, wenn jede Stellmaßnahme dokumentiert ist
✅ Drei Wege der Dokumentation: Excel-Übersicht, QR-Code mit Datenbank, klassischer Shimsplan auf Papier
✅ Warum Sie nie 26 Shimsstellen gleichzeitig verändern dürfen
✅ Wie Sie mit Messmaschine, Scan oder Kontrollvorrichtung die erste Baugruppe absichern
✅ Wann ein Screenshot vom Messergebnis reicht und der große Messbericht überflüssig ist