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Das Vertrauen in die sogenannten Leitmedien ist in den vergangenen Jahren enorm gesunken. Die Auflagen, Umsätze und Reichweiten sinken wie die Titanic auf hoher See. Dennoch wird über die bei Kritikern unbeliebte Rundfunkabgabe jährlich Milliarden verdient und teilweise horrende Gehälter bezahlt. Parallel dazu entsteht derzeit eine neue Medienwelt, die sich Unabhängigkeit, Objektivität und finanzielle Autarkie auf die Fahne geschrieben hat. Erleben wir im Zuge dessen derzeit eine Medienrevolution?
Vierzehn Sanktionspakete gegen Russland, eine kürzlich verabschiedete Resolution, die den Beschuss russischen Territoriums fordert und ständige rhetorische Provokationen: Die EU hat im Ukraine-Krieg ihr urspüngliches Versprechen, ein Friedensprojekt in Europa zu sein, gebrochen. So zumindest sieht es der EU-Parlamentarier Michael von der Schulenburg, der seit den vergangenen Europawahlen Mandatsträger für das BSW ist. Im Interview berichtet er von seinen Erfahrungen in der täglichen Arbeit in Brüssel und Straßburg sowie über seine Mission für die nächsten fünf Jahre. Dabei will sich der ehemalige UN-Diplomat für mehr Verhandlungen mit Russland einsetzen und dafür kämpfen, dass alles dafür getan wird, dass der Krieg schnell zu Ende geht.
Die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland waren bis zum Ausbruch des Krieges in der Ukraine ein Gewinn für beide Seiten. Deutschland bekam zu günstigen Konditionen Gas aus Russland und Moskau konnte seine wirtschaftlichen Beziehungen nach Berlin pflegen. Der Ukraine-Krieg beendete diese Zusammenarbeit jedoch abrupt. Seitdem herrscht Eiszeit zwischen den ehemals befreundeten Nationen, vor allem auf der Ebene der Diplomatie. Dennoch stehen die Türen weiterhin offen, um über eine Beilegung des Konfliktes in der Ukraine zu sprechen. So zumindest betont es der russische Botschafter, Sergej Netschajew, im aktuellen Gespräch. Dabei erläutert er, wie sich der Umgang mit den Kollegen in Deutschland seit Februar 2022 verändert hat und wie er auf den Zustand der deutschen Diplomate blickt. Außerdem beleuchtet er, wie es aus russischer Sicht zu einem Frieden in der Ukraine kommen könnte und wer seiner Ansicht nach hinter dem Anschlag auf die Nordstream-Pipeline steckt.
Die Lage für die ukrainische Armee wird immer bedrohlicher. Nachdem zahlreiche Siedlungen, Ortschaften und die strategisch wichtige Stadt Wuhledar von der russischen Armee eingenommen wurden, steht eine militärische Niederlage unmittelbar bevor. Ob die Ukraine ihre politischen Ziele erreichen wird, ist mehr als ungewiss. Über die aktuelle Lage an der Front äußert sich der ehemalige Vorsitzende des NATO-Militärausschusses und frühere Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, im Interview. Dabei geht er auch auf die Friedensbemühungen des deutschen Kanzlers Olaf Scholz ein und erläutert, dass über Krieg und Frieden nicht in Berlin und Paris entschieden wird, sondern in Washington und Peking. Darüber hinaus thematisiert das Gespräch die Vergangenheit von Harald Kujat und die Frage, warum er sich damals nicht gegen die NATO-Osterweiterung ausgesprochen hat, die von vielen immer wieder als Grund für den Ausbruch des Krieges in der Ukraine gesehen wird.
Nach dem Einmarsch israelischer Bodentruppen im Libanon und dem Vergeltungsschlag des Iran gegen Israel steht die Region vor einem möglichen Flächenbrand. In Anbetracht der Ereignisse droht ein großer Krieg, dessen Ausmaß kaum vorstellbar ist. Über die aktuellen Entwicklungen sprach ich am 1. Oktober in Berlin mit dem Nahostexperten Michael Lüders.
Am 7. Oktober jährt sich der Angriff der Hamas auf Israel zum ersten Mal. Seitdem ist die Region aufgrund der Ausweitung des Krieges auf den Libanon und der Angriffe des Iran auf Israel so unsicher wie nie zuvor. Im Interview spricht der Nahostexperte Dr. Michael Lüders über die aktuelle Lage und erläutert neue Erkenntnisse aus seinem kürzlich veröffentlichten Buch, in dem er sich eingehend mit den Hintergründen des Konflikts beschäftigt hat.
Nach den Wahlen in Ostdeutschland hat sich das BSW als Machtfaktor in
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