Flavio von Witzleben

Flavio von Witzleben

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Flavio von Witzleben episodes

  • Medien im Wandel: Erleben wir gegenwärtig eine Medienrevolution? // Dr. Michael Meyen

    Das Vertrauen in die sogenannten Leitmedien ist in den vergangenen Jahren enorm gesunken. Die Auflagen, Umsätze und Reichweiten sinken wie die Titanic auf hoher See. Dennoch wird über die bei Kritikern unbeliebte Rundfunkabgabe jährlich Milliarden verdient und teilweise horrende Gehälter bezahlt. Parallel dazu entsteht derzeit eine neue Medienwelt, die sich Unabhängigkeit, Objektivität und finanzielle Autarkie auf die Fahne geschrieben hat. Erleben wir im Zuge dessen derzeit eine Medienrevolution?

    Dieser Frage geht der Medienforscher und Universitätsprofessor Dr. Michael im aktuellen Gespräch auf den Grund. Er beleuchtet dabei, wie es um die, wie er sie nennt, neuen Medien steht, und geht auf journalistische Herausforderungen, finanzielle Hürden sowie Ausbildungsprobleme ein. Außerdem thematisiert er seinen gegenwärtigen Rechtsstreit mit der Universität, an der er noch lehrt, der LMU München, und führt aus, wie es um den Bildungsstandort Deutschland steht.

    1 hr 9 min
  • EU-Parlamentarier: Sie wollen den Endsieg über Russland // Michael von der Schulenburg

    Vierzehn Sanktionspakete gegen Russland, eine kürzlich verabschiedete Resolution, die den Beschuss russischen Territoriums fordert und ständige rhetorische Provokationen: Die EU hat im Ukraine-Krieg ihr urspüngliches Versprechen, ein Friedensprojekt in Europa zu sein, gebrochen. So zumindest sieht es der EU-Parlamentarier Michael von der Schulenburg, der seit den vergangenen Europawahlen Mandatsträger für das BSW ist. Im Interview berichtet er von seinen Erfahrungen in der täglichen Arbeit in Brüssel und Straßburg sowie über seine Mission für die nächsten fünf Jahre. Dabei will sich der ehemalige UN-Diplomat für mehr Verhandlungen mit Russland einsetzen und dafür kämpfen, dass alles dafür getan wird, dass der Krieg schnell zu Ende geht.

    30 min
  • Russischer Botschafter: Wir sind enttäuscht von Deutschland // Sergej Netschajew

    Die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland waren bis zum Ausbruch des Krieges in der Ukraine ein Gewinn für beide Seiten. Deutschland bekam zu günstigen Konditionen Gas aus Russland und Moskau konnte seine wirtschaftlichen Beziehungen nach Berlin pflegen. Der Ukraine-Krieg beendete diese Zusammenarbeit jedoch abrupt. Seitdem herrscht Eiszeit zwischen den ehemals befreundeten Nationen, vor allem auf der Ebene der Diplomatie. Dennoch stehen die Türen weiterhin offen, um über eine Beilegung des Konfliktes in der Ukraine zu sprechen. So zumindest betont es der russische Botschafter, Sergej Netschajew, im aktuellen Gespräch. Dabei erläutert er, wie sich der Umgang mit den Kollegen in Deutschland seit Februar 2022 verändert hat und wie er auf den Zustand der deutschen Diplomate blickt. Außerdem beleuchtet er, wie es aus russischer Sicht zu einem Frieden in der Ukraine kommen könnte und wer seiner Ansicht nach hinter dem Anschlag auf die Nordstream-Pipeline steckt.

    54 min
  • Wie ist die Lage an der Front, Herr General? // Harald Kujat

    Die Lage für die ukrainische Armee wird immer bedrohlicher. Nachdem zahlreiche Siedlungen, Ortschaften und die strategisch wichtige Stadt Wuhledar von der russischen Armee eingenommen wurden, steht eine militärische Niederlage unmittelbar bevor. Ob die Ukraine ihre politischen Ziele erreichen wird, ist mehr als ungewiss. Über die aktuelle Lage an der Front äußert sich der ehemalige Vorsitzende des NATO-Militärausschusses und frühere Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, im Interview. Dabei geht er auch auf die Friedensbemühungen des deutschen Kanzlers Olaf Scholz ein und erläutert, dass über Krieg und Frieden nicht in Berlin und Paris entschieden wird, sondern in Washington und Peking. Darüber hinaus thematisiert das Gespräch die Vergangenheit von Harald Kujat und die Frage, warum er sich damals nicht gegen die NATO-Osterweiterung ausgesprochen hat, die von vielen immer wieder als Grund für den Ausbruch des Krieges in der Ukraine gesehen wird.

    1 hr 11 min
  • Eskaltion in Nahost: Droht jetzt der 3. Weltkrieg? // Dr. Michael Lüders

    Nach dem Einmarsch israelischer Bodentruppen im Libanon und dem Vergeltungsschlag des Iran gegen Israel steht die Region vor einem möglichen Flächenbrand. In Anbetracht der Ereignisse droht ein großer Krieg, dessen Ausmaß kaum vorstellbar ist. Über die aktuellen Entwicklungen sprach ich am 1. Oktober in Berlin mit dem Nahostexperten Michael Lüders.

    19 min
  • 1 Jahr Krieg in Nahost: Steht die Region am Abgrund? // Michael Lüders

    Am 7. Oktober jährt sich der Angriff der Hamas auf Israel zum ersten Mal. Seitdem ist die Region aufgrund der Ausweitung des Krieges auf den Libanon und der Angriffe des Iran auf Israel so unsicher wie nie zuvor. Im Interview spricht der Nahostexperte Dr. Michael Lüders über die aktuelle Lage und erläutert neue Erkenntnisse aus seinem kürzlich veröffentlichten Buch, in dem er sich eingehend mit den Hintergründen des Konflikts beschäftigt hat.

    57 min
  • Sollte das BSW mit der AfD zusammenarbeiten? // Oskar Lafontaine

    Nach den Wahlen in Ostdeutschland hat sich das BSW als Machtfaktor in

    den anstehenden Koalitionsgesprächen etabliert. Die neu gegründete
    Partei von Sahra Wagenknecht ist vor allem mit dem Ziel angetreten, eine
    Verhandlungslösung für den Ukraine-Krieg zu erreichen und das
    Säbelrasseln der NATO-Länder gegenüber Russland zu beenden. Als
    potenzieller Koalitionspartner bietet sich in Ostdeutschland vor allem
    die AfD an, die in diesen Fragen ähnliche Ansichten wie das BSW
    vertritt. Dennoch hat das BSW bereits angekündigt, keine
    Koalitionsverhandlungen mit der AfD führen zu wollen.
    Dies betonte der ehemalige SPD-Chef und Fraktionsvorsitzende der Linken,
    Oskar Lafontaine, erneut im aktuellen Interview. Er geht dabei auf die
    Diskrepanzen zwischen der AfD und dem BSW ein und führt aus, dass die
    AfD in außenpolitischen Themen wie dem Krieg im Gazastreifen oder bei
    Fragen zur Aufrüstung der Bundesrepublik abweichende Positionen
    vertritt, die sich mit denen des BSW nicht vereinbaren lassen. Außerdem
    spricht Lafontaine im Interview über die aktuellen Entwicklungen im
    Ukraine-Krieg und beleuchtet die möglichen Folgen, falls der Westen der
    Ukraine grünes Licht für Angriffe auf russisches Territorium geben
    würde.


    50 min
  • Deindustrialisierung & Rezession: Wie steht es um die deutsche Wirtschaft? // Folker Hellmeyer

    Das Wort „Deindustrialisierung“ wird derzeit in Deutschland oft

    gebraucht, aber was steckt wirklich dahinter? Ökonom Folker Hellmeyer,
    ein angesehener Experte auf diesem Gebiet, äußert sich besorgt über die
    aktuelle wirtschaftliche Lage. Im Interview erklärte er, dass die
    deutsche Industrie aufgrund mehrerer Faktoren unter Druck steht.
    Hellmeyer weist auf die steigenden Energiekosten, die hohen Steuern und
    die zunehmende Regulierungsdichte hin, die Unternehmen dazu zwingen
    könnten, ihre Produktionsstandorte ins Ausland zu verlagern. Dies führe
    zu einem Verlust von Arbeitsplätzen und einem Rückgang der
    wirtschaftlichen Stärke Deutschlands.
    Zusätzlich warnt Hellmeyer vor einer möglichen Rezession, die durch
    diese Deindustrialisierungstendenzen weiter verschärft werden könnte. Er
    betont, dass die deutsche Wirtschaft dringend strukturelle Reformen
    benötige, um wettbewerbsfähig zu bleiben und zukünftiges Wachstum zu
    sichern. In seiner Analyse fordert er eine Entlastung der Unternehmen,
    insbesondere im Energiebereich, um die Industrie im Land zu halten.
    Hellmeyer plädiert für eine Politik, die Innovationen und Investitionen
    fördert, anstatt durch hohe Belastungen das wirtschaftliche Potenzial zu
    bremsen. Nur so könne Deutschland seine Position als führende
    Industrienation verteidigen und der Rezession entgegenwirken.


    57 min
  • Ist Donald Trump ein Friedenspräsident? // Journalistin Ann-Kristin Iwersen

    Die Präsidentschaftswahlen in den USA am 5. November werden als

    wegweisend für die Entwicklung des politischen Weltgeschehens
    beschrieben. Besonders die mögliche Wiederwahl von Donald Trump wird mit
    Argusaugen verfolgt. Dieser hat bereits angekündigt, den Krieg in der
    Ukraine beenden zu wollen. Doch ist Trump tatsächlich der
    Friedenspräsident, als der er sich darstellt?
    Darüber spricht die Journalistin Ann-Kristin Iwersen in einem neuen
    Interview auf ihrem Kanal „The American Meltdown“, in dem sie sich
    intensiv mit dem Wahlkampf in den USA beschäftigt. Im Gespräch
    beleuchtet sie die zentralen Positionen Trumps und seiner Wählerschaft.
    Außerdem geht sie auf die Spitzenkandidatin der Demokraten, Kamala
    Harris, ein und analysiert ihre Kernthemen sowie die Chancen eines
    Wahlsiegs.


    40 min
  • Wird China zur Friedensmacht aufsteigen? // Journalist Stephan Ossenkopp

    Im Westen herrscht bis heute ein Bild von China vor, das in keiner Weise

    der Realität entspricht. Sei es in gesellschaftlicher, politischer oder
    wirtschaftlicher Hinsicht: Die Vorurteile westlicher Gesellschaften und
    Medien sind so tief verwurzelt, dass sie kaum aus den Köpfen der
    Menschen zu verdrängen sind. So sieht es der Journalist Stephan
    Ossenkopp, der im aktuellen Interview über seine Erfahrungen in China
    spricht und dabei erläutert, welche Bedeutung China als aufstrebende
    Wirtschaftsmacht hat und welche Rolle es in den Konflikten im Nahen
    Osten und in der Ukraine spielt. Außerdem geht es um die sich
    vertiefende Entwicklung einer multipolaren Weltordnung und die Frage,
    inwiefern diese zu einer friedlichen Ordnung innerhalb dieses Blocks
    beitragen könnte.


    40 min

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Der Journalist und Moderator Flavio von Witzleben interviewt auf diesem Kanal Menschen, die Stellung beziehen zu gegenwärtigen gesellschaftpolitischen Entwicklungen. Themenschwerpunkte sind hierbei…