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Klausen, meist abgelegene Gemäuer, häufig ehemalige Gehöfte, manchmal aber auch extra zu diesm Zweck angelegt, könnte man als Vorläufer der Klöster bezeichnen. Hier wurden junge Männer in der heiligen Schrift gelehrt und auf ein Leben als Priester - meist auf der Wanderschaft - vorbereitet. Seit das Christentum Staatsreligion im Römischen Reich geworden war, wurden diese Schulungs- und Rückzugsorte zunächst vom Staat finanziert. Als dieser aber mehr und mehr zerfiel und selbst seine Soldaten nicht mehr bezahlen konnte, waren die Klausen bald auf sich gestellt und so bildeten sich viele von ihnen zu kleinen Selbstversorgerhöfen heraus, die auch ein gewisses Maß an Sicherheit bieten konnten.
Die Menschen zähmem Hunde seit Jahrtausenden. Die Tiere leisten seit je her als Wach-, Fährten oder Hirtenhunde gute Dienste. Wenn aber die Menschen sie zurücklassen, brechen die uralten Instinkte wieder durch und vermengen sich mit dem erlernten Revierverhalten der Menschen. Eine gefährliche Mischung.
Severin vom Noricum wird dafür gerühmt, die römischen Bürgerinnen und Bürger, die am Donaulimes lebten, in einem großen Trek über die Alpen geführt und vor den Barbarenstürmen gerettet zu haben. Aber waren es wirklich lautere Absichten, die den frühchristlichen Prieser antrieben?
Ob es auf der Südflanke der Hundsheimer Berge, die sich hinter dem heutigen Bad Deutsch-Altenburg erheben, tatsächlich eine große Tempelanlage gab, ist unter Fachleuten umstritten. Die leitenden Forscher in Carnuntum sagen ja, andere Stimmen sehen dafür keine handfesten Beweise. Möglich aber auch, dass die Anlage vor allem in Zqweifel gezogen wird, da genau dieser Teil der Hügelkette seit fast einem Jahrhundert als lukrativer Steinbruch dient, den eine antike Fundstätte wohl verhindert oder gestoppt hätte.
Wer in der Wildnis überleben will, darf sie nicht bekämpfen. Es gilt, zu wissen, wie man die scheinbar unliebsamen Gegebenheiten für sich nutzen kann. Nahezu undurchdringliches Dickicht zum Beispiel, kann mit etwas Mühe auch in eine dichte, grüne Schutzhöhle verwandelt werden.
Über gefährliche Begegnungen mit Bären lesen wir heute in felix Austria meist nur in Berichten aus Kanada oder anderen, fernen Regionen. Und wenn sich einmal ein Bär über die Alpen zu uns veirrt, herrscht schnell Aufregung über "Problembären" in den Zeitungen. Aber bis weit ins Mittelalter machten heimische Bären den Menschen den Platz an der Spitze der Nährungskette alltäglich streitig.
Gefährlich ist's den Leu zu wecken, gar tödlich ist des Tigers Zahn. Doch der schrecklickste der Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn. (Friedrich von Schiller)
Ob Carnuntum letztlich an den Überfällen der Hunnen oder an den Spätfolgen eines schweren Erdbebens zu Grunde ging, ist nicht ganz klar. Vermutlich war die Kombination daraus letztlich Ausschlag gebend.
Warum zogen die Gotenstämme einst überhaupt Richtung westen, wo sie fast ein Jahrhundert lang mal gegen, mal mit den Römern kämpften? Allgemein wird angenommen, dass sie selbst geflüchtet sind. Am wahrscheinlichsten vor den Hunnen, die sich erst ihre Weidegründe zu eigen machten und dann noch weiter zogen, bis mitten hinein ins Römische Reich.
Nachdem die Soldzahlungen für die Soldaten von der Zentralverwaltung immer häufiger ausblieben, machten sich manche Truppenteile gewissermaßen selbstständig und heuerten bei Handeslreisenden als Begleitschutz an. Wann genau sich die Bezeichnung Ritter als eigener Stand entwickelt hat, ist übrigens sehr umstritten.
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