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Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge des Social Media… dem kleinen Podcast Projekt von mir, Thorsten.
In der ersten Folge habe ich über den digitalen Tod auf Facebook gesprochen. Zum einen aus dem Bedürfnis heraus, weil mir eine Geschichte begegnet ist, wo jemand verstorben ist und ich den Gedenkzustand für das Profil beantragt habe. Zum anderen aus dem Impuls heraus, dass wir ja durchaus in der Lage sein sollten, für Situationen vorzusorgen … für den Fall, dass wir selber mit dem Tod konfrontiert werden. Auf diese Folge gab es einige Reaktionen und die Reaktionen waren sehr unterschiedlich, aber viele davon gingen in die Richtung „Ja und was ist mir meinen ganzen anderen digitalen Profilen die ich so habe?“ … und „Wie kann ich vielleicht in die Richtung noch anders vor denken?“.
Deswegen habe ich mich ein bisschen damit beschäftigt. Ich habe noch ein bisschen nachgeschaut bei anderen Plattformen. Zum Teil habe ich sie angeschrieben, zum Teil recherchiert und so ist es, dass wir bei Instagram ebenfalls einen Gedenkzustand beantragen können. Das geht hier über diesen Antrag bei Instagram (https://help.instagram.com/contact/452224988254813?helpref=faq_content). Wenn wir mal versterben sollten, dann müsste unser Profil auf Instagram also nicht einfach gelöscht werden, sondern es könnte in den Erinnerungs-Zustand versetzt werden und dieser Antrag dazu ist auf Instagram verfügbar.
Anders bei Twitter. Dort sind wir nur in der Lage zu löschen, mein Profil zu löschen. Die Löschung kann beantragt werden. Das Antragsformular bzw. den Dialog dazu findet Ihr hier bei Twitter: https://help.twitter.com/forms/privacy
Auf anderen Profilen wie bei LinkedIn oder bei XING ist ebenfalls nur eine Löschung möglich. Diese Löschung muss beantragt werden, dafür gibt es aber keinen richtigen Antrag. Es gibt keinen Link online, um den wir uns kümmern können oder wo wir diesen Antrag stellen können, sondern wir müssen versuchen Kontakt aufzunehmen. Das kann mithilfe von E-Mail oder Nachrichten an LinkedIn oder XING passieren. Wahrscheinlich dauert das ein bisschen länger und ist ein bisschen umständlicher. Ich gehe davon aus, dass wir dieselben Unterlagen dafür benötigen würden, wie beim Gedenkzustand auf Facebook. Also einen Nachweis, dass die Person auch tatsächlich verstorben ist. Andere Profile sind da natürlich ebenfalls noch Thema. Snapchat, Tiktok oder wo immer wir noch unsere Profile haben.
Nichtsdestotrotz wird da immer wieder die persönliche Kontaktaufnahme von Nöten sein.
Wir können aber auch versuchen für uns ein wenig vor zu planen. Wie zum Beispiel, bei mir.
Was kann man machen, wenn man kein Passwort Manager hat? Hier bietet sich durchaus die Möglichkeit, dass man sein Profile anders auflistet. Vielleicht in einer Word Datei oder Excel Datei. Wielleicht auch einfach auf Papier. Wenn man es digital macht, kann man die ganzen Zugangsdaten und alle Anweisungen noch mal zusätzlich auf einem USB-Stick zu speichern und diesen vielleicht beim Nachlassverwalter oder beim wichtigen Familienmitglied hinterlegen. Oder bei jemanden, dem man vertraut.
Dinge wie Abos, die gekündigt werden sollten oder müssen. Versicherungen und so weiter. Wichtig für die digitalen Profile ist ebenfalls, dass man sich um diese Aktualität dieser digitalen Profile dann auch kümmert. Sich Kalender-Marker setzt. Gerade, wenn man regelmäßig sein Passwort ändert und wechselt.
Bald geht´s weiter, denn dann reden wir auch endlich mit anderen Menschen. Ich habe die ersten Gesprächspartner eingeladen und ich freue mich sehr darauf. Bis dann, tschüss.
Der Beitrag Folge 3 – Der digitale Tod Teil II – andere Plattformen erschien zuerst auf Social Media Schnack.
By Thorsten IsingHerzlich willkommen zu einer weiteren Folge des Social Media… dem kleinen Podcast Projekt von mir, Thorsten.
In der ersten Folge habe ich über den digitalen Tod auf Facebook gesprochen. Zum einen aus dem Bedürfnis heraus, weil mir eine Geschichte begegnet ist, wo jemand verstorben ist und ich den Gedenkzustand für das Profil beantragt habe. Zum anderen aus dem Impuls heraus, dass wir ja durchaus in der Lage sein sollten, für Situationen vorzusorgen … für den Fall, dass wir selber mit dem Tod konfrontiert werden. Auf diese Folge gab es einige Reaktionen und die Reaktionen waren sehr unterschiedlich, aber viele davon gingen in die Richtung „Ja und was ist mir meinen ganzen anderen digitalen Profilen die ich so habe?“ … und „Wie kann ich vielleicht in die Richtung noch anders vor denken?“.
Deswegen habe ich mich ein bisschen damit beschäftigt. Ich habe noch ein bisschen nachgeschaut bei anderen Plattformen. Zum Teil habe ich sie angeschrieben, zum Teil recherchiert und so ist es, dass wir bei Instagram ebenfalls einen Gedenkzustand beantragen können. Das geht hier über diesen Antrag bei Instagram (https://help.instagram.com/contact/452224988254813?helpref=faq_content). Wenn wir mal versterben sollten, dann müsste unser Profil auf Instagram also nicht einfach gelöscht werden, sondern es könnte in den Erinnerungs-Zustand versetzt werden und dieser Antrag dazu ist auf Instagram verfügbar.
Anders bei Twitter. Dort sind wir nur in der Lage zu löschen, mein Profil zu löschen. Die Löschung kann beantragt werden. Das Antragsformular bzw. den Dialog dazu findet Ihr hier bei Twitter: https://help.twitter.com/forms/privacy
Auf anderen Profilen wie bei LinkedIn oder bei XING ist ebenfalls nur eine Löschung möglich. Diese Löschung muss beantragt werden, dafür gibt es aber keinen richtigen Antrag. Es gibt keinen Link online, um den wir uns kümmern können oder wo wir diesen Antrag stellen können, sondern wir müssen versuchen Kontakt aufzunehmen. Das kann mithilfe von E-Mail oder Nachrichten an LinkedIn oder XING passieren. Wahrscheinlich dauert das ein bisschen länger und ist ein bisschen umständlicher. Ich gehe davon aus, dass wir dieselben Unterlagen dafür benötigen würden, wie beim Gedenkzustand auf Facebook. Also einen Nachweis, dass die Person auch tatsächlich verstorben ist. Andere Profile sind da natürlich ebenfalls noch Thema. Snapchat, Tiktok oder wo immer wir noch unsere Profile haben.
Nichtsdestotrotz wird da immer wieder die persönliche Kontaktaufnahme von Nöten sein.
Wir können aber auch versuchen für uns ein wenig vor zu planen. Wie zum Beispiel, bei mir.
Was kann man machen, wenn man kein Passwort Manager hat? Hier bietet sich durchaus die Möglichkeit, dass man sein Profile anders auflistet. Vielleicht in einer Word Datei oder Excel Datei. Wielleicht auch einfach auf Papier. Wenn man es digital macht, kann man die ganzen Zugangsdaten und alle Anweisungen noch mal zusätzlich auf einem USB-Stick zu speichern und diesen vielleicht beim Nachlassverwalter oder beim wichtigen Familienmitglied hinterlegen. Oder bei jemanden, dem man vertraut.
Dinge wie Abos, die gekündigt werden sollten oder müssen. Versicherungen und so weiter. Wichtig für die digitalen Profile ist ebenfalls, dass man sich um diese Aktualität dieser digitalen Profile dann auch kümmert. Sich Kalender-Marker setzt. Gerade, wenn man regelmäßig sein Passwort ändert und wechselt.
Bald geht´s weiter, denn dann reden wir auch endlich mit anderen Menschen. Ich habe die ersten Gesprächspartner eingeladen und ich freue mich sehr darauf. Bis dann, tschüss.
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