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In dieser Folge sprechen wir über Cloud Computing, speziell im Hinblick daruaf, welche Vor- und Nachteile das für Dich hat.
Cloud Dienste sind heutzutage die eierlegende Wollmilchsau. Der quasi Standard für alles, wenn man es so will. Die meisten, egal ob am Computer, Smartphone oder Tablet, nutzen Cloud Dienste. Oftmals wissen es viele vermutlich gar nicht, dass sie das überhaupt nutzen und wo letztlich die Daten gespeichert sind. Solange es funktioniert, gibt es für viele keinen Grund sich darüber Gedanken zu machen.
Daraus ergeben sich auf alle Fälle Vorteile. Die Flexibilität, die damit einhergeht, ist unersetzbar. Die Daten sind nahezu immer und überall verfügbar und somit abrufbar. Mit dem Smartphone, dem Tablet oder dem Rechner. Ganz fantastisch. Neben der Verfügbarkeit braucht man sich auch herzlich wenig Gedanken über die Sicherung der Daten zu machen, denn darum kümmert sich ja der Cloud Anbieter, oder? Sollte zumindest so sein. Was wir auch nicht vergessen dürfen, es fällt kein Aufwand für Wartung und Betrieb an. Du musst also keine zusätzliche Hardware in Form eines kleinen Servers betreiben. Also keine Zeit in Administration investieren. Ebenso fallen keine Stromgebühren an. In der heutigen Zeit steigender Strompreise sollte man das zumindest mal so grob im Hinterkopf haben. Mit dem Betrieb von Elektrogeräten einhergehend wird auch die Brandgefahr minimiert. Zwar haben elektronische Bauteile heutzutage schon eine sehr gute Qualitätsstufe, doch kann man einen Defekt niemals gänzlich ausschließen. Und sicher will keine seine Bude abfackeln, nur weil am Raspi das Billignetzteil aus Fernost einen Kurzschluss hatte. Wir können diesen Punkt noch um die Kostentransparenz erweitern. Wir zahlen einen monatlichen Beitrag und mehr nicht. Das ist klar planbar. Wir wissen welche Kosten monatlich auf uns zukommen und können dafür die Leistung in Anspruch nehmen.
An dem Punkt können wir jetzt eigentlich den Beitrag beenden, weil wir jetzt ja wissen, dass Cloud Computing ziemlich super ist und einen ganzen Sack an Vorteilen bringt.
Wir können die Augen nicht verschließen vor der harten Realität. Denn Du kannst mir sicher keine Münze zeigen, die nur eine Seite hat. So ist es auch hier. Ich kann Euch auch nicht nur eine Seite der Geschichte erzählen, denn wo Licht ist, ist auch Schatten. Und Cloud Computing hat auch Contra-Argumente, soviel kann ich schon verraten.
Speicherst Du Deine Daten in einer Cloud, dann speicherst Du sie quasi auf der Festplatte von jemand anders. Wie geht der Anbieter damit um? Wie steht es um die Datensicherheit? Werden Deine Daten beim Anbieter verschlüsselt übertragen, was heute der eigentliche Standard ist? Sind sie beim Anbieter auch verschlüsselt gespeichert oder im Klartext, was heißt, dass jeder gelangweilte Admin sie einsehen könnte, wenn er wollte? Wo hat der Cloud Anbieter seinen Firmensitz? Wo stehen die Rechenzentren? Welche Gerichtbarkeit hat der Anbieter und unterliegt die Geschäftsbeziehung der Datenschutzgrundvorordnung oder hat der Anbieter seinen Sitz außerhalb, z.B. in den USA?
Neben der Integrität der Daten und der Datensicherheit stellt sich auch die Frage wie die Daten dort gesichert werden. Zwar verfügen redundante Rechenzentren meist über Hochverfügbarkeits-Cluster-Lösungen doch ist sichergestellt, dass wenn Du jetzt Daten in der Cloud speicherst, diese auch sofort gespiegelt werden oder wären sie weg wenn ein paar Minuten nachdem Du sie gespeichert hast, das Rechenzentrum des Cloud Anbieters ausfällt? Eine lokale Sicherung Deiner Daten wirst Du vermutlich aus Bequemlichkeit ja nicht mehr anfertigen. Also wo wären die Daten dann? Hoffentlich nicht im Nirwana aber Du solltest es zumindest grob wissen wie der Anbieter seine Ausfallsicherheit sicherstellt.
Was bringt Dir eigentlich der schönste Cloudtarif, wenn die Zugriffsgeschwindigkeit unter aller Kanone, also langsam ist und Daten nur langsam fließen? Du merkst es schon, Du bist vom Anbieter und wie er seine Hausordnung handhabt, ziemlich abhängig und kannst mal nicht ebenso tschüss sagen.
Wo wir dabei schon sind. Wenn Dir ein Anbieter kostenlose Gigabyte für Deinen Cloud Storage hinterherwirft, wie glaubst Du, wird sich dieser Anbieter finanzieren? Der Betrieb eines Rechenzentrums ist ein äußerst kostspieliges Unterfangen. Diese Kosten müssen ja irgendwie gedeckt werden. Wenn jeder Nutzer Cloud Speicher für Umme bekommt, kann der Anbieter ja nur rote Zahlen schreiben, oder? Irgendwie muss die Kohle ja reinkommen. Wie Du für die Nutzung Deiner Cloud letztlich bezahlst, dass solltest Du Dir mal genau überlegen. Schließlich stehst Du früh am Morgen ja auch nicht jeden Werktag auf und gehst zu Arbeit um dafür nichts an Lohn als Gegenleistung zu kommen, oder? Allein schon hier sollten irgendwie die Alarmglocken angehen. Denn wenn Du für das Produkt nicht bezahlst, dann könnte es ja sein, dass Du das Produkt bist.
Zu guter Letzt hätte ich noch einen Punkt, der dem Betrieb der gesamten Cloud Infrastruktur Rechnung trägt. Denn die ständige Verfügbarkeit 24/7 an 356 Tagen im Jahr fällt ja nicht vom Himmel. Die Infrastruktur muss ja irgendwie mit Strom versorgt werden, wo wir bei der CO2 Bilanz von Cloud Anbietern wären. Und hier darf man den Blickwinkel nicht auf ein Rechenzentrum oder einen einzelnen Anbieter eingrenzen. Der Energiebedarf der ganzen Branche ist gigantisch und bringt große Herausforderungen mit sich. Anbieter steuern mit verschiedenen technischen Maßnahmen zur klimaneutralen Stromerzeugung dagegen, keine Frage. Doch die Frage ist, ob wirklich alles immer verfügbar sein muss oder ob es nicht letztlich nur Bequemlichkeit gepaart mit Dessinteresse am Schutz der persönlichen Daten ist, was viele einfach zu Cloud-Diensten und Anbietern greifen lässt.
Manche Anbieter locken mit geringen Gratis Cloud Kontingenten wie z.B. 5 GB gratis und danach musst Du ein Paket buchen. Andere bieten viele Gigabyte dauerhaft kostenlos an. Hier solltest Du Dir genau überlegen, wie sich das für den Anbieter rechnen könnte und wie es sein kann, dass diese großen Anbieter trotz kostenlosen Cloud Volumen dennoch satte Gewinne machen. Als Beispiel, die Deutsche Telekom bot vor ein paar Jahren via Magenta Cloud ich glaube es waren 50 GB kostenlosen Cloud Speicher an. Dieser kostenlose Service wurde mittlerweile überarbeitet, sodass nur noch 3 GB kostenlos für nicht Telekom Kunden zu haben sind. Telekom Kunden bekommen 15GB kostenlos. Ich denke nicht, dass es an mangelndem Interesse lag. Vermutlich wurde es der Telekom einfach zu teuer das für Umme zu verschleudern und daher hat man das kostenlose Angebot gestutzt als Cloud hipp und chic wurde und viele das Angebot nutzen wollten.
Als mögliche Alternative sei darauf hingewiesen, dass wer dennoch seine Daten einer Cloud anvertrauen möchte, es auch Anbieter in Deutschland gibt, die quelloffene Cloud-Lösungen zu bezahlbaren Tarifen anbieten. Da ist man schon mit wenigen Euro pro Monat mit etwa 100GB Speicher dabei. Dann seid Ihr auch Kunde und nicht das Produkt, was mir an der Stelle doch recht sympathisch ist. Ach und ja, diese quelloffenen Cloud-Lösungen könntet Ihr auch selbst hosten und wer doch beim externen Anbieter bleibt, es gibt auch hier die Möglichkeit die Daten Ende-zu-Ende verschlüsselt in der Cloud abzulegen. Das geht beispielshaft mit dem Nextcloud Desktop Client. Da wird auf Deinem Rechner, Tablet oder Smartphone bei aktivierter Funktion vor dem Hochladen verschlüsselt und oben landen dann für neugierige Admins nur Daten-Hieroglyphen, mit denen niemand etwas ohne das Ver- und Entschlüsselungskennwort anfangen kann. Das vielleicht mal als Denkanstoß für den einen oder anderen von Euch.
Zusammenfassend kann man sagen, dass Cloud Computing Vor- und Nachteile bringt. Nicht jedes beliebige Katzenfoto muss vielleicht immer dauerhaft verfügbar in der Cloud gespeichert und abrufbar sein. Es wird noch eine Weile dauern, bis Cloud Anbieter komplett CO2 neutral operieren und bis dahin fördern wir, dass als Nebenprodukt der Stromerzeugung Abgase in die Umwelt gepumpt werden. Ja klingt etwas plakativ aber ist so. Jeder trägt sein kleines Stückchen dazu bei.
Doch jenseits des ökologischen Aspekts sollte auch im Sinne des Datenschutzes geprüft werden ob kostenlose Cloud Angebote von Anbietern jenseits der EU ein sicherer Hafen für Eure persönlichen Daten sind. Es gibt von heimischen Anbietern vergleichbare Lösungen im Funktionsumfang und der Stabilität. Nur müsste man dafür halt monatlich eine kleine Gebühr entrichten. Andernfalls musst Du die Auswertung Deiner Daten oder zumindest Deines kompletten Nutzerverhaltens im Sinne der Nutzerdatenanalyse und Veräußerung billigend in Kauf nehmen. Ich möchte das für mich nicht. Von daher nutze ich keine kostenlosen Cloud Angebote. Ich habe eine managed Nextcloud Instanz, die ich bei einem mittelständischen deutschen Unternehmen gebucht habe. Hierfür bezahle ich monatlich ein paar Euro und bin sehr zufrieden. Die Daten liegen dort verschlüsselt und ich hatte bisher keine Probleme im Hinblick auf Datenverlust oder nicht Erreichbarkeit. Es funktioniert einfach und das sind mir die paar Euro durchaus wert. Als angenehmer Nebeneffekt unterstütz es die heimische Wirtschaft und sichert Arbeitsplätze. Das finde ich ganz ok.
Lasst es mich gerne wissen, wie Ihr das seht. Wenn Du auf YouTube den Podcast hörst, schreibe einfach einen Kommentar. Das geht auch auf meinem Blog. Bevor ich gehe, bedanke ich mich ganz herzlich bei meinen Zuhörern für die freundliche Aufmerksamkeit und insbesondere bei denen, die mein Projekt unterstützen.
Das war die heutige MFTP Ausgabe. Vielen Dank für die freundliche Aufmerksamkeit und bis zur nächsten Ausgabe. Ciao.
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Der Beitrag Cloud Computing - Welche Vor- und Nachteile das für Dich hat - MFTP 30 erschien zuerst auf fosstopia.
In dieser Podcast Folge sprechen wir über Mythen rundum Linux.
Rundum das Millennium waren Diskussionen über Betriebssysteme oftmals Gegenstand überhitzter Diskussionen. Windows, OS X und Linux waren die Kontrahenten. Während einige schon damals auf den Durchbruch von Linux hofften, sie müssen sich auch heute noch gedulden, denn Linux dümpelt am Desktop weiterhin im niedrigen einstelligen Prozentbereich herum. Doch anders als am Desktop konnte Linux am Server durchaus zur Nummer eins aufsteigen, wo wir auch schon beim ersten Mythos sind.
Linux hat keine Relevanz
Was heißt Relevanz im Bezug auf ein Betriebssystem? Beim relativen oder absoluten Marktanteil? Wie könnte man diesen eigentlich zuverlässig messen? Gar nicht. Weder anhand von Verkaufszahlen von Computern, noch von Zugriffsdaten auf verschiedenen Webseiten. Wobei bei Zugriffen auf Webseiten ein einigermaßen repräsentatives Bild erstellt werden könnte, würde man auf sehr viele und thematisch sehr verschiedene Daten zugreifen können.
Am Desktop mag die Relevanz überschaubar sein. Am Server ist der Marktanteil von Linux jedoch führend.
Linux ist sicher
Auf alle Fälle ist sicher, dass Linux nicht per se sicher ist. Sicher ist auch so ein schwammiger Ausdruck, der je nach Standpunkt interpretiert werden kann. Je mehr Elektronik, die mit dem Internet verbunden ist, wir einsetzen, desto unsicherer wird es grundsätzlich. Doch jenseits von Aluhut und der gleichen kann man Linuxsysteme härten auf IT Sicherheit, ganz klar. Das geht aber grundsätzlich mit jedem Betriebssystem.
Der Angriffsvektor bei Linux ist geringer als bei Windows oder macOS. Das liegt daran, dass Linux eine ungeheure Fluktuation hat. Windows und macOS haben in der Regel eine führende, aktuelle Version und versorgen einen oder zwei Vorgänger-Betriebssysteme noch mit Sicherheitsaktualisierungen. Heißt es ist hier volle Konzentration auf das neueste Betriebssystem nötig um vermutlich den größtmöglichen Wirkungskreis aufzubauen. Wer Windows hackt, wird sich quantitativ weniger auf Windows 8.1 konzentrieren sondern ehr auf Windows 10 bzw. Perspektivisch auf Windows 11. Bei Linux kann jede Distribution eine andere Kernel Version einsetzen. Dazu eine beliebige Desktop Umgebung. So ist Ubuntu anders als Manjaro mit Xfce. Ein potenzieller Zero-Day Exploit, der auf den Ubuntu LTS Kernel abzielt, lässt Dich mit Manjaro der openSUSE vermutlich ziemlich kalt. Ebenso ist es umgekehrt wenn ein Debian LTS Kernel angegriffen wird, kann ein Ubuntu Anwender vermutlich dennoch ruhig schlafen. Da es das eine Linux Betriebssystem nicht gibt, ist der Vektor aufgrund der verschiedenen Konstellationen schwieriger zu finden. Man müsste demnach einen Linux Kernel Lücke finden, die sowohl in älteren LTS Kernel als auch in brandneuen Kerneln offen ist.
Linux ist Ubuntu
Es ist genau andersherum. Ubuntu ist ein Linuxsystem. Wenn auch gleich aufgrund der historischen Erfolge von Ubuntu für den Linuxdesktop bei einer gewissen Anwenderschicht vermutlich das Synonym dennoch zutrefflich sein wird. Wer sich dafür nicht groß interessiert und keine andere Distro kennt, für den hat das Gültigkeit. Aber generell ist Ubuntu ein Linux. Wie ein Dackel ein Hund ist aber der Hund ist kein Dackel.
Linux schützt meine Daten
Das ist ein Mythos, der mehr oder minder gefährliches Halbwissen ist. Denn der Schutz Deiner Daten auf Deinem Rechner ist total für die Füße, wenn Du alles in OneDrive oder iCloud synchronisierst. Denn damit speicherst Du sie, vereinfacht ausgedrückt, auf der Festplatte von jemand anders und weißt nicht, wie der damit umgeht. Dann bringt Dir auch Festplattenverschlüsselung an der Stelle rein gar nichts. Dann ist es auch egal ob Du Windows, macOS oder Linux einsetzt.
Gleichwohl bringt die Festplattenverschlüsselung Dir aber was wenn Du Dein Notebook mal verlieren solltest oder es Dir geklaut wird. Dann hat der Dieb, je nach Betriebssystem, entweder Datenmüll oder unzählig viele Versuche via Brute Force Attacke die Verschlüsselung zu knacken. Aber wenn Du ein Kandidat für solch einen Aufwand bist, dann hast Du andere Dinge ausgefressen und benötigst vermutlich tiefergehende Methoden als ich sie hier nun beleuchten werde. Ungeachtet des Betriebssystems solltest Du die Festplattenverschlüsselung grundsätzlich immer aktivieren.
Per se schützt Linux Deine Daten jedoch nicht mehr oder weniger als andere Betriebssysteme dies gut oder schlecht tun.
Linux erhöht meine Privatsphäre
Auch hier kommt es auf den Fall an. Wenn Du Linux installierst, dann aber alle möglichen Datenkraken Zugriff auf Deine Platte oder Nutzungsdaten gewährst, dann ist nicht mehr allzu viel mit privat. Aber generell bist Du mit Linux für gewöhnlich privater unterwegs wenn es darum geht, dass sowohl Windows als auch macOS Verbindungen nach Hause aufbauen, wie meine Beiträge zum DNS Tracing ja einwandfrei zeigten. Wenn Du das nicht willst, dann wird Linux Dir an der Stelle die gewünschte Privatsphäre bieten können, denn dann denke ich auch nicht, dass Du auf allen erdenklichen Datenkraken tanzt.
Linux ist kompliziert
Linux ist nicht mehr oder weniger kompliziert wie Windows oder macOS. Unter der Haube sind alle drei sau kompliziert. Auf der Anwenderebene ist es auf Windows und macOS nur geordneter, da es eben auf das jeweilige Betriebssystem gemünzt eine einheitliche Oberfläche gibt. Bei Linux ist das nicht so. Es gibt als Oberfläche z.B. Gnome, KDE Plasma, Cinnamon, Mate, DDE, Pantheon Desktop, Xfce, Lxqt und noch viele weitere. Auch mir fällt es an der Stelle nicht leicht eine vollständige Liste abzugeben. Aber ab einem gewissen Punkt stütze ich mich auch auf gewisse Relevanzkriterien. Und selbst wenn man nur 3 oder 4 Desktops da eingrenzen würde, wäre das dennoch weitaus umfangreicher als bei den anderen beiden Betriebssystemen.
Also ja, Linux ist noch etwas komplizierter für Neueinsteiger. Man muss erstmal durch die Distros sich durchbeißen und dann unter Umständen durch die Desktop Oberflächen.
Linux benötigt das Terminal
Je nach Distribution stimmt das oder auch nicht. Einsteigerfreundliche Distributionen kommen auch ohne Terminalnutzung aus. Wer es nutzen will, kann dies tun, muss es aber nicht. So obliegt es letztlich Dir was Dir besser gefällt. Der Umgang mit dem Terminal erfordert etwas Einlernzeit aber ist, wie schon erwähnt, nicht zwingend nötig aber optional schon empfohlen.
Linux ist nur etwas für Geeks
Das war auf alle Fälle mal so und bei Distros wie Arch oder Gentoo könnte man das möglicherweise auch heute noch so sehen. Aber bei den Mainstream Distros wie z.B. Ubuntu, Linux Mint, ZorinOS, elementary OS oder Manjaro ist das nicht zutreffend.
Linux bietet meine gewohnten Programme nicht
Das kann sein. Muss aber nicht zwingend sein. Es kommt darauf an, was Du verwendest. Microsoft Office gibt es nicht. Microsoft Teams oder Edge gibt es aber durchaus auch für Linux. Das sind nur spontane Beispiele. Es ist also nicht so, dass es unter Linux ausschließlich völlig neue Programme gibt. Natürlich gibt es auch Firefox, Chrome, Spotify, Zoom, Jitsi uvm auch für Linux.
Linux braucht kein Mensch
Das gilt vielleicht ehr für die, die mit solchen Pauschalisierungen hantieren. Sachlich ist das aber nicht dingfest zu machen.
Linux ist nicht besser als Windows oder macOS
Absolut nicht. Linux ist ein Betriebssystem wie macOS und Windows. Was für Dich die beste Wahl aus den Lösungen ist, musst Du für Dich ausmachen. Eine generelle Aussage lässt sich nicht machen, denn das wäre unseriös.
Linux ist uncool
Für die, die immer neue Features wollen und dann Debian Stable serviert bekommen, zweifelsohne. Aber dann dürften auch macOS und Windows relativ unspektakulär sein. Ist halt die Frage, was man mit dem Rechner machen möchte. Wer darauf angewiesen ist, wird eine LTS Distro verwenden. Ist bei Windows mit den Enterprise Builds ja auch ähnlich.
Bestimmt gibt es noch andere Vorbehalte, die hier nicht aufgeführt sind.
Linux ist quasi ein Betriebssystem wie jedes andere auch. Nur wenige nehmen diese Betriebssysteme als Instrument aus Ihrer Blase heraus der Irrelevanz zu entgehen. Mir sind diese Diskussionen ob eins davon das beste ist, mittlerweile zu blöd. Das macht keinen Sinn. Wichtig ist nur ob Dich das Betriebssystem weiterbringt, indem es den Betrieb für Deinen Rechner zu Deiner Zufriedenheit sicherstellt. Unter dem Gesichtspunkt heraus gehe ich an die Sache heran. Deshalb bekomme ich auch kein Blitzherpes oder dergleichen wenn jemand auf mich zukommt und noch Windows oder macOS einsetzt. Also von daher alles locker.
Konstatieren lässt sich, Linux ist nur ein Betriebssystem. Ob Du Linux gut oder schlecht findest oder wie ich das sehe, ist an der Stelle nicht von Relevanz. Das Linux Betriebssystem hat zweifelsohne seine Stärken aber auch Schwächen. Was aus Deiner Sichtweise Stärken sind, könnte für mich Schwächen sein und umgekehrt. Das ist nicht weiter schlimm. Schlimmer sind aber die Mythen, die, wie wir sahen, oftmals ohne Substanz daherkommen. Vielleicht ist es auch nur Unterhaltung für die, die wenig Ahnung haben. Wer weiß schon von solchen Dingen.
Für mich geht es an der Stelle um Wissen und Informationen. Ich entzerre das lediglich. Was Du aus den Informationen machst, welche Schlüsse Du daraus zeihst, das steht auf einem anderen Blatt Papier. Aber dann kannst Du allerdings auch nicht mehr sagen: Das hatte ich gar nicht gewusst. Ich bin nicht dazu da Dir zu sagen, was Du wie interpretieren sollst. Du solltest aber in einer ruhigen Minute mal hinterfragen und prüfen, ob Dein bisheriges Szenario wirklich das Beste für Dich ist.
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Der Beitrag Mythen rundum Linux - MFTP29 erschien zuerst auf fosstopia.
In dieser Ausgabe sprechen wir über das Thema: Geld verdienen mit Linux, geht das?
So mancher von Euch wird sich schon mal gefragt haben, ob man mit Linux eigentlich auch Geld verdienen kann. Die Antwort auf diese Frage ist nicht klar mit ja oder nein zu beantworten, denn Linux ist kein Betriebssystem im Sinne eines verkaufsfähigen Produkts wie es z.B. Windows oder macOS sind. Linux gehört niemanden, keiner Firma und ist streng genommen auch nicht das fertige Betriebssystem, das vielleicht gerade im Moment auf Deinem Rechner läuft.
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Der Beitrag Geld verdienen mit Linux, geht das? MFTP28 erschien zuerst auf fosstopia.
In dieser Ausgabe sprechen wir über das Thema: Was Software Container wie Flatpak und Snap für zu Zukunft der Softwaredistribution bei Linux bedeuten. Ubuntu geht mit Snap einen Eigenweg, vorbei an Lösungsvorschlägen der Gemeinschaft wie z.B. App Image oder Flatpak. Doch fassen wir all diese Kontrahenten mal zusammen, so kommt als gemeinsamer Nenner eine Container-Software-Lösung heraus. Die Idee dahinter ist, dass man einen fertigen und direkt einsatzbereiten Software-Container installiert und betreibt. Eine klassische Installation der Software und ggf damit einhergehende Abhängigkeiten ist dadurch obsolet. Obendrauf sollen die Container isoliert sein, also eigentlich nicht auf die Nutzerdaten oder dessen Speicherbereiche zugreifen. Soviel zum Produktpräsentationsblatt. In der Realität sieht es gewöhnlich etwas anders aus, denn oftmals haben die angeblich isolierten Container durchaus vollen Schreib- und Lesezugriff auf die Nutzerdaten. Bei manchen Apps müssen sie das auch haben, um den gewöhnlichen Betrieb sicherzustellen, andere machen das, denn was man hat, hat man.
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Der Beitrag Ubuntu und die Deb-to-Snap Transission. Was Software Container konkret bedeuten MFTP27 erschien zuerst auf fosstopia.
In dieser Ausgabe sprechen wir über das Thema: So gewinnst Du Deine digitale Freiheit zurück. Wieviel Zeit verbringen wir täglich in sozialen Netzen oder mit Nachrichtendiensten wie WhatsApp, Facebook Messenger und Co? In diesem Podcast gehe ich u.a. darauf ein und zeige auf, wie Ihr mehr und bessere Freizeit zurückgewinnen könnt. Und vor allem wie man guten Gewissens ohne all diese Zeitfresser leben kann 🙂
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Der Beitrag So gewinnst Du Deine digitale Freiheit zurück #MFTP26 erschien zuerst auf fosstopia.
In dieser Ausgabe sprechen wir über das Thema: Mein Leben mit Linux und macOS.
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Der Beitrag Mein Leben mit Linux und macOS. MFTP25 erschien zuerst auf fosstopia.
In dieser Ausgabe sprechen wir über das Thema: Ist Linux Mint die beste Linux Distribution?
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Der Beitrag Ist Linux Mint die beste Linux Distribution? MFTP24 erschien zuerst auf fosstopia.
In dieser Ausgabe sprechen wir über das Thema: Wieso ich keine Smartwatch brauche.
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Der Beitrag Warum ich keine Smartwatch brauche. MFTP23 erschien zuerst auf fosstopia.
In dieser Ausgabe sprechen wir über das Thema: Kann es eine Welt ohne Windows geben?
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Der Beitrag Kann es eine Welt ohne Windows geben? MFTP22 erschien zuerst auf fosstopia.
In dieser Ausgabe sprechen wir über das Thema: Wie umgehen mit Closed Source Software unter Linux?
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Der Beitrag Wie umgehen mit Closed Source Software unter Linux MFTP21 erschien zuerst auf fosstopia.
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