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Ausstellung zu SD11: Markus Eisl & Gerald Mansberger – The Human Footprint
Wie haben wir Menschen die Erde verändert? Die Satellitenfernerkundung gibt uns die Antwort. Sie zeigt uns Bilder von verschiedenen Orten der Welt, von Megacities bis zu Eiswüsten, mit einer Bildauflösung von bis zu 30 Zentimetern. Wir können die Bilder vergleichen und sehen, wie sich der menschliche Fussabdruck im Laufe der Zeit entwickelt hat. Die Satellitenbilder sind aber nicht nur informative Zeitdokumente, sondern auch ästhetische Kunstwerke, die uns die Schönheit und Vielfalt unseres Planeten zeigen. Die Satellitenfernerkundung ist eine faszinierende Kombination von Wissenschaft und Kunst.
Die Bilder ihrer Ausstellung stammen aus der Bildbandreihe „The Human Footprint“, die Eisl und Mansberger veröffentlicht haben.
Markus Eisl und Gerald Mansberger sind österreichische Wissenschaftler, die sich auf die Erforschung des Klimawandels spezialisiert haben. Er ist Mitbegründer von eoVision, einem Unternehmen, das sich auf die Verarbeitung von Satellitenbildern spezialisiert hat. Zusammen haben sie die Bildbandreihe „New Human Footprint“ veröffentlicht, die die Auswirkungen des Klimawandels auf die Erde anhand von Satellitenbildern zeigt
Links:
(1) Informationen auf der OYE-Website
(2) Die Bildbände
Dr. Claudia Zingerli ist seit Juni 2022 Leiterin ETH Sustainability an der ETH Zürich. Sie hat zuvor als Projektleiterin (2002-2006) und Dozentin im D- USYS (2010-2014) an der ETH Zürich gearbeitet. Claudia Zingerli hat einen Masterabschluss in Geographie, Sozialanthropologie und Wirtschaftswissenschaften von den Universitäten Basel und Freiburg im Breisgau (Deutschland) sowie einen Doktortitel in Development Studies von der University of East Anglia (UK). Ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert sich auf politische Fragen im Zusammenhang mit der Nutzung natürlicher Ressourcen sowie auf Prozesse der Wissensproduktion im Kontext nachhaltiger Entwicklung.
Links:
(1) Dr. Claudia Zingerli, ETH Zürich
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Das Titelfoto setzt sich zusammen aus den offiziellen SDG-Logos der UN, die Fotos wurden von Ulrike Schumann und Thomas Pöhler zur Verfügung gestellt.
Ausstellung zu SD10: Jodi Cobb – 21st Century Slavery
Jodi Cobbs einjähriges Projekt „21st Century Slavery“ untersucht das Paralleluniversum, in dem Menschen gekauft und verkauft, gefangen gehalten und für Profit ausgebeutet werden. Es gibt weltweit fast 50 Millionen Menschen in moderner Sklaverei, was etwa einem von 150 Menschen entspricht. Die meisten Sklaven sind Opfer von Zwangsarbeit und Zwangsheirat. Der Menschenhandel ist die zweitgrößte illegale Aktivität der Welt. Kriminelle Organisationen sind oft die Täter, die von den hohen Gewinnen angezogen werden. Es gibt jedoch auch viele Organisationen, die sich für die Befreiung von Sklaven einsetzen und ihnen helfen, wieder in die Gesellschaft zu integrieren
Ausstellung zu SDG10: Ana María Arévalo Gosen – Días Eternos | Eternal Days
Die Arbeit von Ana María Arévalo Gosen beleuchtet die harte Realität des Lebens inhaftierter Frauen in Venezuela und El Salvador. Die Serie zeigt die Notlage von Frauen in Untersuchungsgefängnissen, in denen sie oft über Monate oder Jahre hinweg eingesperrt sind und auf Gerichtsbeschlüsse warten, die laut Gesetz innerhalb von höchstens 45 Tagen ergehen sollten. Die Bilder zeigen die klaustrophobischen, überfüllten Zellen und eine Welt, die von Gewalt, Not und einem extremen Mangel an Platz, Hygiene, Verpflegung und medizinischer Versorgung geprägt ist. Trotz der düsteren Umstände fängt «Ewige Tage» auch die Widerstandsfähigkeit und Solidarität der Frauen ein und bietet einen Blick auf die Hoffnung inmitten der Verzweiflung.
Jodi Cobb ist eine weltbekannte Fotografin, die einen Master of Arts und einen Bachelor of Journalism an der University of Missouri erworben hat. Sie hat für National Geographic mehr als 30 Reportagen über verschiedene Themen und Länder fotografiert, die die menschliche Natur in einer globalisierten Welt erforschen. Sie hat viele Ehrungen für ihre Arbeit erhalten, unter anderem die Missouri Honor Medal for Distinguished Service in Journalism, die höchste Auszeichnung ihrer Alma Mater. Sie war auch die erste Frau, die zur Fotografin des Jahres im Weissen Haus ernannt wurde, eine prestigeträchtige Position, die sie 1979 innehatte. Eines ihrer beeindruckenden Fotos, das ein Kind mit einem Globus zeigt, wurde von der NASA ausgewählt, um mit der Voyager-Raumsonde ins All zu reisen, wo es möglicherweise von anderen Zivilisationen entdeckt wird.
(1) Informationen auf der OYE-Website
(2) Website
(3) The Photo Society
(4) National Geographic DE
Ana María Arévalo Gosen, eine Fotografin, die Fotografie an der ETPA Toulouse studiert und als freiberufliche Fotografin in Hamburg gearbeitet hat, dokumentiert seit 2017 die Krisen in ihrem Heimatland und konzentriert sich dabei besonders auf die Erfahrungen von Frauen. Ihre Arbeit ist ein eindrucksvolles Zeugnis für die dringende Notwendigkeit eines Systemwandels, die Achtung der Menschenrechte und den Abbau von Ungleichheiten innerhalb des Strafrechtssystems. Für ihre Arbeit wurde Arévalo Gosen im Jahr 2021 mit dem Leica Oskar Barnack Award ausgezeichnet.
(1) Informationen auf der OYE-Website
(2) Website
(3) foto-feminas.com
(4) lensculture.com
Prof. Dr. Eva Marie Meemken ist eine Agrar-, Ernährungs- und Entwicklungsökonomin, die an der ETH Zürich als Tenure-Track-Assistenzprofessorin für Ökonomie und Politik von Ernährungssystemen tätig ist.
Ihre Forschungsgruppe untersucht, wie Nachhaltigkeitsziele in globalen Ernährungssystemen gefördert werden können. Sie analysiert Richtlinin und institutionelle Vereinbarungen (z.B. Verträge und Standards) und ihre Rolle bei der Armutsbekämpfung, menschenwürdiger Arbeit, Geschlechtergleichheit und Ernährungssicherheit in Ländern mit niedrigem Einkommen. Die Forschung der Gruppe berücksichtigt und integriert verschiedene Akteure innerhalb der Ernährungssysteme (z.B. Bauern, Arbeiter, Genossenschaften und Unternehmen), die an der landwirtschaftlichen Primärproduktion und darüber hinaus (z.B. Lebensmittelverarbeitung und -dienstleistungen) beteiligt sind.
Website der ETH Zürich
Prof. Dr. Eliott Ash ist ein Assistenzprofessor für Recht, Ökonomie und Data Science am Center for Law & Economics der ETH Zürich. Er forscht und lehrt über die empirische Analyse des Rechts und des Rechtssystems mit Methoden aus der Ökonometrie, der natürlichen Sprachverarbeitung und dem maschinellen Lernen. Er hat einen Ph.D. in Ökonomie und einen J.D. von der Columbia University, einen B.A. in Ökonomie, Politik und Philosophie von der University of Texas at Austin und einen LL.M. in internationalem Strafrecht von der Universität Amsterdam.
Website der ETH Zürich
Dr. Claudia Zingerli ist seit Juni 2022 Leiterin ETH Sustainability an der ETH Zürich. Sie hat zuvor als Projektleiterin (2002-2006) und Dozentin im D- USYS (2010-2014) an der ETH Zürich gearbeitet. Claudia Zingerli hat einen Masterabschluss in Geographie, Sozialanthropologie und Wirtschaftswissenschaften von den Universitäten Basel und Freiburg im Breisgau (Deutschland) sowie einen Doktortitel in Development Studies von der University of East Anglia (UK). Ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert sich auf politische Fragen im Zusammenhang mit der Nutzung natürlicher Ressourcen sowie auf Prozesse der Wissensproduktion im Kontext nachhaltiger Entwicklung.
Website der ETH Zürich
Gerd Ludwig hat als einer der bedeutendsten Dokumentarfotografen unserer Zeit die Welt mit seinen Bildern beeindruckt. Er studierte bei Professor Otto Steinert an der Folkwangschule in Essen. Später ging er in die USA und war 30 Jahre lang im Kernteam des National Geographic Magazines. Er zeigte die Auswirkungen von Tschernobyl in seinen beeindruckenden Reportagen, die als Meilenstein des modernen Fotojournalismus gelten. Für seine herausragende Arbeit wurde er mit der University of Missouri Medal of Honor und dem Dr. Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie ausgezeichnet.
(1) Informationen auf der OYE-Website
(2) Website
(3) The Photo Society
(4) National Geographic DE
Randy Olson ist ein renommierter amerikanischer Fotojournalist. Er ist bekannt für seine Arbeiten im Bereich der Dokumentarfotografie und hat über die Jahre hinweg für zahlreiche renommierte Veröffentlichungen und Magazine fotografiert, darunter National Geographic, Time, und The New York Times.
Olson hat sich auf eine Vielzahl von Themen konzentriert, von Umweltfragen bis hin zu sozialen Anliegen. Seine Fotografien zeichnen sich oft durch ihre eindringliche Darstellung und ihre Fähigkeit aus, Geschichten zu erzählen. Olson hat auch mehrere Bücher veröffentlicht, die seine Fotografien und die Geschichten dahinter präsentieren. Er gründete The Photo Society (TPS), die die meisten Fotograf:innen vereint, die für National Geographic arbeiten.
(1) Informationen auf der OYE-Website
(2) Website
(3) The Photo Society
(4) National Geographic DE
Hinweis in eigener Sache:
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Das Titelfoto setzt sich zusammen aus den offiziellen SDG-Logos der UN, die Fotos wurden von Ulrike Schumann und Thomas Pöhler zur Verfügung gestellt.
Ausstellung zu SDG9: Gerd Ludwig – The Long Shadow of Chernobyl
Tschernobyl ist ein Symbol für die Gefahren der Atomkraft. Die Explosion im Jahr 1986 hat eine radioaktive Wolke über Europa freigesetzt und viele Menschen krank gemacht oder getötet. Der Fotograf Gerd Ludwig war in den letzten 25 Jahren 12 Mal die Sperrzone besucht. Er wagte sich tiefer als jeder andere westliche Fotograf in den Unglücksreaktor #4. Er hat die verlassenen Orte, die verstrahlten Tiere und die leidenden Menschen fotografiert. Seine Bilder zeigen die Schönheit und die Schrecken einer verwüsteten Landschaft. Sie sind ein Mahnmal für die Opfer und ein Appell für eine nachhaltige Energiepolitik. Sie sind auch ein Zeugnis für den Mut und die Würde der Menschen, die trotz allem weiterleben.
Ausstellung zu SDG9: Jérôme Gence – I Love A Hologram
Virtuelle Sänger:innen sind in Asien so beliebt wie echte Popstars. Sie singen, tanzen und begeistern ihre Fans mit Hologrammen. Für manche sind sie die Liebe, die Ehefrau oder sogar Gott. Ihre Lieder kennen keine Grenzen: Sex, Mord, Liebe – alles ist möglich. Hatsune Miku aus Japan hat über 100 000 Songs im Repertoire. Luo Tianyi aus China und Xia Yu Yao aus Taiwan sind Popstars. Ihre Konzerte sind teuer, aber für ihre Fans sind sie das Leben. Jérôme Gence ist mit seiner Kamera in diese Parallelwelt eingetaucht und hat eine verstörende Liebesgeschichte incl. Hochzeit dokumentiert.
Als einer der bedeutendsten Dokumentarfotografen unserer Zeit hat Gerd Ludwig die Welt mit seinen Bildern beeindruckt. Er studierte bei Professor Otto Steinert an der Folkwangschule in Essen. Später ging er in die USA und war 30 Jahre lang im Kernteam des National Geographic Magazines. Er zeigte die Auswirkungen von Tschernobyl in seinen beeindruckenden Reportagen, die als Meilenstein des modernen Fotojournalismus gelten. Für seine herausragende Arbeit wurde er mit der University of Missouri Medal of Honor und dem Dr. Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie ausgezeichnet.
Links:
(1) Informationen auf der OYE-Website
(2) Gerd Ludwig – Website
(3) Gerd Ludwig bei The Photo Society
(4) Gerd Ludwig bei National Geographic DE
Jérôme Gence ist ein französischer Fotojournalist und Reisender, der sich auf die Auswirkungen neuer Technologien auf die heutigen Gesellschaften spezialisiert hat. Er wurde 1984 in Saint-Denis de La Réunion geboren und arbeitet als Datenanalyst für internationale Marken. Auf einer seiner Reisen traf er auf die französische Fotografenlegende Éric Valli, der ihn ermutigte seinen eigenen Weg zu finden. So entwickelte er sich innerhalb weniger Jahre selbst zu einem der bedeutenden Fotografen unserer Zeit, was sich in den weltweit führenden Magazinen wie National Geographic, Der Spiegel, Stern oder Le Figaro widerspiegelt. Canon erkannte schnell sein Talent und ernannte ihn zum Markenbotschafter.
Links:
(1) Informationen auf der OYE-Website
(2) Jérôme Gence – Website
(3) Jérôme Gence bei Canon
Lois Lammerhuber ist ein österreichischer Fotograf und Verleger. Er ist bekannt für seine herausragenden fotografischen Arbeiten, insbesondere im Bereich der Porträt- und Reisefotografie. Lammerhuber hat zahlreiche Auszeichnungen für seine Fotografie erhalten und ist international anerkannt.
Neben seiner fotografischen Tätigkeit ist Lois Lammerhuber auch als Verleger tätig. Er ist Mitbegründer des Verlags Edition Lammerhuber, der sich auf hochwertige Bildbände und Fotografie spezialisiert hat. Der Verlag ist für seine qualitativ hochwertigen Publikationen im Bereich der Fotografie, Kunst und Kultur bekannt.
Links:
(1) Informationen auf der OYE-Website
(2) Verlag Lammerhuber
(3) Festival La Gacilly – Baden Photo
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Das Titelfoto setzt sich zusammen aus den offiziellen SDG-Logos der UN, die Fotos wurden von Ulrike Schumann und Thomas Pöhler zur Verfügung gestellt.
64 der hier gezeigten 78 Bilder aus Alexanders Vortrag auf der Photopia Stage 2023 werden durch einen geeigneten Podcatcher über das Smartphone, Tablet oder weitere geeignete Endgeräte an der jeweilig korrekten Stelle angezeigt.
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Das Titelbild der Folge 369 und alle weiteren Bilder wurden von Alexander Hassenstein, Getty Images zur Verfügung gestellt, mit Ausnahme des Bildes von Alexander auf der Photopia Stage, dieses hat Thomas Pöhler beigesteuert.
Diese Produktion wurde unterstützt durch:
Hamburg Messe und Congress GmbH | Photopia
© Laurent Ballesta, Wildlife Photographer of the Year
© Amit Eshel, Wildlife Photographer of the Year
© Mike Korostelev, Wildlife Photographer of the Year
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Das Titelbild der Folge 366 wurde von Michael Eloy Werthmüller, DGPh , weitere Bilder von Silke Güldner zur Verfügung gestellt!
Ausstellung zu SDG8: Cássio Vasconcellos – Collective: Beyond Reality
Cássio Vasconcellos zeigt mit seiner Serie “Collectives” eine kritische Sicht auf die Globalisierung und den Konsum. Er kombiniert Tausende von Fotos zu surrealen Landschaften, die Fragen nach der Ausbeutung des Planeten, dem industriellen System und dem Umgang mit Zeit und Raum aufwerfen. Cássio öffnet mit seinem Ansatz und seiner vielschichtigen Bildsprache einen Dialog, über die Erde und die Menschen, den Raum und die Zeit, der uns eine wichtige Sichtweise auf unsere Zukunft bietet.
Cássio Vasconcellos ist einer der renommiertesten zeitgenössischen Fotografen Brasiliens. Er ist bekannt für seine Serie “Nocturnes São Paulo”, die nächtliche Ansichten der Stadt zeigt, sowie für seine “Collectives”, die aus Tausenden von Einzelfotos zusammengesetzt sind, um surreale Szenen zu schaffen.
Vasconcellos hat international Ausstellungen und Anerkennung für seine Arbeiten erhalten. Seine Fotografien decken eine breite Palette von Themen ab, von urbanen Landschaften bis hin zu sozialen und kulturellen Aspekten des brasilianischen Lebens. Er hat seine Bilder in mehr als 20 Ländern ausgestellt und mehrere Preise und Bücher gewonnen.
(1) Informationen auf der OYE-Website
(2) Cássio Vasconcellos – Website
(3) Wikipedia zu Cássio
(4) Instagram
Lois Lammerhuber ist ein österreichischer Fotograf und Verleger. Er ist bekannt für seine herausragenden fotografischen Arbeiten, insbesondere im Bereich der Porträt- und Reisefotografie. Lammerhuber hat zahlreiche Auszeichnungen für seine Fotografie erhalten und ist international anerkannt.
Neben seiner fotografischen Tätigkeit ist Lois Lammerhuber auch als Verleger tätig. Er ist Mitbegründer des Verlags Edition Lammerhuber, der sich auf hochwertige Bildbände und Fotografie spezialisiert hat. Der Verlag ist für seine qualitativ hochwertigen Publikationen im Bereich der Fotografie, Kunst und Kultur bekannt.
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Das Titelfoto setzt sich zusammen aus den offiziellen SDG-Logos der UN, die Fotos wurden von Ulrike Schumann und Thomas Pöhler zur Verfügung gestellt.
Ausstellung zu SDG7: Ciril Jazcec- Make your own glaciers
Ladakh, eine Region im indischen Himalaya, ist vom Klimawandel bedroht sind. Die Gletscher, die die Lebensgrundlage der Berggemeinden bilden, schwinden immer mehr und führen zu Wassermangel und Dürre. Viele Menschen müssen ihre Heimat verlassen und anderswo nach einem besseren Leben suchen. Sie werden zu unfreiwilligen Klimaflüchtlingen.
Der ladakhischen Ingenieur und Innovator Sonam Wangchuk enwickelte eine innovative Idee: Eisstupas. Das sind künstliche Gletscher, die das Schmelzwasser der Gletscher im Winter einfangen und es in Form von riesigen Eiskegeln speichern, die wie tibetische religiöse Stupas aussehen. Die Eisstupas schmelzen im Frühling langsam und versorgen die Bauern mit Wasser für ihre Felder. Die Eisstupas sind nicht nur eine technische Errungenschaft, sondern auch ein kulturelles Symbol, das die Verbundenheit der ladakhischen Menschen mit ihrer Natur und ihrer Religion ausdrückt.
Wangchuk baute den ersten Eisstupa im Jahr 2015 und führte seitdem mehrere Projekte in verschiedenen Dörfern in Ladakh durch. Er sieht die Eisstupas als eine Möglichkeit, den Menschen in Ladakh zu helfen, sich an den Klimawandel anzupassen und ihre traditionelle Lebensweise zu bewahren. Er vergleicht den Kampf gegen den Klimawandel mit einem Krieg gegen einen unsichtbaren Feind, der keine Grenzen oder Gesetze kennt.
Doch die Eisstupas nicht die endgültige Lösung für das Problem der Wasserknappheit in Ladakh. Sie sind nur ein Experiment, das zeigt, wie die Berggemeinden im Himalaya mit Kreativität und Mut versuchen, die Folgen des Klimawandels zu bekämpfen.
Ciril Jazbek ist ein slowenischer Dokumentarfotograf, der sich mit den Auswirkungen von Globalisierung und Klimakrise auf verschiedene Gemeinschaften beschäftigt. Er studierte Management in Ljubljana und Fotojournalismus und Dokumentarfotografie in London. Er arbeitet für National Geographic und hat Geschichten aus Kiribati, Grönland, den Alpen und Indien erzählt. Jazbek hat mehrere Preise für seine Arbeit erhalten, darunter den World Press Photo Award und den Leica Oskar Barnack Award.
Links:
(1) Informationen auf der OYE-Website
(2) Ciril Jazbec – Website
(3) Jazbec bei National Geographic
(4) World Press Photo Award
Chris de Bode ist ein in den Niederlanden geborener Fotograf, der für seine eindringlichen Fotografien bekannt ist, die oft soziale Themen und humanitäre Anliegen behandeln. De Bode hat in verschiedenen Teilen der Welt gearbeitet, darunter in Konfliktzonen, Flüchtlingslagern und Gemeinschaften, die von Armut betroffen sind. Seine Fotoreportagen aus Krisengebieten, oftmals in Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen wie Save the Children, Greenpeace und verschiedenen UN-Organisationen entstanden, führten zu Veröffentlichungen in internationalen Magazinen, die mit vielen Auszeichnungen bedacht wurden. Chris de Bode hat mehrere Bücher publiziert und setzt seine Projekte auch in Dokumentarfilmen um.
Links:
(1) Informationen auf der OYE-Website
(2) Chris de Bode – Website
Lois Lammerhuber ist ein österreichischer Fotograf und Verleger. Er ist bekannt für seine herausragenden fotografischen Arbeiten, insbesondere im Bereich der Porträt- und Reisefotografie. Lammerhuber hat zahlreiche Auszeichnungen für seine Fotografie erhalten und ist international anerkannt.
Neben seiner fotografischen Tätigkeit ist Lois Lammerhuber auch als Verleger tätig. Er ist Mitbegründer des Verlags Edition Lammerhuber, der sich auf hochwertige Bildbände und Fotografie spezialisiert hat. Der Verlag ist für seine qualitativ hochwertigen Publikationen im Bereich der Fotografie, Kunst und Kultur bekannt.
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