Stell dir vor, du bestellst ein Porträtgemälde. Du willst gut aussehen; repräsentativ, würdevoll, klar erkennbar.
Doch am Ende stehst du halb im Schatten, teilweise verdeckt, kaum auszumachen.
Warum? Weil der Künstler etwas anderes im Sinn hat: Er nutzt das Licht nicht, um dich ins Zentrum zu rücken, sondern um Bewegung, Dynamik und Dramatik zu erzeugen.
Genau um so ein Bild geht es heute. Eines der berühmtesten Gemälde der Niederlande — mit eigenem Saal im Museum, einem irreführenden Namen und einer Geschichte, die 1642 beginnt. In dem Jahr, in dem die Frau des Malers stirbt.
Das Bild in hoher Auflösung, sodass wirklich jedes Detail zu sehen ist, findest du hier.
MATHIAS ROLOFF studierte an der Universität der Künste Berlin Malerei und Grafik.
Er lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Berlin und Hintersee (Mecklenburg-Vorpommern).
ROBERT GÜNTHER studierte an der Universität der Künste Berlin Bildhauerei, Grafik, Zeichnung & Multimedia.
Er lehrt Bildende Kunst an einem Berliner Gymnasium und ist Illustrator.
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.