
Sign up to save your podcasts
Or


Helfried Carl im Gespräch mit Franz Cede und Ralph Janik
AUSLAUFMODELL NEUTRALITÄT?
Geschichte und Gegenwart eines österreichischen Mythos
Die Neutralität: auch ein Stück österreichische Identität. Aber ist sie noch zeitgemäß?
Ein österreichisches Modell, neu beleuchtet
Die Neutralität Österreichs: Sie ist eng verknüpft mit dem Staatsvertrag 1955 sowie dem EU-Beitritt 1995 und wird bis heute emotional aufgeladen und diskutiert. Damit ist sie ein Thema, das uns alle angeht. Immerhin regelt dieses Konzept durchaus heiße außenpolitische Eisen: Von Waffenlieferungen in Kriegsgebiete bis hin zur Frage, ob Österreich ein anderes EU-Land im Falle eines Angriffs verteidigen würde. Sie definiert Österreichs Position in der internationalen Staatengemeinschaft in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis heute. Die Entwicklung dieses österreichischen Modells wird sichtbar, wenn der Diplomat und Rechtswissenschaftler Franz Cede und der Politik- und Rechtswissenschaftler Ralph Janik durch die Schlüsselmomente in der Geschichte der Neutralität, beginnend bei den Verhandlungen zum österreichischen Staatsvertrag, führen.
Ob in Form eines persönlichen Briefes oder als Dialog zwischen den Autoren: Die Entwicklung und Gegenwart dieser Institution wird in diesem Buch von verschiedenen Seiten beleuchtet. Franz Cede und Ralph Janik erklären einen wichtigen Teil der politischen Geschichte Österreichs zugänglich und lebendig; gegenwärtige Debatten zu diesem Thema fassen die Autoren verständlich zusammen. Dabei stehen die handelnden Personen im Fokus: Wer waren die Menschen, die die Neutralität gestalteten und diskutierten? Was bedeutet sie für uns alle?
Franz Cede und Ralph Janik liefern in diesem Buch neue Ansatzpunkte für die Diskussion, ob die Neutralität als politisches Modell noch zeitgemäß ist.
Franz Cede, Botschafter i.R., ehemals Leiter des Völkerrechtsbüros im Außenministerium (1993 – 1999), Botschafter in Russland (1999 – 2003), Botschafter in Belgien und bei der NATO (2003 – 2007). Dr. Cede ist Autor und Herausgeber einer Vielzahl von Publikationen mit den Schwerpunktbereichen – österreichische Außenpolitik, Völkerrecht, österreichisch – russische Beziehungen. Dr. Cede blickt auf eine rege Lehrtätigkeit an in- und ausländischen Universitäten zurück.
Ralph Janik, Assistenzprofessor an der Sigmund Freud Privatuniversität, Forschungsschwerpunkte internationales Recht, Menschenrechte, bewaffnete Konflikte und internationale Beziehungen.
Moderation:
Helfried Carl, ehemaliger Büroleiter der Nationalratspräsidentin und ehemaliger österreichischer Botschafter in der Slowakei, seit 2019 Partner des von ihm mitbegründeten Innovation in Politics Institute in Wien und Gründer der Initiative European Capital of Democracy
By KreiskyforumHelfried Carl im Gespräch mit Franz Cede und Ralph Janik
AUSLAUFMODELL NEUTRALITÄT?
Geschichte und Gegenwart eines österreichischen Mythos
Die Neutralität: auch ein Stück österreichische Identität. Aber ist sie noch zeitgemäß?
Ein österreichisches Modell, neu beleuchtet
Die Neutralität Österreichs: Sie ist eng verknüpft mit dem Staatsvertrag 1955 sowie dem EU-Beitritt 1995 und wird bis heute emotional aufgeladen und diskutiert. Damit ist sie ein Thema, das uns alle angeht. Immerhin regelt dieses Konzept durchaus heiße außenpolitische Eisen: Von Waffenlieferungen in Kriegsgebiete bis hin zur Frage, ob Österreich ein anderes EU-Land im Falle eines Angriffs verteidigen würde. Sie definiert Österreichs Position in der internationalen Staatengemeinschaft in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis heute. Die Entwicklung dieses österreichischen Modells wird sichtbar, wenn der Diplomat und Rechtswissenschaftler Franz Cede und der Politik- und Rechtswissenschaftler Ralph Janik durch die Schlüsselmomente in der Geschichte der Neutralität, beginnend bei den Verhandlungen zum österreichischen Staatsvertrag, führen.
Ob in Form eines persönlichen Briefes oder als Dialog zwischen den Autoren: Die Entwicklung und Gegenwart dieser Institution wird in diesem Buch von verschiedenen Seiten beleuchtet. Franz Cede und Ralph Janik erklären einen wichtigen Teil der politischen Geschichte Österreichs zugänglich und lebendig; gegenwärtige Debatten zu diesem Thema fassen die Autoren verständlich zusammen. Dabei stehen die handelnden Personen im Fokus: Wer waren die Menschen, die die Neutralität gestalteten und diskutierten? Was bedeutet sie für uns alle?
Franz Cede und Ralph Janik liefern in diesem Buch neue Ansatzpunkte für die Diskussion, ob die Neutralität als politisches Modell noch zeitgemäß ist.
Franz Cede, Botschafter i.R., ehemals Leiter des Völkerrechtsbüros im Außenministerium (1993 – 1999), Botschafter in Russland (1999 – 2003), Botschafter in Belgien und bei der NATO (2003 – 2007). Dr. Cede ist Autor und Herausgeber einer Vielzahl von Publikationen mit den Schwerpunktbereichen – österreichische Außenpolitik, Völkerrecht, österreichisch – russische Beziehungen. Dr. Cede blickt auf eine rege Lehrtätigkeit an in- und ausländischen Universitäten zurück.
Ralph Janik, Assistenzprofessor an der Sigmund Freud Privatuniversität, Forschungsschwerpunkte internationales Recht, Menschenrechte, bewaffnete Konflikte und internationale Beziehungen.
Moderation:
Helfried Carl, ehemaliger Büroleiter der Nationalratspräsidentin und ehemaliger österreichischer Botschafter in der Slowakei, seit 2019 Partner des von ihm mitbegründeten Innovation in Politics Institute in Wien und Gründer der Initiative European Capital of Democracy

29 Listeners

49 Listeners

161 Listeners

6 Listeners

30 Listeners

8 Listeners

20 Listeners

21 Listeners

23 Listeners

10 Listeners

6 Listeners

6 Listeners

6 Listeners