WDR 5 Das philosophische Radio

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WDR 5 Das philosophische Radio episodes

  • Gisela Schmalz: Fetisch Intelligenz

    Intelligenz gilt als Schlüssel zu Bildung, Erfolg und Anerkennung. Doch was macht einen Menschen eigentlich intelligent? Und was verraten IQ-Tests wirklich darüber? Darüber spricht Moderator Jürgen Wiebicke mit der Ökonomin Gisela Schmalz.



    Gisela Schmalz (*1970) ist eine Wirtschaftswissenschaftlerin, Philosophin und Professorin für Digital Business. Sie lehrt an der Gisma University of Applied Sciences und leitet die Fokusgruppe Künstliche Intelligenz der Deutschen Gesellschaft für Philosophie. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich vor allem mit den gesellschaftlichen und ethischen Folgen von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz sowie dem Verhältnis von Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft.

    • Was es mit dem IQ-Test auf sich hat (01:55)
    • KI-Forschung und menschliche Intelligenz (08:13)
    • Intelligenz, Verstand und Wille (16:20)
    • Der Vernunftbegriff bei Immanuel Kant (20:00)
    • Die Bedeutung emotionaler Intelligenz (24:30)
    • Die Gefährlichkeit kalter Intelligenz (32:48)
    • Welche IQ-Tests es überhaupt gibt (36:40)
    • Das Verhältnis von menschlicher und künstlicher Intelligenz (46:25)
    • Vor- und Nachteile von Hochbegabung (52:31)

    Literatur: Gisela Schmalz: Fetisch Intelligenz. Wie ein überbewertetes Konzept unser Leben prägt. Berlin Verlag (2026). 256 Seiten.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
    Daniela Dröscher: Wie Sprechen zu echtem Verstehen führen kann
    Michael Hampe: Weisheit

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Philosophen Rolf Lachmann über Beratung.

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    Unsere Podcast Empfehlung: WDR 2 Frag dich Fit – Tipps für ein besseres und gesünderes Leben

    56 min
  • Mischa Kuball: Kunst und Religion

    Religion und Kunst sind seit Jahrtausenden eng miteinander verbunden. Doch was verbindet beide heute noch? Über Glauben, Transzendenz und die besondere Kraft der Kunst spricht Moderator Jürgen Wiebicke mit dem Konzeptkünstler Mischa Kuball.



    Mischa Kuball (*1959) ist ein deutscher Konzept- und Lichtkünstler. Von 2007 bis 2026 war er Professor für Kunst im öffentlichen Raum an der Kunsthochschule für Medien Köln, seit August 2026 ist er Gastprofessor an der Bergischen Universität Wuppertal. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich vor allem mit öffentlichen und architektonischen Räumen sowie mit gesellschaftlichen und politischen Strukturen und nutzt dabei häufig Licht als künstlerisches Medium.

    • Warum Licht so bedeutsam ist (02:30)
    • Verhältnis zwischen Kunst und Religion (09:20)
    • Rolle der Religionen in globalen Krisen (14:52)
    • These: Glaube ist Übung, keine Überzeugung (23:57)
    • Beziehung des Kunstwerks zum Betrachter (30:35)
    • Liebe zum Kunstwerk als göttliches Gefühl (36:50)
    • Kunst als kollektives Erlebnis (43:09)
    • Respekt vor der Kunst (49:51)
    • Glaube, Technik und Transzendenz (52:32)

    Literatur: Mischa Kuball: (UN)FINISHED. St. Matthäus, Berlin. DISTANZ Verlag (2023). 80 Seiten.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
    Sebastian Ostritsch: Die heutige Sicht auf Gottesbeweise
    Mirjam Schaub: Radikalität in Kunst und Philosophie

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir mit der Wirtschaftswissenschaftlerin und Philosophin Gisela Schmalz über Intelligenz.

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    Unsere Podcast Empfehlung: Wie wir ticken – Euer Psychologie Podcast




    56 min
  • Martin Breul: Ist Religion Privatsache?

    Religion ist persönlich, wirkt aber weit über den Glauben hinaus. Welche Rolle spielt sie heute für Politik, Gesellschaft und Demokratie? Der Theologe und Philosoph Martin Breul erklärt im Gespräch mit Jürgen Wiebicke, warum Religion mehr sein kann als reine Privatsache.



    Martin Breul (*1986) ist ein katholischer Theologe und Philosoph. Seit 2023 ist er Professor für Katholische Theologie mit dem Schwerpunkt Systematische Theologie an der TU Dortmund. Seine Forschung beschäftigt sich unter anderem mit politischer Theologie, Religion in postsäkularen Gesellschaften, der Rationalität des Gottesglaubens sowie dem Verhältnis von Religion und Demokratie.

    • Was es mit dem Apatheismus auf sich hat (02:09)
    • Säkularisierung: Entzauberung von Religion? (05:57)
    • Habermas und die Religion (10:17)
    • Religion im gesellschaftlichen Diskurs (16:17)
    • Ist Ethik wichtiger als Religion? (23:08)
    • Religiöse Sprache richtig deuten (30:12)
    • Religion versus Esoterik (39:42)
    • Innere Logik der Weltreligionen (47:18)
    • Formen der politische Theologie (50:51)

    Literatur: Martin Breul: Privatsache Religion? Entwurf einer Postsäkularen Politischen Theologie. Verlag Herder (2026). 336 Seiten.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
    Sebastian Ostritsch: Die heutige Sicht auf Gottesbeweise
    Rainer Schäfer: Was Glück und Glückseligkeit bedeuten

    Unsere Podcast Empfehlung: Wie wir ticken – Euer Psychologie Podcast https://1.ard.de/wie-wir-ticken

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir mit Konzept- und Installationskünstler Mischa Kuball über Glaube und Kunst.

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    Unsere Podcast Empfehlung: Wie wir ticken – Euer Psychologie Podcast

    57 min
  • Thomas Fuchs: Narzissmus

    Narzissmus ist ein großes Thema in der Gesellschaft – gerechtfertigt oder übertrieben? Der Psychiater und Philosoph Thomas Fuchs spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was Narzissmus ist, was ihn begünstigt und was ihn von gesunder Selbstliebe unterscheidet.



    Thomas Fuchs (*1958) ist ein deutscher Psychiater und Philosoph. Er beschreibt Narzissmus als Ausdruck einer existenziellen Leere und dem Bedürfnis nach äußerer Bestätigung, das aber nie dauerhaft gestillt werden kann.

    • Ovids Erzählung von Narziss und Echo: Wie Selbstverliebtheit und unterwürfige Bewunderung Leid hervorrufen (02:20)
    • Videor ergo sum: "Ich werde gesehen, also bin ich" als anthropologische Grundannahme (09:53)
    • Warum es keinen "gesunden" Narzissmus gibt, aber gesunde Selbstliebe (13:42)
    • Social Media als narzissmusfördernde Technologie (17:14)
    • Warum narzisstisches Auftreten abstoßend und schädlich sein kann (25:01)
    • Wie die kapitalistische Gesellschaft narzisstische Ungeduld und ständiges Bestreben nach Befriedigung fördert (36:41)
    • Selbstaufgabe und Selbstverleugnung als spiegelbildliche Auffälligkeit zum Narzissmus (46:32)
    • Warum Menschen mangels Fähigkeit, sich zu spüren, den äußeren Körper optimieren (48:49)

    Literatur
    Thomas Fuchs / Thomas Arnold (2026): Das unersättliche Selbst: Phänomenologie des Narzissmus. Berlin: Suhrkamp Verlag. 200 Seiten.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio
    • Michael Quante: Altern in Würde
    • Heinz-Michael Bartling: Weisheit und Wandel

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir mit Martin Breul über Religion.

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    Unsere Podcast-Empfehlung
    • SWR3 1 plus 1 – Freundschaft auf Zeit
    • WDR5 Innenwelt: Dunkle Triade– Warum Narzissten uns so beschäftigen

    57 min
  • Dieter Haite: Was Dinge über unser Leben erzählen

    Fotos, Souvenirs, aber auch Alltagsdinge zeugen von den Personen, in deren Besitz sie sind oder waren. Der Theologe Dieter Haite spricht mit Jürgen Wiebicke über den persönlichen Wert von Dingen, welche Geschichten sie bergen und warum Loslassen wichtig sein kann.



    Der Theologe Dieter Haite (*1957) war über 30 Jahre Benediktinermönch. Nach dem Klosteraustritt arbeitete er als freiberuflicher Supervisor und Coach. Er bezeichnet sich als Geschichtenerzähler und refelktiert in seinem Buch den Zusammenhang zwischen persönlichen Dingen und der Identität eines Menschen.

    • Wie Gegenstände das Leben eines Menschen widerspiegeln (02:04
    • Warum Dinge würdigen und Loslassen kein Widerspruch sein muss (14:31)
    • Die Sortierung von Dingen nach sehenswert, erzählenswert, wissenwert und liebenswert (19:28)
    • Zum Umgang mit Dingen vor und nach dem Tod (24:27)
    • Die unterschiedlichen Bedeutungen von Dingen vom Gebrauchsgegenstand bis Trost- und Sicherheitsspender (27:28)
    • Warum Hinterbliebene an Dingen festhalten und loslassen befreien kann (34:55)
    • Wie wir mir Dingen unsere Erinnerung konstruieren (41:59)
    • Über den aufgeladenen Wert von Konsumgütern und den persönlichen Wert von Kleinigkeiten (51:38)

    Literatur
    Dieter Haite (2026): Erinnerungs-Vermögen: Vom Erzählen persönlicher Dinge. Paderborn: Bonifatius Verlag. 222 Seiten.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio
    • Alfred Hirsch: Heimatweh
    • Katja Crone: Die Mechanismen des Erinnerns

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

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    Unsere Podcast-Empfehlung
    Der verbotene Vater – Schicksal eines französischen Besatzungskinds

    57 min
  • Daniela Dröscher: Wie Sprechen zu echtem Verstehen führen kann

    Sprechen ist unverzichtbar, wenn man mit anderen Menschen in einer Gesellschaft zusammenlebt. Doch wir verstehen einander oft falsch. Schriftstellerin Daniela Dröscher diskutiert mit Jürgen Wiebicke darüber, wie gute Kommunikation gelingen kann.



    Die Schriftstellerin Daniela Dröscher (*1977) hat Germanistik, Anglistik und Philosophie studiert. In ihrem neuen Buch erläutert sie, inwiefern Sprechen trennen, aber auch verbinden kann, und plädiert für Wohlwollen und Zuhören.

    • Warum Missverständnis der Regelfall und Wohlwollen unverzichtbar ist (02:06)
    • Warum Fehler erlaubt, Bewertungen hinderlich und Pausen wichtig sind (09:40)
    • Wie Emotionen das Sprechen und Verstehen beeinflussen (16:37)
    • Warum Worte flüchtig sind und gleichzeitig nachhaltig verletzen können (23:03)
    • Warum miteinander Sprechen hochkomplex ist und wir uns Fehlerquellen bewusst machen müssen (33:22)
    • Wie emotionale Bildung unsere Kommunikation verbessern kann (40:11)
    • Wie die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Sprechen Kommunikation bereichert (49:06)
    • Wie gerade die Krisen der Welt ein In-Verbindnung-Treten erfordern (52:38)

    Literatur
    Daniela Dröscher (2026): Sprechen. Hanser Berlin. 112 Seiten.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio
    • Michael Hampe: Bildung jenseits von Hierarchie
    • Kersten Reich: Selbsterkenntnis und Bildung

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

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    Unsere Podcast-Empfehlung
    Die Schule brennt – der Bildungspodcast mit Bob Blume

    56 min
  • Rainer Schäfer: Was Glück und Glückseligkeit bedeuten

    Glück markiert den flüchtigen Augenblick der Erfüllung, Glückseligkeit beschreibt eher einen Zustand des Wohlergehens. Der Philosoph Rainer Schäfer Spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was Glück ausmacht – individuell und sozial.



    Rainer Schäfer (*1971) ist ein deutscher Philosoph und Professor für Klassische deutsche Philosophie an der Universität Bonn.
     

    • Warum wir Glück zulassen, aber nicht herstellen können (02:14)
    • Warum die Utilitaristen scheiterten und Glück nicht berechnet werden kann (10:29)
    • Wie Glück und die Wahrnehmung dessen zu- und abnehmen können (13:42)
    • Wie Glück und Neid zusammenhängen (18:02)
    • Vom anspruchsvollen Konzept der Glückseligkeit in der Philosophiegeschichte (36:12)
    • Wie Glück auch in bestialischen Umständen möglich ist (41:33)
    • Warum der Mensch nach Glück strebt (47:43)

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio
    • Melanie Raabe: Die Kunst des guten Lebens
    • Jula Wildberger: Gelassenheit als Lebenshaltung

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

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    55 min
  • Giovanni Maio: Verletzlichkeit der Kinder und wie sie umsorgt werden müssen

    Verletzlichkeit macht den Menschen aus – besonders Kinder, sagt der Philosoph Giovanni Maio. Mit Jürgen Wiebicke spricht er darüber, warum er für eine Kultur der Sorge plädiert und darin eine gesamtsellschaftliche Aufgabe sieht.



    Giovanni Maio (*1964) ist Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Er leitet aus der Verletzlichkeit von Kindern eine besondere Verantwortung für gute Entwicklungsbedingungen ab.  
     

    • Warum Kindsein nicht als Vorsstufe zum Erwachsensein, sondern als Lebensphase mit eigenem Wert gesehen werden muss (02:23)
    • Homo ludens: Welche Lebenskunst wir von Kindern lernen können (06.45)
    • Von kindlicher Unabhängigkeit zu jugendlichem Konformitätsdruck (13:01)
    • Warum die kindliche Grundfreude am Dasein und radikale Unvoreingenommenheit erhalten werden müssen (18:50)
    • Von der Verantwortung, bestmögliche Bedingungen zur Entfaltung des Entwicklungspotenzials zu bieten (23:45)
    • Wie aus der Verletzlichkeit der Kinder ein Sorgeauftrag erwächst (33:20)
    • Warum Kindeswohl eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist (41:20)
    • Inwiefern Verletzlichkeit nicht nur Gefahr, sondern auch Potenzial bedeutet (46:58)
    • Wie das Vertrauen der Kinder uns abverlangt, eine gute Welt zu hinterlassen (49:50)

    Literatur
    ·        Giovanni Maio (2025): Der verletzliche Mensch. Perspektiven auf eine anthropologische Grundsignatur. Freiburg: Herder Verlag. 304 Seiten. ISBN: 978-3-451-03549-4
    ·        Giovanni Maio (2024): Ethik der Verletzlichkeit. Freiburg im Breisgau: Herder Verlag. 160 Seiten. ISBN 978-3-451-60132-3.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio
    • Giovanni Maio: Verständigung und Verstehen
    • Giovanni Maio: Verletzlichkeit

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir mit xx über yy

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    55 min
  • Susanne Boshammer: Wie Selbsterkenntnis gelingen kann

    “Erkenne Dich selbst!“: Die Inschrift über dem Tempel von Delfi in Griechenland ist Aufforderung und Fragestellung zugleich. Die Philosophin Susanne Boshammer spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was Selbsterkenntnis von der Antike bis heute bedeutet.



    Susanne Boshammer (*1968) ist Professorin für Praktische Philosophie an der Universität Osnabrück. Sie forscht über Moralphilosophie und angewandte Ethik.
     

    • "Erkenne dich selbst": Inschrift im Tempel in Delfi als Aufforderung, die eigenen Grenzen und Möglichkeiten zu sehen (02:52)
    • Vom Erkennen des eigenen spezifischen Wesens als Voraussetzung für gelingendes Leben (05:27 )
    • Selbsterkenntnis als Prozess (12:25)
    • Selbsterziehung zu Maßhalten und Affektkontrolle (19:28)
    • Selbst- und Fremdwahrnehmung im Spannungsfeld von Bereicherung und Zuschreibung (21:40)
    • Warum es nicht den einen wahren Kern gibt, sondern kontinuierliche Entwicklung (32:40)
    • Wie trotz Veränderung eine Vertrautheit mit sich selbst besteht (42:07)
    • Warum Erkennen ohne Bewertung stattfinden sollte (48:01)
    • Warum wir uns selbst nicht vollständig enträtseln können (52:36)

    Literatur
    Susanne Boshammer: Die zweite Chance. Rowohlt Verlag (2023). 240 Seiten. 25 Euro. ISBN: 978-3-498-00681-5

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio
    • Susanne Boshammer: Schweigen
    • Susanne Boshammer: Selbsterkenntnis und Philosophie

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir über mit Giovanni Maio über Verletzlichkeit von Kindern.

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    56 min
  • Ralf Konersmann: Außenseiter im Wandel der Zeit

    Außenseiter gelten mal als Störenfriede, mal als Vordenker. Doch was macht einen Menschen zum Außenseiter? Und warum braucht jede Gesellschaft Menschen, die gegen den Strom schwimmen? Darüber spricht Jürgen Wiebicke mit dem Philosophen Ralf Konersmann.



    Ralf Konersmann (*1955) ist ein Philosoph, Essayist und Publizist. Er war bis 2021 Professor für Philosophie und Direktor des Philosophischen Seminars der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Seine Forschung beschäftigt sich unter anderem mit Kulturkritik, Metaphern, Begriffsgeschichte und der Frage, wie moderne Gesellschaften unser Denken und Leben prägen.

    • Der Absturz des Wortes "Querdenker" (01:47)
    • Außenseiter: selbstgewählt oder selbstbestimmt? (04:52)
    • Warum Rousseau ein Außenseiter war (08:11)
    • Außenseiter früher und heute (13:25)
    • Akzeptanz von Außenseitern (18:50)
    • Aristoteles und soziale Gemeinschaften (28:44)
    • Interpretation von Raffaels Fresko "Die Schule von Athen" (36:00)
    • Einfluss von Rousseau und Voltaire (46:40)

    Literatur: Ralf Konersmann: Außenseiter. Ein Essay. S. Fischer Verlag (2025). 160 Seiten.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
    Alfred Hirsch: Heimatweh
    Peter Neumann: Dynamik von Mentalitäten

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir mit der Philosophin Susanne Boshammer über Selbsterkenntnis.

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    53 min

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