Der Buddhismus entstand vor etwa 2.500 Jahren in Indien, verbreitete sich in Asien und gilt als Weltreligion – ohne Gott. Heute ist er auch im Westen präsent. Jürgen Wiebicke spricht mit Hans-Günter Wagner, Autor und Übersetzer, über den Einfluss des Buddhismus auf unsere Kultur.
Hans-Günter Wagner (*1957) ist ein deutscher Autor, Übersetzer und Buddhismus-Experte, der vor allem zu Buddhismus, Daoismus sowie zu Bildung und alternativer Ökonomie veröffentlicht hat.
- Worum es im Buddhismus geht (02:12)
- Woher der Begriff Buddhismus kommt (09:06)
- Der Glaube im Buddhismus (19:36)
- Was Hegel mit Buddha verband (25:00)
- Was die Erleuchtung im Buddhismus ausmacht (33:47)
- Der westliche Buddhismus (37:20)
- Wie der Buddhismus mit Anderssein umgeht (44:12)
- Blumen-Demonstration: ein zentraler Gründungsmythos (47:30)
- Problem: Authentizitätsanspruch im Buddhismus (51:40)
Literatur: Hans Günter Wagner: Morgenlicht über dem Abendland. Der Buddhismus im Westen zwischen Vernunftreligion, Wellnesslehre und Guru-Kult. Verlag: Matthes & Seitz Berlin (2026). 490 Seiten.
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