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By WDR 5
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Sprechen ist unverzichtbar, wenn man mit anderen Menschen in einer Gesellschaft zusammenlebt. Doch wir verstehen einander oft falsch. Schriftstellerin Daniela Dröscher diskutiert mit Jürgen Wiebicke darüber, wie gute Kommunikation gelingen kann. Die Schriftstellerin Daniela Dröscher (*1977) hat Germanistik, Anglistik und Philosophie studiert. In ihrem neuen Buch erläutert sie, inwiefern Sprechen trennen, aber auch verbinden kann, und plädiert für Wohlwollen und Zuhören. Warum Missverständnis der Regelfall und Wohlwollen unverzichtbar ist (02:06)Warum Fehler erlaubt, Bewertungen hinderlich und Pausen wichtig sind (09:40) Wie Emotionen das Sprechen und Verstehen beeinflussen (16:37) Warum Worte flüchtig sind und gleichzeitig nachhaltig verletzen können (23:03)Warum miteinander Sprechen hochkomplex ist und wir uns Fehlerquellen bewusst machen müssen (33:22)Wie emotionale Bildung unsere Kommunikation verbessern kann (40:11)Wie die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Sprechen Kommunikation bereichert (49:06)Wie gerade die Krisen der Welt ein In-Verbindnung-Treten erfordern (52:38) Literatur Daniela Dröscher (2026): Sprechen. Hanser Berlin. 112 Seiten. Mehr zum Thema im Philosophischen Radio Michael Hampe: Bildung jenseits von HierarchieKersten Reich: Selbsterkenntnis und Bildung Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an [email protected]. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter. Unsere Podcast-Empfehlung Die Schule brennt – der Bildungspodcast mit Bob Blume

“Erkenne Dich selbst!“: Die Inschrift über dem Tempel von Delfi in Griechenland ist Aufforderung und Fragestellung zugleich. Die Philosophin Susanne Boshammer spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was Selbsterkenntnis von der Antike bis heute bedeutet. Susanne Boshammer (*1968) ist Professorin für Praktische Philosophie an der Universität Osnabrück. Sie forscht über Moralphilosophie und angewandte Ethik. "Erkenne dich selbst": Inschrift im Tempel in Delfi als Aufforderung, die eigenen Grenzen und Möglichkeiten zu sehen (02:52)Vom Erkennen des eigenen spezifischen Wesens als Voraussetzung für gelingendes Leben (05:27 )Selbsterkenntnis als Prozess (12:25)Selbsterziehung zu Maßhalten und Affektkontrolle (19:28)Selbst- und Fremdwahrnehmung im Spannungsfeld von Bereicherung und Zuschreibung (21:40)Warum es nicht den einen wahren Kern gibt, sondern kontinuierliche Entwicklung (32:40)Wie trotz Veränderung eine Vertrautheit mit sich selbst besteht (42:07)Warum Erkennen ohne Bewertung stattfinden sollte (48:01)Warum wir uns selbst nicht vollständig enträtseln können (52:36) Literatur Susanne Boshammer: Die zweite Chance. Rowohlt Verlag (2023). 240 Seiten. 25 Euro. ISBN: 978-3-498-00681-5 Mehr zum Thema im Philosophischen Radio Susanne Boshammer: SchweigenSusanne Boshammer: Selbsterkenntnis und Philosophie Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. Im nächsten Podcast sprechen wir über mit Giovanni Maio über Verletzlichkeit von Kindern. Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an [email protected]. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter.

Glück markiert den flüchtigen Augenblick der Erfüllung, Glückseligkeit beschreibt eher einen Zustand des Wohlergehens. Der Philosoph Rainer Schäfer Spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was Glück ausmacht – individuell und sozial. Rainer Schäfer (*1971) ist ein deutscher Philosoph und Professor für Klassische deutsche Philosophie an der Universität Bonn. Warum wir Glück zulassen, aber nicht herstellen können (02:14)Warum die Utilitaristen scheiterten und Glück nicht berechnet werden kann (10:29)Wie Glück und die Wahrnehmung dessen zu- und abnehmen können (13:42)Wie Glück und Neid zusammenhängen (18:02)Vom anspruchsvollen Konzept der Glückseligkeit in der Philosophiegeschichte (36:12)Wie Glück auch in bestialischen Umständen möglich ist (41:33)Warum der Mensch nach Glück strebt (47:43) Mehr zum Thema im Philosophischen Radio Melanie Raabe: Die Kunst des guten Lebens Jula Wildberger: Gelassenheit als Lebenshaltung Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an [email protected]. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter.

Verletzlichkeit macht den Menschen aus – besonders Kinder, sagt der Philosoph Giovanni Maio. Mit Jürgen Wiebicke spricht er darüber, warum er für eine Kultur der Sorge plädiert und darin eine gesamtsellschaftliche Aufgabe sieht. Giovanni Maio (*1964) ist Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Er leitet aus der Verletzlichkeit von Kindern eine besondere Verantwortung für gute Entwicklungsbedingungen ab. Warum Kindsein nicht als Vorsstufe zum Erwachsensein, sondern als Lebensphase mit eigenem Wert gesehen werden muss (02:23)Homo ludens: Welche Lebenskunst wir von Kindern lernen können (06.45)Von kindlicher Unabhängigkeit zu jugendlichem Konformitätsdruck (13:01)Warum die kindliche Grundfreude am Dasein und radikale Unvoreingenommenheit erhalten werden müssen (18:50)Von der Verantwortung, bestmögliche Bedingungen zur Entfaltung des Entwicklungspotenzials zu bieten (23:45)Wie aus der Verletzlichkeit der Kinder ein Sorgeauftrag erwächst (33:20)Warum Kindeswohl eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist (41:20)Inwiefern Verletzlichkeit nicht nur Gefahr, sondern auch Potenzial bedeutet (46:58)Wie das Vertrauen der Kinder uns abverlangt, eine gute Welt zu hinterlassen (49:50) Literatur · Giovanni Maio (2025): Der verletzliche Mensch. Perspektiven auf eine anthropologische Grundsignatur. Freiburg: Herder Verlag. 304 Seiten. ISBN: 978-3-451-03549-4 · Giovanni Maio (2024): Ethik der Verletzlichkeit. Freiburg im Breisgau: Herder Verlag. 160 Seiten. ISBN 978-3-451-60132-3. Mehr zum Thema im Philosophischen Radio Giovanni Maio: Verständigung und Verstehen Giovanni Maio: Verletzlichkeit Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. Im nächsten Podcast sprechen wir mit xx über yy Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an [email protected]. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter.

Wie gehen wir mit Angst und Verunsicherung um? Wie können wir lernen, das Ungewisse nicht nur als Bedrohung, sondern auch als Möglichkeit zu begreifen? Darüber diskutieren Sozialpsychologe Andreas Zick und Moderatorin Carolin Courts. Der Sozialpsychologe Andreas Zick (*1962) leitet das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld und ist seit 2014 Autor und Herausgeber der Mitte-Studie. Er wirbt dafür, einen gesunden Umgang mit Unsicherheit zu lernen, um nicht durch Populisten verführbar zu sein. Wer zur Mitte der Gesellschaft gehört und warum sie verunsicherter geworden ist (01:50)Wie individuell empfundene Sicherheit und kollektive Unsicherheit auseinanderklaffen (10:37)Warum Komplexität und Geschwindigkeit verfügbarer Informationen uns heute nicht sicherer, sondern verunsicherter machen (16:28)Wie ungerechte Vermögensverteilung und Unsicherheit zusammenhängen (20:52)Wie Individualisierung und Fragmentierung Menschen zu Populisten treibt (27:45)Warum wir mehr Räume für Debatten und Dialoge brauchen (33:55)Wie Menschen auf die Verunsicherung der Coronapandemie reagiert haben (38:00)Wie Resilienz entsteht und was wir von Menschen in großen Krisen lernen können (42:42)Warum Institutionen sich öffnen müssen und Politik den Menschen mehr vertrauen sollte (47:32) Literatur Andreas Zick / Beate Küpper / Nico Mokros / Marco Eden / Franziska Schröter (Hrsg.): Die angespannte Mitte: Rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen in Deutschland 2024/25. Bonn: Verlag J.H.W. Dietz Nachf. 428 Seiten. Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an [email protected]. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter. Unsere Podcast-Empfehlung Innenwelt – Der Psychologie-Podcast von WDR 5
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