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Was bedeutet es, weise zu sein? Reicht Wissen aus, oder braucht es Selbstreflexion? Die Philosophin Barbara Reiter spricht mit Moderator Jürgen Wiebicke darüber, was Weisheit ausmacht und was künstliche Intelligenz dazu beitragen kann.
Barbara Reiter (*1964) ist eine Philosophin und Lehrende für Philosophie und Ethik an der Universität Graz. Zuvor war sie Professorin für Philosophie, Ethik und Berufsethik an der Berner Fachhochschule. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich vor allem mit Fragen der praktischen Philosophie, der Menschenrechte und der Ethik des Zufalls.
Prometheus stiehlt den Göttern das Feuer und wird dafür grausam bestraft. Doch der Mythos erzählt mehr als die Geschichte eines Rebellen. Was verrät er über den Menschen und seinen Drang nach Fortschritt? Darüber spricht Jürgen Wiebicke mit dem Philologen Jonas Grethlein.
Jonas Grethlein (*1978) ist ein deutscher Altphilologe, Literaturwissenschaftler und Professor für Griechische Literaturwissenschaft an der Universität Heidelberg. Er beschäftigt sich vor allem mit antiker Literatur, Erzähltheorie und der Frage, wie Menschen Geschichte, Zeit und Erfahrungen wahrnehmen und literarisch verarbeiten. Dabei verbindet er die Erforschung antiker Texte mit modernen philosophischen und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen.
Beratung spielt in einer komplexen Gesellschaft eine immer bedeutsamere Rolle. Dabei sind auch philosophisch-ethische Dimensionen wichtig. Der Philosoph Rolf Lachmann spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, wie gute Beratung gelingen kann.
Der Philosoph Rolf Lachmann war bis 2025 Berufs- und Studienberater. Er versteht Beratung als "assisitierte Selbstbestimmung" in einer liberalen Gesellschaft, in der wir die Freiheit haben, selbst zu entscheiden.
Intelligenz gilt als Schlüssel zu Bildung, Erfolg und Anerkennung. Doch was macht einen Menschen eigentlich intelligent? Und was verraten IQ-Tests wirklich darüber? Darüber spricht Moderator Jürgen Wiebicke mit der Ökonomin Gisela Schmalz.
Gisela Schmalz (*1970) ist eine Wirtschaftswissenschaftlerin, Philosophin und Professorin für Digital Business. Sie lehrt an der Gisma University of Applied Sciences und leitet die Fokusgruppe Künstliche Intelligenz der Deutschen Gesellschaft für Philosophie. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich vor allem mit den gesellschaftlichen und ethischen Folgen von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz sowie dem Verhältnis von Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft.
Religion und Kunst sind seit Jahrtausenden eng miteinander verbunden. Doch was verbindet beide heute noch? Über Glauben, Transzendenz und die besondere Kraft der Kunst spricht Moderator Jürgen Wiebicke mit dem Konzeptkünstler Mischa Kuball.
Mischa Kuball (*1959) ist ein deutscher Konzept- und Lichtkünstler. Von 2007 bis 2026 war er Professor für Kunst im öffentlichen Raum an der Kunsthochschule für Medien Köln, seit August 2026 ist er Gastprofessor an der Bergischen Universität Wuppertal. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich vor allem mit öffentlichen und architektonischen Räumen sowie mit gesellschaftlichen und politischen Strukturen und nutzt dabei häufig Licht als künstlerisches Medium.
Religion ist persönlich, wirkt aber weit über den Glauben hinaus. Welche Rolle spielt sie heute für Politik, Gesellschaft und Demokratie? Der Theologe und Philosoph Martin Breul erklärt im Gespräch mit Jürgen Wiebicke, warum Religion mehr sein kann als reine Privatsache.
Martin Breul (*1986) ist ein katholischer Theologe und Philosoph. Seit 2023 ist er Professor für Katholische Theologie mit dem Schwerpunkt Systematische Theologie an der TU Dortmund. Seine Forschung beschäftigt sich unter anderem mit politischer Theologie, Religion in postsäkularen Gesellschaften, der Rationalität des Gottesglaubens sowie dem Verhältnis von Religion und Demokratie.
Narzissmus ist ein großes Thema in der Gesellschaft – gerechtfertigt oder übertrieben? Der Psychiater und Philosoph Thomas Fuchs spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was Narzissmus ist, was ihn begünstigt und was ihn von gesunder Selbstliebe unterscheidet.
Thomas Fuchs (*1958) ist ein deutscher Psychiater und Philosoph. Er beschreibt Narzissmus als Ausdruck einer existenziellen Leere und dem Bedürfnis nach äußerer Bestätigung, das aber nie dauerhaft gestillt werden kann.
Fotos, Souvenirs, aber auch Alltagsdinge zeugen von den Personen, in deren Besitz sie sind oder waren. Der Theologe Dieter Haite spricht mit Jürgen Wiebicke über den persönlichen Wert von Dingen, welche Geschichten sie bergen und warum Loslassen wichtig sein kann.
Der Theologe Dieter Haite (*1957) war über 30 Jahre Benediktinermönch. Nach dem Klosteraustritt arbeitete er als freiberuflicher Supervisor und Coach. Er bezeichnet sich als Geschichtenerzähler und refelktiert in seinem Buch den Zusammenhang zwischen persönlichen Dingen und der Identität eines Menschen.
Sprechen ist unverzichtbar, wenn man mit anderen Menschen in einer Gesellschaft zusammenlebt. Doch wir verstehen einander oft falsch. Schriftstellerin Daniela Dröscher diskutiert mit Jürgen Wiebicke darüber, wie gute Kommunikation gelingen kann.
Die Schriftstellerin Daniela Dröscher (*1977) hat Germanistik, Anglistik und Philosophie studiert. In ihrem neuen Buch erläutert sie, inwiefern Sprechen trennen, aber auch verbinden kann, und plädiert für Wohlwollen und Zuhören.
Glück markiert den flüchtigen Augenblick der Erfüllung, Glückseligkeit beschreibt eher einen Zustand des Wohlergehens. Der Philosoph Rainer Schäfer Spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was Glück ausmacht – individuell und sozial.
Rainer Schäfer (*1971) ist ein deutscher Philosoph und Professor für Klassische deutsche Philosophie an der Universität Bonn.
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