
Sign up to save your podcasts
Or


By WDR 5
4.7
1616 ratings
The podcast currently has 338 episodes available.
The most played episodes among Podcast App listeners.

Sprechen ist unverzichtbar, wenn man mit anderen Menschen in einer Gesellschaft zusammenlebt. Doch wir verstehen einander oft falsch. Schriftstellerin Daniela Dröscher diskutiert mit Jürgen Wiebicke darüber, wie gute Kommunikation gelingen kann. Die Schriftstellerin Daniela Dröscher (*1977) hat Germanistik, Anglistik und Philosophie studiert. In ihrem neuen Buch erläutert sie, inwiefern Sprechen trennen, aber auch verbinden kann, und plädiert für Wohlwollen und Zuhören. Warum Missverständnis der Regelfall und Wohlwollen unverzichtbar ist (02:06)Warum Fehler erlaubt, Bewertungen hinderlich und Pausen wichtig sind (09:40) Wie Emotionen das Sprechen und Verstehen beeinflussen (16:37) Warum Worte flüchtig sind und gleichzeitig nachhaltig verletzen können (23:03)Warum miteinander Sprechen hochkomplex ist und wir uns Fehlerquellen bewusst machen müssen (33:22)Wie emotionale Bildung unsere Kommunikation verbessern kann (40:11)Wie die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Sprechen Kommunikation bereichert (49:06)Wie gerade die Krisen der Welt ein In-Verbindnung-Treten erfordern (52:38) Literatur Daniela Dröscher (2026): Sprechen. Hanser Berlin. 112 Seiten. Mehr zum Thema im Philosophischen Radio Michael Hampe: Bildung jenseits von HierarchieKersten Reich: Selbsterkenntnis und Bildung Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an [email protected]. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter. Unsere Podcast-Empfehlung Die Schule brennt – der Bildungspodcast mit Bob Blume

Narzissmus ist ein großes Thema in der Gesellschaft – gerechtfertigt oder übertrieben? Der Psychiater und Philosoph Thomas Fuchs spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was Narzissmus ist, was ihn begünstigt und was ihn von gesunder Selbstliebe unterscheidet. Thomas Fuchs (*1958) ist ein deutscher Psychiater und Philosoph. Er beschreibt Narzissmus als Ausdruck einer existenziellen Leere und dem Bedürfnis nach äußerer Bestätigung, das aber nie dauerhaft gestillt werden kann. Ovids Erzählung von Narziss und Echo: Wie Selbstverliebtheit und unterwürfige Bewunderung Leid hervorrufen (02:20)Videor ergo sum: "Ich werde gesehen, also bin ich" als anthropologische Grundannahme (09:53)Warum es keinen "gesunden" Narzissmus gibt, aber gesunde Selbstliebe (13:42)Social Media als narzissmusfördernde Technologie (17:14) Warum narzisstisches Auftreten abstoßend und schädlich sein kann (25:01) Wie die kapitalistische Gesellschaft narzisstische Ungeduld und ständiges Bestreben nach Befriedigung fördert (36:41) Selbstaufgabe und Selbstverleugnung als spiegelbildliche Auffälligkeit zum Narzissmus (46:32) Warum Menschen mangels Fähigkeit, sich zu spüren, den äußeren Körper optimieren (48:49) Literatur Thomas Fuchs / Thomas Arnold (2026): Das unersättliche Selbst: Phänomenologie des Narzissmus. Berlin: Suhrkamp Verlag. 200 Seiten. Mehr zum Thema im Philosophischen Radio Michael Quante: Altern in WürdeHeinz-Michael Bartling: Weisheit und Wandel Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. Im nächsten Podcast sprechen wir mit Martin Breul über Religion. Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an [email protected]. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter. Unsere Podcast-Empfehlung SWR3 1 plus 1 – Freundschaft auf ZeitWDR5 Innenwelt: Dunkle Triade– Warum Narzissten uns so beschäftigen

Fotos, Souvenirs, aber auch Alltagsdinge zeugen von den Personen, in deren Besitz sie sind oder waren. Der Theologe Dieter Haite spricht mit Jürgen Wiebicke über den persönlichen Wert von Dingen, welche Geschichten sie bergen und warum Loslassen wichtig sein kann. Der Theologe Dieter Haite (*1957) war über 30 Jahre Benediktinermönch. Nach dem Klosteraustritt arbeitete er als freiberuflicher Supervisor und Coach. Er bezeichnet sich als Geschichtenerzähler und reflektiert in seinem Buch den Zusammenhang zwischen persönlichen Dingen und der Identität eines Menschen. Wie Gegenstände das Leben eines Menschen widerspiegeln (02:04)Warum Dinge würdigen und Loslassen kein Widerspruch sein muss (14:31)Die Sortierung von Dingen nach sehenswert, erzählenswert, wissenwert und liebenswert (19:28)Zum Umgang mit Dingen vor und nach dem Tod (24:27)Die unterschiedlichen Bedeutungen von Dingen vom Gebrauchsgegenstand bis Trost- und Sicherheitsspender (27:28)Warum Hinterbliebene an Dingen festhalten und loslassen befreien kann (34:55)Wie wir mit Dingen unsere Erinnerung konstruieren (41:59)Über den aufgeladenen Wert von Konsumgütern und den persönlichen Wert von Kleinigkeiten (51:38) Literatur Dieter Haite (2026): Erinnerungs-Vermögen: Vom Erzählen persönlicher Dinge. Paderborn: Bonifatius Verlag. 222 Seiten. Mehr zum Thema im Philosophischen Radio Alfred Hirsch: HeimatwehKatja Crone: Die Mechanismen des Erinnerns Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an [email protected]. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter. Unsere Podcast-Empfehlung Der verbotene Vater – Schicksal eines französischen Besatzungskinds

Glück markiert den flüchtigen Augenblick der Erfüllung, Glückseligkeit beschreibt eher einen Zustand des Wohlergehens. Der Philosoph Rainer Schäfer Spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was Glück ausmacht – individuell und sozial. Rainer Schäfer (*1971) ist ein deutscher Philosoph und Professor für Klassische deutsche Philosophie an der Universität Bonn. Warum wir Glück zulassen, aber nicht herstellen können (02:14)Warum die Utilitaristen scheiterten und Glück nicht berechnet werden kann (10:29)Wie Glück und die Wahrnehmung dessen zu- und abnehmen können (13:42)Wie Glück und Neid zusammenhängen (18:02)Vom anspruchsvollen Konzept der Glückseligkeit in der Philosophiegeschichte (36:12)Wie Glück auch in bestialischen Umständen möglich ist (41:33)Warum der Mensch nach Glück strebt (47:43) Mehr zum Thema im Philosophischen Radio Melanie Raabe: Die Kunst des guten Lebens Jula Wildberger: Gelassenheit als Lebenshaltung Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an [email protected]. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter.

“Erkenne Dich selbst!“: Die Inschrift über dem Tempel von Delfi in Griechenland ist Aufforderung und Fragestellung zugleich. Die Philosophin Susanne Boshammer spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was Selbsterkenntnis von der Antike bis heute bedeutet. Susanne Boshammer (*1968) ist Professorin für Praktische Philosophie an der Universität Osnabrück. Sie forscht über Moralphilosophie und angewandte Ethik. "Erkenne dich selbst": Inschrift im Tempel in Delfi als Aufforderung, die eigenen Grenzen und Möglichkeiten zu sehen (02:52)Vom Erkennen des eigenen spezifischen Wesens als Voraussetzung für gelingendes Leben (05:27 )Selbsterkenntnis als Prozess (12:25)Selbsterziehung zu Maßhalten und Affektkontrolle (19:28)Selbst- und Fremdwahrnehmung im Spannungsfeld von Bereicherung und Zuschreibung (21:40)Warum es nicht den einen wahren Kern gibt, sondern kontinuierliche Entwicklung (32:40)Wie trotz Veränderung eine Vertrautheit mit sich selbst besteht (42:07)Warum Erkennen ohne Bewertung stattfinden sollte (48:01)Warum wir uns selbst nicht vollständig enträtseln können (52:36) Literatur Susanne Boshammer: Die zweite Chance. Rowohlt Verlag (2023). 240 Seiten. 25 Euro. ISBN: 978-3-498-00681-5 Mehr zum Thema im Philosophischen Radio Susanne Boshammer: SchweigenSusanne Boshammer: Selbsterkenntnis und Philosophie Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. Im nächsten Podcast sprechen wir über mit Giovanni Maio über Verletzlichkeit von Kindern. Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an [email protected]. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter.
The podcast currently has 338 episodes available.

75 Listeners

106 Listeners

27 Listeners

18 Listeners

17 Listeners

11 Listeners

32 Listeners

102 Listeners

66 Listeners

103 Listeners

26 Listeners

37 Listeners

19 Listeners

16 Listeners

2 Listeners

3 Listeners

101 Listeners

57 Listeners

25 Listeners

34 Listeners

1 Listeners

15 Listeners