Schon lange versuchen Staaten, auf Geburtenraten Einfluss zu nehmen: mal sollen es mehr, mal weniger Kinder sein. Teils hatten die Maßnahmen schwerwiegende Folgen - wie massenhafte Abtreibungen, Zwangssterilisationen und Morde.
Das erwartet Euch in dieser Folge:(02:20) Mao Zedong und die erste Volkszählung im modernen China
(07:57) Weniger Geburten für mehr Wirtschaftswachstum: Chinas Ein-Kind-Politik
(11:56) Folgen der Ein-Kind-Politik: Zwangssterilisationen, Abtreibungen, Männerüberschuss
(17:16) 2015: Das Ende der chinesischen Ein-Kind-Politik
(23:31) Wann und warum Herrscher angefangen haben, ihre Bevölkerung zu zählen
(28:48) Thomas Robert Malthus - Vordenker moderner Bevölkerungspolitik
(34:59) Der Biologe Paul Ehrlich und seine "Bevölkerungsbombe"
(37:40) Das Beispiel Frankreich: erfolgreiche Anreize für mehr Nachwuchs
(43:52) Soziologin: "Können positiv auf die Geburten-Entwicklung schauen"
Unsere Gäste in dieser Folge: - Klaus Mühlhahn ist Professor für Kultur und Geschichte des modernen China an der Freien Universität Berlin.
- Michaela Kreyenfeld ist Professorin für Soziologie an der Hertie School in Berlin.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge: Host: Anh Tran
Skript, Regie und Produktion: Sonja Ernst und Carina Schroeder
Faktencheck: Johanna Ploog und Kathrin Krautwasser
Redaktion: Christian Röther
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: - Der Rest ist Geschichte über Mao Zedong
- Der Rest ist Geschichte über den Wandel von Frauenbildern
- Der Rest ist Geschichte über Hebammen
Weiterführende Links:- Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung über den Demografischen Wandel
- Artikel unserer Expertin Michaela Kreyenfeld über die politischen Dimensionen demografischer Daten
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche: ","chapter3":"Geburtenpolitik - Der Staat im Schlafzimmer","level2":1}">
Die Entscheidung: Mein Opa, die Nazis und Olympia
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