Der Pudel und der Kern - Philosophie to go

Der Pudel und der Kern - Philosophie to go

By Dr. Albert Kitzler und Jan LiepoldSociety & CultureHealth & FitnessMental HealthPhilosophy
Download on the App Store

Der Pudel und der Kern - Philosophie to go episodes

  • #227 Seele. Was unserem Innersten guttut.
    Wie Selbsterkenntnis, gute Gewohnheiten und innere Balance zu einem gelingenden Leben beitragen.

    „Es ist die wichtigste Pflicht des Menschen, seine Seele so gut wie möglich zu machen.“ (Sokrates)

    Was meinen wir eigentlich, wenn wir von der Seele sprechen? Schon die Philosophen der Antike beschäftigte diese Frage. Für sie war die Seele der Ort unserer Gefühle, Wünsche, Ängste und Begierden und ihre Verfassung entscheidend dafür, ob wir ein gutes und gelingendes Leben führen. Philosophie war deshalb immer auch „Seelenleitung“: die Kunst, das eigene Innenleben besser zu verstehen und zu gestalten.

    In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan darüber, was Platon mit seinem Bild vom Wagenlenker und den wilden Pferden ausdrücken wollte, warum Aristoteles die Macht der Gewohnheiten betonte und wie wir unseren eigenen „Seelengarten“ pflegen können. Es geht um Selbsterkenntnis, innere Prägungen und die Frage, welche Wünsche und Werte wir nähren und welche wir besser zurückschneiden sollten. Denn eine gute Seelenverfassung fällt nicht vom Himmel. Sie entsteht, wenn wir lernen, mit uns selbst ins Reine zu kommen und herauszufinden, was uns wirklich und nachhaltig guttut.

    Weitere Informationen unter: www.pudel-kern.com

    Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:

    Platon, Aristoteles, Sokrates, Pythagoras, Konfuzius

    Weiterführende Links:

    „Seele in der Philosophiegeschichte“ Richard David Precht erläutert im Deutschlandfunk-Interview Platons Vorstellung von der Seele und das Zusammenspiel von Vernunft, Gefühlen und Begierden.

    „Schreiben zur Selbsterkenntnis: Den inneren Zensor umgehen“ Der Spektrum der Wissenschaft-Beitrag zeigt, wie wir durch das Aufschreiben unserer Gedanken und Gefühle unser Innenleben besser verstehen und bewusster mit uns selbst umgehen können. Eine praktische Übung zur Pflege des eigenen Seelengartens.

    37 min
  • #226 Liezi und die chinesische Kunst, sich vom Leben tragen zu lassen.
    Warum weniger Wollen, weniger Planen und mehr Vertrauen in den Lauf der Dinge zu einem gelasseneren Leben führen können.

    „Des Wanderns Lust ist es, dass man die Zwecklosigkeit genießt. Genüge im eigenen Selbst zu finden, das ist des Wanderns höchste Stufe.“ (Liezi)

    Neben Laotse und Zhuangzi gehört Liezi zu den großen Denkern des Daoismus. Über sein Leben wissen wir kaum etwas. Geblieben ist das nach ihm benannte „Wahre Buch vom quellenden Urgrund“, voller Geschichten und Parabeln über Gelassenheit, Natürlichkeit und die Kunst, nicht alles erzwingen zu wollen.

    In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan darüber, warum uns unsere Vorstellungen den Blick auf die Wirklichkeit verstellen können, weshalb zu viel Wollen unfrei macht und was das Prinzip des Wu Wei für unseren Alltag bedeutet: handeln, ohne verbissen an Zielen festzuhalten, sich dem Fluss des Lebens anpassen und auch einmal die Zwecklosigkeit genießen. Denn Freiheit liegt für Liezi nicht in Erfolg, Besitz oder Anerkennung, sondern darin, im eigenen Selbst Genüge zu finden.

    Weitere Informationen unter: www.pudel-kern.com

    Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:

    Liezi, Laotse, Zhuangzi, Demokrit, Epikur

    Weiterführende Links:

    • „Loslassen lernen: Sechs Tipps, wie ein gutes Aufgeben gelingen kann“, Psychologie Heute, Wann sollten wir an einem Ziel festhalten und wann loslassen? Der Beitrag zeigt, warum es befreiend sein kann, Ziele zu hinterfragen und neue Wege zuzulassen. Eine moderne Perspektive auf Liezis Warnung vor zu viel Wollen und Zielfixierung.
    • „Gelassenheit. Sehnsuchtsbegriff unserer Zeit“ Deutschlandfunk-Artikel zur Frage, was es bedeutet, die Dinge loslassen zu können? Der Beitrag geht der Gelassenheit als Lebenshaltung nach und der Frage, wie wir dem Tempo und den Turbulenzen des modernen Lebens mehr innere Ruhe entgegensetzen können.
    • 35 min
    • #225 Warum es glücklich macht, für andere da zu sein.
      Interview mit dem Rettungssanitäter und Content Creator Marcel Wilhelm über die Frage, wie Helfen, Selbstwirksamkeit und Berufung unserem Leben Sinn geben.

      „Was ist der Sinn des Lebens? Anderen zu helfen und Gutes zu tun.“ (Aristoteles)

      Was macht ein Leben sinnvoll? Für Marcel Wilhelm liegt eine Antwort im Helfen. Seit vielen Jahren arbeitet er als Rettungssanitäter und berichtet als Content Creator über seinen Alltag und Erste Hilfe. Für ihn ist daraus eine Berufung geworden und eine wichtige Quelle persönlichen Glücks. In dieser Pudelkern-Folge sprechen Marcel, Albert und Jan darüber, warum Engagement und Selbstwirksamkeit so erfüllend sein können.

      Es geht um Mitmenschlichkeit und Dankbarkeit, aber auch um den Umgang mit Leid, Tod und der Erfahrung, nicht immer helfen zu können. Albert schlägt den Bogen zur praktischen Philosophie: Für andere da zu sein, gehört zu einem gelingenden Leben. Und dafür muss niemand Rettungssanitäter sein. Oft reichen schon ein offenes Ohr, ein paar Minuten Aufmerksamkeit oder eine helfende Hand. Denn Sinn entsteht vielleicht gerade dort, wo es einmal nicht nur um uns selbst geht.

      Ganz praktisch erklärt Marcel außerdem, warum bei einem medizinischen Notfall vor allem eines zählt: nicht wegschauen, sondern handeln. Denn auch unperfekte Erste Hilfe ist besser als gar keine.

      Weitere Informationen unter: www.pudel-kern.com

      Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:

      Aristoteles, Seneca, Konfuzius, Hartmut Rosa

      Weiterführende Links:

      • Marcel Wilhelm gibt auf seinem YouTube-Kanal und bei Instagram Einblicke in seinen Alltag als Rettungssanitäter und vermittelt auf unterhaltsame und verständliche Weise Wissen rund um Rettungsdienst, Notfallmedizin und Erste Hilfe.
      • „Bürgerschaftliches Engagement zwischen individueller Sinnstiftung und Dienst an der Gesellschaft“ Der „Aus Politik und Zeitgeschichte“-Beitrag zeigt, warum Engagement nicht nur der Gemeinschaft dient, sondern auch persönlich Sinn stiften kann. Zu den wichtigen Motiven gehören Freude an der Tätigkeit, anderen zu helfen und das Gemeinwohl mitzugestalten.
      • 45 min
      • #224 Selbstliebe. Wie wir lernen, mit uns selbst befreundet zu sein.
        Warum Selbstannahme nichts mit Egoismus zu tun hat und der innere Kritiker manchmal eine Pause braucht.

        „Die Liebe zu sich selbst ist mit der Liebe zu jedem anderen Wesen untrennbar verbunden.“

        (Erich Fromm)

        Warum fällt es uns oft leichter, anderen ihre Fehler zu verzeihen als uns selbst? Diese Frage stellt die Hörerin Christine: Während sie mit anderen nachsichtig ist, meldet sich bei eigenen Fehlern sofort der innere Kritiker. Wie können wir lernen, freundlicher mit uns selbst umzugehen, ohne dabei unsere Schwächen schönzureden?

        In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan darüber, warum Selbstliebe und Selbstannahme wichtige Grundlagen für ein gelingendes Leben sind. Schon Aristoteles unterschied zwischen egoistischer Selbstsucht und einer guten Form der Selbstliebe: der Freundschaft mit sich selbst. Es geht darum, eigene Fehler und Grenzen anzunehmen, ohne den Wunsch aufzugeben, sich weiterzuentwickeln. Denn gesunde Selbstkritik kann uns wachsen lassen. Selbstverurteilung dagegen macht uns klein. Und vielleicht hilft dabei eine einfache Frage: Was würde ein guter Freund jetzt zu mir sagen?

        Weitere Informationen unter: www.pudel-kern.com

        Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:

        Aristoteles, Buddha, Konfuzius, Erich Fromm

        Weiterführende Links:

        • „Innerer Begleiter: Eine Übung für das Selbstmitgefühl.“ Psychologie Heute-Beitrag über eine praktische Methode, dem inneren Kritiker einen wohlmeinenden inneren Begleiter entgegenzustellen. Die zentrale Frage: Was würde mir in dieser Situation eine gute Freundin oder ein guter Freund raten? – damit passt der Text fast punktgenau zur praktischen Übung aus Eurer Folge.
        • „Selbstliebe lernen: Tipps und Übungen für das geliebte Ich.“ Utopia-Beitrag darüber, warum es uns häufig leichter fällt, anderen mit Liebe und Verständnis zu begegnen als uns selbst. Der Artikel zeigt, wie Selbstmitgefühl dabei helfen kann, mit Fehlern, Misserfolgen und Kritik weniger selbstabwertend umzugehen und eine stabilere Selbstakzeptanz zu entwickeln.
        • 32 min
        • #223 Zukunftsangst. Wie wir in schwierigen Zeiten die Zuversicht bewahren.
          Von Weltschmerz, Ohnmacht und der Kunst, trotzdem gut zu leben.

          „Von dir selbst hängt es ab, ein neues Leben zu beginnen. Betrachte nur die Dinge von einer anderen Seite, als du sie bisher ansahst.“ (Mark Aurel, Selbstbetrachtungen VII, 2)

          Kriege, Klimakrise und politische Unsicherheit: Zwei Hörerinnen schreiben uns, wie sehr sie der Zustand der Welt belastet. Emma spricht von „Weltschmerz“, Sabine von „Zukunftsangst", bis hin zur Frage, ob man heute noch Kinder in die Welt setzen sollte.

          Wie können wir Anteil nehmen, ohne zu verzweifeln? Albert und Jan diskutieren in dieser Pudelkern-Folge darüber, wo wir tatsächlich etwas bewirken können und was wir annehmen müssen. Dabei geht es um stoische Gelassenheit, aktives Mitgefühl und die Frage, ob wir auch in schwierigen Zeiten glücklich sein dürfen.

          Ein möglicher Ausweg: sich engagieren, wo wir etwas verändern können, Zuversicht bewahren und das eigene Leben nicht aus den Augen verlieren. Also vom passiven Weltschmerz zur aktiven Lebensgestaltung.

          Weitere Informationen unter: www.pudel-kern.com

          Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:

          Sokrates, Heraklit, Platon, Marc Aurel, Stoizismus, Daoismus, Buddhismus

          Weiterführende Links:

          • „Für sich genommen ist Angst nicht gefährlich.“ Spektrum der Wissenschaft-Interview mit dem Psychotherapeuten Malte Klar darüber, warum Klimaangst eine nachvollziehbare Reaktion auf eine reale Bedrohung ist und wie Akzeptanz, Selbstfürsorge und konkretes Handeln helfen können, nicht in Ohnmacht und Resignation zu geraten.
          • „Was tun gegen Klimaangst?“ Deutschlandfunk-Beitrag über Sorge, Wut und Verzweiflung angesichts der Klimakrise und darüber, wie Selbstwirksamkeit, gemeinsames Handeln und bewusste Medienpausen helfen können, aus der Ohnmacht herauszukommen.
          • 28 min
          • #222 Martin Buber. Warum alles wirkliche Leben Begegnung ist.
            Wie wir erst in der Beziehung zu anderen wirklich zu uns selbst finden.

            „Beziehung ist Gegenseitigkeit.“ (Martin Buber)

            Wer bin ich und welche Rolle spielen die anderen dabei? Für den jüdischen Religionsphilosophen **Martin Buber **entsteht unser Ich nicht isoliert, sondern in der Beziehung: „Der Mensch wird am Du zum Ich.“ Wirkliche Begegnung bedeutet für ihn, dem anderen offen und aufmerksam gegenüberzutreten, zuzuhören und ihn nicht nur nach seinem Nutzen für uns zu betrachten. In seinem berühmten Werk „Ich und Du“ unterscheidet Buber deshalb zwischen der funktionalen Ich-Es-Beziehung und der tieferen Ich-Du-Begegnung.

            Albert und Jan sprechen in dieser Pudelkern-Folge darüber, warum Bubers Philosophie gerade heute erstaunlich aktuell ist. Was unterscheidet ein echtes Gespräch von Smalltalk? Warum geht es im Dialog nicht darum, Recht zu haben, sondern sich dem anderen zu öffnen? Und weshalb brauchen wir neben Gemeinschaft und Verbundenheit zugleich Zeiten des Rückzugs und der Sammlung? Es geht um Liebe und Freundschaft, Zuhören und Resonanz, Selbstbestimmung und die Erfahrung, dass ein erfülltes Leben wesentlich dort entsteht, wo Menschen einander wirklich begegnen.

            Weitere Informationen unter: www.pudel-kern.com

            Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:

            Martin Buber, Hegel, Konfuzius, Laotse, Zhuangzi, Hartmut Rosa

            Weiterführende Links:

            • Martin Buber. Ein unbequemer religiöser Denker: Der Deutschlandfunk erklärt Bubers Ich-Du-Philosophie und zeigt, warum wirkliche Begegnung für ihn Offenheit und die Anerkennung des anderen bedeutet.
            • Martin Buber. Von der Mystik zur Dialogik: Gerhard Wehr († 2015) zeichnet für Penguin Randomhouse Bubers Lebens- und Denkweg nach: von seiner Beschäftigung mit Mystik und Chassidismus bis zur Entwicklung seiner Philosophie des Dialogs und der Begegnung.
            • Das „Pudelkern-Buch“ bei Amazon bestellen und gerne bewerten.
            • 35 min
            • #221 Mark Forster meets Mark Aurel. Warum das Leben nicht nach Plan laufen muss, um gut zu werden.
              Wie viel Lebensphilosophie in Mark Forsters Popsong „Sowieso“ steckt.

              „Egal was kommt, es wird gut sowieso. Und immer geht ne neue Tür auf irgendwo..“ (Mark Forster)

              Kann ein Popsong philosophisch sein? In einem neuen, experimentellen Pudelkern-Format nehmen sich Albert und Jan Songtexte vor, in denen mehr steckt, als man beim ersten Hören vielleicht vermutet. Den Anfang macht „Sowieso“ von Mark Forster. Ein Gute-Laune-Song über Seitenwege, Zugverspätungen, geplatzte Pläne und die Zuversicht, dass irgendwo immer eine neue Tür aufgeht.

              Zeile für Zeile diskutieren die beiden, wie viel Lebensphilosophie tatsächlich in dem Song steckt. Es geht um die stoische Kunst, anzunehmen, was wir nicht ändern können, um Geduld und Gelassenheit, das richtige Maß, die Offenheit für Umwege und Veränderungen. Bis hin zur Frage, ob Forsters optimistisches „Egal wie’s kommt, es wird gut sowieso“ am Ende sogar eine popmusikalische Variante von Nietzsches Amor fati ist.

              Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com

              Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:

              Aristoteles, Laotse, Sokrates, Konfuzius, Zhuangzi, Seneca, Friedrich Nietzsche, Epikur, Archilochos, Thích Nhất Hạnh. Goethe

              Weiterführende Links:

              • „Auf die sanfte Tour“ Psychologie Heute-Artikel darüber, wie Akzeptanz und ein freundlicherer Umgang mit sich selbst helfen können, innere Stärke und Zuversicht zu entwickeln.
              • „Die innere Burg.“ Deutschlandfunk-Beitrag über die stoische Philosophie als Lebenskunst und die Frage, wie Marc Aurel, Seneca und Epiktet durch innere Unabhängigkeit und Gelassenheit dem Unvorhersehbaren des Lebens begegnen.
              • 38 min
              • #220 Glaubenssätze 6. Wie uns negative Glaubenssätze begrenzen.
                ...und wie wir sie überwinden können.

                „Wir leiden häufiger in der Vorstellung als in der Wirklichkeit.“ (Seneca)

                Glaubenssätze sind tief verwurzelte Überzeugungen, die unser Denken, Fühlen und Handeln prägen. Oft sind es Geschichten, die wir uns über uns selbst und das Leben erzählen – und die uns Orientierung geben, uns aber auch einengen und begrenzen können. In dieser fünften Glaubenssatz-Folge haben Albert und Jan deshalb bewusst vier verbreitete negative Glaubenssätze ausgewählt und fragen, wie viel Wahrheit tatsächlich in ihnen steckt.

                In dieser Pudelkern-Folge geht es um die Glaubenssätze:

                • Ich bin so, wie ich bin. Ich kann mich nicht verändern.
                • Glück muss man sich verdienen.
                • Wer loslässt, verliert.
                • Es ist zu spät, noch einmal neu anzufangen.
                • Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com

                  Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:

                  Heraklit, Aristoteles, Pindar, Konfuzius, Epiktet, Epikur, Laotse, Seneca, Marc Aurel, Buddha

                  Weiterführende Links:

                  • „Die mentalen Bremsen lösen“ Spektrum der Wissenschaft- Artikel darüber, wie unser Selbstbild uns begrenzen kann und warum ein dynamisches Mindset Veränderung ermöglicht.
                  • „Übungsplatz: Giftsätze“ Psychologie Heute- Checkliste, wie negative Glaubenssätze unser Denken prägen und wie wir lernen können, sie zu hinterfragen.
                  • 35 min
                  • #219 Patañjali. Wie die Yoga-Philosophie unseren unruhigen Geist zur Ruhe bringt.
                    Was uns die Yoga-Sutras über Gelassenheit und ein glückliches Leben lehren.

                    „Yoga ist jener innere Zustand, in dem die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe kommen.“ (Patañjali)

                    Yoga ist weit mehr als Sonnengruß, Atemtechnik und Beweglichkeit. Das zeigen die rund 2.000 Jahre alten Yoga-Sutras, die Patañjali zugeschrieben werden. Ihr Ziel ist nicht körperliche Fitness, sondern innere Freiheit: Wir sollen lernen, den ständig beschäftigten Geist zu beruhigen, uns weniger mit unseren Gedanken, Begierden und äußeren Zielen zu identifizieren und dadurch wieder näher zu uns selbst zu kommen. Der Weg dorthin führt für Patañjali vor allem über zwei Dinge: Übung und Loslassen.

                    Albert und Jan sprechen in dieser Pudelkern-Folge darüber, warum Patañjalis Philosophie erstaunlich aktuell wirkt und was sein achtgliedriger Yoga-Pfad mit einem guten Leben zu tun hat. Es geht um Gewaltlosigkeit und Wahrhaftigkeit, Selbstdisziplin und Maßhalten, Konzentration und Meditation. Aber auch um die fünf Ursachen menschlichen Leidens: Nichtwissen, Ich-Verhaftung, Begierde, Hass und die Angst, das eigene Leben zu verlieren. Und um eine Frage, die Patañjali heute vermutlich mindestens so dringlich fände wie vor 2.000 Jahren: Wie bewahren wir unsere innere Ruhe in einer Welt, die permanent um unsere Aufmerksamkeit kämpft?

                    Weitere Informationen unter: www.pudel-kern.com

                    Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:

                    Patañjali, Buddha, Yoga-Sutras, Upanishaden, Bhagavad Gita, Veden

                    Weiterführende Links:

                    • Die Turbulenzen zur Ruhe bringen: Deutschlandfunk Kultur beleuchtet Patañjalis Yoga-Philosophie und den Kerngedanken, durch Übung den Geist zu beruhigen und zu innerer Sammlung zu finden.
                    • Yogasutra von Patañjali – Sutra für Sutra erklärt: YogaEasy übersetzt und interpretiert Patañjalis zentrale Lehrsätze und zeigt, wie Yoga durch Übung und Loslassen zu geistiger Ruhe und innerer Klarheit führen kann.
                    • Das „Pudelkern-Buch“ bei Amazon bestellen und gerne bewerten.
                    • 35 min
                    • #218 Wann Hoffnung hilft und wann sie schadet.
                      Wie Zuversicht uns trägt und warum unser Lebensglück nicht von der Erfüllung unserer Wünsche abhängen sollte.

                      „Verlange nicht, dass die Dinge so geschehen, wie du sie wünschst, sondern wünsche, dass sie so geschehen, wie sie geschehen.“ (Epiktet)

                      Hoffnung kann uns durch schwere Zeiten tragen, uns Mut machen und den Blick nach vorne öffnen. Doch was geschieht, wenn wir auf etwas hoffen, das wir nicht selbst beeinflussen können? Wann wird aus Hoffnung ein verkrampftes Festhalten und aus Zuversicht die Angst vor Enttäuschung? Ausgehend von der bewegenden Zuschrift einer Hörerin sprechen Albert und Jan über die Frage, wie wir mit großen Wünschen umgehen können, deren Erfüllung nicht in unserer Hand liegt.

                      Dabei treffen zwei philosophische Perspektiven aufeinander: Während Jan die Hoffnung gerade in schwierigen Lebenssituationen als wichtigen Hoffnungsschimmer verteidigt, warnt Albert mit den Stoikern davor, das eigene Lebensglück an die Hoffnung auf den Eintritt oder das Ausbleiben äußerer Ereignisse zu knüpfen, auf die wir keinen Einfluss haben. Gemeinsam fragen sie, wo gesunde Hoffnung endet und leidvolles Wollen beginnt, was Zuversicht von Erwartung unterscheidet und wie Gelassenheit helfen kann, Wünsche zu bewahren, ohne von ihrer Erfüllung abhängig zu werden.

                      Weitere Informationen unter: www.pudel-kern.com

                      Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:

                      Epiktet, Konfuzius, Demonax, Paulus, Johann Wolfgang von Goethe

                      Weiterführende Links:

                      • „Vom Segen und Fluch des Hoffens.“ Psychologie Heute-Artikel über die ambivalente Kraft der Hoffnung und die Frage, wann sie uns stärkt und wann sie zur Belastung werden kann.
                      • „Die Hoffnung muss sterben.“ Deutschlandfunk Kultur-Gespräch mit dem Psychologen Arnold Retzer darüber, warum unrealistische Hoffnung zur Belastung werden kann – und weshalb das Loslassen unerfüllbarer Erwartungen die Lebensqualität steigern kann.
                      • Das „Pudelkern-Buch“ bei Amazon bestellen und gerne bewerten.
                      • 32 min

                      About Der Pudel und der Kern - Philosophie to go

                      From the publisher's feed

                      Der Pudel und der Kern – der Philosophiepodcast zu den wichtigen Fragen des Lebens.

                      More shows like Der Pudel und der Kern - Philosophie to go

                      Das Wissen | SWR by SWR

                      Das Wissen | SWR

                      107 Listeners

                      Hörsaal - Deutschlandfunk Nova by Deutschlandfunk Nova

                      Hörsaal - Deutschlandfunk Nova

                      27 Listeners

                      ZEIT WISSEN. Woher weißt Du das? by DIE ZEIT

                      ZEIT WISSEN. Woher weißt Du das?

                      41 Listeners

                      WDR 5 Das philosophische Radio by WDR 5

                      WDR 5 Das philosophische Radio

                      32 Listeners

                      Sein und Streit by Deutschlandfunk Kultur

                      Sein und Streit

                      6 Listeners

                      Der 7Mind Podcast by Achtsamkeit & Mentales Wohlbefinden

                      Der 7Mind Podcast

                      7 Listeners

                      Psychologie to go! by Dipl. Psych. Franca Cerutti

                      Psychologie to go!

                      49 Listeners

                      Smarter leben by DER SPIEGEL

                      Smarter leben

                      50 Listeners

                      So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle "Normalgestörten" by Stefanie Stahl / Lukas Klaschinski

                      So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle "Normalgestörten"

                      42 Listeners

                      Quarks Daily by Quarks

                      Quarks Daily

                      38 Listeners

                      Gehirn gehört - Prof. Dr. Volker Busch by Prof. Dr. Volker Busch

                      Gehirn gehört - Prof. Dr. Volker Busch

                      11 Listeners

                      Sternstunde Philosophie by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

                      Sternstunde Philosophie

                      36 Listeners

                      Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen by WELT

                      Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen

                      30 Listeners

                      Wie wir ticken - Euer Psychologie Podcast by ARD

                      Wie wir ticken - Euer Psychologie Podcast

                      8 Listeners

                      Innenwelt – Der Psychologie-Podcast von WDR 5 by WDR 5

                      Innenwelt – Der Psychologie-Podcast von WDR 5

                      1 Listeners