Der Pudel und der Kern - Philosophie to go

Der Pudel und der Kern - Philosophie to go

By Dr. Albert Kitzler und Jan LiepoldSociety & CultureHealth & FitnessMental HealthPhilosophy
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Der Pudel und der Kern - Philosophie to go episodes

  • #215 Wie kleine Schritte große Veränderungen möglich machen.
    Interview mit der Expertin für Self-Leadership und Autorin Carina Hellmich über Veränderung, Selbstreflexion und die Kraft der Babysteps.

    „Wir überschätzen oft, was wir in einem Monat schaffen können und unterschätzen, was in einem Jahr möglich ist.“ (Carina Hellmich)

    Viele Menschen wissen, dass sie etwas in ihrem Leben verändern möchten. Sie wünschen sich mehr Gelassenheit, mehr Sinn oder den Mut, einen neuen Weg einzuschlagen. Doch häufig scheitert Veränderung nicht am fehlenden Wunsch, sondern an zu großen Erwartungen. Warum setzen wir uns immer wieder unter Druck? Weshalb bleiben wir lieber in vertrauten Gewohnheiten, obwohl sie uns längst nicht mehr guttun? Und warum entstehen nachhaltige Veränderungen fast nie durch einen großen Befreiungsschlag, sondern durch viele kleine Schritte?

    In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan mit der Autorin und Expertin für Self-Leadership Carina Hellmich über ihr Buch „Baby Steps“. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, weshalb Ehrlichkeit sich selbst gegenüber der erste Schritt jeder Veränderung ist, warum unser Gehirn kleine Schritte liebt und wie aus neuen Gewohnheiten langfristig eine neue Identität entstehen kann. Dabei zeigen überraschende Parallelen zur antiken Philosophie: Ob Konfuzius, Sokrates oder die Stoiker, nachhaltige Persönlichkeitsentwicklung beginnt nicht mit Perfektion, sondern mit Beharrlichkeit, Selbstverantwortung und der Bereitschaft, jeden Tag ein kleines Stück weiterzugehen.

    Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com

    Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:

    Sokrates, Konfuzius, Heraklit, Zenon von Kition, Laotse, Goethe

    Weiterführende Links:

    • Auf ihrer Website stellt Carina Hellmich ihre Arbeit als Expertin für Self-Leadership, Speakerin und Autorin vor. Im Mittelpunkt stehen persönliche Entwicklung, bewusste Veränderung und die Philosophie der „Baby Steps“: kleine, konsequente Schritte, die langfristig große Veränderungen ermöglichen.
    • LinkedIn-Profil Carina Hellmich:
    • Das aktuelle Buch „Babysteps“ von Carina.
    • 52 min
    • #214 Innehalten. Wie wir bewusst aus dem Hamsterrad aussteigen können.
      Warum du genau dann anhalten musst, wenn du eigentlich keine Zeit hast.

      „Ziehe dich oft in dich selbst zurück.“ (Marc Aurel)

      Unser Alltag ist geprägt von Tempo, Terminen und ständiger Erreichbarkeit. Oft reagieren wir, statt bewusst zu handeln. Gerade dann, wenn wir glauben, keine Zeit zu haben, wäre es vielleicht am wichtigsten, kurz innezuhalten. Denn häufig entstehen die besten Entscheidungen nicht im Aktionismus, sondern in der bewussten Unterbrechung.

      In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan darüber, warum Innehalten seit der Antike als eine der wichtigsten Übungen der Lebenskunst gilt. Weshalb brauchen wir regelmäßige Momente der Stille? Warum verlieren wir im Hamsterrad so leicht den Kontakt zu uns selbst? Und wie helfen kleine Rituale, Tagebuchschreiben oder ein Spaziergang dabei, wieder Klarheit zu gewinnen? Albert erklärt, warum Distanz oft der Schlüssel zu besseren Entscheidungen ist, weshalb Philosophen von Pythagoras bis Marc Aurel zur Sammlung raten und wie regelmäßiges Innehalten zu mehr Gelassenheit, Authentizität und innerer Freiheit führen kann.

      Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com

      Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:

      Marc Aurel, Pythagoras, Konfuzius, Heraklit, Zhuangzi, Seneca

      Weiterführende Links:

      • Einsamkeit. Alleinsein als Chance. Gegen den ständigen Aktionismus hilft vor allem die aktive Kontemplation. Warum die bewusste innere Sammlung und das zeitweise Alleinsein eine fundamentale Chance für unsere persönliche Reifung sind, beleuchtet der Spektrum der Wissenschaft-Artikel.
      • Lernpausen sind gut fürs Gedächtnis. Mehr zur wissenschaftlichen Komponente des Innehaltens und dem sogenannten „Spacing-Effekt“ zeigt dieser Beitrag der Max-Planck-Gesellschaft.
      • 33 min
      • #213 Vereinbarkeit. Wie Familie, Beruf und das eigene Leben zusammenpassen.

        „Wir Frauen leiden nicht an den Umständen, wir leiden an den Ansprüchen, die wir an uns selbst stellen.“ (Dr. Susanne Dietz)

        Vereinbarkeit klingt zunächst nach einem organisatorischen Problem. Nach Kalendern, Kinderbetreuung und flexiblen Arbeitszeiten. Doch für viele Eltern geht es um weit mehr: um Identität, Erwartungen, Schuldgefühle und die Frage, wie Familie, Beruf und die eigenen Bedürfnisse überhaupt zusammenpassen können. Gibt es den richtigen Weg zur Vereinbarkeit? Oder beginnt das Problem bereits mit unserem Anspruch, in allen Lebensbereichen gleichzeitig perfekt funktionieren zu wollen?

        In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan mit der Psycholinguistin, Vereinbarkeitsexpertin und Autorin Dr. Susanne Dietz über ihr Buch „No Mom is perfect!“. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, warum Vereinbarkeit immer auch Lebenskunst ist, weshalb Pläne wichtig sind, aber flexibel bleiben müssen, und wie wir lernen können, unsere eigenen Ansprüche kritisch zu hinterfragen. Dabei wird deutlich: Ein gelingendes Leben entsteht nicht dadurch, dass alles jederzeit perfekt ausbalanciert ist. Sondern indem wir immer wieder neu herausfinden, was zu uns, unseren Bedürfnissen und unserer aktuellen Lebensphase passt.

        Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com

        Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:

        Platon, Sokrates, Heraklit, Marc Aurel, Konfuzius

        Weiterführende Links:

        • Website Dr. Susanne Dietz. Auf ihrer Website stellt Dr. Susanne Dietz ihren beruflichen Weg und ihre Arbeit als Personalentwicklerin, Hochschuldozentin, Coach, Autorin und Speakerin vor. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf den Themen Vereinbarkeit, Sinn in der Arbeit und der Frage, wie eine Arbeitswelt gestaltet werden kann, die Menschen ein erfülltes Leben ermöglicht.
        • LinkedIn-Profil Dr. Susanne Dietz.
        • Das aktuelle Buch „No mom is perfect“ von Susanne Dietz.
        • 51 min
        • #212 Rumi. Warum wir erst frei werden, wenn wir loslassen.
          Über Liebe, Verbundenheit und die Kunst, das Ego hinter sich zu lassen.

          „Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.“ (Rumi)

          Kaum ein Mystiker wurde über Jahrhunderte hinweg so gelesen und zitiert wie Dschalal ad-Din Rumi. Seine Gedichte handeln von Liebe, Sehnsucht, innerer Freiheit und der Erfahrung, Teil eines größeren Ganzen zu sein. Im Zentrum seines Denkens steht die Überzeugung, dass der Mensch erst dann zu sich selbst findet, wenn er die ständige Identifikation mit seinem Ego, seinen Ängsten und seinem Kontrollbedürfnis loslässt.

          Albert und Jan sprechen darüber, warum Rumi Liebe nicht als romantisches Gefühl, sondern als philosophische und spirituelle Kraft versteht, weshalb Krisen oft der Beginn innerer Entwicklung sein können und was es bedeutet, sich dem Leben mit mehr Gelassenheit und Offenheit zuzuwenden. Sie diskutieren über die Parallelen zwischen Rumis Mystik und den Weisheitslehren der Antike, über die Bedeutung von Stille und innerer Leere sowie über die Frage, warum seine Gedanken gerade in einer Zeit von Selbstoptimierung, Dauerbeschleunigung und Orientierungslosigkeit erstaunlich aktuell wirken. Eine Folge über die Freiheit, loszulassen und dadurch dem eigenen Wesen näherzukommen.

          Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com

          Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:

          Rumi, Meister Eckhart, Platon, Konfuzius, Patanjali, Thich Nhat Hanh, Aischylos, Johann Wolfgang von Goethe

          Weiterführende Links:

          • „In Harmonie mit sich selbst und dem Universum." Der Deutschlandfunk-Beitrag porträtiert den persischen Mystiker Rumi (1207–1273) als bedeutenden Sufi-Gelehrten, dessen Werk auf universelle Liebe und innere Harmonie fokussiert. Als Begründer des Mevlevi-Ordens (tanzende Derwische) inspirieren seine zeitlosen Botschaften bis heute weltweit.

          • „Alles, was dazwischenliegt“ Der Spektrum der Wissenschaft-Artikel thematisiert auf der Basis des berühmten Rumi-Zitats die menschliche Herausforderung, Ambiguitäten und innere Widersprüche im Alltag konstruktiv zu bewältigen. Der Text beleuchtet, wie wichtig es ist, Mehrdeutigkeiten jenseits starrer Richtig-Falsch-Muster auszuhalten.

          • 36 min
          • #211 Warum wir wieder lernen müssen, miteinander zu sprechen.
            Interview mit dem Politikwissenschaftler und Autor Pierrot Raschdorff über sein Buch „Die neue Höflichkeit“.

            „Die Fähigkeit, auch im Streit die Würde des anderen anzuerkennen, ist vielleicht die wichtigste Form der Höflichkeit.“ (Pierrot Raschdorff)

            Unsere Gesellschaft wirkt zunehmend gereizt. Politische Debatten verhärten sich, soziale Medien belohnen Zuspitzung und viele Menschen haben das Gefühl, schwierigen Gesprächen lieber aus dem Weg zu gehen. Doch wie können wir miteinander im Gespräch bleiben, wenn wir unterschiedlicher Meinung sind? Und welche Rolle spielt die alte Tugend der Höflichkeit dabei? Erst recht, wen wir sie nicht als starre Etikette, sondern als innere Haltung verstehen?

            In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan mit dem Politikwissenschaftler und Autor Pierrot Raschdorff über sein neues Buch „Die neue Höflichkeit“. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, warum eine respektvolle Streitkultur für Demokratie und Zusammenleben unverzichtbar ist, weshalb Zuhören oft wichtiger ist als Überzeugen und wie Rituale, Smalltalk und echte Begegnungen Brücken zwischen Menschen schlagen können. Dabei wird deutlich: Höflichkeit bedeutet nicht Anpassung oder Konfliktvermeidung, sondern die Fähigkeit, auch im Dissens die Würde des anderen zu achten und im Dialog zu bleiben.

            Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com

            Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:

            Aristoteles, Seneca, Konfuzius, Jean-Jacques Rousseau, Goethe

            Weiterführende Links:

            • „Höflichkeit: Warum es uns selbst so glücklich macht, höflich zu anderen zu sein“. Beitrag des Bayerischen Rundfunks über die psychologischen und sozialen Wirkungen von Höflichkeit. Der Artikel zeigt, warum freundliches Verhalten Vertrauen schafft, Konflikte entschärfen kann und nicht nur dem Gegenüber, sondern auch uns selbst guttut.
            • „Mehr Höflichkeit und Taktgefühl“: Beitrag auf Ethik heute über die Bedeutung von Takt, Rücksicht und respektvoller Distanz im Umgang miteinander. Ausgehend von den Gedanken des Philosophen Martin Scherer zeigt der Artikel, warum Höflichkeit weit mehr ist als gute Manieren: Sie hilft dabei, Grenzen zu achten, Verletzungen zu vermeiden und in einer zunehmend egozentrischen Gesellschaft respektvolle Beziehungen zu gestalten.
            • „Die neue Höflichkeit“ Pierrot Raschdorffs‘ aktuelles Buch.
            • Website von Pierrot Raschdorff.
            • 55 min
            • #210 Viktor Frankl. Wie Sinn uns trägt, wenn alles andere zerbricht.
              Über Verantwortung, Freiheit und die Frage, wofür es sich zu leben lohnt.

              „Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Freiheit.“ (Viktor Frankl)

              Diese Folge ist einer der beeindruckendsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts gewidmet: dem Neurologen, Psychiater und Begründer der Logotherapie Viktor Frankl. Geprägt von den Erfahrungen der Konzentrationslager entwickelte Frankl eine Philosophie, die den Menschen nicht als Opfer seiner Umstände versteht, sondern als Wesen, das selbst unter schwierigsten Bedingungen die Freiheit besitzt, Haltung zu wählen und Verantwortung zu übernehmen. Im Zentrum seines Denkens steht dabei nicht das Streben nach Glück, Erfolg oder Lust, sondern die Frage nach dem Sinn.

              Albert und Jan sprechen darüber, warum Sinn für Frankl wichtiger ist als Glück, weshalb Freiheit immer auch Verantwortung bedeutet und wie Menschen selbst in Leid und Krisen Orientierung finden können. Sie diskutieren, ob wir heute eher unter Sinnlosigkeit oder unter einer Überfülle an Möglichkeiten leiden, warum Wohlstand allein kein erfülltes Leben garantiert und was Frankls Denken für eine Zeit von Social Media, Selbstoptimierung und Dauervergleich bedeuten kann. Eine Folge über Freiheit, Verantwortung und die vielleicht wichtigste Frage unseres Lebens: Wofür lohnt es sich zu leben?

              Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com

              Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:

              Viktor Frankl, Goethe, Konfuzius, Seneca, Musonius Rufus, Epiktet, Immanuel Kant, Sigmund Freud, Alfred Adler

              Weiterführende Links:

              • Viktor Frankl Zentrum Wien: Das Viktor Frankl Zentrum Wien vermittelt Leben und Werk des österreichischen Psychiaters Viktor Frankl. Im Mittelpunkt seiner Logotherapie steht die Überzeugung, dass der Mensch selbst unter schwierigen Bedingungen Sinn finden und Verantwortung für sein Leben übernehmen kann. Die Sinnsuche versteht Frankl als zentrale menschliche Motivation.
              • Roland Kipke, „Viktor Frankl und die gegenwärtige philosophische Sinndiskussion“::Der Philosoph Roland Kipke ordnet Viktor Frankls Sinnlehre in die moderne Debatte über das gelingende Leben ein. Er zeigt, wie Frankls Gedanken zu Sinn, Verantwortung und Selbsttranszendenz wichtige Impulse für die praktische Philosophie liefern und bis heute aktuell geblieben sind.
              • 36 min
              • #209 Status. Wie wir gesehen werden wollen.
                Über Selbstwert, soziale Anerkennung und die Suche nach Ansehen.

                „Wer nach Ruhm strebt, macht sich zum Sklaven der Meinung anderer.“ (Seneca)

                Status ist unsichtbar und doch allgegenwärtig. Er zeigt sich in Titeln, Autos, Followerzahlen, Kleidung oder der Art zu sprechen. Viele Menschen würden von sich behaupten, dass ihnen Status nicht besonders wichtig sei. Und dennoch beeinflusst er häufig unbewusst Entscheidungen, Selbstbild und Lebensziele stärker, als wir zugeben möchten.

                In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan über die philosophische Bedeutung von Status, Anerkennung und sozialem Ansehen. Warum ist es uns so wichtig, wie andere über uns denken? Weshalb kann Lob von außen so befriedigend sein und gleichzeitig abhängig machen? Albert erklärt, warum das Streben nach Status oft Ausdruck eines tieferen Bedürfnisses nach Wertschätzung und Verbundenheit ist. Philosophen von Seneca bis Laotse warnte jedoch vor der Jagd nach Ruhm weil sie abhängig macht. Sie fragten danach, wie es gelingen kann, Selbstwert stärker aus sich selbst als aus der Anerkennung anderer zu schöpfen.

                Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com

                Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:

                Seneca, Epiktet, Laotse, Epikur, Erich Fromm

                Weiterführende Links:

                • „Die Suche nach der eigenen Identität“ Deutschlandfunk-Beitrag über die Frage, wie Menschen ihr Selbstbild entwickeln und warum Identität heute zunehmend zwischen individueller Freiheit, gesellschaftlichen Erwartungen und dem Wunsch nach Anerkennung entsteht.
                • „Auf der Suche nach Status“ Psychologie-Heute-Artikel über das menschliche Bedürfnis nach Anerkennung und sozialem Ansehen. Der Beitrag zeigt, warum Statusstreben eng mit unserem Selbstwertgefühl verbunden ist und weshalb die Suche nach äußerer Bestätigung oft keine dauerhafte Zufriedenheit schafft.
                • 31 min
                • #208 Realität. Wie wir vom Wissen ins Handeln kommen.
                  Muster brechen, gelassener leben.

                  „Die Menschen sagen alle: Ich weiß und handeln doch anders.“ (Li Ji, Buch der Riten)

                  Viele Menschen wissen genau, was ihnen guttun würde. Sie kennen die Gedanken der Stoiker über Gelassenheit, die Empfehlungen des Buddhismus zum Umgang mit Leid oder die philosophische Idee eines maßvollen Lebens. Und trotzdem reagieren sie im Stress impulsiv, sagen zu oft Ja, übernehmen zu viele Aufgaben oder verlieren sich immer wieder in denselben Mustern.

                  In dieser Folge sprechen Albert und Jan über die vielleicht größte Herausforderung der praktischen Philosophie: die Umsetzung. Warum reicht Einsicht allein oft nicht aus? Weshalb sind Gewohnheiten stärker als gute Vorsätze? Und wie gelingt es, zwischen Reiz und Reaktion den berühmten Moment der Freiheit zu finden? Es geht um Selbstbeobachtung, Persönlichkeitsentwicklung, Selbststeuerung, Nein-Sagen und die Macht eingeübter Muster. Albert erklärt, warum Veränderung Geduld braucht, weshalb kleine Schritte oft wirksamer sind als große Vorsätze und warum die wichtigste Aufgabe darin besteht, immer wieder zum eigentlichen Ziel zurückzukehren: ein gutes und gelingendes Leben zu führen.

                  Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com

                  Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:

                  Sokrates, Aristoteles, Platon, Seneca, Epiktet, Konfuzius, Buddha, Johann Wolfgang von Goethe, Viktor Frankl

                  Weiterführende Links:

                  • „Fünf Dinge, die gelassene Menschen anders machen“ GEO-Artikel über die Frage, warum manche Menschen auch in stressigen Situationen ihre innere Ruhe bewahren. Unter anderem geht es um einen entspannteren Umgang mit Perfektionismus, die Konzentration auf das Wesentliche und die Fähigkeit, Belastungen mit mehr Abstand zu betrachten.

                  • „Wie Philosophie uns helfen kann, ein gutes Leben zu führen“ Artikel von The School of Life über die ursprüngliche Aufgabe der Philosophie als praktische Lebenshilfe. Warum wurde Philosophie über Jahrtausende weniger als akademische Disziplin, sondern als Orientierung für zentrale Fragen des Lebens verstanden: Wie finden wir Sinn, Gelassenheit, gute Beziehungen und ein erfülltes Leben?

                  • 32 min
                  • #207 Wabi Sabi. Die Schönheit des Unvollkommenen.
                    Warum Perfektion uns die Authentizität raubt.

                    „Es gibt einen Riss in allen Dingen. Nur so kommt das Licht hinein.“ (Leonard Cohen)

                    In einer Welt der Selbstoptimierung wirkt die japanische Philosophie des Wabi Sabi fast wie ein Gegenentwurf. Statt Perfektion, Kontrolle und ständiger Steigerung betont sie das Unfertige, Vergängliche und Unvollkommene. Schönheit entsteht nicht trotz der Risse und Falten, sondern oft gerade durch sie.

                    In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan darüber, warum Wabi Sabi weit mehr ist als eine ästhetische Stilrichtung aus Japan. Es geht um eine Haltung zum Leben: um den würdevollen Umgang mit Brüchen, um Einfachheit statt Daueroptimierung und um die Frage, warum Menschen oft dann authentisch werden, wenn sie aufhören, perfekt wirken zu wollen. Dabei zeigt sich, dass gerade Vergänglichkeit und Unvollkommenheit dem Leben Tiefe und Bedeutung verleihen können.

                    Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com

                    Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:

                    Platon, Epikur, Karl Jaspers, Konfuzius, Zen-Buddhismus, Daoismus

                    Weiterführende Links:

                    • „Wabi-Sabi – Bedeutung, Philosophie & die stille Schönheit des Unvollkommenen“ Japanwelt-Beitrag über die die Idee, Schönheit nicht im Perfekten, sondern im Vergänglichen, Unfertigen und Gealterten zu finden.
                    • „Wabi-Sabi“ Erklärung von Treffpunkt Philosophie zu Wabi Sabi als Haltung, Schönheit in Einfachheit, Vergänglichkeit und Unvollkommenheit zu entdecken.
                    • „Wabi-Sabi: Wie die japanische Philosophie helfen kann, glücklicher zu werden“ Online-Artikel von VOGUE Germany über Wabi Sabi als Einladung, Unvollkommenheit, Vergänglichkeit und Einfachheit bewusster anzunehmen – und gerade darin mehr Gelassenheit und Lebenszufriedenheit zu finden.
                    • 30 min
                    • #206 Ataraxia. Warum Gelassenheit eine Form von Stärke ist.
                      Wie du zwischen Krisen und Nachrichten bei dir bleibst.

                      „Das höchste Glück des Menschen liegt in der Seelenruhe.“ (Epikur)

                      Krisen, Konflikte, schlechte Nachrichten: Vieles in unserer Zeit bindet unsere Aufmerksamkeit und zerrt an unserer inneren Ruhe. Umso aktueller wirkt ein antiker griechischer Begriff: Ataraxia. Gemeint ist eine Haltung der Seelenruhe, Unerschütterlichkeit und heiteren Gelassenheit, wie sie Stoiker und Epikureer als Voraussetzung und Zeichen für ein glückliches Leben verstanden haben.

                      In dieser Folge sprechen Albert und Jan darüber, warum Ataraxia nichts mit Gleichgültigkeit zu tun hat, weshalb wir lernen müssen, zwischen dem Beeinflussbaren und dem Unverfügbaren zu unterscheiden und wie man auch in schwierigen Zeiten bei sich selbst bleiben kann. Es geht um innere Stabilität, den Umgang mit Sorgen und Ängsten und die Frage, warum die wahre Stärke vielleicht gerade darin liegt, nicht alles erzwingen zu wollen.

                      Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com

                      Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:

                      Epikur, Sokrates, Seneca, Epiktet, Demokrit, Buddha, Viktor Frankl, Konfuzius

                      Weiterführende Links:

                      • „Auf der Suche nach Gelassenheit“ Deutschlandfunk-Kultur-Beitrag über Reizüberflutung, innere Unruhe und die Frage, warum Gelassenheit in einer beschleunigten und digitalisierten Welt zu einer immer wichtigeren Fähigkeit wird. Der Artikel beleuchtet außerdem, wie permanente Erreichbarkeit, Aktivismus und Selbstoptimierung unsere innere Balance beeinflussen können.
                      • „Gelassen und sicher im Stress“ Spektrum-Leseprobe zum Thema Resilienz und Stresskompetenz. Der Psychotherapeut Gert Kaluza beschreibt darin, wie Menschen lernen können, mit Belastungen gelassener umzugehen, ihre innere Widerstandskraft zu stärken und im Alltag bewusster zwischen Anspannung und Regeneration zu balancieren. Im Mittelpunkt stehen dabei Selbstreflexion, mentale Haltung und praktische Strategien für mehr innere Stabilität.
                      • Das „Pudelkern-Buch“ bei Amazon bestellen und gerne bewerten.
                      • 32 min

                      About Der Pudel und der Kern - Philosophie to go

                      From the publisher's feed

                      Der Pudel und der Kern – der Philosophiepodcast zu den wichtigen Fragen des Lebens.

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