ARD Presseclub

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    57 min

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ARD Presseclub episodes

  • Aufruhr in Europa: Was hat Deutschland seiner Jugend zu bieten?

    Jugendproteste in Europa: gegen Wohnungsnot, Bildungsnotstand und eine Politik, die junge Menschen zu wenig berücksichtigt. Auch in Deutschland wächst der Frust. Könnte die Revolte überschwappen? Was muss die Regierung jetzt tun?



    Im Mittelpunkt der Sendung steht die Frage, wie gerecht die Politik ist. Hat sie die Interessen der jungen Menschen im Blick? Und welche Zukunftsperspektiven bietet sie der jungen Generation? Diskutiert werden vor allem die Rentenreform, die Verteilung der finanziellen Lasten, Wehrpflicht, Bildungschancen und die wachsende Frustration junger Menschen. Einige Gäste fordern deutlichere Reformen, eine stärkere Beteiligung der älteren Generation an den Rentenkosten und mehr politische Rücksicht auf die Jüngeren. Andere sehen in der großen Last, die junge Menschen spätestens seit der Corona-Pandemie zu tragen haben, einen Grund für den Zulauf zu radikalen Parteien an den Rändern. Wird die dauerhafte Unzufriedenheit junger Menschen ähnlich wie in Frankreich zu massiven Protesten führen? Wie muss eine Politik aussehen, die die Interessen junger Menschen mehr berücksichtigt?

    Darüber spricht Anna Planken im Presseclub mit Alisha Mendgen (Focus), Patrick Bernau (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung), Jacqueline Westermann (Neue Pressegesellschaft Redaktion) und Albrecht von Lucke (Blätter).

    Wir freuen uns über Feedback. Einfach schreiben an [email protected].
    Unser „Presseclub Nachgefragt“ beginnt bei (40:48).

    (00:00:04) - Generationenkonflikt: Was bietet Deutschland seiner Jugend?
    (00:01:54) - Jugendproteste in Europa und die wachsende Unzufriedenheit junger Menschen
    (00:08:00) - Soziale Gerechtigkeit zwischen Jung und Alt: Rente, Generationenvertrag und Reformbedarf
    (00:17:00) - Rentenreform und Sozialstaat: Wer soll die Kosten tragen?
    (00:25:00) - Politische Konsequenzen: Warum junge Wähler sich von den etablierten Parteien abwenden

    58 min
  • Zerrieben zwischen den Extremen: Kann die Mitte noch regieren?

    Pflege, Rente, Spardruck: Keine leichten Zeiten für Deutschland. Die Unzufriedenheit steigt und die Bürger fordern Entlastungen statt weiterer Zumutungen. Das Vertrauen in Regierung und Kanzler ist auf historischen Tiefständen. Kann die Mitte noch regieren?



    Die politischen Ränder erstarken: In Berlin wird über ein rot-grün-rotes Bündnis sondiert. In Sachsen-Anhalt hat der neue Landtag einen AfD-Politiker zum Parlamentspräsidenten gewählt und bekam dabei vier Stimmen mehr als erwartet. Für Union und SPD eine „historische Bewährungsprobe“.

    Im Presseclub diskutieren die Gäste über den Druck auf Kanzler und Regierung, die fehlende Strategie von Union und SPD und die Frage, was die politische Mitte heute überhaupt noch ausmacht. Warum gelingt es der Regierung nicht, notwendige Reformen überzeugend zu vermitteln? Wer muss dafür zahlen? Und wie lässt sich verhindern, dass die Unzufriedenheit noch mehr Wähler an die politischen Ränder treibt? Wäre eine Minderheitsregierung ein Ausweg aus der Koalitionskrise?

    Anna Planken spricht mit Marcus Engert (Mitteldeutscher Rundfunk), Mona Jaeger (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Eva Quadbeck (RedaktionsNetzwerk Deutschland) und Christian Tretbar (Der Tagesspiegel).

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    Unser „Presseclub Nachgefragt“ beginnt bei (41:15).

    (00:00:05) - Einstieg: CDU-Präsidiumssitzung und die Krise der Koalition
    (00:02:26) - Bestandsaufnahme: Wie schwierig ist die Lage wirklich?
    (00:05:10) - Merz als “Kanzler auf Bewährung”
    (00:06:32) - Sachsen-Anhalt als Schock: Warum die Union überrascht ist
    (00:11:54) - Die Landtagspräsidentenwahl und der Verdacht der Täuschung
    (00:14:54) - Pistorius’ emotionaler Auftritt und die SPD-Strategie gegen die AfD
    (00:21:03) - Was ist eigentlich “die Mitte”? Eine Begriffsdebatte
    (00:28:28) - Woran die Koalition inhaltlich scheitert: Rente, Reformen, Vertrauen
    (00:32:23) - Merz’ fehlende Erzählung und das Kommunikationsproblem
    (00:38:33) - Ausblick: AfD-Ministerpräsident und die Folgen für Berlin
    (00:41:15) - Presseclub Nachgefragt

    57 min
  • Wer regiert die Hauptstadt: Kommt die "Brandmauer" nach links?

    Bei der Wahl in Berlin hat vor allem eine Partei gewonnen: Die Linke. Doch mit ihrem Wahlsieg kommt auch die Diskussion darüber, ob die Partei Berlin regieren kann – und wenn ja, ob die potenziellen Koalitionspartner – SPD und Grüne – mitmachen.



    Denn viele Aspekte der Linken lösen in anderen politischen Lagern starken Widerstand aus.

    Die Diskussionen um die Linke nehmen zu – ob die Partei Antisemitismus in ihren Reihen duldet, ob das Wahlversprechen, den angespannten Wohnungsmarkt in Berlin zu entlasten, im Zweifel sogar durch Enteignungen zielführend ist, und die Frage, ob die frühere Mitgliedschaft der Spitzenkandidatin Elif Eralp in der „Roten Hilfe“ überhaupt mit dem Amt der regierenden Bürgermeisterin vereinbar ist.

    Dabei wird diese Debatte von vielen Seiten scharf geführt. Tatsachen mischen sich mit Unterstellungen – und laden diese emotional auf. So stark, dass SPD und Grüne derzeit zunächst nur Vorsondierungen führen. Also Gespräche vor den Gesprächen vor einer möglichen Koalitionsverhandlung.

    Im Presseclub diskutieren die Gäste über die Frage, was die Menschen in Berlin motiviert hat, die Linke zu wählen, welche Rolle Einzelfälle von Antisemitismus in der Partei spielen – und ob die AfD und die Linkspartei miteinander vergleichbar sind.

    Darüber spricht Moderator Jörg Schönenborg mit Sascha Chaimowicz (ZEITmagazin), Anke Myrrhe (Der Tagesspiegel), Christine Dankbar (Frankfurter Rundschau) und Sebastian Puschner (der Freitag).

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    Unser „Presseclub Nachgefragt“ beginnt bei (41:15).

    (00:00:00) - Einstieg: Brandmauer nach links? Vorsondierung in Berlin
    (00:03:06) - Die schwere Geburt: Warum Grüne und SPD zögern
    (00:07:56) - Die Eintrittswelle in Die Linke und ihre neue Mitgliederstruktur
    (00:10:25) - Ziel der Vorsonderierung: Gemeinsame Linie gegen Antisemitismus
    (00:14:55) - Elif Eralps Mitgliedschaft in der "Roten Hilfe"
    (00:22:06) - Sollte Die Linke in Berlin Innen- oder Justizressort führen dürfen?
    (00:24:26) - Das Koalitions-Dilemma: Zwischen Mietendruck und fehlendem Vertrauen
    (00:27:43) - Doppelmoral-Frage: Brandmauer nach rechts und links im Vergleich
    (00:35:17) - Verfassungsschutz als Maßstab? Die Grenzen seiner Deutungsmacht
    (00:35:17) - Die Enteignungsfrage: Wird die Vergesellschaftung zum Kompromiss?
    (00:39:53) - Fazit der Runde: Kommt Rot-Grün-Rot überhaupt?
    (00:41:15) - Presseclub Nachgefragt

    58 min
  • Auf dem Prüfstand: Wie gerecht ist der Reformkurs der Regierung?

    Gerät der Reformkurs der Regierung ins Wanken? Die Koalition hatte versprochen, Rente, Krankenkasse und Pflege zukunftsfest zu machen. In den Sozialversicherungen fehlen Milliarden.



    Um einen Kollaps zu verhindern, sollten alle ihren Beitrag leisten und an einem Strang ziehen, damit die Beschlüsse umgesetzt werden. Umfragen zeigen aber: Die Mehrheit der Deutschen will den Weg nicht mitgehen. Nach den AfD-Wahlerfolgen fragt sich die Koalition jetzt, ob sie die Reformen aufschnüren muss oder ob sie unbeirrt daran festhalten soll.

    Im Presseclub entzündet sich die Debatte vor allem an der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren: Geht es um eine ungerechte Maßnahme zu Lasten von Älteren oder um eine notwendige Korrektur eines teuren Systems, damit auch Junge noch die Chance auf eine auskömmliche Rente haben. Auch bei der Pflege zeigt sich das Dilemma: Obwohl Pflegebedürftige immer mehr für einen Heimplatz bezahlen müssen, wächst das Finanzloch. Beide Seiten hatten sich auf einen Sparkurs geeinigt Doch die SPD tritt jetzt auf die Bremse und sagt: Nicht mit uns! Der nächste Großkonflikt steht ins Haus.

    Die Gäste diskutieren darüber, woher das Geld für Entlastungen kommen könnte: höhere Erbschaftsteuer, weniger Subventionen oder Veränderungen beim Ehegattensplitting? Einig sind sich die Gäste, dass eine mutige Steuerreform notwendig ist, um die Mehrbelastungen durch die Reformen in den Sozialversicherungen zu kompensieren. Hat die Koalition noch die Kraft, sich auf eine gemeinsame Linie zu einigen?

    Darüber spricht Jörg Schönenborn mit den Gästen Nikolaus Blome (RTL / ntv), Karin Christmann (Der Tagesspiegel), Karina Mößbauer (The Pioneer) und Hermann-Josef Tenhagen (Finanztip).

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    Unser „Presseclub nachgefragt“ beginnt bei (41:10)

    (00:00:00) – Einstieg: Reformkurs der Regierung unter Druck
    (00:01:39) – Wochenrückblick: Merz' PKV-Patzer und CDU-Friedhofsruhe
    (00:04:10) – Ratlosigkeit der Koalition
    (00:07:17) – Rente mit 63: Wie gerecht ist die Regelung?
    (00:11:10) – Widerspruch im Rentensystem: Früher raus vs. länger bleiben
    (00:16:22) – Wie viel Reformkurs verträgt die Koalition?
    (00:19:34) – Milliardenloch in der Pflegekasse
    (00:21:14) – SPD-Blockade der Pflegereform
    (00:25:42) – Kompromisssuche: Flickschusterei statt Strukturreform?
    (00:27:54) – Steigende Preise als Treiber für radikale Parteien
    (00:30:51) – Wachstum und Beschäftigung als Ausweg aus der Kostenkrise
    (00:32:35) – Tankrabatt und Gießkannenpolitik – Glaubwürdigkeitsverlust
    (00:35:40) – Wo ist das Geld? Erbschaftssteuer, Ehegattensplitting & Co.
    (00:38:32) – Fazit: Was muss die Regierung bis zur NRW-Wahl schaffen?
    (00:41:10) – Presseclub Nachgefragt

    58 min
  • Tanken und Heizen am Limit: Was hilft gegen die hohen Preise?

    Die Preise für Benzin, Öl und Gas haben durch den Krieg am Golf neue Rekordhöhen erreicht. Die Rufe nach Entlastungen werden immer lauter. Welche Maßnahmen muss die Bundesregierung jetzt treffen, um den Preis-Schock abzufedern?



    Ein neuer Tankrabatt kommt. Das hat die Bundesregierung am vergangenen Wochenende bekanntgegeben. Und ab Januar soll es ein neues Instrument geben, den sogenannten Spritpreisdeckel. Sind diese Maßnahmen richtig – und helfen sie auch den Richtigen? In der Runde wird das unterschiedlich bewertet: Während die Maßnahmen von den einen als milliardenschwere „Gießkanne“ bezeichnet wird, die auch jene entlaste, die es gar nicht benötigten, sehen andere darin ein wichtiges Eingreifen gegen die immer weiter steigenden Preise. Aber ist ein Tankrabatt wirklich effektiv – oder einfach nur teuer? Beim ersten Tankrabatt in Mai und Juni sei ein großer Teil des staatlichen Geldes nicht bei den Bürgern angekommen, heißt es. Zocken die Ölkonzerne die Bürger ab? Wäre eine Übergewinnsteuer, also die Besteuerung intransparent hoher Gewinne, der bessere Hebel, so wie sie Länder wie Portugal längst eingeführt haben? Auch hierzu streitet die Runde, schließlich müsse der Staat in dem Fall definieren, was Gewinn und was Übergewinn ist.

    Treibe eine solche Regulierung die Unternehmen womöglich raus aus Deutschland? Wie kann der Staat den Bürger entlasten und den Mineralölkonzernen gleichzeitig Spielräume lassen? Und wie gehen andere Länder mit den gestiegenen Ölpreisen um?

    Darüber diskutiert Ellen Ehni mit den Gästen Antje Höning (Rheinische Post), Jasper Bitter (BILD), Anja Krüger (taz) und Christian Feld (WDR).

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    Unser „Presseclub nachgefragt“ beginnt bei 00:40:45.

    (00:00:05) - Energiekrise, hohe Spritpreise und neue Entlastungspläne
    (00:06:50) - Tankrabatt, ÖPNV-Ticket und direkte Entlastungen für Verbraucher
    (00:11:28) - Direktauszahlungen statt Preisdeckel? Streit über die wirksamste Hilfe
    (00:16:22) - Mehrwertsteuer, nationale Spielräume und europäische Vorgaben
    (00:21:34) - Spritpreisdeckel: Chancen, Risiken und mögliche Fehlanreize
    (00:25:47) - Mineralölkonzerne, Marktaufsicht und Vorwürfe von Preisabsprachen
    (00:31:53) - Übergewinnsteuer und die Frage, wer die Krisenkosten tragen soll
    (00:38:32) - Versorgungssicherheit, Preise und politische Handlungsoptionen
    (00:40:45) - Presseclub nachgefragt: Zuschauerfragen zu Spritpreisen, Heizkosten und Energiepolitik

    58 min
  • AfD-Triumph in Sachsen-Anhalt: Zerreißt es die CDU?

    Knapp 44 % für die AfD, nur 17,2 % für die CDU: Das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt ist ein Schock für die CDU. Ist der Triumph in dem kleinen Bundesland nur ein Vorbote für das, was der Partei auch im Bund bevorsteht?



    Und was bedeutet der Wahlsieg der AfD für die Zukunft von Bundeskanzler Merz? In der Runde gehen die Einschätzungen auseinander. Gordon Repinski kritisiert die Regierung scharf: Die Partei habe trotz viel Geld und stabiler Mehrheit diese guten Voraussetzungen nicht genutzt, um Reformen umzusetzen und Vertrauen zurückzugewinnen. Wenn sie jetzt nicht endlich liefere, hätte sie es nicht verdient, an der Macht zu bleiben. Henrike Roßbach und Julius Betschka führen den Zustimmungsverlust nicht auf die ausbleibenden Reformen zurück, sondern dass die Regierungspolitik das Leben der Menschen nicht wirklich besser mache. Stattdessen würde nur überall gekürzt. Hitzig wird die Diskussion um die Frage, ob die anderen Parteien die AfD stärker einbinden müssten.

    In Mecklenburg-Vorpommern und Berlin stehen schon die nächsten Landtagswahlen an. Sollte sich dann der Negativtrend der CDU fortsetzen, dann werde die Lage zur Existenzfrage für Kanzler Merz. Kann die Partei ihren Absturz noch stoppen und wenn ja wie?

    Ellen Ehni diskutiert mit den Gästen Julius Betschka (stern), Marieke Reimann (freie Journalistin), Gordon Repinski (POLITICO/WELT) und Henrike Roßbach (Süddeutsche Zeitung).

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    Unser Presseclub "Nachgefragt" beginnt bei Minute (41:20).

    (00:00:00) - AfD-Triumph in Sachsen-Anhalt und die Lage der CDU
    (00:01:50) - Das Wahlergebnis: CDU-Absturz, AfD-Verdopplung
    (00:03:11) - Bundesfrust oder ostdeutsche Sonderdynamik?
    (00:04:24) - Existenzkrise des Parteiensystems: Warum die AfD im Osten so stark ist
    (00:07:51) - Reformkurs der Regierung: Weitermachen oder Kurswechsel?
    (00:12:52) - Merz' Kommunikationsproblem und die Nachwuchsdebatte der CDU
    (00:21:53) - Umgang mit der AfD: Einbinden oder ausgrenzen?
    (00:23:45) - Warnung vor Normalisierung: Rechtsextreme in Regierungsverantwortung
    (00:29:26) - Brandmauer und Unvereinbarkeitsbeschluss auf dem Prüfstand
    (00:33:29) - Merz' Zukunft: Rücktrittsdruck und schlechte Umfragewerte
    (00:39:05) - Koalitionskrise: Ministerin-Rauswurf und Minderheitsregierungs-Szenario
    (00:41:20) – Presseclub Nachgefragt

    58 min
  • Drohnen, Sprengstoff, Sabotage: Wie reagieren auf Russlands Angriffe?

    Die Bundesregierung macht Russland für den Anschlagsversuch auf dem Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich. Russische Einrichtungen sollen schließen. Wie können wir unsere kritische Infrastruktur besser schützen? Und wie abwehrfähig ist Deutschland?



    Im Presseclub wird darüber diskutiert, wie sich die Bundesregierung bereits nach einem Monat Ermittlungen sicher sein kann, dass russische Geheimdienste hinter den jüngsten Angriffen stecken. Schließlich waren bei der gemeinsamen Pressekonferenz von Außenminister Wadephul und Innenminister Dobrindt keine konkreten Beweise genannt worden. Einige Gäste beziehen sich auf die Ähnlichkeit zu früheren nachgewiesenen Anschlägen. Wie sollte Deutschland auf Russlands Provokationen reagieren? Wie groß ist die Gefahr einer Eskalationsspirale? Müssen wir uns an Angriffe aus Russland gewöhnen? Wie kann sich Deutschland besser schützen?

    Darüber diskutiert Susan Link im Presseclub mit 
    Marina Kormbaki, DER SPIEGEL 
    Jörg Diehl, NDR/WDR/SZ
    Anna Sauerbrey, DIE ZEIT
    Andrey Gurkov, freier Journalist

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    Unser Presseclub "Nachgefragt" beginnt bei Minute (41:00).

    (00:00:05) - Drohnen, Sabotage und die Frage nach Russlands Verantwortung

    (00:02:01) - Was ist über die Anschläge bekannt? Indizien, Ermittlungen und Beweislage

    (00:04:38) - Wie groß ist die Bedrohung durch Russland?

    (00:11:08) - Reaktion der Bundesregierung: Wendepunkt oder symbolische Maßnahmen?

    (00:15:20) - Hybride Kriegsführung: Befindet sich Deutschland bereits im Konflikt mit Russland?

    (00:18:09) - Sanktionen, Diplomatie und mögliche Gegenmaßnahmen gegen Russland

    (00:23:03) - Eskalationsgefahr: NATO, Medwedew-Drohungen und die Schattenflotte

    (00:29:25) - Schutz kritischer Infrastruktur: Wie verwundbar ist Deutschland?

    (00:39:26) - Ausblick: Bleibt Deutschland dauerhaft im Fadenkreuz Russlands?

    (00:41:12) - Presseclub nachgefragt

    58 min
  • China, Zölle, Arbeitskosten: Deutsche Autos ohne Zukunft?

    Die deutsche Automobilindustrie steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Vor allem der Einbruch des China-Geschäfts setzt Volkswagen, BMW und Mercedes unter Druck. Chinesische und US-amerikanische Hersteller haben bei Elektroautos, Software, Batterien und Künstlicher Intelligenz die Nase vorn. Die Folge hierzulande sind Sparprogramme, Stellenabbau und drohende Werksschließungen.



    Der Presseclub diskutiert, warum die deutschen Autobauer den Anschluss verloren haben. Als Ursachen werden genannt: das lange Festhalten am Verbrennungsmotor, Managementfehler und hohe Kosten. Gleichzeitig wird aber davor gewarnt, dass Deutschland bei den Löhnen in einen Unterbietungswettbewerb mit günstigeren Produktionsstandorten wie Ungarn oder der Slowakei eintritt. Entscheidend sei nun vielmehr, die technologische Wertschöpfung im Land zu halten.

    Ein weiterer Streitpunkt ist der Umgang mit der chinesischen Konkurrenz. Die EU solle ihren Binnenmarkt stärker nutzen und verlangen, dass ausländische Hersteller einen größeren Teil ihrer Produktion und Lieferkette nach Europa verlagern. Doch das allein reicht aus Sicht der Runde nicht: Europa müsse auch bei Software, KI und Batterien eigene Unternehmen und Lieferketten aufbauen, statt zur Werkbank Chinas zu werden.

    Man müsse der Realität ins Auge sehen: Nicht jeder Standort in Deutschland werde zu retten sein, zugleich könnten Industriearbeitsplätze aber in neue Branchen wie Chipindustrie oder Rüstung überführt werden. Gefordert werden weniger Bürokratie, mehr unternehmerische Freiheit und bessere Bedingungen für Start-Ups. Die Runde ist sich einig: die zentrale Frage laute nicht, wie die alte Autoindustrie um jeden Preis erhalten werden könne, sondern welche Industrie künftig den Wohlstand in Deutschland sichere.

    Jörg Schönenborn diskutiert mit den Gästen:
    Alexander Demling, DER SPIEGEL
    Annette Deutskens, Norddeutscher Rundfunk
    Christina Kunkel, Süddeutsche Zeitung
    Philipp Raasch, Der Autopreneur

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    Unser Presseclub "Nachgefragt" beginnt bei Minute (40:02).

    (00:00:05) - Die deutsche Autoindustrie in der Krise: Stellenabbau, China und drohende Werksschließungen
    (00:03:54) - Produktion und Entwicklung: Warum Deutschland bei den Autos der Zukunft den Anschluss verliert
    (00:06:33) - Der Technologiewandel: Software, KI und Batterien statt Verbrennungsmotor
    (00:09:35) - Volkswagen als Sonderfall: Hohe Kosten, Mitbestimmung und verschlafene Veränderungen
    (00:12:05) - Die Ursachen der Krise: China, Managementfehler, fehlende Start-ups und hohe Arbeitskosten
    (00:18:02) - Autonomes Fahren und neue Technologien: Warum Deutschland bei Zukunftstechnologien zurückliegt
    (00:21:39) - Abhängigkeit von China und Trumps Zölle: Wie Europa seine Industrie schützen kann
    (00:23:26) - Ist die Krise noch zu stoppen? Europas Pläne für mehr heimische Wertschöpfung
    (00:27:31) - Werkbank oder Technologiestandort? Europas Dilemma zwischen Produktion und Entwicklung
    (00:30:32) - Welche deutschen Werke haben noch Zukunft? Zwischen Schrumpfung und neuen Industrien
    (00:34:57) - Welche Industriepolitik Deutschland braucht: Zukunftstechnologien statt Werksrettung
    (00:38:24) - Der notwendige Kurswechsel: Weniger Bürokratie, neue Wertschöpfung und ein anderer Blick auf Arbeitsplätze
    [00:41:02] Presseclub Nachgefragt

    58 min
  • Dürre, Brände, Hitzetote: Weckruf für die Klimapolitik?

    14.000 Hitzetote in diesem Sommer, meldet das RKI. Zahlreiche Wälder und Hochmoore wurden durch Brände vernichtet. Zudem lassen Ernteverluste und trockene Flüsse die Preise steigen und das Wirtschaftswachstum sinken. Wird das Thema Klima nun wieder zur politischen Priorität?



    Der erste Auftritt des Bundeskanzlers nach der Sommerpause war begleitet von Buhrufen. Während Einsatzkräfte in verschiedenen Regionen deutschlands mit Waldbränden kämpften, war von Friedrich Merz über Wochen nur wenig zu hören. Hätte sein Besuch im Waldbrandgebiet überhaupt etwas genützt? Darüber diskutiert die Runde am Tisch ebenso wie über die wirtschaftlichen Folgen der wochenlangen Hitze in Deutschland. Kann die Bundesregierung ihr Versprechen vom Wirtschaftsaufschwung überhaupt halten, wenn Klimafolgen den Staat jährlich Milliarden kosten? Die SPD will Hitzeschutz nun im Grundgesetz verankern und stößt mit ihrem Vorschlag auf Ablehnung beim Koalitionspartner. Auch in der Runde wird der Vorgang unterschiedlich bewertet: Reine Symbolpolitik, finden die einen. Ein wichtiger Schritt, um Klimaschutz und -anpassung zu einer gemeinschaftlichen Aufgabe mit Priorität zu erklären, sagen die anderen. Einig ist die Runde darin, dass politisch etwas passieren muss. Sind die vielen Hitzetoten, die Dürre und die Brände also der Weckruf für eine neue Klimapolitik?

    Susan Link diskutiert im Presseclub mit Miriam Schröder (Tagesspiegel), Reiner Burger (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Sara Sievert (Table.Media) und Donald Bäcker (Westdeutscher Rundfunk).

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    Unser Presseclub "Nachgefragt" beginnt bei Minute (40:23).

    (00:01:35) - Friedrich Merz im Hürtgenwald

    (00:07:46) - Klimaanpassung im Alltag: Hitze in Städten, Wohnungen und Gesundheitsrisiken

    (00:10:41) - Die Kosten der Klimakrise: Ernteausfälle, Wirtschaftsschäden und Milliardenrisiken

    (00:15:16) - Dürre, Hochwasser und „Hochwasserdemenz“: Lernen wir aus Extremwetter?

    (00:17:57) - Politische Konsequenzen: SPD-Vorstoß, Grundgesetzänderung und Zuständigkeiten

    (00:25:22) - Klimaschutz oder Klimaanpassung? Streit über Prioritäten, Finanzierung und Akzeptanz

    (00:35:48) - Konkrete Maßnahmen: Wo jetzt investiert werden sollte und was Kommunen tun können

    (00:40:23) - Presseclub nachgefragt

    57 min
  • Trumps Schlingerkurs – Chance oder Risiko für Europa?
    Gäste:
    Andrew B. Denison, Direktor "Transatlantic Networks"
    Klemens Fischer, Professor für Internationale Beziehungen und Geopolitik, Universität zu Köln
    Kerstin Münstermann, "Rheinische Post"
    Christoph B. Schiltz, Brüssel-Korrespondent "WELT"
    1 hr 1 min

About ARD Presseclub

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Für viele ist der "Presseclub" im ARD Fernsehen, phoenix sowie auf NDR Info und WDR 5 ein liebgewonnenes Sonntagsritual. Unter der Leitung von Jörg Schönenborn, Ellen Ehni und Susan Link diskutieren…

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