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Auf zehn Jugendliche oder Frauen mit einer Essstörung kommt etwa ein Jugendlicher oder Mann. Doch warum sind Essstörungen bei Mädchen und Frauen deutlich häufiger?
Darüber spricht Prof. Gertraud Gradl-Dietsch, Direktorin der Kinder- und Jugendpsychiatrie der UPK und spezialisiert auf Anorexia nervosa, im UPK-Wissenspodcast «Frau.Psyche».
Essstörungen beginnen häufig in der Pubertät – einer Lebensphase, in der sich der Körper und der Hormonhaushalt grundlegend verändern. Gleichzeitig können zahlreiche weitere Faktoren eine Rolle spielen: der Wunsch nach Kontrolle, Veränderungen im Essverhalten, kulturelle Einflüsse und nicht zuletzt soziale und digitale Medien.
Das und noch mehr im Podcast «Frau.Psyche»:
Shownotes:
Noch vor 25 Jahren wurden Wissenschaftlerinnen belächelt, als sie darauf hinwiesen, dass AD(H)S nicht nur Jungen und Männer betrifft, sondern auch Mädchen und Frauen. Heute weiss man: AD(H)S kennt kein Geschlecht. Dennoch wird die Störung bei Frauen häufig später erkannt, weil sie sich anders zeigt als bei Männern.
Welche Auswirkungen hat AD(H)S auf die weibliche Psyche? Welche Rolle spielen gesellschaftliche Erwartungen, Geschlechterrollen und Hormone dabei? Und was bedeutet eine späte Diagnose für das Leben von Frauen?
Dr. Victoria Block erklärt, weshalb viele Betroffene ihre Symptome über Jahre hinweg maskieren. Entlang eines Fallbeispiels zeigt sie auf, wie AD(H)S mit Erschöpfung und Despression zusammenhängen kann. Ausserdem spricht sie über die Chancen einer Diagnose, moderne Behandlungsmöglichkeiten, den Einfluss des weiblichen Zyklus auf AD(H)S-Symptome sowie über das kreative Potential vieler Menschen mit AD(H)S.
Dr. Victoria Block ist Psychologische Klinikleiterin an den Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel und spezialisiert auf AD(H)S und Autismus-Spektrum-Störung (ASS). Sie ist im Gespräch mit der Journalistin Irene Grüter.
Shownotes:
Willkommen bei «Frau.Psyche», dem Wissenspodcast der UPK Basel. Hier geht es um Fragen rund um Gender und Psyche. Frauen erkranken anders – und werden dennoch oft nach männlichen Massstäben behandelt. Die Psychiatrie beginnt erst allmählich zu verstehen, wie sehr das Geschlecht die Psyche der Frau prägt.
Das und noch viel mehr erfährst du in dieser Folge:
Shownotes:
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