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  • "AfD stoppen. Nazis raus" – Kundgebungen in Halle am DORMERO (Serie 1513: CX - Corax - Lokales - Mikro)
    Am vergangenen Donnerstag, dem 30. April, wollte die Bundes-AfD in Halle einen sogenannte Bürgerdialog im Kongressenzentrum des DORMERO in Halle durchführen. Dagegen riefen verschiedene zivilgesellschaftliche Akteur:innen zu zwei Kundgebungen auf. Laut Angaben von "Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage" waren insgesamt mehr als 600 Menschen bei den Kundgebungen. Zur AfD-Veranstaltung seien dagegen weniger als 150 Personen gekommen.
    Julika und Gunnar von der tagesaktuellen Redaktion von Radio Corax waren für uns vor Ort.
    12 min
  • Eine gute Pizza (Serie 1002: CX - Corax - Kultur - Protur)
    Es gibt sie an fast jeder Straßenecke und auch aus dem Tiefkühlregal. Das Rezept zum Selbermachen wirkt auch ganz einfach. Doch trotzdem sind wir erstaunlich häufig enttäuscht von der augenscheinlich so einfachen Pizza. Für eine richtig gute Pizza braucht es doch auch etwas mehr. Um herauszufinden, was da eigentlich dazugehört - und warum - sprach Radio Corax mit dem Kochbuchautor und Foodblogger Domenico Gentile.
    Ergänzend haben wir uns in Halle umgehört zur Beliebtheit der Pizza sowie zur Motivation und Faszination die Pizzabäcker*innen antreibt.
    6 min
  • Nachrichten aus Nord-Ost Syrien vom 03. Mai 2026 (Serie 1001: CX - Corax - Geschichte/Gesellschaft - Dialektik)
    Auch in Nord- und Ostsyrien wurde der Erste Mai mit politischen Feierlichkeiten begangen. Im Rahmen der Umsetzung des Abkommens mit der syrischen Übergangsregierung wurde in den letzten Tagen auch bei Protesten sich dafür eingesetzt, dass die kurdische Sprache in der syrischen Verfassung aufgenommen wird und die kurdische Kultur anerkannt wird. Am 9. Mai soll im Rahmen der Kampagne "Wir sind alle YPG" ein internationaler Aktionstag stattfinden. Women Defend Rojava berichten von vor Ort.
    8 min
  • Der umkämpfte Staat. Liberale, Anarchistische und demokratische Staatskritik (Ein Vortrag von Jan Boesken auf der myzelium 2026) (Serie 1558: myzelium 2026)
    Fragen des Staates und des Verhältnisses zu ihm haben in den letzten Jahren neue Aktualität gewonnen. Progressive Kritik findet sich in einer doppelten Frontstellung wieder, zwischen der sie allzu häufig zerrieben wird: Die faschistischen Angriffe auf den Staat scheinen seine Verteidigung und das Einstehen für Recht und Wissenschaft zu erfordern; ein Blick auf seine Verschwisterung mit Unterdrückung und alltäglichem Leid seine sofortige Zerschlagung. Vor diesem Hintergrund möchte ich drei staatskritische Argumente aus liberaler, anarchistischer und demokratischer Perspektive einer Revision unterziehen und für aktuelle Fragestellungen fruchtbar machen.
    40 min
  • Anarchistische Archäologie (Ein Gespräch auf der myzelium 2026) (Serie 1558: myzelium 2026)
    Archäologie und Anarchie, wie passt das zusammen? In einem moderierten Podiumsgespräch mit anschließender offenen Diskussion werden die Gruppen zeit:fläche und Anarchäologie verschiedene Aspekte besprechen: Welche Narrative mit Blick auf die Vergangenheit setzt die Archäologie?
    Gab es anarchistische Gesellschaften und wie kann man diese überhaupt archäologisch nachweisen? Aber auch: Welche Möglichkeiten anarchistischen Handelns gibt es in den gegebenen Strukturen und wie sehen die derzeitigen Hierarchien aus, ob auf Ausgrabung, in der Akademik, in den Grabungsfirmen oder unseren Interpretationen der Vergangenheit?
    15 min
  • Ehrenamtliche Erforschung der historischen anarchistischen und anarcho- syndikalistischen Bewegung mit der Methode der Prosopographie (Ein Vortrag von Tabea Feix auf der myzelium 2026) (Serie 1558: myzelium 2026)
    Die Referentin ist mit ihrem Projekt „hist.AS Nordwest“ ein Teil vom weit verzweigten Netzwerk vom Institut für Syndikalismusforschung. Mittels der Prosopographie als Forschungsmethode erstellt sie historische Biographien aus der anarchistischen und syndikalistischen Bewegung. Was es damit auf sich hat, skizziert sie anhand ausgewählter Lebensläufe.
    Tabea Feix, Jahrgang 1982, ist wegen fehlendem Abitur weder Archivarin noch Historikerin, sondern Buchhändlerin und Sozialarbeiterin geworden. Sie lebt ihr inzwischen trotz Lohnarbeit und Miete weitestgehend von dieser Gesellschaft emanzipiertes Leben in Bremen. Mit diversen Erfahrungen im christlichen, geschichtsdarstellerischen, sozialdemokratischen und musischem Kontext ist sie erst 2018 bewußt mit dem Anarchismus und dem Anarcho-Syndikalismus in Berührung gekommen.
    https://histasnordwest.wordpress.com
    33 min
  • Tätigkeit und Wirken des Instituts für Syndikalismusforschung (Ein Vortrag von Helge Döring auf der myzelium 2026) (Serie 1558: myzelium 2026)
    Seit knapp 20 Jahren begleitet das Institut für Syndikalismusforschung (SyFo) auf den Gebieten Forschung und Wissenschaft soziale und insbesondere anarcho-syndikalistische Bewegungen. Wie das konkret aussieht und welche Ergebnisse eine solche Kooperation zeigen kann, veranschaulicht der Historiker Helge Döhring.
    https://syndikalismusforschung.wordpress.com
    28 min
  • Anarchistischer Antimilitarismus (Ein Vortrag von Fynn Lay auf der myzelium 2026) (Serie 1558: myzelium 2026)
    Krieg ist schlecht. -Klar, aber… müssen wir nicht das kleinere Übel verteidigen? … unsere Freiheiten? … realistisch sein? Bloß festzuhalten, dass Krieg irgendwie schlecht sei, hat Anarchist*innen nicht davon abgehalten sich plausible Gründe zu einzureden ihn doch zu unterstützen – mit fatalen Folgen. Weil wir dagegen nicht immun sind, lohnt es sich, die historische anarchistische Debatte zum Ersten Weltkrieg und ihre Lektionen näher anzuschauen. Welche Muster gibt es in der Debatte? Lassen sich verallgemeinerbare, praktische Ansätze finden, die uns auch jetzt wie morgen als Leitfaden dienen können? Wie können – für den Anarchismus konstitutive – analytische und strategische Konzepte helfen, scheinbare Widersprüche der Debatten um Krieg aufzulösen?
    28 min
  • Organisierter Anarchismus in Deutschland vor und nach dem Nationalsozialismus (Ein Vortrag von Tonias Andrae auf der myzelium 2026) (Serie 1558: myzelium 2026)
    In der Weimarer Republik existierte eine Fülle anarchistischer Organisationen: anarchosyndikalistische Gewerkschaften und Frauenorganisationen, anarchokommunistische Ideengemeinschaften und Propagandagruppen, Kulturvereine, Jugendverbände, Kommuneprojekte und und und… Auf die Machtübernahme der Nazis folgte für den Anarchismus Verfolgung, Ermordung und Flucht, sowie die Auflösung jeglicher formaler Strukturen und Organisationen. Nach der militärischen Niederringung des NS durch die Alliierten mussten sich die verbliebenen Anarchist*innen also zunächst einmal reorganisieren und neu orientieren. Was blieb von den Weimarer Organisationen? In dem Vortrag wird der Anarchismus vor und nach dem NS miteinander verglichen: Die wichtigsten Strukturen, Akteur*innen und gesellschaftliche Praxis vorgestellt und so die Auswirkungen des NS auf den Anarchismus diskutiert.
    30 min

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