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  • Ostkongo: »Die Unsicherheit ergibt einen Cocktail, der jederzeit explodieren kann.« (Serie 706: Süd-Nord-Funk)
    So wirklich ruhig scheint es in der Demokratischen Republik Kongo, im Zentrum des Afrikanischen Kontinents, nie zu sein. Aber seit Anfang diesen Jahres ist die Situation im Osten des Landes weiter eskaliert. Eine bewaffnete Rebellengruppe, die M23, hat mehrere Städte in Ostkongo eingenommen. Nach Regierungsangaben sind dabei 7.000 Menschen gestorben, knapp 780.000 Menschen sind auf der Flucht. Mehr zur Lage im Interview mit dem Ökonom und Leiter des Pole Institute Dr. Nene Morisho und dem Sozialunternehmer und Aktivisten Rouddy Kimpioka - mit Lars Springfeld und Antonia Vangelista vom südnordfunk.
    Foto: Während der Kämpfe zwischen Militär und M23 mussten viele Menschen im Osten Kongos ihre Dörfer und Häuser verlassen – knapp 780.000 Menschen sind auf der Flucht. Quelle: Pole Institute
    15 min
  • Besuch der Maka aus Kamerun: "Das, was man als Legenden hört, ist tatsächlich in Freiburg zu finden" (Serie 706: Süd-Nord-Funk)
    Vor über 100 Jahren unterwarfen die Deutschen die kamerunische Volksgruppe der Maka in einer kolonialen Aggression. Ihre Anführer wurden hingerichtet. Im März 2025 besuchten die heutigen Nachfahren erstmals ihre Ahnen – und sind dafür nach Freiburg gekommen. Der Grund: Die Gebeine von fünf ihrer Vorfahren liegen in Kartons verpackt in der Universität Freiburg. Seine Majestät Bertrand Efoudou der Dritte, Thronfolger der großen Cheferie der Maka und Chef der Delegation, der Germanist Dr. Richard Tsogang Fossi, wissenschaftlicher Begleiter der Delegation, und Heiko Wegmann von Freiburg postkolonial berichten vom Besuch der Maka in Freiburg. Jetzt gehe es darum, neue Formen von Beziehungen zu pflegen – beginnend mit der Repatriierung der Ahnen. Denn nur so können die Hingerichteten ihre verlorene Würde und Menschlichkeit zurückbekommen. Gleichzeitig stehen die Stadt Freiburg und die Universität in der Verantwortung, ihr kolonialrassistisches Erbe aufzuarbeiten. Ein Beitrag von Lars und Finn.
    Foto: Die Delegation der Maka zu Besuch an der Universität Freiburg, gemeinsam mit dem Direktor des Arnold-Bergstraesser-Instituts Andreas Mehler. | Quelle: Arnold-Bergstraesser-Institut
    16 min
  • Arbeitskämpfe und Widerstand in Myanmar und die aktuelle Spendenkampagne zur unterstützung menstruierender Arbeiter*innen in Myanmar
    Seit dem Jahr 2021 kämpfen Menschen in Myanmar gegen eine faschistische Militärdiktatur.
    Myanmar ist trotz alledem ein Produktionsstandort der globalen Textilindustrie. Marken wie H&M, VERO MODA oder ZARA lassen in dem südostasiatischen Land produzieren. Die hygienischen Bedingungen in den Fabriken sind skandalös. Streiks werden mit Hilfe des Militärs bekämpft.
    Die große Mehrheit der Textilarbeiter*innen sind Frauen.
    Die FAU Hamburg kämpft seit Jahren an der Seite ihrer befreundeten Basisgewerkschaft, der Federation of General Workers Myanmar (FGWM), die seit Beginn der Diktatur am Civil Disobedience Movement, der Widerstandsbewegung, beteiligt ist.
    Mo von der FAU Hamburg ist mit Radio Dreyeckland im Interview über die Situation vor Ort und die aktuelle Spendenkampagne bei der bis zum 11. Mai 15000 Euro gesammelt werden sollen um ca. 5000 Arbeiter*innen in Myanmar für einige Monate mit Periodenprodukten zu versorgen.
    Hier der Kampagnen Link:
    https://www.fgwm-solidarity.org/de/home-3/
    https://www.gofundme.com/f/solidarity-with-fgwm
    10 min
  • Russland: Entwicklung häuslicher Gewalt, Feminizide, Krieg
    Wie überall ist häusliche Gewalt auch in Russland ein immenses Problem.
    In den Jahren 2021-2022 sind in Russland fast 1000 Frauen von ihren Partnern oder nahen Verwandten getötet worden.
    Das ist mehr als ein Femizid pro Tag – ohne Dunkelziffer.
    Die Rückkehr kriegstraumatisierter russischer Soldaten aus den Kämpfen gegen die Ukraine in ihre Familien hat die Situation extrem verschärft, Der Krieg hat die häusliche Gewalt bzw. Gewalt konkret gegen Frauen innerhalb der russischen Gesellschaft noch selbstverständlicher, gemacht, normalisiert. So Beobachter*innen
    Russland hat die Istanbul-Konvention nicht unterzeichnet und nach wie vor gibt es kein Gesetz und keine juristische Definition von häuslicher Gewalt. Ausserdem ist es 2022 aus der Europäischen Menschenrechtskonvention ausgestiegen.
    Quelle: vgl. Regina Elsner in dekoder 04-03-2025 (Auszüge zusammengefasst)
    s.g.
    9 min
  • "Keine Stationierung weiterer Atomwaffen und Absage an jede nukeare Aufrüstung" (Serie 347: Mittagsmagazin)
    Aiuch über die schwierige Situation derjenigen Teile der Friedensbewegung, die sich nicht zum Sprachrohr Putins und seines imperialistischen Angriffskrieg machen lassen will, sprachen wir mit Simon Bödecker von ORL. Zusammen mit IPPNW, ICAN Deutschland, Pax Christi und anderen örtlichen Friedensorganisationen stellen sie als Forderung an die Koalitionsregierung in spe die komplette Absage an jede nukleare Aufrüstung in Europa und eine endgültige Absage an Atomrüstung als einem Kernpunkt an eine neue Friedens- und Sicherheitsordnung in Europa zu machen.
    12 min
  • Ausbruch | Die AntirepressionsWelle (Serie 1122: Ausbruch - Die Antirepressionswelle)
    Auch im März haben wir wieder eine spannende Sendung rund um Knast und Repression zusammengestellt. Was erwartet Euch:
    Repression an den Ränden Europas: Meldung von Borderdermonitoring Calais vom 17.03.25.
    Infos zur Verwerfung der Revison im Fall Antifa-Ost gegen Lina, denn der Bundesgerichtshof hat ein letztinstanzliches Urteil gesprochen.
    Majas Prozesserklärung im Rahmen der Vorverhandlung, im sogenannten "Budapest-Komplex", vom 21.02.2025 vor dem Gericht in Budapest.
    Vorstellung des A-Radio Network und ein Beitrag aus den Bad News – angry voices from arround the world von Frequenz A (Leipzig) zur Bewegung in Georgien.
    Mit Musik von Bezna Minti und Lúa Sua
    Weiterer Link zur Sendung: Gegen die Abschiebung von Zaid nach Ungarn!
    https://ilmr.de/2025/offener-brief-die-drohende-auslieferung-von-zaid-a-nach-ungarn-stoppen/
    https://www.a-radio-network.org/
    https://calais.bordermonitoring.eu/
    1 min

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