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  • „Dieser Raum gehört uns schon lange“ – über eine furchtlose OMA-Familie im Harz (Serie 1569: Alerta, alerta, die OMAS sind härter! )
    Brigitte ist 92 Jahre alt. Und sie ist besorgt: Die Montagsspaziergänge von Rechtsextremen in Halberstadt lassen alte Bilder aus ihrer Kindheit in den 30er Jahren in ihr aufsteigen. Ihre Familie ist geübt darin ins Handeln zu kommen. Brigittes Tochter Angela gründet kurzerhand die OMAS im Harz und auch die Enkelin ist mit dabei.
    Drei Generationen erzählen, was ihnen immer wieder hilft Hoffnung zu bewahren und an die eigene Selbstwirksamkeit zu glauben.
    1 hr
  • Interview zu aktueller IMI-Studie zu deutsch-israelischen Militärkooperationen (Serie 992: Antimilitaristischer Podcast)
    Im Gespräch mit Radio Antimilitarista stellt Melchior Grabowski, Autor der IMI-Studie 2026/02 "Aus Völkerrechtsbrüchen lernen? Deutsch-Israelische Militärkooperation im Zeichen der Zeitenwende", aktuelle und geplante Kooperationsfelder zwischen Bundeswehr und IDF vor und kritisiert deren Weiterführung angesichts der erwiesenermaßen weiterhin stattfindenden Kriegsverbrechen der israelischen Armee.
    Die Studie ist hier kostenlos zugänglich: https://www.imi-online.de/2026/04/23/aus-voelkerrechtsbruechen-lernen/
    22 min
  • Baden-Württemberg als Olivgrünes Musterländle (Serie 1250: Radio Antimilitarista)
    Am Dienstag, den 03.03. fand wenige Tage vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg ein IMI lädt ein zum Thema "Olivgrünes Musterländle" mit einem Input und anschließender Diskussion statt. Der als sehr konservativ geltende baden-württembergische Landesparteiverband der Grünen hat in den vergangenen 15 Jahren Regierungsbeteiligung unter Winfried Kretschmann die Militarisierungstendenzen im "Ländle" tatkräftig vorangetrieben. Der kommende Ministerpräsident Cem Özdemir wird mit großer Wahrscheinlichkeit diese tarnfleckaffine Politik weiterführen... In den Inputs von Jürgen Wagner und Christoph Marischka geht es unter anderem um die Vorzugbehandlung der Rüstungsindustrie, dem Abbau von Auflagen zugunsten der Bundeswehr, sowie den Aufbau von Foschungsclustern. Insgesamt soll ein Überblick über die wichtigsten Bereiche in denen das "olivgrüne Musterländle" besonders aktiv ist geliefert werden.
    30 min
  • Interview mit Gulistan von der kurdischen Gemeinde zur aktuellen Lage in Kobane (Serie 1009: Resonanz Con(tra)sens)
    Im Interview vom 30.1.26 haben wir mit Gulistan von der kurdischen Gemeinde über die aktuelle Lage in Kobane gesprochen. Zu Beginn des Interviews wurden für unsere Hörer*innen die Grundlagen der Frauenrevolution und des Demokratischen Konföderalismus erklärt. Anschließend ging es um den Hintergrund der aktuellen Belagerung, die aktuelle Berichterstattung und die Bedeutung der Stadt Kobane. Wir haben auch über die Rolle der Bundesrepublik und die internationale Solidarität gesprochen und darüber was bei dieser Belagerung anders ist als bei der letzten Belagerung 2014.
    39 min
  • United States of Palantir von Francesca Bria
    Francesca Bria hat in der Monde Diplomatique unter dem Titel „United States of Palantir“ einen absolut lesenswerten Beitrag veröffentlicht, in dem die Strategien der Techplattformen und des dahinterstehenden Risikokapitals (der „Autoritäre Block“ / „authoritarian stack“) angedeutet werden, staatliche Funktionen zu übernehmen und zu kontrollieren:
    „Wenn Palantir für die Erfüllung von Regierungsaufgaben unentbehrlich geworden ist, wenn die Drohnen von Anduril zum Nato-Standard werden, wenn die KI-Systeme Atomstrom brauchen, um das alles am Laufen zu halten, dann wird der Prozess unumkehrbar. Das Endresultat ist nicht die früher übliche Einflussnahme auf die Politik – etwa durch Lobbyisten –, sondern die grundlegende Transformation der Souveränität. Die wird fortan nicht mehr von demokratischen Institutionen ausgeübt, sondern von einer technischen Kapazität unter der Kontrolle von Privateigentümern.“
    30 min
  • Schulstreik gegen Wehrpflicht in Tübingen am 05.12.2025 (Serie 1250: Radio Antimilitarista)
    Am Freitag, den 05.12.2025 fanden parallel zur historischen Entscheidung des deutschen Bundestags wieder den Wehrdienst einzuführen, bundesweit in über 90 Städten Schulstreiks gegen die Wehrpflicht statt. In Tübingen riefen das "Nein zur Wehrpflicht"-Bündnis, OTFR (Offenes Treffen gegen Faschismus und Rassismus), sowie das Offene Antikapitalistische Klimatreffen Tübingen (TO AKT) zum Streik auf, circa 1000 Schüler*innen, deren Eltern und Großeltern und Unterstützer*innen setzten ein klares Statement gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Diese reisten auch teilweise aus umliegenden Städten wie Hechingen und Balingen an, da die Schulleitungen die Streiks nicht unterstützen wollten. In diesem Feature sind alle Redebeiträge des Bündnisses, sowie einiger Schüler zu hören.
    19 min
  • Abschlusspodium: Widerstand und Verweigerung gegen die Militärrepublik Deutschland - Kongress der Informationsstelle Militarisierung 2025 (Serie 1537: Kongress der Informationsstelle Militarisierung)
    Am 15. und 16. November 2025 fand der mittlerweile 28. alljährliche Kongress der Informationsstelle Militarisierung (IMI) statt. Der Kongress verzeichnete einen Besucher*innenrekord: Durchgängig waren rund 150 Menschen vor Ort, insgesamt dürften sich deutlich über 200 Interessierte zur aktuellen Lage ausgetauscht haben. Der Kongress fand erstmals in den Räumen der Aula Uhlandstrasse statt, die ausreichend Platz boten, um sich auch bei Infotischen und weiteren Gesprächen in Ruhe vernetzen zu können.Der zweite Kongresstag beschäftigte sich vor allem mit dem Widerstand gegen die neue deutsche Militärrepublik auf verschiedensten Ebenen. Zum traditionellen widerständigen Abschlusspodium waren dieses Jahr einerseits die gewerkschaftliche Kampagne Sagt Nein! sowie Tramfahrer aus München eingeladen, die sich weigern Bahnen mit Bundeswehrwerbung zu fahren, und andererseits auch Vertreterinnen des Bündnisses Rheinmetall Entwaffnen und des Medienprojekts JugendInfo. Diskutiert wurde über unterschiedliche Strategien, die Militarisierung aufzuhalten, der Kontakt zur politischen Mitte und die Politisierung der Jugend, sowie die derzeitigen Chancen und Herausforderungen des Aktivismus für den Frieden.
    39 min
  • Simon David Dressler - Die Sache mit den Medien: Teil der Militarisierung oder ihr Opfer? - Kongress der Informationsstelle Militarisierung 2025 (Serie 1537: Kongress der Informationsstelle Militarisierung)
    Am 15. und 16. November 2025 fand der mittlerweile 28. alljährliche Kongress der Informationsstelle Militarisierung (IMI) statt. Der Kongress verzeichnete einen Besucher*innenrekord: Durchgängig waren rund 150 Menschen vor Ort, insgesamt dürften sich deutlich über 200 Interessierte zur aktuellen Lage ausgetauscht haben. Der Kongress fand erstmals in den Räumen der Aula Uhlandstrasse statt, die ausreichend Platz boten, um sich auch bei Infotischen und weiteren Gesprächen in Ruhe vernetzen zu können.
    Der zweite Kongresstag beschäftigte sich vor allem mit dem Widerstand gegen die neue deutsche Militärrepublik auf verschiedensten Ebenen. Ein weiteres Highlight dieses Kongresstages war die Keynote des Politik-Influencers Simon David Dressler. In seinem Vortrag beschäftigte er sich vor allem mit der Rolle der großen (öffentlich-rechtlichen) Medienhäuser innerhalb der Aufrüstungsdebatte und wie die Bundeswehr sowie ihre (ehemaligen) Angehörigen große Reichweiten aufbauen, um auf Social-Media-Plattformen bei jungen Menschen für den Soldat*innenberuf zu werben.
    HINWEIS: Aufgrund technischer Schwierigkeiten innerhalb der Übertragung sind die ersten knapp 2-3 Minuten des Vortrags leider abgeschnitten
    52 min
  • Susanne Bödecker - Praxistipps für die Kriegsdienstverweigerung - Kongress der Informationsstelle Militarisierung 2025 (Serie 1537: Kongress der Informationsstelle Militarisierung)
    Am 15. und 16. November 2025 fand der mittlerweile 28. alljährliche Kongress der Informationsstelle Militarisierung (IMI) statt. Der Kongress verzeichnete einen Besucher*innenrekord: Durchgängig waren rund 150 Menschen vor Ort, insgesamt dürften sich deutlich über 200 Interessierte zur aktuellen Lage ausgetauscht haben. Der Kongress fand erstmals in den Räumen der Aula Uhlandstrasse statt, die ausreichend Platz boten, um sich auch bei Infotischen und weiteren Gesprächen in Ruhe vernetzen zu können. Der zweite Kongresstag beschäftigte sich vor allem mit dem Widerstand gegen die neue deutsche Militärrepublik auf verschiedensten Ebenen. Reza Schwarz lieferte einen kurzen Überblick zum neuen Wehrdienstgesetz und entlarvte hierbei die Salamitaktik der Bundesregierung. 2024 sprach diese nämlich noch von einem Wehrdienst für die „Fittesten“ und „am besten Geeigneten“, wohingegen mittlerweile eine verpflichtende Musterung aller Personen mit männlichem Geschlechtseintrag ab Jahrgang 2008 forciert wird.
    Susanne Bödecker von der DFG-VK (Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen), ergänzte anschließend mit praktischen Tipps für die Kriegsdienstverweigerung (KDV). Ebenfalls gab sie Einblicke in ihre Beratungspraxis und erzählte dabei eindrücklich auch von besorgten Eltern, die sich bei ihr melden, um ihre noch minderjährigen Kinder bei der Verweigerung des Kriegsdienstes unterstützen zu können.
    25 min

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