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  • Interview mit Wolfgang Aldag von den Grünen zum CSD in Halle
    Am 12.09.2026 war der diesjährige CSD in Halle. Über 7.000 Menschen sind erschienen, mehr als ein CSD in Halle jemals zuvor gesehen hat. Wolfgang Aldag ist einen der Paradewagen gefahren und erzählt von seinem Eindruck und der Stimmung auf dem CSD. Außerdem spricht er über die Wahlergebnisse und die politischen Pläne der Grünen im Landtag Sachsen-Anhalt.
    15 min
  • Regenbogenkombinat: Angriffe auf queeres Projekt - "Hinnehmen- auf keinen Fall! Aber es braucht mehr von der Zivilgesellschaft!"
    Am Regenbogenkombinat wurden erneut Banner mit Hakenkreuzen beschmiert, an der Fassade hinterließen die Täter die Botschaft „Wir hassen Euch“. Es ist nicht der erste Angriff auf das queere Zentrum.
    RDL sprach mit Christian Müller, dem Geschäftsführer des Regenbogenkombinats über die Angriffe, die Situation queerer Menschen in Cottbus und darüber, was Solidarität gegen rechte Einschüchterung praktisch bedeutet.
    12 min
  • Folge 3: Engagement für Vielfalt im ländlichen Raum (Serie 1568: Wiesenpieper - queere Stimmen aus Sachsen)
    Die dritte Folge führt nach Görlitz – um genau zu sein: zum Fokus Festival. Heute sprechen wir über alles rund ums Thema: sich in Gruppen engagieren. Mit besonderem Schwerpunkt auf kleinere, ländliche Orte.
    Wie arbeiten queere und feministische Initiativen eigentlich? Wie haben sie sich gegründet und wie bleiben sie über Jahre bestehen? Damit eben nicht jede Gruppe das Rad neu erfinden muss, klären wir heute einmal alle Fragen – und das am Beispiel von zwei lokalen Initiativen. Wir sprechen mit Caro vom Feministischen Forum Görlitz und Elisabeth vom Regenbogenkollektiv Görlitz. Was euch erwartet: ganz konkrete Herausforderungen aus dem praktischen Alltag
    In dieser Folge geht es nicht nur um große Visionen, sondern ganz spezifisch um die Herausforderungen und den praktischen Alltag queerer und feministischer Gruppenarbeit in kleineren Orten:
    Wie haben sich die Gruppen gegründet?
    Wie werden Entscheidungen getroffen?
    Wie gehen sie mit Anfeindungen um?
    Wie gehen sie mit Motivationslöchern um?
    Wie finanzieren sie ihre Arbeit? Gerade jetzt wo es immer schwieriger wird an Gelder zu kommen?
    Durchgeführt vom Rundfunk-Kombinat Sachsen
    Moderation: Millo Lee Schreiter, Caro
    Redaktion: Laeticia und Gabriel
    Design: Leo Maneck​
    Technik vor Ort: Susan Goldammer
    Schnitt: Susan Goldammer und Millo Lee Schreiter​
    Intro/Outro: Lutz Grunert
    Social Media: Siska Kinner
    Videos Social Media: Jasmin Quitschau
    Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
    6 min
  • How Not To Become A Cis-Hetero-Extremist w/ Luce deLire (Serie 1502: Ittys Radioséance)
    How Not To Become A Cis-Hetero-Extremist - Janice Raymond, Genocide and Surrealistic States
    Luce deLire has lectured at University Tübingen & HU Berlin and will soon be lecturing aesthetic theory & practice at University Cologne. She publishes extensively on art and politics. Her work focuses on metaphysics, aesthetics & contemporary political philosophy, incorporating queer, trans & postcolonial perspectives. Her recent publications have appeared in *e-flux*, the *British Journal for the History of Philosophy* & *Philosophy Today*.
    https://getaphilosopher.com/
    In „The Transsexual Contract – Towards Hospitable Trans Lesbian States Against Cis Hetero Violence“ (to be published) Luce proposes a framework for a generalized trans politics, based on Monique Wittig’s heterosexual contract and Charles Mills’ racial contract - a perfect continuation of the last Radioséance where Juliana Stocker familiarized us with Talia Bhatts trans radical feminist ideas, also based on Wittigs writing.
    What is the promise of social contracts and what do you get in reality?
    What is ’cis-grooming’ (deLire) and how is it connected to cis-hetero-extremism?
    How not to become a cis-hetero-extremist?
    We will talk about and give examples of Luces occupation with legal frameworks as fruitful, fun, empowering antifascist practice and propose utopian surrealism against tyranny.
    Towards an emphatic, radical, anti-eugenic, creative, empowering surrealist state!
    „If you are trying to design a way how we live together you need to think through a system that is based on everybody being nasty“
    „if the rules can be exploited, there is something wrong with the rules in the first place“
    „von der Ursache her denken"
    (deLire)
    Quellen /Literatur:
    https://www.e-flux.com/journal/158/6776793/beautiful-soup-on-the-afterlives-of-monique-wittig-s-unique-utopias
    https://www.e-flux.com/journal/163/6776891/critique-is-over-morality-is-dead-and-surreal-utopias-are-where-it-s-at
    deLire, L. (2026). Genocide – A trans perspective. In Con:Solida.
    https://zfmedienwissenschaft.de/online/no-one-has-be-cis
    https://www.lemkininstitute.com/red-flag-alerts/red-flag-alert---anti-trans-genocide-
    in-the-usa---%233
    https://columbialawreview.org/content/toward-nakba-as-a-legal-concept/
    Patrick Wolfe - Lighthouse
    Callaz - Queima Essa Ideia
    Overmono - Mialon
    Madra Salach - The Man Who Seeks Pleasure
    cali cartier - King Tap [prod. Yung Skrrt & Umru]
    Bi Tyrant - Bloodslug
    Bi Tyrant / Brittany Anjou featuring Jessica Lurie - How Many Womxn Are in Your Band_ (The Clibretto)
    Güner Künier – Kes
    Alice Glass - CATCH AND RELEASE
    Manifique • Graphy-T
    Callaz - Living in a Garage
    1 min
  • La Voix des Queers - Episode 3 - Raph und Maddie im Interview (Serie 1072: Our Voice - Die Stimme der Unsichtbaren)
    Maddie ist eine Transperson. Sie kommt aus Amerika und ist 51 Jahre alt. Im Jahr 2025 ist sie nach Deutschland geflohen. Queere Menschen sind teilweise auch den Vereinigten Staaten Gewalt und Ungerechtigkeiten ausgesetzt. Maddie sagt, sie habe sich für Deutschland entschieden, weil sie sich dort sicher fühlt. Christele und Séraphine haben sie in der ersten Anlaufstelle in Tübingen kennengelernt.
    Unser zweiter Gast heißt Raph, und ist 32 Jahre alt. Er kommt aus Kamerun und ist trans. Raph entging dem Zentralgefängnis von New Bell, dank der Solidarität des zuständigen Polizeibeamten und Raphs aufrichtigen Worte „Ich bin homosexuell, aber ich habe das Recht, ohne Gefängnisstrafe und Verurteilung zu leben“.
    Doch Raph erkannte in der Folge, dass er in Kamerun als Transperson keine Freiheit genießen würde, und beschloss, sich auf eine abenteuerliche Reise zu begeben.
    59 min
  • La Voix des Queers - Episode 2 -Idriss und Ousman (Serie 1072: Our Voice - Die Stimme der Unsichtbaren)
    Idriss kommt aus Kamerun und hat schon früh entdeckt, dass er Jungen mag. Aber sehr schnell wurde er von seinem Cousin erwischt, der dem Onkel des kleinen Idriss erzählte, dass er gesehen hat, wie er einen anderen Jungen geküsst hat. Von da an wurde Idriss verfolgt, überwacht, geschlagen und streng bestraft. Er entschied sich daher, von zu Hause wegzugehen, dann aus der Stadt und letztlich das Land zu verlassen. Mit 14 Jahren beginnt seine Geschichte.
    Ousman stammt ebenfalls aus Kamerun. Er ist 27 Jahre alt, muslim und LGBT – eine riskante Kombination, die ihn fast das Leben gekostet hätte. Aber wie viele von uns ist er durch die Wüste geflohen und schließlich in Deutschland angekommen, wo er endlich davon träumt, frei zu leben.
    Er hat sich Christele anvertraut, mit Adrien als Übersetzer.
    33 min
  • La Voix des Queers - Episode 1: Zwei queere Migranten, deren Schicksale sich kreuzen (Serie 1072: Our Voice - Die Stimme der Unsichtbaren)
    LILLE MÜLLER ist ein schutzsuchender Homosexueller. Er stammt aus Kamerun und lebt seit einigen Monaten in Deutschland. Aufgrund seiner sexuellen Orientierung wurde er verfolgt und musste mit Hilfe seines Ex-Liebhabers, der ihn unterstützte, aus seinem Land nach Tunesien fliehen.
    Nach einer langen und unsichren Reise ist Lille Müller endlich in Deutschland angekommen. Im Rahmen der Tournee von „La voix des Queers“ in Tübingen trafen Christele und Séraphine Lille Müller, der sich bereit erklärte, seine Geschichte mit uns zu teilen.
    Wie Lille Müller ist auch MAHMOUD ein schwuler Geflüchteter. Er ist 45 Jahre alt und kommt aus dem Iran. Als Angehöriger eine muslimischen Familie hätte er wegen seiner LGBT-Identität fast sein Leben verloren. Nach massiven Morddrohungen, Einschüchterungen und Übergriffen floh er – zuerst nach Dubai, dann weiter nach Deutschland. Heute träumt Mahmoud davon, in Freiheit zu leben.
    Mikrofon: Christele und Seraphine,
    Übersetzung: Pauline von der Wüste Welle Tübingen
    45 min
  • Wie "woke" ist KI? (Serie 1004: CX - Corax - Medien - Netz)
    KI ist heutzutage kaum noch weg zu denken. Sie erleichtert Aufgaben des alltäglichen Lebens und ermöglicht z.B. einfaches Erstellen von Texten und Bildern. Aber oft ist KI nicht so objektiv, wie wir vielleicht denken. Denn sie reproduziert oft die diskriminierenden Strukturen der echten Welt.
    Zu dem Thema hat Radio Corax mit der Politikwissenschaftlerin Katharina Mosene gesprochen. Sie setzt sich für die Integration intersektionaler feministischer Ansätze im Bereich der Internet Governance ein, wobei ihr Fokus auf der Identifizierung von tradierten Vorurteilen (Biases) im Bereich der Künstlichen Intelligenz sowie auf ethischen Fragen beim Einsatz von Algorithmen in Wirtschaft und Gesellschaft liegt.
    13 min
  • Projekt Recht Solidarisch - juristische Orientierungen für die Zivilgesellschaft (Serie 1005: CX - Corax - Politik - Makro)
    Das Projekt Recht Solidarisch - juristische Orientierungen für die Zivilgesellschaft - ist am 16.09.2026 an die Öffentlichkeit gegangen. Auf der Plattform https://recht-solidarisch.de/ ordnet eine umfangreiche juristische Expertise autoritäre rechtliche Maßnahmen am Beispiel Sachsen-Anhalts ein und zeigt Betroffenen, welche Handlungsmöglichkeiten und Anlaufstellen es gibt. Dr. Lukas Theune, Geschäftsführer des Republikanischen Anwältinnen- und Anwältevereins erklärt: „Damit die Zivilgesellschaft nicht nur in Sachsen-Anhalt weiter gegen die autoritäre Wende zurückschlagen kann, helfen vor allem zwei Dinge: Juristisches Wissen und Verbündete. Beides stellen wir mit „Recht Solidarisch“ bereit – mit juristischen Texten und Hilfen einerseits und einem Überblick über Anlaufstellen andererseits.“ Recht Solidarisch ist ein Projekt des Republikanischen Anwältinnen- und Anwältevereins e.V. (RAV), der Rosa-Luxemburg-Stiftung, der Linken Fraktionsvorsitzendenkonferenz und Equal Rights Beyond Borders.
    Über dieses Projekt sprach Dr. Theune mit Radio Corax.
    8 min

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