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Joel Schmalnauer schildert den Baufortschritt nach dem Estrichlegen, beginnend mit Malerarbeiten unter Verwendung verdünnter Silikatfarbe auf Kalkputz, gefolgt von der Elektroinstallation. Währenddessen konnte der Estrich über zehn Wochen auf natürliche Weise austrocknen. Daraufhin erfolgte nach der Abdichtung durch Flüssigfolie und Vlies die Verlegung der Feinsteinzeugfliesen im Bad an Wänden und Böden. Auch die Holzböden wurden verklebt, um den Trittschall zu reduzieren und die Heizungseffizienz zu steigern. Bei den Einbautischlerarbeiten, wie etwa den halbhohe Trennwänden kamen Restmaterialien zum Einsatz. Der Einzug erfolgte nach 14 Monaten Eigenleistung, die Kosten konnten durch konsequente Verwendung neuwertiger Secondhand-Materialien gesenkt werden. Joel Schmalnauer erlebte die Arbeit als erfüllende Freizeitaktivität.
Weitere Gespräche mit Joel Schmalnauer:
Link zur Episode über das Pfostenstockfenster.
Link zur Episode über den Umbau.
Link zur Episode über berufsfremdes Arbeiten.
Link zur Episode über die Selbsthilfe.
Link zur Episode über das Vorhaus.
Link zur Episode über den Stadel.
Link zur Episode über den Fenstertausch.
Wanderausstellung „Wie geht’s, Alter?“ zu Gast in unseren Regionen
Mit Lust, Innovationskraft und einem Blick fürs große Ganze setzt sich die Ausstellung „Wie geht’s, Alter?“ des afo – Architekturforum OÖ – mit dem Wohnen und Leben in fortgeschrittenem Alter auseinander. Welche Wohnformen gibt es, abseits von Bekanntem? Welche Möglichkeiten bieten Leerstände in einer Gemeinde und was gehört zu altersgerechtem Wohnen, über Barrierefreiheit und Notfallknopf hinaus?
Im Gespräch erläutern Madeleine Pachler (Region Vöckla-Ager), Agnes Pauzenberger (Traunsteinregion) und Stephanie Häupl (Region Fuschlsee-Mondseeland) das Programm, ihre Gedanken hinter dem regionsübergreifenden Kooperationsprojekt und über das Altwerden als gesellschaftlich dringliches Thema.
Mehr Informationen:
Mehr Infos zur Ausstellung „Wie geht’s, Alter“: Allgemeine Infos, Mitschnitt eines Symposiums auf DORFTV, Kuratorin Eva Schmolmüller und afo-Leiter Franz Koppelstätter im Gespräch auf Radio Orange und Radio FRO
Mehr Infos zum afo – Architekturforum Oberösterreich: https://afo.at/
Mehr Infos zum erwähnten „Leuchtturmprojekt“ in Kleinzell: in der FRS-Sendung ZUKUNFT.HÖREN Folge 12 – Alternative Wohnformen
Der Widerhall – Das FRS Magazin
In der Volksmusiksendung „A Gmiatliche Stund“ mit Sprecher Peter Gillesberger ist die Astrologin, Gesundheitspädagogin und Buchautorin Regina Jungmayr aus Strobl zu Gast. Regina erzählt über die Dinge zwischen „Himmel und Erde“ und verbindet dabei alte Weisheiten mit einer modernen Sicht auf Mensch, Natur und Lebensrhythmen.
Über Jahrhunderte war der See Hauptverkehrsfläche für Hallstatt. Als einzige Landverbindung verband der „Obere Weg“ die Ortsteile Markt und Lahn. Die Seestraße am Ufer des Hallstättersees wurde erst im späten 19. Jahrhundert erbaut.
Vom „Oberen Weg“ zweigt der schmale Ahnlbergweg zu den „Wank“, dem Serpentinenweg zum Salzberg, ab. An der Abzweigung erinnert die Kernbank, an die Lastenträgerinnen die hier gerastet haben. Auf Ihrem Rücken trugen sie in Traggestellen, „Kraxen“ genannt, auf dem Hinweg Lebensmittel für die Salzbergarbeiter bergauf und auf dem Rückweg des kristalline Steinsalz, den „Kern“ bergab.
Claudio di Monaco, Stahlbetonbauer und Restaurator, diskutiert seinen beruflichen Wechsel von modernem Betonbau zu historischen Fachwerkhäusern. Er beschreibt erste Erfahrungen mit Altbauten, die Leidenschaft für Lernen und den Umgang mit Materialien wie Holz, Stahl und Lehm. Der Austausch beleuchtet Vorteile universalistischer Handwerksansätze, Eigenleistungen von Bauherren und den Kontrast zu Spezialisierungen. Themen umfassen Baukultur, Normen, Fachkräftemangel und Wissensaustausch über Social Media.
Claudio di Monaco auf Instagram.
Interpret: Octa Octa
Interpret: Curio – Curio
Interpret: Los Pulpitos
Interpret: Los Pulpitos
Interpret: Tom Misch & Kaidi Akinnibi
Interpret: Tom Misch
Interpret: Sanaya Ardeshir
Interpret: Sanaya Ardeshir
Interpret: Luisa Briguglio
Interpret: Luisa Briguglio
Interpret: Sofia Kourtesis
Interpret: Nick León
Interpret: Sofia Kourtesis
Interpret: Niccolò Fabi
Interpret: Niccolò Fabi
Interpret: Olof Dreijer
Interpret: Ana Roxanne
Abtritt – Privet – Secreter
Auf der Karte lassen sich an mehreren Gebäuden entlang des Mühlbachs sowie am See Abtritte identifizieren, darunter ein hölzerner Erker am Badhaus und eine ebenerdige Holzhütte am Höplingerhaus, die das fließende Wasser zur Entsorgung nutzten. Weitere Beispiele finden sich am Gegenschreiberhaus als Risalit sowie an Häusern im Tremischen.
Pläne von Johann Georg Panzenberger aus den 1760er Jahren dokumentieren ähnliche Einrichtungen unter den Bezeichnungen Privet und Secreter, etwa im Berghaus am Theresiaberg mit Einsitz- und Dreisitzlatrinen sowie im Salinenspital, während beim Amtshaus zunächst improvisierte Kübellösungen genutzt wurden.
Link zur Karte von Premblechner in der Albertina.
Link zur Episode über das Sgrafittihaus.
Link zur Episode über das ehem. Salinenspital.
Link zur Episode Premblechnerkarte Teil 1.
Link zur Episode über die Zimmer der Königin Elisabeth.
Link zur Episode über die Hofkapelle.
Link zur Episode über die Salettln.
Link zur Episode über die Darstellungstechnik Premblechners.
Link zur Episode über den familiären Hintergrund Premblechners.
Planung und Materialien
Eine Hörerin aus Wien erkundigt sich nach der Möglichkeit, Balkone aus Holz an einem Zinshaus zu errichten und welchen Materialien dabei empfohlen werden. Zunächst gilt es baurechtliche Fragen bei Behörden wie der MA 37 und der MA 19 in Wien zu klären, ergänzt um die Genehmigung des Eigentümers. Der Begriff Balkon leitet sich etymologisch vom Balken ab, was gut zu einer Holzkonstruktion passt, doch die Verwitterung durch Witterungseinflüsse stellt eine wesentliche Herausforderung dar. Statisch gesehen umfassen die Konzepte druck- oder zugbelastete Ausführungen, wobei Druckkräfte im Holzbau leichter zu beherrschen sind. Die Verankerung am Mauerwerk erfolgt effektiv mit Klebeankern, und eine Balkontiefe von 1,80 bis 2 Metern erlaubt eine praktische Nutzung mit Tisch und Sitzmöglichkeiten. Materialien wie Lärche, Thermoholz oder Cortenstahl steigern die Witterungsbeständigkeit, während Bodenbretter mit Spalten den Wasserablauf erleichtern und die Geländerhöhen den Bauvorschriften entsprechen müssen. Konstruktiver Holzschutz durch Dächer oder Verbretterung bietet Schutz, mindert aber möglicherweise den offenen Charakter des Balkons. Alternativen wie Aluminiumblech als Bodenbelag oder Metallknoten erhöhen die Haltbarkeit, gehen jedoch mit Kompromissen einher.
Die Harfenistin und Pädagogin Anna-Lena Killinger, Lehrerin an der LMS Bad Ischl, gibt uns einen Einblick in ihre Unterrichtstätigkeit, ihr künstlerisches Schaffen und in die tatsächlich „vielSaitige“ Welt Klangwelt der Harfe! Ihre Schülerin Valentina Seethaler erzählt über die erste Begegnung mit ihrem Lieblingsinstrument und was daran für sie so faszinierend ist.
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