Viele gute Absichten mutieren leider hin und wieder zu ganz schlimmen Dingen. Darum geht’s im Prinzip diesmal im Podcast.
Es geht um den Umgang von Leuten moderater Gruppen mit Leuten radikaler Gruppen. Egal, ob es sich um Tierversuchsgegner handelt, Feministen, Veganer etc.
Ich hab absichtlich das Thema, was mich zum Podcast diesmal inspiriert hat, raus gelassen, weil mich das jedes Mal rasend macht und es eigentlich auch gar nicht relevant ist. Wichtig ist, dass manche Leute so verblendet sind, dass sie nicht mehr merken, wenn sie radikal werden. Dabei wollen sie nur Gutes bewirken, erreichen aber eigentlich das Gegenteil.
Hier habt ihr noch den im Podcast erwähnten Artikel zu Tierversuchen (sind die wirklich nötig oder nicht?) und den Link auf Kreuz.net.
Und nach Fertigstellung des Podcasts gestern Abend, hab ich heute Morgen noch mal gesurft, weil ich einen Begriff finden wollte, für diese automatische Annahme sämtlicher Meinungen einiger Menschen, weil die vermeintlich immer richtiges Zeugs von sich geben. Dabei stieß ich erst mal auf diese Seite hier, die ziemlich genau beschreibt, was ich meine. Der Bumerang-Effekt.
Zum Thema „Worte ändern, dann ändert sich auch die Haltung“, guckt bitte mal auf die Wiki. Das beschreibt hier sehr gut, dass Worte, wenn sie geändert werden, weiterhin negativ belegt werden können, auch wenn die eigentliche Absicht ist, etwas Negatives auszumerzen. Veränderung findet im Kopf statt, nicht unbedingt durch den Wechsel einzelner Worte. Das ist EIN Mittel, aber es reicht allein nicht aus. Das wird auch sehr gut noch hier von Anatol Stefanowitsch erklärt, der auf der OM12 einen Vortrag gehalten hat. Ich verlinke den Bereich, den ich meine hier (Start des Videos bei 15:35), aber es lohnt sich, das ganze Video zu gucken.
Zitat aus „Pulp Fiction“:
„Oh! Tut mir leid. Hab ich dich aus dem Konzept gebracht? Das wollte ich nicht. Bitte, sprich weiter. Du hast irgendwas von „besten Absichten“ gesagt.“