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Diesmal im Gespräch mit Dr. Andrea Despot, Vorsitzende der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (EVZ).
In Erinnerung an die Opfer nationalsozialistischen Unrechts engagiert sich die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (EVZ) für die Überlebenden und setzt sich für Menschenrechte und Völkerverständigung ein. Die Stiftung EVZ ist damit Ausdruck der fortbestehenden politischen und moralischen Verantwortung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft für das nationalsozialistische Unrecht und gegenüber seinen Opfern.
Dr. Despot setzt im Podcast den Fokus auf einen der Hauptpfeiler der Stiftung EVZ: Die Verankerung der Geschichte der NS-Zwangsarbeit in der deutschen und europäischen Erinnerungskultur. Dabei sollen vor allem die Opfer zu Wort kommen, damit ihre Erfahrungen im Nationalsozialismus den nachkommenden Generationen vermittelt werden.
In unterschiedlichen Projekten unterstützt die Stiftung EVZ verschiedenen Initiativen in Mittel- und Osteuropa sowie in Israel, die die Hilfsbereitschaft für Opfer von Zwangsarbeit und anderem NS-Unrecht lokal und international stärken.
Eines dieser Projekte ist MEET UP! DEUTSCH – UKRAINISCHE JUGENDBEGEGNUNGEN.
Ziel des Förderprogramms ist es, die Beziehungen zur Ukraine zu intensivieren und das Engagement junger Menschen aus Deutschland und aus der Ukraine für demokratische Grundwerte und Völkerverständigung zu stärken. Am Anfang des Podcasts hört ihr einen kleine O-Ton aus genau so einem Austausch und in den folgenden Links könnt ihr mehr darüber erfahren:
https://www.facebook.com/meetup.evz/videos/833965143452061
https://www.facebook.com/meetup.evz/videos/242709286399522
Wenn ihr mehr über die Arbeit der Stiftung erfahren wollt, dann findet ihr hier mehr Informationen: https://www.stiftung-evz.de/start.html
Außerdem möchte ich euch noch ein besonderes Buch ans Herz legen: "Sie kam aus Mariupol" - Natascha Wodin schreibt mit ihrem autobiografischen Roman gegen das Vergessen der ausländischen Zwangsarbeiter und Kriegsgefangenen in deutschen Lagern an.
Diesmal im Gespräch mit Tim-Thilo Fellmer, Buchautor und Vorstandmitglied im Alfa-Selbsthilfe Dachverband.
In Deutschland gibt es über sechs Millionen Menschen, die nicht richtig lesen und schreiben gelernt haben. Seit Jahren klärt Alfa über die Ursachen und Folgen der Lese- und Schreibschwäche auf und über Möglichkeiten und Erfolge der zweiten Chance. Thilo Fellmer war selbst Betroffener und inspiriert mit seiner Geschichte viele Menschen, denen es ähnlich geht.
Wir haben über die Herausforderungen von Lese- und Schreibschwäche im Alltag geredet und ob sich diese durch die Corona-Pandemie erschwert haben. Vieles in unserem Alltag oder während der Pandemie nehmen wir als selbstverständlich wahr, wie beispielsweise Warnhinweise oder die CORONA-App, die ohne Lesefähigkeiten nicht zu bedienen ist.
Uns hat die Frage beschäftigt, was Politik und Gesellschaft tun müssen, um sechs Millionen Menschen ihren Alltag in Deutschland zu erleichtern, das Stigma von Lese- und Schreibschwäche zu nehmen und Betroffene besser zu fördern.
Jede und jeder von uns kann einen kleinen Beitrag leisten und beispielsweise den Alfa-Selbsthilfe Dachverband e.V. unterstützen oder selber Fördermitglied werden.
Diesmal im Gespräch mit Hans Jagnow, Präsident des eSport-Bund Deutschland.
Mit ihm habe ich darüber geredet, was eSport eigentlich ist und inwiefern sich der eSport-Bund auf politischer Ebene für eine Anerkennung von eSport als Sportart einsetzt. Neben der polarisierten gesellschaftlichen Debatte über die Anerkennung, ging es auch um Herausforderungen in der eSport-Community selbst. Hans Jagnow erzählt über den Kampf gegen Cheating oder Sexismus im eSport und inwiefern sich der eSport-Bund, für die Überwindung der Gender Gap einsetzt, um mehr Frauen und Mädchen für eSport zu begeistern.
Außerdem haben wir über Jugendschutz und typische Vorurteile gegen eSport, wie der Mangel an Bewegung, gesprochen und Hans Jagnow verrät warum er als Präsident des eSport-Bund Deutschland regelmäßig den Bundestag besucht.
Diesmal im Gespräch mit Gunnar Wöbke, Geschäftsführer der SKYLINERS.
Wir haben über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Profisportclubs, wie die frankfurter Skyliners, gesprochen und was die Politik tun kann, um Basketball- und andere Sportverbände, so unbeschadet wie möglich, durch die Pandemie zu bringen. Gunnar Wöbke erzählt, wie die Meisterschaftsfinalrunde in München für die Skyliners verlief und welche Folgen und Ängste auf Seiten der Spieler und Fans bestehen.
Zusätzlich haben uns die Zusammenhänge zwischen Profisportclubs und Breitensport interessiert und wie diese unter der Pandemie leiden mussten. Die Fraport Skyliners e. V. haben über 6000 Kinder, mit denen sie Bewegungs- Ernährungs- und Integrationsprogramme, wie beispielsweise "Basketball macht Schule" durchführen, die während der Corona-Pandemie schwierig zu verantworten waren und ohne die finanzielle Hilfe des Vereins nicht umzusetzen sind. Außerdem haben wir über über Rassismus in Sportvereinen und das Engagement der Skyliners für Vielfalt in den eigenen Reihen gesprochen.
Die Vorbildfunktion und das Engagement der profisportclubs, wie von SKYLINERS, ist wirklich in aller Hinsicht bemerkenswert!
Diesmal im Gespräch mit Sergej Sumlenny, Leiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Kiev und Experte für Belarus
Diesmal im Gespräch mit Cornelia Schmidt-Liermann, argentinische Anwältin, Politikerin und Bundesverdienstkreuzträgerin.
Mit ihr habe ich über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Argentinien gesprochen. Argentinien musste im Julie wieder die Quarantänemaßnahmen wieder stark verschärfen, weil die Zahlen sich in den letzten Wochen fast verdoppelt haben. Dabei stellt die strukturelle Armut in Argentinien eine große Herausforderung da, weil in die vielen argentinischen Slums Hygienezugänge kaum vorhanden sind. Trotzdem sind die Infektionszahlen in Argentinien, im Vergleich zum Rest Südamerikas, niedrig. Das hängt auch mit dem großen Unterschied im Umgang mit der Pandemie zusammen, da Argentinien von vorneherein sich um die Hygienezugänge und die Nachverfolgung der Infizierten in den argentinischen Slums bemüht hat.
Zusätzlich wirkt sich die Pandemie stark auf die argentinische Wirtschaft und institutionellen Systeme, wie die Justiz, aus und sorgt für steigende Arbeitslosigkeit und politische Spaltung. Außerdem haben wir über die Auswirkungen auf die vielen venezolanischen geflüchteten Menschen in Argentinien und die internationale Pandemiehilfe für Argentinien gesprochen.
Diesmal im Gespräch mit Virginia Wangare-Greiner, Mitbegründerin der Organisation Maisha e.V. und ausgezeichnet mit dem Bundesverdienstorden. Maisha e.V. kümmert sich um die Selbstorganisation von geflüchteten Frauen und Frauen ohne Papiere.
Mit Virginia Wangare-Greiner habe ich über die aktuelle Situation der Organisation und der Frauen*, die auf deren Hilfe angewiesen sind, gesprochen. Durch die Corona-Pandemie ist der Zugang zu Gesundheitsversorgung und Sozialleistungen in Deutschland, für geflüchtete Frauen und Frauen ohne Papiere, besonders erschwert wurden und viele betroffenen Frauen* und Familien fürchten um ihre Existenz. Viele schwierige Fälle, von beispielsweise schwangeren, oft alleinerziehenden, Frauen, haben die Organisation während der Quarantänemaßnahmen vor großen Herausforderungen gestellt. Außerdem haben wir über die politische Verantwortung gegenüber betroffenen Frauen und Familien gesprochen und welche unterstützenden Maßnahmen sinnvoll und greifend währen.
Virginia Wangare-Greiner betont immer wieder die Stärke der Frauen und ihr heldenhaftes Verhalten. Es sind starke Frauen, die ihr Lebens aufs Spiel setzten, um für sich und ihre Familie eine neue Perspektive zu schaffen.
Eine Publikation dieser Frauen möchte ich euch sehr empfehlen:
"Gebete der Hoffnung geflüchteter afrikanischer Frauen und Mädchen in unserer Mitte"
Ein kleiner Ausschnitt:
"17. AUF DEM MEER
Herr, dies ist eine notwendige Reise, aber wir scheinen keine Schwimmwesten zu haben, und im Boot ist schon eine Menge Wasser. Wir treiben auf dem Wasser, der Gnade des Meeres überlassen, der Kapitän ist auf einem anderen Boot zurück an Land gegangen. Es herrscht allgemeine Panik, und ich bete, daß wir diese Reise überleben werden, weil niemand dieses Boot führt. Hilfe scheint von einem großen Boot zu kommen, das sich in einiger En8ernung befindet, unser Boot nimmt immer mehr Wasser auf, und ich bete, daß wir rechtzei9g gere:et werden können. Herr, Du hast uns so weit beschützt, verlasse uns nicht in dieser Zeit der Not."
https://www.maisha.org/plugins/files/20170622/Gebete%20Inhalt%20Deutsch_web.pdf
Maisha ist ein wirklich wundervolle und inspirierende Organisation, die starken, in Not geratenen Frauen* ihr Leben in Deutschland erleichtert.
Ich kann euch nur allen ans Herz legen, Organisationen wie Maisha zu unterstützen. Auf ihrer Webseite findet ihr mehr über ihre wertvolle Arbeit und könnt dort auch spenden: https://www.maisha.org/
Diesmal im Gespräch mit Prof. Dr. Jhy-Wey Shieh, taiwanischer Germanist und derzeitige diplomatische Vertreter Taiwans in der Bundesrepublik Deutschland.
Mit ihm habe ich über das taiwanische Gesundheitssystem und Taiwans Umgang mit Covid 19 gesprochen. Taiwan hat als erstes Land vor Corona gewarnt und kein anderes Land konnte die Pandemie so wirkungsvoll ausbremsen wie Taiwan.
Neben den politischen Themen habe ich mit Prof. Dr. Jhy-Wey Shieh über seine Karriere als Rapper gesprochen. Check out his style!
Der Außenpolitik-Podcast mit mir: Omid Nouripour. Als Außenpolitiker im Bundestag, bin ich regelmäßig im Austausch mit spannenden Menschen aus der ganzen Welt. Immer wieder begleitet uns die Frage: Wie kann Frieden & Eintracht international einkehren? Genau für diese Frage lade ich regelmäßig Journalisten, Politiker, Experten und Aktivisten, von überall her, in meinen Podcast ein und frage sie nach der aktuellen Lage. In diesem Podcast wird es um internationale Beziehungen gehen und er hilft mir und hoffentlich auch euch einen Durchblick durch die Verflechtung dieser Welt zu bekommen.
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