Oft fühlen wir uns in den Situationen unseres Alltags wie festgefahren. Wir erleben Druck, Ärger oder Enttäuschung und haben das Gefühl, dass wir gar nicht anders können, als gestresst oder verletzt zu reagieren. Es scheint, als würden die Umstände diktieren, wie es uns geht. Wir halten an unserer Sichtweise der Dinge fest, weil sie uns so offensichtlich und wahr erscheint.
Doch was passiert, wenn wir die Notwendigkeit loslassen, die Situation genau so zu bewerten, wie wir es bisher getan haben?
„Ich könnte stattdessen Frieden sehen“ ist eine sanfte Einladung, die eigene Sichtweise zu lockern. Es ist das Eingeständnis, dass wir nicht die Gefangenen unserer Umstände sind. In jedem Moment, in dem es eng wird, gibt es eine offene Tür. Wir müssen die Situation nicht verändern, wir müssen sie nicht einmal verstehen ,wir müssen nur bereit sein, die Schwere und den Widerstand gegen den Augenblick gegen eine friedliche Sichtweise einzutauschen. Frieden ist kein Ziel, das wir mühsam erreichen müssen, sondern eine stille Präsenz, die spürbar wird, sobald wir aufhören, an der Unruhe festzuhalten. ❤️❤️