Friedenskirche Singen - Predigten und Seminare

Friedenskirche Singen - Predigten und Seminare

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Friedenskirche Singen - Predigten und Seminare episodes

  • Das unaufhaltbare Evangelium - Predigt der Friedenskirche Singen vom 25.10.2026 von Jorin Jansen

    Titel: Das unaufhaltbare Evangelium

    Prediger: Jorin Jansen

    Bibeltext: Apostelgeschichte 8,1–4

    Beschreibung:
    Nach dem Tod des Stephanus bricht eine schwere Verfolgung über die Gemeinde in Jerusalem herein. Saulus setzt alles daran, die Christen aufzuspüren und die junge Gemeinde zu zerstören. Doch genau das, was das Evangelium zum Schweigen bringen soll, führt dazu, dass es sich weiter ausbreitet: Die Christen fliehen – und überall, wo sie hinkommen, erzählen sie von Jesus.

    Warum stößt diese Botschaft überhaupt auf so großen Widerstand? Weil das Evangelium nicht nur tröstlich, sondern wahr ist. Jesus deckt Schuld auf, stellt unseren Anspruch auf Selbstherrschaft infrage und befreit Menschen aus der Macht der Sünde. Doch im Zentrum steht nicht der Hass des Bösen, sondern die Liebe Gottes: Gott liebt den Menschen. Gott liebt seine Gemeinde. Gott liebt dich.

    Die Verfolgung zeigt: Gottes Zeugen können bedroht, vertrieben oder sogar getötet werden – aber Gottes Evangelium lässt sich nicht aufhalten. Was wie eine Niederlage aussieht, wird zum nächsten Schritt in der Ausbreitung der Botschaft von Jesu Tod, Auferstehung und der Versöhnung mit Gott.

    Und diese Geschichte betrifft auch uns. Wer zu Jesus gehört, ist Teil einer weltweiten Jesusbewegung. Jeder hat darin seinen Platz – die Starken und die Schwachen, die Gehenden, die Bleibenden und die, die einfach treu ihren nächsten Schritt tun.

    Eine Predigt über Widerstand, Gottes Sieg und eine Botschaft, die durch keine Macht dieser Welt gestoppt werden kann.

    Gottes Zeugen können zum Schweigen gebracht werden – aber nicht Gottes Evangelium.

    Bis Jesus selbst das letzte Amen spricht, gilt deshalb:
    Lass dich mit Gott versöhnen. Es ist Zeit.

    30 min
  • Stark sein zu müssen: Doch Jesus spricht mit seine Liebe in der Schwachheit zu - Predigt der Friedenskirche Singen vom 11.10.2026 von Thomas Greiner

    Prediger: Thomas Greiner

    Predigttitel: Schwach sein zu müssen - doch Jesus spricht mir seine Liebe in der Schwachheit zu


    Wir lernen schon als Kinder, dass wir stark sein müssen! Was ist aber, wenn wir schwach sind? Wenn unsere Stärke nachlässt?

    Die Bibel lädt uns ein, auf den zu trauen, der uns geschaffen hat. Bei diesem Gottesdienst, in dem wir unsere neu errichtete Beratungsstelle des Netzwerks Beratung und Seelsorge im Diakoniewerk Baden-Württemberg im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden gefeiert haben, predigte Thomas Greiner zu uns über die Liebe, die Jesus in unsere Schwachheit spricht.

    31 min
  • Die Steinigung des Stephanus - Predigt der Friedenskirche Singen vom 04.10.2026 von Jorin Jansen

    Titel: Stephanus – Bundeszelt und Tempel

    Prediger: Jorin Jansen

    Bibeltext: Apostelgeschichte 7,51–60

    Beschreibung:
    Am Ende seiner Verteidigungsrede wird Stephanus selbst zum Ankläger. Direkt und ohne Ausweichen hält er dem Hohen Rat vor: Ihr habt Gottes Reden gehört – aber ihr habt euch dem Heiligen Geist widersetzt. Ihr kennt das Gesetz – aber ihr habt es nicht befolgt. Und ihr habt den Gerechten, Jesus Christus, verraten und getötet.

    Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, wie religiös ein Mensch wirkt, sondern ob Herz und Ohren wirklich offen für Gott sind. Man kann Gottes Wort kennen, religiöse Formen pflegen und sich trotzdem gegen das verschließen, was Gott gerade sagt. Gerade die Botschaft von Buße und Umkehr fordert heraus.

    Die Reaktion auf Stephanus ist brutal: Seine Zuhörer werden so wütend, dass sie ihn steinigen. Doch während das irdische Gericht ihn verurteilt, sieht Stephanus den Himmel offen und Jesus zur Rechten Gottes stehen. Der von Menschen Verurteilte wird von Christus selbst anerkannt.

    In seinen letzten Worten wird Stephanus seinem Herrn erstaunlich ähnlich: „Jesus, treuer Herr, nimm meinen Geist bei dir auf“ und „Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an.“ Er stirbt in engster Gemeinschaft mit Jesus – und betet sogar für seine Feinde.

    Und doch endet seine Geschichte nicht mit seinem Tod. Am Rand der Steinigung steht ein junger Mann namens Saulus. Ausgerechnet er wird später die Botschaft weitertragen, für die Stephanus gestorben ist.

    Eine Predigt über offene Herzen, Treue unter Widerstand und einen Christus, der seine Zeugen nicht verlässt – und über die Frage:

    Bin ich noch bereit, auf Gott zu hören, auch wenn sein Wort mir widerspricht und mich zur Umkehr ruft?

    26 min
  • Seminar zu Geistestaufe und Geistesgaben mit Dr. Tillmann Krüger vom 07.09.2024 in der Friedenskirche Singen

    Seminar mit Dr. Tillmann Krüger

    Woran kann ich erkennen, dass ich „den Heiligen Geist habe“? Was für „Gaben“ sind es, die der Heilige Geist schenken will? Teilt Gott diese Gaben aus ohne meine Beteiligung? Oder kann ich etwas tun, um sie zu empfangen? Und was ist eigentlich eine „Geistestaufe“? Tillmann Krüger (Friedenskirche Braunschweig) erklärt, wie der Heilige Geist in deinem Leben und deiner Gemeinde mehr Raum gewinnen will – ganz praktisch und alltagsnah.

    In diesem Seminar vom 07.09.2024 lehrt Dr. Tillmann Krüger von der Friedenskirche Braunschweig über das Thema Geistestaufe, Geisterfüllung und Geistesgaben. Auch die Fragerunde im Anschluss an das Seminar ist mit aufgezeichnet.

    Wenn du Interesse an solchen Themen hast, folge uns hier auf Spotify. Schreib uns an, wenn du Fragen hast. Viel Spaß beim Seminar!

    2 hr 57 min
  • Stephanus - Bundeszelt und Tempel - Predigt der Friedenskirche Singen vom 27.09.2026 von Jorin Jansen

    Titel: Gott ist größer als dieses Haus

    Prediger: Jorin Jansen

    Bibeltext: Apostelgeschichte 7,44–50

    Beschreibung:
    In seiner Verteidigungsrede kommt Stephanus zu einem der zentralen Vorwürfe gegen ihn: Er soll gegen den Tempel gesprochen haben. Doch Stephanus verachtet den Tempel nicht. Stattdessen erinnert er den Hohen Rat an die eigene Geschichte Israels: Schon lange bevor der Tempel gebaut wurde, begegnete Gott Abraham, war mit Josef in Ägypten und sprach zu Mose in der Wüste. Gott lässt sich nicht auf einen Ort oder ein Gebäude begrenzen.

    Das Bundeszelt macht sichtbar: Gott geht mit seinem Volk. Auch ein Gemeindegebäude kann ein großer Segen sein – für Gottesdienst, Gemeinschaft, Kinder, Jugendliche, Gebet und Seelsorge. Aber es bleibt Mittel zum Zweck: Das Gebäude dient der Gemeinde. Die Gemeinde dient Jesus. Und Jesus ist der Herr.

    Dabei liegt eine besondere Gefahr gerade in den guten Dingen, die Gott uns schenkt. Aus Erfahrungen, Traditionen, Formen und Überzeugungen können Sicherheiten werden, an die wir uns stärker klammern als an Gott selbst. Bibelorientierung bedeutet deshalb nicht nur, Gottes Wort zu kennen, sondern sich von ihm auch widersprechen und verändern zu lassen.

    Im Neuen Testament führt diese Geschichte schließlich zu Jesus: Gott selbst kommt und „wohnt“ unter uns. Durch Jesu Tod und Auferstehung steht der Weg zum Vater offen, und durch den Heiligen Geist wohnt Gott heute in seiner Gemeinde. Nicht ein Gebäude macht einen Ort heilig – entscheidend ist Gottes Gegenwart unter seinem Volk.

    Eine Predigt über Gottes Gegenwart, unsere Sicherheiten und die Frage, ob wir noch bereit sind, auf Gott zu hören – auch dann, wenn sein Wort uns widerspricht und zur Umkehr ruft.

    Wir dürfen bauen, planen und uns über neue Räume freuen. Aber dabei wollen wir eines niemals vergessen:

    Gott ist größer als dieses Haus. Und trotzdem will er mitten unter seinem Volk wohnen. Was für eine Gnade.

    28 min
  • Stephanus - Mose und die Befreiung seines Volkes - Predigt der Friedenskirche Singen vom 13.09.2026 von Jorin Jansen

    Titel: Stephanus – Mose und die Befreiung seines Volkes

    Prediger: Jorin Jansen

    Bibeltext: Apostelgeschichte 7,17–38

    Beschreibung:
    In seiner Verteidigungsrede erzählt Stephanus die Geschichte von Mose – und darin zeigt sich ein Muster, das uns schon bei Josef begegnet ist: Gott sendet einen Menschen zur Rettung, doch ausgerechnet dieser wird zunächst abgelehnt. Mose muss fliehen. Vierzig Jahre später begegnet ihm Gott am brennenden Dornbusch und sendet genau diesen abgelehnten Mose als Anführer und Befreier zurück nach Ägypten.

    Dabei beginnt die Befreiung Israels mit Gottes Erbarmen: Gott sieht. Gott hört. Gott handelt. Und doch schließt Gottes Handeln den Dienst von Menschen ein: „Ich bin herabgekommen, um sie zu befreien“ – und zugleich: „Ich sende dich.“ Gottes Gegenwart führt in seinen Auftrag.

    Die Geschichte Moses weist zugleich auf Jesus voraus. Auch Jesus wurde abgelehnt – und gerade durch ihn schenkt Gott Rettung, Vergebung und neues Leben. Stephanus erzählt deshalb nicht einfach Geschichte. Er stellt seine Zuhörer vor die Frage: Werden sie den Retter annehmen, den Gott ihnen sendet?

    Am Sinai wird schließlich deutlich: Gott befreit sein Volk zuerst und gibt ihm danach „Worte, die zum Leben führen“. Rettung muss nicht verdient werden. Aber Gottes Gnade führt in ein neues Leben mit ihm.

    Eine Predigt über Gottes Erbarmen, Befreiung und Nachfolge – und über eine Frage, die bis heute gilt:

    Jesus hat mich befreit – darf er mich auch führen?

    35 min
  • Stephanus - Abraham und das zugesagte Lang - Predigt der Friedenskirche Singen vom 30.08.2026 von Jorin Jansen

    Titel: Abraham und das zugesagte Land

    Prediger: Jorin Jansen

    Bibeltext: Apostelgeschichte 7, 1–8

    Beschreibung:
    Stephanus steht vor dem Hohen Rat. Gegen ihn wurden schwere Vorwürfe erhoben, und nun soll er sich verteidigen. Doch anstatt die Anklage Punkt für Punkt zu widerlegen, beginnt Stephanus eine Geschichte zu erzählen: die Geschichte Gottes mit seinem Volk. Er beginnt bei Abraham, wird später über Josef und Mose bis zum Tempel gehen – und schließlich bei Jesus ankommen. Es ist eine Heilsgeschichte, in der sich immer wieder dieselbe Frage stellt: Was tut Gott – und wie reagieren Menschen darauf?

    Am Anfang dieser Geschichte steht eine besondere Bezeichnung: „Der Gott der Herrlichkeit.“ Dieser Gott begegnet Abraham in Mesopotamien – lange bevor es Israel, Mose, das Gesetz oder den Tempel gibt. Damit macht Stephanus von Anfang an deutlich: Gottes Gegenwart lässt sich nicht auf einen bestimmten Ort begrenzen. Der Gott der Herrlichkeit ist frei. Er spricht, er erscheint und er ruft Menschen in seine Geschichte hinein.

    Dabei beginnt die Geschichte Abrahams nicht mit dessen außergewöhnlichem Glauben, sondern mit Gottes Handeln. Bevor Abraham aufbricht, spricht Gott. Bevor Abraham glaubt, ruft Gott. Glaube entsteht als Antwort auf das Reden Gottes. Deshalb lautet die entscheidende Frage nicht zuerst: Wie bekomme ich einen stärkeren Glauben? Sondern: Auf wen richtet sich mein Glaube? Der Gott der Herrlichkeit ist größer als unser Glaube. Seine Treue trägt ihn und sein Wort gibt ihm Halt.

    Abraham hört – und Abraham geht. Mit 75 Jahren verlässt er seine Heimat, seine Verwandtschaft und seine vertraute Umgebung, ohne genau zu wissen, wohin Gott ihn führen wird. Er bekommt keine vollständige Route für die kommenden Jahre. Er bekommt Gottes Wort – und das reicht ihm, um aufzubrechen. Darin wird sichtbar, was Glaubensgehorsam bedeutet: Gott genug zu vertrauen, um den nächsten Schritt zu gehen, obwohl man noch nicht den ganzen Weg sehen kann.

    Doch Glauben bedeutet nicht nur Aufbrechen. Manchmal bedeutet Glauben vor allem Warten. Abraham erreicht das verheißene Land und besitzt trotzdem keinen Quadratmeter davon. Gott verspricht ihm Nachkommen, obwohl er noch kein einziges Kind hat. Ein großer Teil dessen, was Gott ihm zugesagt hat, wird sich erst lange nach seinem Tod erfüllen. Abraham muss lernen, von einer Verheißung zu leben, deren Erfüllung er selbst noch nicht sehen kann.

    Genau darin liegt eine Herausforderung für unseren eigenen Glauben. Wir beten und möchten Ergebnisse sehen. Wir gehen Schritte mit Gott und wollen wissen, wofür sie gut waren. Doch Abraham erinnert uns daran: Die Treue Gottes hängt nicht daran, wie viel von seiner Verheißung wir heute schon sehen können. Abraham hatte zunächst kein Land und kein Kind – aber er hatte eine Verheißung und den Gott, der sie gegeben hatte. Der Glaube ruht auf Gottes „Ich will“.

    Und Gott hält Wort. Abraham bekommt Isaak, Isaak bekommt Jakob und Jakob zwölf Söhne. Aus einer scheinbar unmöglichen Verheißung wird Geschichte. Eine Geschichte, die schließlich zu Jesus Christus führt. Doch genau hier liegt auch die Warnung in der Rede des Stephanus: Man kann sehr genau wissen, was Gott früher getan hat, und trotzdem verpassen, was Gott heute tut. Man kann die Geschichten des Glaubens kennen und selbst längst aufgehört haben, auf Gottes Stimme zu hören.

    Diese Predigt lädt deshalb dazu ein, nicht nur den Glauben Abrahams zu bewundern, sondern dem Gott Abrahams zu vertrauen.

    Gott spricht. Abraham hört.
    Gott ruft. Abraham geht.
    Gott verheißt. Abraham wartet.

    Und hinter allem steht der Gott der Herrlichkeit.

    Eine Predigt über Glaubensgehorsam, das Warten auf Gottes Verheißungen und einen Gott, der seine Geschichte mit Menschen schreibt. Und eine Einladung, ihm auch dann zu vertrauen, wenn wir den ganzen Weg noch nicht sehen können.

    Denn dieser Gott lebt. Dieser Gott spricht. Dieser Gott ruft bis heute Menschen in die Nachfolge Jesu.

    Und dieser Gott ist auch heute noch derselbe.

    32 min

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