Woran knüpfen sich Erinnerungen? Und welchen Stellenwert haben Fotos dabei? Wir klären das mit Forschenden und Zeitzeug*innen.
Gemeinsame Feste, Subkultur, Alltagsbeobachtungen – Geschichte besteht auch aus Ereignissen, die keinen Widerhall in offiziellen Quellen finden. Sind sie deswegen weniger erinnerungswürdig?
Nein! Sagen Agnès Arp und Elias Peter in unserer heutigen Folge. Sie berichten über das Projekt „Die kleine Freiheit: Feste, Fotografie, Oral History“, das Forschende und Studierende der Universität Erfurt, die Fotobestände der Friedenstein-Stiftung und Seniorinnen und Senioren aus Gotha zusammengebracht hat.
Beitrag 1: Wie hört es sich an, wenn die Zeitzeug*innen sich erinnern? Claudia hat mit Frau Sturm gesprochen, deren Fotografien und Erinnerungen in das Forschungsprojekt eingegangen sind.
Beitrag 2: Oral history, Sprechen und Berichten sind bislang auch im Museumsraum eher ungewöhnlich. Hier herrschen Ruhe und andächtiges Schweigen. Zwei Protagonisten eines Stilllebens wollen das ändern.
Krabbe und Hering stammen übrigens von diesen Gemälden, die im Herzoglichen Museum Gotha hängen:
Abraham Hendricksz. van Beijeren: Fischstillleben mit Krabbe, um 1680
Umkreis Willem van Aelst, Stillleben mit Hering, um 1660
Hier die Projektbeschreibung auf unserer Seite:
https://www.stiftung-friedenstein.de/aktuell/die-kleine-freiheit-feste-fotografie-oral-history
Einige der Fotos von Frau Sturm findet ihr hier:
https://www.friedensteine.de/sammlung
Die Uni Erfurt berichtet hier:
https://www.uni-erfurt.de/der-stura-der-uni-erfurt-stellt-sich-vor/newsdetail/wie-aus-einem-foto-lebendige-geschichte-wird
und hier:
https://www.uni-erfurt.de/philosophische-fakultaet/seminare-professuren/historisches-seminar/professuren/neuere-und-zeitgeschichte-und-geschichtsdidaktik/forschungsstellen/oral-history-forschungsstelle