Friedenstein-Funk

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By Susanne Finne-Hörr, Claudia Klein, Dagmar Trüpschuch und Oliver BrodSociety & CultureDocumentaryEducation
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Friedenstein-Funk episodes

  • #35: Patienten aus Stein und gepflegte Geschichte
    Baustelle Friedenstein

    Ein Schloss zu sanieren ist eine Herkulesaufgabe! Und ein Blick tief in die Vergangenheit.

    Neben Instandsetzungskonzepten, Zeitplanungen und Zielstellungen kommen Raum-Geschichten und kühne Statik-Lösungen vergangener Zeiten zum Vorschein. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten ist die Eigentümerin des Friedensteins. Sie hat eine dreistellige Millionensumme und ein mehrere Jahrzehnte währendes Bauprojekt in Angriff genommen und führt das alte Schloss in die Zukunft. Die ersten Ergebnisse können sich sehen lassen!

    Beitrag 1

    Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg lebte der Künstler Alexander Camaro auf dem Friedenstein. Das damals fast verfallene Ekhof-Theater inspirierte ihn zu einem Bilderzyklus, der nun die Wände des Treppenhauses in unmittelbarer Nähe des Theaters schmückt.

    Beitrag 2

    Das Schlotheimkabinett verbindet das neue Treppenhaus mit der Ausstellung „Tiere im Turm“. In diesem Kabinett haben momentan die Crustaceen ihre Zelte aufgeschlagen. Die Königskrabbe hat ihren ganz eigenen Blick auf die vorbeigehenden Menschen.

    Links

    Hier geht es zum Blog der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten:
    https://blog.thueringerschloesser.de/
    Was die Schlösserstiftung mit dem Friedenstein vorhat:
    https://www.thueringerschloesser.de/themen/sanierung-von-schloss-friedenstein-gotha/

    Hier geht es um das neue Treppenhaus:

    https://www.thueringerschloesser.de/erstes-teilprojekt-der-sanierung-von-schloss-friedenstein-in-gotha-abgeschlossen/

    Und wer es sich lieber in einem Film anschauen möchte:

    https://www.youtube.com/watch?v=NmHKxcs1jhY

    Das ist die Seite der Alexander-und-Renata-Camaro-Stiftung:

    https://camaro-stiftung.de/

    Die Fotos haben André Kranert (Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten) und Claudia Klein (Krabbe) gemacht.

    45 min
  • #34: Friedenstein rockt! Seit 375 Jahren
    Die Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach bei uns auf dem Friedenstein

    Michaela Barchevitch ist die Intendantin der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach. Sie stellt uns das diesjährige Programm ihres Orchesters vor, bei dem sich die Prinzen Giovanni Zarella und Northern Lite die Klinge in die Hand geben. Wir lassen die lange Orchester-Geschichte Revue passieren und schauen erwartungsvoll und optimistisch in die Zukunft. Klassik, Rock und Pop? Es ist für jeden etwas dabei. In Gotha rockt‘s!

    Beitrag 1

    Nils Wanderer ist der diesjährige „Artist in Residence“ der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach. Vor wenigen Wochen noch war er an der Met in New York. Wir haben mit ihm über seine Liebe zur Musik gesprochen.

    Beitrag 2

    Irgendwo im Gothaer Depot steht eine Glasharmonika mit 44 Glasschalen. Ende des 18. Jahrhunderts in der Nähe von Gotha, erinnert sich die vornehme Dame an längst vergangene Zeiten und an einen gewissen Benjamin Franklin…

    Links

    Das ganze Programm der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach:
    https://www.thphil.de/

    Hier gibt es mehr über Nils Wanderer, seine vielen Stimmen und Auftritte:

    https://www.nilswanderer.de/

    Christa Schönfeldinger ist einer der Stars der Glasharmonika-Szene.

    https://glasharmonika.at/home/ensemble-christa-schoenfeldinger/
    In ihrer eigenen Manufaktur stellt sie die bemerkenswerten Instrumente her:
    https://www.glasharmonika-manufaktur.com/

    42 min
  • #33: Zwei Museen und ein Alter Meister
    Rembrandt zwischen Kassel und Gotha

    1632 war ein entscheidendes Jahr im Leben des Rembrandt Harmenszoon van Rijn. Warum das so war? Hört rein!

    Schon Rembrandt setzte auf Teamwork. Und wir tun das auch. Hessen Kassel Heritage und die Friedenstein Stiftung haben gemeinsam eine Ausstellung entwickelt, die von Mai bis August in der Gemäldegalerie in Kassel zu sehen war. Jetzt kommt sie ins Herzogliche Museum nach Gotha. Gemeinsam zeigen wir, wie es Rembrandt gelang, zu einem echten Promi der Malerei zu werden.

    Beitrag 1

    Elektronenmikroskope, Raman- und Röntgenfluoreszenz-Spektrometer – das Rathgen-Forschungslabor der Staatlichen Museen zu Berlin ist das älteste Museumslabor der Welt. Und die Mitarbeitenden dort haben einen ganz eigenen Blick auf die Gemälde Rembrandts und anderer Alter Meister…

    Beitrag 2

    Original, Kopie oder gar Fälschung? Die berühmte Signatur des Rembrandts hat da ihre ganz eigene Sichtweise…

    Die Gemäldegalerie in Kassel stellt ihre Ausstellung hier vor:

    https://www.heritage-kassel.de/besuch/ausstellungen/rembrandt-1632-entstehung-einer-marke

    Und das Herzogliche Museum in Gotha hier:

    https://www.friedensteine.de/artikel/rembrandt-1632-entstehung-einer-marke

    Einen gemeinsamen Katalog gibt es natürlich auch:

    https://www.imhof-verlag.de/rembrandt-1632/

    Und einen Überblick über die Arbeit des Rathgen-Forschungslabors findet ihr hier:

    https://www.smb.museum/museen-einrichtungen/rathgen-forschungslabor/home/

    49 min
  • #32: Tierische Präparate und eine zoologische Sammlung
    Tote Tiere wieder auferstanden

    Heute geht es ums Retten und Bewahren. Und ums Präsentieren. Ein zoologischer Präparator und der Leiter einer zoologischen Sammlung im Gespräch.

    Präparierte Tiere sind für eine naturkundliche Sammlung unverzichtbar. Wir sprechen mit dem zoologischen Präparator Peter Mildner, der fast 50 Jahr lang am Friedenstein gearbeitet hat. Der Leiter des Zentralmagazins Naturwissenschaftliche Sammlungen der Universität Halle Dr. Frank Steinheimer nimmt uns mit in die große, weite Welt des Tieresammelns. Ethisch vertretbar oder nicht? Wir werden es erfahren.

    Beitrag 1

    Der Angolalöwe Bono lebte einst im Zoo zu Halle. Heute ist er – als Präparat – im Westturm von Schloss Friedenstein zu Haus. Er lässt sein Leben und vor allem sein Wiederaufleben Revue passieren.

    Beitrag 2

    Dr. Andreas Karguth steht seit 21 Jahren den „Museumslöwen“, der Gemeinschaft zur Förderung des Museums der Natur Gotha, einem der Friedensteiner Freundeskreise, vor. Zusammen mit seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern organisiert er Feste, Vorlesungen, Bildungsreisen und viele andere Angebote rund um die naturkundliche Sammlung der Friedenstein Stiftung.

    Das Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen der Universität Halle/Saale findet ihr hier:

    https://www.naturkundemuseum.uni-halle.de/

    Wer sich für den Förderverein „Museumslöwen“ interessiert, wird hier fündig:

    https://museumsloewen-gotha.de/

    Peter Mildners Lebenswerk hat sogar „Die Zeit“ beeindruckt:

    https://www.zeit.de/news/2026-02/27/loewenstarker-abschied-gothaer-praeparator-geht-in-ruhestand

    Über Pittis Abschied hat auch Oscar am Freitag berichtet:

    https://www.oscar-am-freitag.de/beitraege-gotha/die-gothaer-loewenprozession-und-die-verabschiedung-von-peter-mildner/

    52 min
  • #31: Von Dörfern, Fahnen und historisch informiertem Essen
    Schloss meets Dorf!

    StadtLandSchloss ist ein Outreach-Projekt der Wunderkammer Friedenstein, das jetzt schon ins zweite Jahr geht! In diesem Sommer dreht sich alles um Fahnen und Feinschmecker.

    Die Friedenstein Stiftung geht raus auf die Dörfer. Valentin Schmehl, Constance Böhme und Solveig Negelen berichten von dem diesjährigen Programm ihres Projekts „Stadt-Land-Schloss“. sie lassen Beziehungen wachsen und Feste und Festmähler wieder auferstehen.

    Beitrag 1

    Der Verein „Kulturpflege Gräfenhain/Nauendorf“ macht sich um die regionalen und überregionalen Traditionen verdient. Jürgen Seeber und Gisela Stock-Pfauch stellen uns den Verein im Allgemeinen und die Barocktanzgruppe im Besonderen vor.

    Beitrag 2

    Eine weiße Fahne erinnert sich an ihren großen Moment im April 1945, als Josef von Gadolla mit ihrer Hilfe die Stadt vor der Zerstörung bewahrte.

    Das StadtLandSchloss-Programm in diesem Jahr:

    https://www.friedensteine.de/artikel/wunderkammer-friedenstein[CK1.1]

    https://www.stiftung-friedenstein.de/ausstellungen-und-veranstaltungen/stadtlandschloss-2026-feste-feiern-geschichte-weben[CK2.1]

    Hier findet ihr die StadtLandSchloss-Hörstücke von 2025:

    https://stadtlandschloss.podigee.io/

    Der Verein „Kulturpflege Gräfenhain-Nauendorf“ ist auf Instagram:

    https://www.instagram.com/kulturgraefenhainnauendorf/

    Und das offene Barocktanztraining in jeder dritten Woche des Monats am Dienstag um 17 Uhr wird hier angekündigt:

    https://www.stiftung-friedenstein.de/ausstellungen-und-veranstaltungen/es-barockt-3

    Das Teilprojekt „Wunderkammer“ wird von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Drittmittelprojekts „Open Friedenstein!“ gefördert.

    43 min
  • #30: Silberfiligran, Konchylien und ein runder Geburtstag
    Ein herzogliches Jubiläum! „Coburg | Gotha | 1826“ – Ein Herzog. Zwei Residenzen.

    „Coburg | Gotha | 1826“ – Ein Herzog. Zwei Residenzen.

    Fünf Institutionen in Coburg und Gotha feiern die Entstehung des Fürstenhauses Sachsen-Coburg und Gotha vor 200 Jahren. Kathrin Henzel von der Forschungsbibliothek Gotha, Christian Göcke von der Friedenstein-Stiftung Gotha und Marcus Pilz von den Kunstsammlungen der Veste Coburg tauchen tief ein die gemeinsame Sammlungsgeschichte.

    Beitrag 1:

    Prinz Hubertus von Sachsen-Coburg und Gotha berichtet über seine große und weitverzweigte Familie. Und er feiert gerne Geburtstag – verständlich!

    Beitrag 2:

    Ernst Arnoldi, seines Zeichens Versicherungskaufmann, muss ein Huldigungsgedicht auf den neuen Herzog schreiben. Kein leichtes Unterfangen…

    Hier findet ihr alles zu den Ausstellungen – Rahmenprogramm inklusive:

    https://www.coburg-gotha-1826.de/

    Die heutige Stiftung der Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha’schen Familie präsentiert sich hier:

    https://sachsen-coburg-gotha.de/

    43 min
  • #29: Auf Tuchfühlung mit den Objekten
    Man sieht sie kaum, und doch sind sie omnipräsent und unentbehrlich im Museum: die Restauratorinnen und Restauratoren. Wir stellen Euch zwei von ihnen vor.

    Susann Böhm und Andreas Fiedler sind die unbestechlichen Anwälte der Sammlungsobjekte auf dem Friedenstein: Sie arbeiten als Restaurator:innen in der Friedenstein Stiftung und in ihrer Verantwortung liegt es, dass es den Skulpturen, Münzen oder Schmuckstücken gut geht – im Ausstellungsraum genauso wie im Depot. Susanne Finne-Hörr unterhält sich mit den beiden über divenhafte Objekte und wie man am besten mit ihnen umgeht.

    Beitrag 1:

    Gotha und Coburg verbindet eine lange gemeinsame Geschichte. Auch in einem jüngst beendeten Forschungsprojekt haben die beiden Institutionen zusammengearbeitet und eine bestechend einfache Konservierungsmethode getestet. Die Ausstellung „Prima Klima“, die daraus entstanden ist, wird nun in Gotha gezeigt.

    Beitrag 2:

    In einem kleinen Stückchen Stoff steckt manchmal ein ganzes, langes Leben. Ein Stoffmuster, das Ulrich Jasper Seetzen Anfang des 19. Jahrhunderts nach Gotha schickte, erzählt die Geschichte seiner Herkunft und seiner Wiederentdeckung.

    Jedes Jahr im Oktober steigt der „Tag der Restaurierung“, an dem Ihr unsere Restaurator*innen und ihre Lieblingsprojekte kennenlernen könnt. Hier ein Bericht vom letzten Jahr:

    https://www.friedensteine.de/pressemeldungen/europaeischer-tag-der-restaurierung-wir-erhalten-was-uns-bewegt

    Mehr zu der „Prima-Klima-Ausstellung“, die derzeit in Gotha zu sehen ist, findet Ihr hier:

    https://www.stiftung-friedenstein.de/ausstellungen-und-veranstaltungen/prima-klima-das-museum-wird-umweltfreundlicher
    und hier:
    https://www.friedensteine.de/pressemeldungen/salz-in-der-vitrine-stiftung-beteiligt-sich-an-forschungsprojekt

    Und wer den von Herrn Grieb erwähnten Abschlussbericht lesen mag – hier ist er:

    https://museumsberatung-bayern.de/detail/05-09-2025_salz-in-der-vitrine-eine-nachhaltige-alternative-fuer-die-klimatisierung-und-den-schutz-vor-schadstoffen

    Die Stoffproben, die Seetzen nach Gotha geschickt hat, sind mittlerweile digitalisiert und online abrufbar:

    https://gotha.digital/
    (Suchbegriff „Proben türkischer Zeuge“)
    Unser Zitronenstoff ist unter der Inventarnummer Eth756 zu finden.
    Und hier wird auch bald der chinesische Haarschmuck eingestellt werden. 😊

    39 min
  • #28: Dresscode im Museum
    Die Beredsamkeit der Dinge geht ins vierte Jahr. Die Schriftstellerin Isabelle Lehn hat ethnologische Objekte aus unserem Depot zu neuem Leben erweckt.

    Zum Ende des Jahres ziehen bei uns wieder Poesie und Literatur ins Herzoglichen Museum und ins Schloss ein. Unter dem Titel „Dresscode“ hat Isabelle Lehn acht Objekte betextet. Da geht es um Scham, Macht, um große Stiefel, kleine Pantoletten und auch um Frauen- und Männerschürzen. In unserer Folge unterhält sie sich mit Susanne Finne-Hörr über die Schönheit der Sprache, bekleckste Schuhspitzen und "weibliches Schreiben".

    Beitrag 1:

    Kerstin Volker-Saad betreut die ethnologische Sammlung der Friedenstein Stiftung. Sie berichtet von ihrem wissenschaftlichen Blick auf die Objekte, von der Zusammenarbeit mit Isabelle Lehn und von einem mysteriösen Fund…

    Beitrag 2:

    Alfred von Sachsen-Coburg und Gotha, geboren in Windsor Castle, war kein Freund des Weihnachtsbaums. Dabei war sein Vater, oder zumindest seine Familie doch dafür verantwortlich, dass sich das Tannenbaumfieber auch in Großbritannien verbreitete.

    Wer alle acht Objekttexte anhören will:

    https://dresscode-literarische-objekttexte.podigee.io/

    Hier kommt ihr zu den Büchern von Isabelle Lehn beim Fischer-Verlag:

    https://www.fischerverlage.de/autor/isabelle-lehn-1009084

    Mehr über die ethnologischen Objekte in der Friedenstein-Sammlung findet ihr hier:

    https://www.friedensteine.de/artikel/dialog-der-welten

    oder auf: gotha.digital

    Die Weihnachtsbaumidylle der englischen Königsfamilie hat es bis in Wikipedia geschafft:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachtsbaum

    Und eine etwas andere Version der Weihnachtsbaumgeschichte erzählt die Bayerische Schlösserverwaltung:

    https://schloesserblog.bayern.de/geheimnisse/oh-tannenbaum-oh-christmas-tree-wie-ein-coburger-prinz-den-weihnachtsbaum-in-england-populaer-machte

    44 min
  • #27 Der Welterbe-Werber
    Gotha hat ein Jahr lang Geburtstag gefeiert! Was plant die Stadt für die nächsten 1.250 Jahre? Wir fragen unseren Oberbürgermeister.

    Was ist so besonders an Gotha? Die Blaublütler? Die beiden Türme des Friedenstein? Die jahrhundertelange Bildungstradition? Oder die Kfz-Versicherungen? Knut Kreuch ist Oberbürgermeister und turnusgemäß immer wieder Stiftungsratsvorsitzender der Friedenstein Stiftung Gotha. Und mit „seiner“ Stadt hat er noch Großes vor…

    Beitrag 1:

    Gotha hat Freunde überall in der Welt. Oliver hat sein Funkgerät angeworfen und Nachrichten aus drei Kontinenten empfangen.
    Wir danken: Ann Tippitt und Alan May, Eric Vuillemin, Agata Wojda, Mitslal Kifleyesus-Matschie, Frank Klingebiel sowie Kerstin Götze-Eismann, Adam Rzadkowski, Simone Kessner, Emmanuelle Vecchio und Beate Aé-Karguth.

    **Beitrag 2: **

    Die Weltkarte „Chart of the World“ entstand Mitte des 19. Jahrhunderts in Gotha und zeigt die Verbindungen zwischen den Kontinenten. Sie ist ein echtes Kind ihrer Zeit… und begeistert sich für die elektromagnetische Telegraphie.

    Der wichtigste Link dieser Folge:

    https://gotha.de/

    Unsere Jahreshauptausstellung wurde bis 19. April 2026 verlängert. Es lohnt sich! Seht selbst:

    www.gotha-genial.de

    Wer mehr über die Chart of the World wissen möchte:

    https://dhb.thulb.uni-jena.de/receive/ufbcbu00011875

    Hier gibt es einen informativen Aufsatz von Prof. Dr. Iris Schröder, die in Gotha am Forschungszentrum der Universität Erfurt arbeitet:

    https://www.vr-elibrary.de/doi/10.7788/ha-2017-0304

    41 min
  • #26: Geätzt, gedruckt, erforscht, bestaunt
    Das Friedensteiner Kupferstichkabinett geht online

    Echt ätzend! Heute wird gestichelt! Wie Radierungen, Kupferstiche und Holzschnitte entstehen und wer der unangefochtene Meister dieser Disziplinen war – wir verraten es Euch.

    (Tipp 1: Nicht nur seine Gemälde oder Aquarelle wie das Selbstporträt oder der Feldhase sind sehr bekannt, sondern auch seine Stiche: Das Rhinozeros zum Beispiel - und das obwohl er nie eines lebend gesehen hat.) (Kleiner Tipp 2: Er wurde 1471 in Nürnberg geboren. Sein Monogramm lautet AD) (Und ja… Es ist Albrecht Dürer)

    Mehr als 35.000 Druckgraphiken lagern im Kupferstichkabinett der Friedenstein-Stiftung. Ulrike Eydinger wacht über diese Schätze. Heute erzählt sie uns, wie solche Drucke hergestellt werden, woher sie kommen und was gerade mit ihnen passiert.

    Beitrag 1:

    Der hochgelehrte Reformator Melanchthon erinnert sich an den alten Künstler Albrecht Dürer und daran, wie sein berühmtes Porträt entstand.

    Beitrag 2:

    Ein „Werkverzeichnis plus“? Bei duerer.online gibt es das geballte Dürer-Wissen, für alle zugänglich und in bester Qualität. Franziska Ehrl berichtet von dem virtuellen Forschungsnetzwerk, bei dem alle auf ihre Kosten kommen sollen.

    Die Online-Sammlung der Friedenstein-Stiftung mit vielen Dürer-Digitalisaten findet Ihr hier:

    https://www.friedensteine.de/sammlung

    Hier geht’s auf die Startseite von duerer.online:

    https://sempub.ub.uni-heidelberg.de/duerer.online/

    Hier der erwähnte Blog des Fachinformationsdiensts Kunst, Fotografie, Design mit vielen Beiträgen zu Albrecht Dürer:

    https://blog.arthistoricum.net/

    Jeden 3.Donnerstag im Monat um 13 Uhr öffnet sich die Tür zum exklusiven Dürer-Insiderwissen. Die Online-Veranstaltung „Tür auf!“ findet Ihr auf der Startseite von duerer.online unter „Neuigkeiten“.

    https://sempub.ub.uni-heidelberg.de/duerer.online/node/26

    Und hier noch das andere Kooperationsprojekt, das Cranach Digital Archive:

    https://lucascranach.org/

    Unsere Sammlung wir im Rahmen von "Gotha transdigital" digitalisiert. Das Projekt wird aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und dem Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) gefördert.

    37 min

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Bei uns passen Kunstraub und Ursaurier zusammen, japanische Lackkästchen mit Human Remains. Hier wird Vergangenheit mit Zukunft verwoben und Geschichten über adelige „Von und Zus“ mit einem massiven Digitalisierungsprojekt. Unsere Sammlungen sind vielseitig, die Geschichten unzählig. Bei uns kommen Objekte zu Wort und Ausstellungen zur Sprache. Ein Podcast aus Schloss Friedenstein in Gotha. Für euch. Über frühbarocke Museumstore, Stadt- und Landesgrenzen hinaus, rein in aktuelle Debatten und kluge Köpfe.

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