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„Mäuschen“, „Prinzessin“, „kleiner Wirbelwind“: Spitznamen und Kosenamen klingen oft liebevoll, sind aber nicht immer harmlos. In dieser Folge spreche ich darüber, warum Fachkräfte Kinder mit ihrem Namen ansprechen sollten, wie sich Spitznamen auf das Selbstbild eines Kindes auswirken und warum das Thema in jedes Kita-Schutzkonzept gehört. Es geht auch darum, wie wir im Team über Kinder, Eltern und Kolleginnen sprechen, wo in der Familie die Grenzen liegen und welche Namen wir uns selbst geben. Ein „Ich bin halt ein Schussel“ wiederholt sich nämlich schneller zu einem Glaubenssatz, als dir lieb ist.
Siglinde Czenkusch www.mutzursprache.com
Das Sommerloch gibt es nicht nur in den Medien – manchmal landen wir auch selbst mittendrin.
Eigentlich hatten wir uns für die freie Zeit einiges vorgenommen. Ausflüge machen, Freunde treffen, endlich dieses oder jenes erledigen. Doch kaum sind wir im Urlaubsmodus, werden wir plötzlich erstaunlich gemütlich. Und vielleicht ist das ja gar nicht so verkehrt.
In dieser Folge sprechen wir darüber, was so ein persönliches Sommerloch mit uns macht und warum Entspannung manchmal dazu führt, dass wir zu gar nichts mehr Lust haben.
Außerdem fragen wir uns: Welcher Jahreszeiten-Typ bin ich eigentlich? Bin ich ein Frühlingstyp, der Neues liebt und schnell Feuer fängt? Ein Sommertyp, der Leichtigkeit und Lebensfreude genießt? Ein Herbsttyp, der gerne sammelt, sortiert und sich neu ausrichtet? Oder ein Wintertyp, der Ruhe und Rückzug braucht?
Eine Folge über Nichtstun und Tatendrang, über unsere ganz eigenen Rhythmen – und darüber, dass nicht jede Jahreszeit dasselbe von uns verlangen muss.
Johanna Heep-Niemann www.sprachkugel.de
Siglinde Czenkusch www.mutzursprache.com
www.mutzursprache.com Siglinde Czenkusch
In unserer 30. Episode dreht sich alles um die faszinierende Welt der Farben – und ihre Wirkung auf unser Leben. Wir sprechen darüber, wie unterschiedlich Farben kulturell interpretiert werden. Warum trägt die Braut in China Rot statt Weiß? Welche Bedeutung haben Farben in verschiedenen Gesellschaften – und was sagt das über Werte und Traditionen aus?
www.mutzursprache.com Siglinde Czenkusch
In dieser Episode sprechen wir über Gefühle und ihre Entwicklung im Laufe des Lebens. Wir schauen darauf, welche Emotionen bereits bei Säuglingen vorhanden sind – vom reinen Spüren über Lust, Lustschmerz und Schreck – und welche komplexeren Gefühle sich erst später entwickeln, wie Neid, Schuld, Verlegenheit oder Scham.
Ein besonderer Fokus liegt auf den sieben Grundemotionen nach Paul Ekman und der Frage, wie emotionale Regulation gelingen kann. Wir beleuchten Gefühle nicht als „gut“ oder „schlecht“, sondern als wichtige innere Wächter: Angst schützt unsere Sicherheit, Trauer bewahrt Erinnerung und Wertschätzung, Wut unsere Grenzen.
Außerdem sprechen wir darüber, warum gerade die sogenannten negativen Gefühle eine Schutzfunktion haben und weshalb selbst Kleinkinder schon lernen, Gefühle zu tarnen oder zu verbergen. Abschließend klären wir, was emotionale Kompetenz wirklich bedeutet – und warum sie eine zentrale Grundlage für ein gesundes Selbst ist.
Siglinde Czenkusch - Mut zur Sprache - .www.mutzursprache.com
Hier geht's zur Mut-Challenge: Worksheet/Mut-Challenge
In dieser Folge sprechen wir über das Konzept der Erwartungserwartung – also darüber, wie wir oft glauben, dass andere bestimmte Erwartungen an uns haben. Wir zeigen, wie wir auf vermeintliche Erwartungen reagieren, die vielleicht gar nicht existieren, und wie dadurch Missverständnisse oder unnötige Anpassungen entstehen können. Gleichzeitig beleuchten wir die positive Seite: Empathie, Höflichkeit und soziale Regeln, die unser Miteinander prägen.
An alltäglichen Situationen wie dem Grüßen machen wir deutlich, wie Erwartungserwartungen funktionieren, und wir diskutieren, wie weit wir uns an wahrgenommene Erwartungen anderer anpassen sollten. Zum Abschluss erzählen wir vom herrlich absurden kleinen Bühnenstück Der Kossackenzipfel, das humorvoll mit enttäuschten Erwartungen spielt. Und wir stellen uns die Frage: Gibt es eigentlich das Gegenteil von Erwartungen – oder sogar eine Enttäuschungsenttäuschung?
www.sprachkugel.de
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