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Den verschlungenen Bildungsweg der Hauptfigur aus Goethes Roman „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ entwirrt die Literaturwissenschaftlerin Lina Sens und führt über das Theater in geheimnisvolle Kreise: Achtung, Spoilerwarnung!
Lina Sens arbeitet in der Abteilung Neuere Deutsche Literatur an der Technischen Universität Braunschweig. Das Gespräch führt Hannes Höfer.
Der Literaturwissenschaftler und Lyriker Heinrich Detering stellt gesellschaftskritische Passagen aus Goethes Früh- und Spätwerk vor und erläutert, warum Goethe heutzutage wohl lieber zuhause bliebe.
Heinrich Detering war bis 2023 Professor für Neuere deutsche Literatur und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Georg-August-Universität in Göttingen und von 2011-2017 Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Das Gespräch führt Tingting Wu.
Warum auch für Goethe gilt, dass der bittere Ernst des Lebens ab und zu etwas Humor verträgt, erzählt uns Christof Wingertszahn, Direktor des Goethe-Museums Düsseldorf.
Über die Herausforderungen der automatisierten Analyse von Goethes Werken und warum ein Blick in den Text sich immer lohnt, sprechen wir mit dem Informatiker Robert Jäschke.
Bettina Werche, Kustodin im Goethe-Wohnhaus in Weimar, erzählt uns von erfolgreichem Co-Working und gescheiterten Renovierungsplänen im Haus der Familie von Goethe.
Von der Literaturwissenschaftlerin Margaretmary Daley erfahren wir, dass Goethe Literatur von Zeitgenossinnen durchaus schätzte – allerdings unter Bedingungen.
Womit Goethe sein Geld verdiente, wofür er es ausgab und wer eigentlich genau Buch darüber führte: Das sind die Themen unseres Gesprächs mit Sabine Schimma, Kuratorin im Weimarer Goethe-und-Schiller-Archiv.
Mit dem Literaturwissenschaftler Stefan Matuschek sprechen wir über Goethes umfassende Bildung, seine Privilegien und warum wir heute so viel wissen könnten, aber nicht können.
Für die eingespielten Textpassagen wurden Informationen aus folgenden Werken verwendet: Franz Eulenburg: Die Frequenz der deutschen Universitäten. Von ihrer Gründung bis zur Gegenwart, Leipzig: Teubner 1904; https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/11/PD22_503_21.html; Stefan Matuschek: Literatur, in: Heinz Thoma (Hrsg.): Handbuch Europäische Aufklärung. Begriffe – Konzepte – Wirkung, Stuttgart / Weimar: Metzler 2015, S. 335–343; https://www.boersenverein.de/markt-daten/marktforschung/wirtschaftszahlen/buchproduktion/; Erich Schön: Geschichte des Lesens, in: Bodo Franzmann u. a. (Hrsg.): Handbuch Lesen, München: Saur 1999, S. 1–85; die Angaben zur aktuellen Herausforderung durch Analphabetismus in Deutschland stammen aus einer E-Mail-Korrespondenz mit Prof. Dr. Christian Dawidowski.
Was kann man über die Beziehung Goethes zu Christiane Vulpius herausfinden? Zu diesem Thema sprechen wir mit Beate Rygiert.
Wie zeigen wir uns authentisch – zu Goethes Zeit und heute? Welche Medien brauchen wir dafür? Darum geht es im Gespräch mit Stella Lange zum Format des Briefromans.
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