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Wenn jemand etwas nicht weiß oder keine Antwort kennt, dann kann er sagen: Ich bin blank
Wenn jemand kein Geld mehr hat, dann kann er sagen: Ich bin blank
Aber warum blank?
Das mit dem Verb "blinken" verwandte "blank" bedeutete ursprünglich nur "weiß" oder "glänzend" "Blank" nahm später auch die Bedeutung des Reinen und Ungeschmälerten an.
Die Bedeutung "frei von", "unbedeckt" oder auch "entblößt" führte daraufhin zum redensartlichen Gebrauch. Blank sein bedeutet also gewissermaßen, von Geld oder Wissen "entblößt" zu sein.
Kennst du auch eine Redewendung, die ich hier im Podcast einmal vorstellen soll, dann schreibe mir gerne eine Nachricht über mein Kontaktformular unter http://geldbewusst.wordpress.com/kontakt
Der Paragraph §110 BGB erlaubt es minderjährigen Personen im Alter von 7 bis 18 Jahren, Geschäfte auch ohne ausdrückliche Zustimmung der Erziehungsberechtigten abzuschließen. Dies gilt allerdings nur, wenn die Ware oder Leistung mit Mitteln bezahlt wird, die dem Kind oder Jugendlichen zur freien Verfügung überlassen wurden. Dieser Paragraph wird auch als Taschengeldparagraph bezeichnet und ist sicher für alle Podcastzuhörer interessant, die Kinder in diesem Alter haben.
Den Kindern haben dadurch auch das Recht, diese Geschäfte alleinverantwortlich zu tätigen. Eltern können daher über nur die Höhe des Taschengeldes steuernd eingreifen.
In Österreich gibt es eine ähnliche Gesetzesregelung. Dort ist es der Paragraph 170 Abs. 3 ABGB, welcher auch als Wurstsemmelparagraph bezeichnet wird.
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
Ihr Name ist den wenigsten Menschen geläufig: Gerda Jo Werner
Mit der Währungsreform im Jahr 1948 musste die bis dahin gültige Reichsmark ersetzt werden. Somit galt es auch, neue Münzen herzustellen. Mit der Umsetzung war die „Bank deutscher Länder“ als Vorläufer der Bundesbank betraut. Zur Motivfindung wurde ein Künstlerwettbewerb ausgeschrieben. Für die 50-Pfennig-Münze wollte man ein Motiv haben, das den Wiederaufbau Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg symbolisiert.
Der Bildhauer Richard Martin Werner überzeugte mit seinem Bildnis von der „Baumpflanzerin“. Für die Jury war es ein perfektes Zeugnis des Neuanfangs und der Wiederaufforstung. Gleichzeitig würdigte es die Arbeit der Trümmerfrauen. Als Honorar erhielt der Künstler etwa 3.000 Reichsmark.
Als Vorlage für seinen Entwurf dienten dem Bildhauer Aktzeichnungen seiner Ehefrau Johanna „Jo“ Werner. Um dem Thema des Wettbewerbs zu entsprechen, zog er seinem knienden Modell kurzerhand Leinenkleider und Kopftuch an. Zudem legte er ihr den zu pflanzenden Eichentrieb in die Hände.
Bis zur Ablösung durch den Euro blieb die 50 Pfennig Münze mit dem Motiv “Baumpflanzerin” im Umlauf. Die Münze wurde milliardenfach geprägt. Wer die Frau auf der Münze war, wurde in der Öffentlichkeit erst 1987 bekannt. Bis dahin ging das Motiv mit Gerda Jo Werner bereits seit knapp 40 Jahren von Hand zu Hand.
Sind Individuelles Gewinnstreben und unternehmerische Freiheit die Auslöser dafür, dass Reichtum in den Händen von einigen wenigen konzentriert wird?
In einem solchen System ist der Großteil des Reichtums häufig nur unter wenigen Nutznießern aufgeteilt.
Laut einer Dokumentation des Senders ARTE aus dem Jahr 2023 gibt es in den USA 722 Milliardäre und 22 Millionen Millionäre. Milliardäre und Millionäre sind meist berühmte Persönlichkeiten, ihre Imperien und Marken weithin bekannt. Reichtum bedeutet auch Macht. Große Geldmengen für bestimmte Zwecke einzusetzen kann starke Auswirkungen auf ein Land oder eine Region haben.
Das Wort Kult beschreibt die übertriebene Verehrung, die jemandem oder einer Sache zuteilwird.
Ist das bei Reichtum der Fall? Genießen reiche Menschen zu viel Aufmerksamkeit und Beachtung?
Wie denkst du darüber?
Schreibe mir gerne eine Nachricht über mein Kontaktformular unter http://geldbewusst.wordpress.com
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
Geldbewusst leben ist auch ein Schwerpunkt in diesem Podcast und heute spreche ich über das Leben.
Was ist Leben für dich?
Leben kann so viel sein, aber auch so wenig.
Wie voll ist dein Tag?
Wieviel Zeit hast du, um Dinge einfach zu beobachten, um dem Leben zuzusehen?
Wieviel Zeit verbringst du mit Dingen, die dir Freude bereiten und wieviel Zeit mit Dingen, die erledigt werden müssen?
Leben ist jetzt. Leben ist hier. Genau in diesem Moment.
Leben ist aber ganz individuell, ganz anders von Mensch zu Mensch.
Für den einen ist Leben zurückschauen auf Gestern und Warten auf Morgen.
Für den anderen ist Leben ein Rackern und Schuften.
Manch einer nutzt sein Leben für das Zweifeln und Fragen.
Manch anderer nutz sein Leben zum Träumen und Phantasieren.
Und wiederum mach einer würde sagen, Leben ist Lieben und Lachen
Und manch anderer nennt Musik sein Leben.
Leben ist aber auch dafür da, füreinander da zu sein.
Einander Mut und Vertrauen, Hoffnung und Halt zu geben.
Leben ist, mit anderen Menschen in Kontakt zu sein, mit ihnen zu reden, ihnen zuzuhören.
Leben ist ich sein und Leben ist Gemeinschaft.
Leben ist dann leicht, wenn die Geldmenge zu dem persönlichen Finanzbedarf passt, wenn die Geldmenge ausbalanciert ist. Sobald weniger Geld da ist, wird es schwerer, denn dann musst du Entscheidungen treffen. Die Frage laute dann: Wie mit weniger zurechtkommen?
Sobald mehr Geld da ist, wird es schwerer, denn dann musst du Entscheidungen treffen. Die Frage lautet dann: Was mit dem Geld sinnvoll machen?
Leben ist mehr als.... wie würdest du diesen Satz vervollständigen?
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
Die Inspiration zu dieser Podcastfolge habe ich von Rolf Zuckowski bekommen. Sein Lied heißt “Leben ist mehr”.
Toni hat das Geld nach der Windhund Methode vergeben, also nach der Reihenfolge des Eingangs.
Kiara hat alle Anfragen bedient indem sie jedem gleichviel gegeben hat.
Ralf hat allen die geforderte Summe gegeben außer dem Bankinstitut und der Kommune, der Rest ging an das Finanzamt.
Mark, Magdalena und Ingeborg haben den Job abgelehnt.
Hans hat das Geld eingesackt und ist untergetaucht.
Regina hat eine Bewertungsmatrix entwickelt und alle Anfragen mit einem Punktesystem bewertet und sozusagen nach Gewichtung das Geld verteilt.
Was habe ich gemacht?
Ich habe das ältere Ehepaar gecoacht und mit Ihnen über Verantwortung gesprochen und sie dazu ermutigt, das Geld selbst auszugeben. Sie haben eine Weltreise unternommen und in jedem Land, dass sie besucht haben, 100.000 Euro für Kinderhilfe gespendet. Ja, ihre Reise ging durch 20 Länder.
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
Wir haben alle Erfahrung im Geldausgeben. Manche geben wenig Geld aus, manche viel. Manche könnten mehr Geld ausgeben, manche würden gerne.
Doch was, wenn wir können und nicht wissen, wie wir unser Geld alleine ausgeben sollen?
Dann brauchen wir jemanden, der sich mit Geld ausgeben professionell auskennt. Denn das muss man können.
Klingt komisch, aber nehmen wir mal an du bekommst einen Job als “Geldausgeber” und deine Aufgabe ist es, das Vermögen eines älteren Ehepaars in Höhe von 2 Millionen Euro auszugeben. Und das Ehepaar hat über die Medien verkündet, dass du diesen Job übernommen hast und Ansprechpartner für alle Interessierten bist.
Glaubst du, du kannst dich in diesem Job zurücklehnen?
Würdest du dich mit diesem Job gut fühlen?
Hast du die nötige Erfahrung für diesen Job?
In diesem Job kannst du zum Teufel gejagt und zugleich in den Himmel gelobt werden. Du musst mit Emotionen, Druck, Erwartungen, Geschichten, Berichterstattung umgehen können.
Willst du diesen Job nun haben? Würdest du diese Aufgabe erledigen? Würdest du dabei allen in die Augen schauen und ihnen deine Entscheidungen erklären?
Das alte Ehepaar sagt schlicht: Wir wissen nicht, wie wir soviel Geld allein ausgeben können.
Nimmst du ihnen diese Sorge gerne ab?
Sorgen teilen, Geld teilen, gemeinsam durch Dick und Dünn gehen. Hat das was miteinander zu tun?
Viele Menschen können mir sagen, welches Level sie in ihrem Lieblingscomputerspiel erreicht haben, wenige können mir sagen, in welchem Level sie beim Geldausgeben angelangt sind.
Geld ausgeben können ist bei kleinen Summen kein Problem. Doch bei großen Summen brauchst du das notwendige Rüstzeug, Erfahrung, Selbstsicherheit.
Mache in dieser Woche gerne mal diese Übung: 2 Millionen ausgeben in einer Woche. Wer kriegt welche Summen und warum? Wer kriegt aus welchen Gründen nichts oder weniger als er angefragt hat? Bedenke: Du musst in einer Pressekonferenz Rede und Antwort stehen.
Die Liste der Beträge aller Personen und Institutionen, die sich wegen einer Spendenanfrage gemeldet haben, bekommst du auf meinem Blog unter http://geldbewusst.wordpress.com
Übrigens: Die Inspiration zu dieser Folge habe ich von der Band Truck Stop bekommen. Ihr Titel heißt: “Wir zwei gehen durch Dick und Dünn”
Die Arbeit soll zum Leben reichen. Deshalb spricht man auch vom Broterwerb.
Doch immer mehr Menschen scheinen weniger oder anders arbeiten zu wollen. Vier-Tage-Woche, New Work, Home Office, weniger Hierarchie – all das sind Schlagworte. Die Welt der Arbeit befindet sich im Wandel.
Wenn wir immer mehr arbeiten, immer mehr konsumieren, immer mehr machen, dann wird auch das Hamsterrad in dem wir uns befinden immer größer. Und irgendwann reicht die Zeit und die Kraft nicht mehr, diese Größe zu bedienen.
Wer Ausgaben hat muss Geld einnehmen, soviel ist klar. Doch desto überschaubarer alles bleibt, desto kleiner das Hamsterrad, desto übersichtlicher und gefühlt beherrschbarer ist es.
Ich will darauf hinaus, dass die eigene Struktur aus Zeit, Geld, Aufwand und Ertrag unterschiedlich komplex sein kann. Und mir fällt immer wieder auf, dass Menschen es sich manchmal auch komplex machen und dann genau an dieser Komplexität scheitern.
Deshalb schaue ich im Coaching mit meinen Teilnehmern immer auch auf die persönlichen Werte, was ihnen wichtig ist im Leben, um die Komplexität ihrer Strukturen damit vergleichen zu können.
Manchmal passt es in die eine Richtung nicht, manchmal in die andere Richtung nicht.
Zudem ist wichtig zu berücksichtigen, wie meine Coaching Teilnehmer den Wert ihrer Arbeit empfinden, ob diese sinnstiftend ist, wie sehr ihnen die Arbeit dabei hilft, ihr Leben und ihren Alltag zu strukturieren?
Aus meiner Sicht ist die eigene Struktur aus Zeit, Geld, Aufwand und Ertrag der Schlüssel für ein zufriedenes Leben. Werte und Ziele bieten Orientierung dabei, diesen Schlüssel zu finden.
Wenn auch du Interesse hast, dich damit auseinanderzusetzen, dann kannst du das für dich persönlich oder in einem individuellen Coaching erarbeiten. Aber du musst bereit dafür sein, also entweder einen Schmerzpunkt oder eine innere Motivation spüren.
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
Wenn in einer Partnerschaft der eine Partner mit dem anderen nur des Geldes wegen zusammen ist, sich die eigenen Träume vom anderen erfüllen lässt, dann kann man von ausnutzen sprechen.
Und wenn diese Person dann noch mehr will, vielleicht sogar lügt um mehr zu bekommen, vielleicht selbst traurig ist und dennoch die Situation ausnutzt, nur des Geldes wegen, gewinnt sie dann oder verliert sie?
Die Frage zu beantworten ist nicht leicht, hängt womöglich auch vom Charakter oder der persönlichen Wahrnehmung dieser Person ab. Doch solche Geschichten tragen sich zu.
Ob das gut gehen kann? Wird diese Peron irgendwann genug haben und zufrieden sein, wird sie irgendwann nicht genug haben und die Beziehung beenden, den Partner vielleicht sogar vor die Tür setzen?
Wird das für den Partner überraschend kommen und für alle Außenstehenden längst klar gewesen sein? Oder geht die Geschichte anders aus?
Wurdest du in einer Beziehung schonmal finanziell ausgenutzt und dann vor die Tür gesetzt? Schreibe mir gerne eine Nachricht über mein Kontaktformular unter http://geldbewusst.wordpress.com
Übrigens: Zu dieser Folge inspiriert hat mich ein Musikstück von Smokie: “For a few Dollars more”.
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
Wer eine verlorene Sache gefunden hat und sie dem Eigentümer zurückgibt, hat Anspruch auf Finderlohn. Finderlohn ist eine Belohnung und kann von jeder Person, die ihre gesetzlichen Pflichten als Finder erfüllt hat, geltend gemacht werden. Geregelt wird die in § 971 BGB.
Der Finderlohn bemisst sich nach dem Wert der verlorenen bzw. wiedergefundenen Sache:
Bis 500 Euro beträgt der Finderlohn 5 Prozent des Wertes, über 500 Euro sind es dann 25 Euro zuzüglich 3 Prozent von dem über 500 Euro hinausgehenden Wert.
Hat die Sache nur für den Verlierer einen Wert, so ist der Finderlohn nach billigem Ermessen festzusetzen.
Bei gefundenen Tieren beträgt der Finderlohn generell 3 Prozent.
Für Fundsachen aus öffentlichen Verkehrsmitteln und Behörden mit einem Wert von bis zu 50 Euro wird Finderlohn gezahlt, darüber hinaus nur die Hälfte des normalen Finderlohnes.
Und wer fremde Sachen findet und behält macht sich unter Umständen der Fundunterschlagung strafbar. Dabei verfällt in jedem Fall der Anspruch auf Finderlohn.
Ich habe schonmal einen Autoschlüssel gefunden und diesen bei der Fundstelle des örtlichen Rathauses abgegeben. Die Besitzerin hat sich sehr gefreut und mir einen Finderlohn überreicht.
Welche Erfahrungen hast du bereits beim Thema Finderlohn gemacht? Schreibe mir gerne eine Nachricht über mein Kontaktformular unter http://geldbewusst.wordpress.com
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