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Patricia aus Ulm hat mir eine Nachricht über mein Kontaktformular geschrieben. Sie beschreibt darin ihre Unzufriedenheit darüber, dass sich ihre eigene finanzielle Situation kaum verbessert. Ihre Frage lautet: Woran liegt es, dass ich mit dem Geldverteilungssystem nicht erfolgreich bin?
„culture eats strategy for breakfast“ ist ein beliebtes Geschäftssprichwort, das besagt, dass die Kultur eines Unternehmens einen größeren Einfluss auf seinen Erfolg hat als seine Strategie. Mit anderen Worten: Egal wie gut eine Strategie durchdacht ist, wenn die Unternehmenskultur sie nicht unterstützt, wird die Strategie nicht effektiv sein.
Was bedeutet das für uns als Privatperson und unsere Finanzen. Das beste System nutzt nichts, wenn du nicht die Kultur lebst, die ein geldbewusstes Leben erfordert.
Einnehmen, Behalten und Vermehren – das sogenannte Gelddreieck – macht es deutlich. Es braucht eine Kultur der Ausgabensenkung, der Einnahmensteigerung und der Freude am Finden von guten Anlage- und Investitionsmöglichkeiten. Es geht darum, dass Geld für sich arbeiten zu lassen. Dafür muss aber auch Geld vorhanden sein. Ansonsten wird sich deine finanzielle Situation auch mit einem guten System nicht bedeutend verändern.
Kurzum: Wer kein Geld behalten und vermehren will und die dafür notwendige Schritte unterlässt, dem helfen auch keine Methoden und Systeme.
In meinem Coachingprogramm habe ich hin und wieder Kunden, die der Meinung sind, sie müssten nur mein Geldsystem anwenden und fertig. Ja, das Gelsystem hilft, aber nur dem, der auch selbst veränderungsbereit ist. Neue Gewohnheiten zu etablieren ist kein Sprint, sondern ein Marathon.
Ausdauer, Selbstvertrauen, Emotionale Stärke, Widerstandsfähigkeit sind einige der erforderlichen Eigenschaften auf dem Weg in ein geldbewusstes und finanziell erfolgreiches Leben.
Du kannst gerne auch Lotto spielen und den Jackpot abräumen. Ohne gute Geldangewohnheiten bist du dein Geld schneller wieder los als dir lieb ist.
Wenn du etwas ändern willst und bereit bist, an allen drei Seiten des Gelddreiecks zu arbeiten, dann kannst du beim Anwenden des Geldverteilungssystem auch erfolgreich sein.
Danke übrigens für deine Frage, liebe Patricia. Ich hoffe, mit dieser Folge konnte ich Dir den richtigen Hinweis geben, wie du bessere Ergebnisse erzielen kannst.
Eine erfolgreiche Woche wünsche ich Dir.
Wer Geld hat, der hat Möglichkeiten, der kann sich etwas leisten, der kann Chancen nutzen.
Wer hat, der kann.
Wer nicht hat, der kann nicht.
Ganz kurze Formulierung und gleichzeitig eine ganz starke und prägnante Aussage.
Ich vertrete die Meinung Geld ist ein Ermöglicher. Und in der Formulierung “wer hat, der kann” höre ich genau das heraus. Es ist eine sehr direkte Formulierung, die auch polarisiert, die Diskussion herbeiführt.
Wer Geld hat, der kann investieren
Wer Geld hat, der kann Dinge in seinem Sinne beeinflussen
Wer Geld hat, der kann anderen Menschen helfen
Wer Geld hat, der kann alles verlieren
Wer kein Geld hat, der kann alles gewinnen
Wer kein Geld hat, der kann anderen Menschen nicht finanziell helfen
Wer kein Geld hat, der kann Dinge nicht finanziell beeinflussen
Wer kein Geld hat, der kann finanziell nicht investieren.
Aber er kann zum Beispiel seine Zeit investieren.
Lass dich also nicht entmutigen, wenn du ganz am Anfang eines geldbewussten Lebens stehst. Du kannst immer etwas tun, etwas unternehmen, etwas in Gang bringen, etwas beeinflussen. Mit Zeit, mit Worten, mit deiner Leistung, mit Charme, mit Manieren, mit Wollen, mit Können, mit Motivation, mit Selbstvertrauen. Das sind alles Dinge, mit denen du agieren und etwas bewirken kannst.
Ich bin überzeugt, wer kann, der hat auch irgendwann. Das ist eigentlich unausweichlich.
Das mindeste was du tun kannst, ist positiv in die Zukunft zu blicken und darauf aufbauend zu handeln.
Die Zukunft ist oft schlicht nur das, was wir selbst daraus machen. Mit oder ohne Geld.
In diesem Sinne wünsche ich Dir eine erfolgreiche Woche.
Es ist schon eine Weile her, dass mir eine Person folgenden Satz mit auf den Weg gegeben hat, der wohl auch aus seinen eigenen Erfahrungen herrührte.
Geld zieht Schmarotzer an.
Als Schmarotzer wird eine Person bezeichnet, die sich auf Kosten anderer bereichert, ohne selbst einen Beitrag zu leisten. Der Begriff wird oft verwendet, um jemanden zu beschreiben, der von anderen abhängig ist und sich auf ihre Ressourcen oder Großzügigkeit verlässt, ohne etwas im Gegenzug anzubieten. Schmarotzer werden oft als parasitär angesehen, da sie von anderen profitieren, ohne selbst Verantwortung zu übernehmen.
Die Aussage “Geld zieht Schmarotzer an” weist also darauf hin, dass manche Menschen möglicherweise versuchen, finanzielle Vorteile aus Anderen zu ziehen, wenn sie die Möglichkeit dazu haben. Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Menschen so handeln und dass es auch viele großzügige und ehrliche Menschen gibt.
Welche Erfahrungen hast du gemacht? Lasse mich gerne daran teilhaben, über mein Kontaktformular unter geldbewusst.wordpress.com/kontakt
Was machen wir, wenn das Sparschwein voll ist? Wenn nichts mehr hineinpasst. Wenn wir erkennen, dass unser Ziel erreicht ist?
Einige Sparschweine haben einen Verschluss, der sich öffnen lässt, um das Geld herauszuholen. Aber es gibt auch Sparschweine, die man beim Öffnen sozusagen kaputt macht.
Und bei so einem Sparschwein kommt dann das Hämmerchen zum Einsatz.
Doch eines nach dem Anderen.
Diesen Satz hast du als Kind bestimmt auch gehört: “Leg was auf die hohe Kante, mein Jung – oder mein Mädel. Das rate ich dir.”
Und so wurde dann aus dem ganzen Bargeld, dass du als Taschengeld bekommen hast, lauter Spargeld.
Manchmal fehlte dann Geld um sich mal eben was zu kaufen. Und dann kam auch mal der Gedanke daran, das Sparschwein kaputt zu machen. Verständlich, schließlich ist das Geld ja da, nur verschlossen. Und es gibt keinen Schlüssel.
Vielleicht kennst du auch den Satz: “Wer Geld hat, dem geht es gut.” Und vielleicht dachtest du in diesem Moment daran, das Sparschwein kaputt zu machen, damit du an das Geld kommst und es dir wieder besser geht.
Doch so ein Sparschwein macht man nicht mal eben kaputt, es hat ja einen Zweck. Es soll mich mal in einer finanziellen Engpasssituation retten. Wenn das Finanzamt eine Steuernachzahlung verlangt, dann ist es doch gut, ein Sparschwein zu haben, das ganz ist. So hast du gut lachen, während andere leiden.
Also nimm es mit Humor, wenn das Geld auf diesem Wege von dir geht.
Es könnte auch anders sein. Dein Partner oder deine Partnerin kauft Kleider, Strümpfe, Schuhe, Hüte. Doch er oder sie denkt nicht an das begrenzte Geld in deiner Lohntüte.
Dann kann das Schwein die Rettung sein, um über die Runden zu kommen.
Welche Erinnerungen verbindest du mit dem Sparschwein?
Hast du dein Sparschwein schonmal gebraucht, um einen Engpass zu überbrücken?
Was bevorzugst du: Ein wiederverwendbares Sparschwein mit einem Verschluss oder ein Sparschwein mit Hämmerchen?
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
Und diese Podcastfolge wurde inspiriert von einem Lied namens Hämmerchen Polka eines gewissen Chris Howland.
Wo ist das Geld, Wo? Eine gute Frage. Die kurze Antwort: woanders.
Die bessere Frage: Warum ist es nicht bei Dir? Hast du Angewohnheiten, die dafür sorgen, dass sich das Geld ein neues Zuhause sucht.
Wenn du absolut keine Ahnung hast, wo dein Geld geblieben ist, dass solltest du deine Ausgaben einmal protokollieren. Davon bin ich kein Fan, weil es ja nur das geschehene protokolliert und noch nichts ändert. Aber in diesem besonders harten Fall ist es der Anfang zu einem geldbewussten Weg.
Du rauchst nicht, du trinkst nicht, hast keine Zeitungsabos und du gehst nicht ins Spielkasino? Und dennoch fragst du dich, wo ist mein Geld nur geblieben? Spannend das herauszufinden.
Kommen Enkel, Nichten und Neffen vorbei und holen sich ihr Taschengeld ab? Stehen Freunde und Verwandte bei dir auf der Matte und pumpen dich an?
Hast du Hobbys, die ins Geld gehen?
Sind es die wiederkehrenden Ausgaben oder Einzelkäufe, die ein Loch in deine Kasse reißen? Fühlst du dich gar schon arm wie eine Kirchenmaus?
Dann ist ein Kassensturz notwendig: Transparenz über alle Einnahmen und Ausgaben. Erstmal Licht ins Dunkel bringen.
Niemand sollte Probleme mit Geld haben. Jeder kann sich selbst helfen, indem er sich einen Überblick verschafft, kategorisiert in notwendige Ausgaben und verzichtbare Ausgaben, Maßnahmen zur Einnahmensteigerung ergreift und sich selbst dienliche Geldangewohnheiten aneignet.
Geldbewusst zu leben ist leicht und macht Freude. Geld als Ermöglicher einsetzen zu können ist dein Recht. Nutze gerne mein E-Book “Endlich Klarheit über deine Finanzen” um den ersten Schritt zu gehen.
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
Wieviel Münzgeld passt eigentlich in ein Marmeladenglas. Das fragen sich heute nach meiner Beobachtung viel zu wenige Kinder.
Ein kleiner Junge namens Hannes macht es anders. Er sammelt seine Münzen in Marmeladengläsern und beschriftet diese, trägt alle Daten sorgfältig in ein kleines Büchlein ein.
Die Münzen werden bei Hannes aber nicht nur gezählt sondern auch gewogen. Auch das Gewicht nimmt er dann in sein Büchlein auf. Mittlerweise hat er schon zehn Gläser mit einem Gesamtgewicht von knapp 30 kg im Schrank stehen.
Hannes will weiter Münzen in Marmeladengläsern sammeln und diese erst zur Bank bringen, wenn er Geburtstag hat. Denn dann möchte er nicht sich selbst beschenken, sondern das Geld spenden. Und das ist wirklich eine tolle Sache.
Und falls du bisher kein Geld spenden solltest, weil du meinst, kein Geld übrig zu haben, dann ist die Methode von Hannes vielleicht eine Möglichkeit zu beginnen. Einmal pro Woche das Kleingeld aus dem Portmonee in ein Marmeladenglas füllen und dann nach einem Jahr, am eigenen Geburtstag, dieses Geld für einen wohltätigen Zweck spenden.
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
Schon früh im Leben lernen die meisten Menschen: "Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul". Doch woher stammt diese Redewendung?
Zunächst klären wir erst einmal, was der Satz bedeutet. "Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul" heißt, ein Geschenk sollte man nicht bemängeln oder kritisieren, sondern dankbar annehmen. Auch wenn es schwerfällt.
Und was ist nun, wenn man sich wörtlich genommen fragt: Warum soll man einem echten Gaul ins Maul schauen?
Ein Pferdekäufer schaut ins Maul und hier hat die Redewendung auch ihren Ursprung. Denn vor dem Kauf eines Pferdes überprüft der potentielle Käufer damit das Alter und den Zustand des Tieres am besten anhand des Pferdegebisses.
Dazu ist wichtig zu wissen: Wie auch wir Menschen besitzen Pferde Schneidezähne und Backenzähne. Während sie mit den Schneidezähnen faserreiche Nahrung, beispielsweise Gras, abbeißen, zermahlen sie mit den Backenzähnen das aufgenommene Futter. Im Laufe der Zeit werden die Zähne dabei immer weiter abgerieben. Der Grad der Abnutzung ist also ein Hinweis darauf, ob das angegebene Alter des Pferdes stimmen kann oder zweifelhaft ist.
Solltest du also mal ein Pferd kaufen wollen, unbedingt ins Maul schauen. Es sei denn, es ist geschenkt.
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
Kannst du beim Einkaufen einen Laden verlassen ohne etwas zu kaufen, auch wenn die Mitarbeiter freundlich waren und gut beraten haben?
Oder fühlst du dich dann komisch, vielleicht sogar mies. Fühlst du dich verpflichtet, etwas zu kaufen, quasi als Gegenleistung für die Freundlichkeit und die gute Beratung?
Ich trainiere es regelmäßig. Ich gehe in ein Geschäft, schaue mir alles an, nehme bewusst meine inneren Impulse wahr, doch das eine oder andere zu kaufen, und verlasse den Laden dann anschließend ohne etwas gekauft zu haben. Ich finde das sehr lehrreich und trainiere damit meine Fähigkeit, Ausgaben bewusst sein zu lassen und das Geld bei mir zu behalten.
Einige Hinweise zum Thema Geld behalten habe ich in den zahlreichen Podcastfolgen bereits mit dir geteilt. Beispielsweise die 30 Tage Liste oder der Zettel im Portmonee mit der Frage, ob ich das wirklich benötige.
Für mich sind das aber erst Stufe 4 und 5, sozusagen kurz vor der Kasse. Davor kommen das soeben beschriebene Training, mein Einkaufszettel und weitere Stufen als Hilfsmittel.
Wie gelingt es Dir, nicht zu kaufen. Ich freue mich auf deine Erfahrungen und Tipps über mein Kontaktformular unter https://geldbewusst.wordpress.com/kontakt/
Dein Geld selbst zu managen ist mehr als nur Münzen und Scheine zählen. Es ist notwendig, wenn du dein Leben selbst in der Hand haben und nicht vom Geld gelenkt werden willst.
Machen wir uns nichts vor. Geld beeinflusst unsere Möglichkeiten. Wenn du also dein Leben managen willst, dann musst du auch dein Geld managen.
Glaubst du nicht? Dann schalte mal deine Heizungsanlage und deinen Stromschalter ab.
Frierst du? Sind deine Sachen im Kühlschrank noch kalt? Findest du im Dunkeln den Weg ins Bad? Kannst du mit dem Computer im Internet eine Information einholen?
Ganz alltägliche Dinge funktionieren nur, wenn du Geld hast. Und deshalb ist Geldmanagement gleich Lebensmanagement.
Wer sich um sein Geld kümmert, lebt unbeschwerter. Wer sein Geld unbeachtet lässt, der bekommt Aufgaben zum Kümmern geliefert. Beispielsweise in Form von Zahlungserinnerungen, Kündigungen, oder Sorgen.
Das Thema Geld als dienlichen Begleiter im Leben bewusst wahrzunehmen und seine Kraft zu nutzen, kann aus meiner Sicht jeder einfach umsetzen. Und dennoch lassen es einige Menschen bleiben. Wenn du auch so einen Menschen kennst, dann leite ihm diese Folge doch einfach weiter.
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
Bist du in finanzieller Hinsicht anpassungsfähig? Kannst du dein Geflecht aus Einnahmen und Ausgaben dynamisch anpassen, wenn sich Rahmenbedingungen verändern? Was meine ich damit, fragst du dich?
Na ganz einfach, kannst du deine Ausgaben nach unten und deine Einnahmen nach oben schrauben? Und wie schnell kannst du das? Innerhalb von Stunden, Tagen, Wochen oder Monaten?
In der letzten 3 Jahren haben wir gemerkt, in der Welt können sich Dinge schnell ändern und Preise auch.
Und ich habe in dieser Zeit viele Fragen von Menschen bekommen, wie man sich denn darauf wirklich gut vorbereiten könnte. Und ein wichtiger Schlüssel ist dabei für mich das Thema finanzielle Anpassungsfähigkeit oder auch Beweglichkeit. Und damit du das gut verstehen kannst, habe ich mal beispielhaft die Familie Fröhlich mitgebracht.
Familie Fröhlich besteht aus Mama, Papa und zwei Kindern, also insgesamt vier Personen. Die Familie wohnt in einem Haus am Stadtrand, dass sie sich vor 10 Jahren gekauft haben und wofür sie noch zwanzig Jahre lang einen Kredit abbezahlen müssen. Es gibt eine gute Verkehrsanbindung und kurze Wege zu Schule, Arbeit, Einkaufsmärkten.
In ihrem Haus gibt es eine kleine Einliegerwohnung, mit Küche, Bad und zwei Zimmern, welche momentan bei einem Besuch der Großeltern einmal pro Monat für 3 Tage genutzt wird. Ihre Garage steht leer, weil Sie das Auto immer vor der Tür parken das es mit den Kindern und dem Einsteigen so bequemer ist.
Die beiden Eltern haben jeweils nur halbtags im öffentlichen Dienst. Die Kinder besuchen eine freie Schule, die pro Monat und Kind 250 Euro kostet. Es handelt sich um eine Ganztagsschule mit gesicherter Betreuung (Kein Unterrichtsausfall). Die Familie kann ihre Ausgaben aktuell gut mit den Einnahmen bewältigen.
Monatlich zahlen die Fröhlichs 100 Euro auf ein Sparkonto bei der Bank für Ihre Urlaubskasse.
Nun verändert sich plötzlich die wirtschaftliche Situation, Lebensmittelpreise und Energiepreise steigen, Wohnraum wird knapper und teurer.
Familie Fröhlich bleibt aber entspannt. Denn sie können ihre Kosten dynamisch anpassen.
Beide Elternteile können ihre Arbeitszeit erhöhen, denn sie arbeiten bislang nur halbtags und haben Zeitreserven. Damit können Sie ihre Einnahmen steigern. Das geht kurzfristig jeweils zum Monatsbeginn.
Die Einliegerwohnung kann an Feriengäste für drei Wochen im Monat vermietet werden, was zusätzliche Einnahmen bringt. Das hängt von der Nachfrage ab, ist aber kurzfristig möglich.
Ihre Garage, die leer steht, kann ebenfalls vermietet werden. Dies hängt ebenfalls von der Nachfrage ab, ist aber auch kurzfristig möglich.
Bei den Ausgaben kann Familie Fröhlich die Kosten senken, durch Aussetzen der monatlichen Sparraten. Das ist kurzfristig zum Monatswechsel möglich. Dadurch verringert sich jedoch das Urlaubbudget.
Ihr Auto könnte Familie Fröhlich abmelden und verkaufen und stattdessen öffentliche Verkehrsmittel und das Fahrrad nutzen. Das ist ebenfalls kurzfristig möglich. Durch Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel fallen zwar wiederum Kosten an, die aber deutlich geringer sind. Die Eltern bekommen ein günstiges Jobticket, die Kinder ein kostenfreies Schülerticket.
Die Kosten für die freie Schule können mit einem Vorlauf von 6 Monaten entfallen, die Kinder müssten dann auf eine normale staatliche Schule wechseln.
Insgesamt entsteht durch die dargestellten Einnahmensteigerungen und Ausgabenreduzierungen eine Beweglichkeit der Kosten von monatlich 1400 Euro. Davon 700 Euro durch Einnahmensteigerung und 700 Euro durch Ausgabenreduzierung.
Erfreulicherweise muss Familie Fröhlich aber nur eine monatliche Mehrbelastung von 300 Euro kompensieren, was bereits durch die Vermietung der Einliegerwohnung und der Garage gelingen kann.
Leider ist Familie Fröhlich nicht das Beispiel, welches auf die meisten Familien zutrifft. Was kannst du von Familie Fröhlich lernen?
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