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Wenn es um Finanzen geht, dann ist eine Diversifikation bei der Geldanlage bzw. beim Vermögensaufbau eine wichtige Sache.
Der Begriff Diversifikation bedeutet eine Strategie zu haben, um seine Geldanlagen veränderbar zu halten und sowohl die Chancen auf Gewinne zu steigern, als auch die Risiken durch Verluste zu mindern.
Und es gibt auch passende Redewendungen in diesem Kontext
Niemals alle Schiffe auf einer See
Wenn du eine Rederei mit mehreren Schiffen besitzt, dann sollte diese in unterschiedlichen Gewässern unterwegs sein. Kommt es zu einem starken Unwetter und alle Schiffe würden in Seenot geraten, beschädigt werden oder gar sinken, dann wäre das katastrophal für dein Unternehmen. Du musst also eine Strategie haben, damit niemals alle Schiffe in Gefahr geraten können.
Niemals alles auf eine Karte setzen
Wenn jemand beim Kartenspielen seinen gesamten Einsatz auf eine Karte setzt und damit den Ausgang des Spiels allein von einer einzelnen Aktion abhängig macht ist das risikoreich. Hier gibt es kein Auffangnetz, wenn es schief geht bist du deinen Einsatz los.
alles oder nichts
Es gibt nicht nur rechts und links, sondern auch eine goldene Mitte. “Gewinnen oder Verlieren” ist bei der Geldanlage eine schlechte Strategie. Es geht darum, das Geld so anzulegen, dass mit möglichst wenig Risiko möglichst hohe Gewinne erzielt werden können. Und deshalb werden meistens risikoarme und risikoreiche Anlagen gemischt. Zudem wird in unterschiedlichen Anlageklassen investiert.
Solltest du dein Geld also nur bei einer Bank oder nur in einem Aktienfonds oder nur auf einem Sparkonto oder nur in Gold oder nur in einer Immobilie oder nur in Kunstgegenständen oder nur in Schmuck oder nur Staatsanleihen angelegt haben, dann hat du nicht diversifiziert. Du stehst sozusagen auf einem Bein und damit gewissermaßen wackelig. Guter Stand erfordert mindestens zwei Standbeine. Fester Stand zwei Beine und zwei Hände.
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
Meinungsverschiedenheiten wegen Geld können Freundschaften zerbrechen lassen. Denn bei Geld hört der Spaß auf. Unter Freunden hilft man sich, das ist so. Aber ob man sich unter Freunden auch mit Geld aushelfen muss, darüber gibt es sehr unterschiedliche Meinungen. Denn Geldthemen können eine Freundschaft belasten und eben auch zerbrechen lassen. Und das auch schon bei kleinen Beträgen. Denn hier geht es eben auch um Vertrauen, um Fairness, um Wertschätzung. Ein sehr sensibler Bereich.
Da bezahlt der eine dies und der andere das. Auf den ersten Blick für Alle in Ordnung so. Aber die Beträge müssen sich in der Waage halten, also auf gleicher Höhe sein. Das ist ein Balanceakt, denn natürlich kostet nicht immer alles genau denselben Betrag.
Gute Freundschaften, die dir wichtig sind, wegen Meinungsverschiedenheiten beim Geld aufs Spiel zu setzen wäre doch wirklich schade.
Wenn gemeinsame Aktivitäten geplant sind und dabei Ausgaben anfallen, dann überlegt genau, wie ihr das organisiert. Zahlt jeder immer für sich? Gibt es einen gemeinsamen Geldtopf, in den jeder den gleichen Betrag einzahlt und auch jeder den gleichen Wert entnimmt?
Wo liegt deine Schmerzgrenze, wenn es nicht ganz im Gleichgewicht ist. Schon im Centbereich?
Wie löst ihr Situationen, in denen gemeinsam bezahlt wird um einen Rabatt zu erhalten? Lieber auf den Rabatt verzichten?
Was ist, wenn es altersabhängig (Kinder, Erwachsenen, Senioren) unterschiedliche Preise gibt, zum Beispiel bei Eintrittspreisen?
Lasse es niemals zu, dass wegen des Geldes aus Freunden Feinde werden. Mache Dir Gedanken im Vorhinein, das ist eine gute Investition in eine stabile und langwährende Freundschaft.
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
Geld wird als Machtinstrument eingesetzt. Denn nicht jeder hat Geld. Und die, die es haben, knüpfen Bedingungen an Geldzahlungen.
Einfaches Beispiel: Eine Bank. Wenn du einen Kredit haben willst, dann stellt die Bank die Kreditbedingungen auf. Und die Bank entscheidet, ob sie dir den Kredit gewährt.
Ein anderes Beispiel: In der Entwicklungshilfe werden Hilfsgelder an einen bestimmten Verwendungszweck oder an die Erreichung von Zielen geknüpft. Der Geldgeber bestimmt über Zweck und Ziele.
Noch ein Beispiel: In einer Familie ist der Mann der Alleinverdiener. Er bringt das Geld mit nach Hause und verwaltet das Geld.
Geld wird als Machtinstrument eingesetzt. Sich das bewusst zu machen, kann dabei helfen, diese Situation zum eigenen Vorteil zu nutzen. Ist das unmoralisch? Entscheide selbst, ob das für dich unmoralisch ist.
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
Sich etwas leisten können hängt von der eigenen Leistung ab, also von der Fähigkeit Arbeitsleistung in Geld zu verwandeln. Du kannst dir soviel leisten, wie du fähig bist Geld zu beschaffen.
Wenn du also in der Lage bist, mehr Geld durch Arbeitsleistung zu erhalten, kannst du dir auch mehr leisten.
Es geht also darum, in die eigenen Fähigkeiten zu investieren, die vorhandene Fähigkeiten auszubauen, zu stärken aber auch neue Fähigkeiten zu erlangen.
Was unternimmst du, um deine Arbeitsleistung in mehr Geld verwandeln zu können?
Bei meiner Coaching Teilnehmerin Franziska haben wir folgende Investitionen in Fähigkeiten erarbeitet.
Eine zusätzliche Sprache lernen, da sie diese in ihrem Beruf sehr gut für den Kontakt mit ausländischen Kunden einsetzen kann. Bisher werden die ausländischen Kunden von einem anderen Kollegen betreut.
Eine Weiterbildung absolvieren, die darauf trainiert, in sämtlichen Kundenkontakten (also auch bei Kundenbeschwerden) Ansätze für zusätzliche Kundenaufträge zu finden.
Eine bessere Zeitplanung des Tages mit Zeiteinheiten für eine fokussierte Erledigung der privaten und beruflichen Aufgaben.
Franziska verbessert also ihre sprachlichen Fähigkeiten, ihre wahrnehmenden Fähigkeiten sowie ihre umsetzenden Fähigkeiten. Damit verbessert sie ihre Fähigkeiten in drei unterschiedlichen Stoßrichtungen.
Erste Erfolge sind bereits spürbar und motivieren Franziska am Ball zu bleiben.
Nutze auch die Möglichkeit, an deinen Fähigkeiten zu arbeiten und deine Arbeitsleistung damit wertvoller zu machen.
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche
Falls du Interesse an einem persönlichen Coaching hast, nutze gern die Möglichkeit für ein kostenfreies Erstgespräch. Termin buchen
Das Wort Souveränität steht für die Selbstbestimmung eines Menschen. Und wo ist Selbstbestimmung wichtig – unter anderem in finanziellen Angelegenheiten. Und damit sind wir beim Thema dieser Podcastfolge angekommen.
Wenn wir in Geldfragen souverän - also selbstbestimmt – handeln können, dann sind wir auch in unserem Leben allgemein souverän - selbstbestimmt. Denn viele Entscheidungen des Lebens hängen direkt mit Geld zusammen.
Zum Beispiel die Entscheidung, eine Weltreise zu machen, zu studieren, nicht den besserbezahlten Beruf zu erlernen, den die Eltern für richtig erachten.
Wer genügend Geld hat, um frei entscheiden zu können, der ist selbstbestimmt in wichtigen Lebensentscheidungen. Und deshalb sage ich: Geldsouveränität ist Lebenssouveränität
Und deshalb werbe ich auch mit diesem Podcast dafür, dass sich mehr Menschen mit dem Thema Geld beschäftigen, mit ihrer finanziellen Situation, mit ihren Einnahmen und Ausgaben, mit Investitionsmöglichkeiten.
Geldbewusst leben ist der erste Schritt dazu. Viele Momente erst einmal wahrnehmen. Wo geben unser Geld hin und wofür. Stehen Ausgaben und Gegenleistung für uns in einem angemessenen Verhältnis?
Wann und von wem bekommen wir Geld. Steht unsere Leistung mit der Einnahme in einem angemessenen Verhältnis?
Und deshalb beantworte bitte in dieser Woche folgende Fragen für Dich:
Kannst du wirklich souverän entscheiden?
Bist du von Geld abhängig und warum?
Willst du selbstbestimmter werden in Entscheidungen?
Was musst du dafür in finanziellen Dingen vorbereiten?
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
In einem Buch bin ich auf einen schönen Satz gestoßen. Es geht um das Lächeln und wie wir davon profitieren können.
Der Satz lautet wie folgt: "Ein Lächeln kostet nichts, aber es gibt viel. Es macht den reich, der es bekommt, ohne den, der es schenkt ärmer zu machen. Es dauert nur einen Augenblick, aber die Erinnerung bleibt. Manchmal für immer."
Wenn du dich nach diesem Satz schon ein kleines bisschen besser fühlst und beschenkt, dann schreibe ihn dir auf einen kleinen Zettel und lege den Zettel in deine Hosentasche oder dein Portemonnaie, klebe ihn an deine Wohnungstür oder drucke ihn auf ein T-Shirt.
Wer sich reich fühlt, kann auch Geld leichter empfangen. Lächeln öffnet ja bekanntlich Türen.
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
In einer Gastwirtschaft bin ich auf einen Gegenstand an der Wand aufmerksam geworden, der viele kleine nummerierte Fächer mit einem kleinen Schlitz hatte und den man abschließen konnte. Der Wirt erklärte mir dann, dass es sich dabei um einen Sparkasten handelt. Früher hing so ein Kasten in vielen Gastwirtschaften. Dort konnten die Menschen ihr Geld sparen.
Wie funktionierte das?
Ein Sparkasten hat mehrere Fächer, die mit Nummern oder Namen beschriftet sind. Jedes Fach hat einen Schlitz, durch den man Münzen oder Scheine in das Fach legen kann. Menschen schlossen sich zu einer Spargruppe zusammen und zahlten regelmäßig einen bestimmten Betrag in ihr Fach ein.
Einmal im Monat kam ein Mitarbeiter der Bank, zählte das Geld und buchte es auf das Sparbuch der Leute ein. Die Mitglieder einer Spargruppe konnten sich ihr Geld auch auszahlen lassen und es für einen gemeinsamen Zweck verwenden. Manchmal wurde das ersparte Geld auch direkt in Getränke investiert, man war ja schließlich in einer Gastwirtschaft.
Es gab zwei Schlüssel zum Öffnen des Sparkastens. Einen Schlüssel hatte der Wirt, den anderen Schlüssel der Bankmitarbeiter.
Im Internet findet man noch vereinzelt alte Sparkästen auf Kleinanzeigenportalen. Ob Sparkästen heute noch hergestellt werden, weiß ich nicht.
Ich wünsche Dir eine sparsame Woche.
Soll und Haben sind Begriffe aus dem kaufmännischen Rechnungswesen.
Auf Bankkonten – egal ob privates Girokonto oder Geschäftskonto – werden regelmäßige Buchungen von Zahlungsausgängen und Zahlungseingängen durchgeführt. Außerdem wird auf jedem Kontoauszug der aktuelle Kontostand dokumentiert. Befindet sich das Konto im Minus, ist der Kontostand im Soll. Befindet sich das Konto im Plus, ist der Kontostand im Haben. Ein ähnliches Verfahren wird bei Sparkonten oder anderen Spareinlagen angewendet.
Wie ist dein Kontostand? Bist du im „Soll“, das heißt im Minus oder im „Haben“, das heißt im Plus?
Beide Begriffe – Soll und Haben – werden auch in der Buchhaltung verwendet und sind in den „Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung (GoB)“ verankert. Zu diesen Grundsätzen gehören gesetzliche Vorschriften sowie informelle Regeln. Sie sollen es einem sachverständigen Dritten ermöglichen, sich mittels der betrieblichen Buchführung in angemessener Zeit einen Überblick zu verschaffen, und zwar sowohl über die gesamte Lage eines Unternehmens als auch über die einzelnen Geschäftsvorfälle.
Die Buchhaltung mit Soll und Haben erfasst die sogenannten Geschäftsvorfälle eines Unternehmens in Buchungssätzen. Dabei wird jeder Geschäftsvorfall im Buchungssatz auf zwei Buchungskonten abgebildet.
In einem passiven Bestandskonto werden Aufwendungen im Soll gebucht.
In einem aktiven Bestandskonto werden durch eine Buchung im Soll hingegen Zahlungseingänge erfasst.
In einem passiven Bestandskonto werden Erträge im Haben gebucht.
In einem aktiven Bestandskonto werden durch eine Buchung in Haben Zahlungsabgänge erfasst.
Für deine privaten Finanzen ist wichtig, dass sich dein Konto möglichst im Haben befinden sollte und das die Buchungen im Haben wertmäßig höher sein sollten als die Buchungen im Soll. Zu deutsch: Deine Geldeingänge sollten die Geldabgänge übersteigen.
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
Wenn die Planung des öffentlichen Haushalts ausgeglichen ist, dann spricht man umgangssprachlich von einer "Schwarzen Null". Wir kennen den Begriff aus der Politik, aus den Haushaltsberatungen des Bundes beispielsweise. Wenn der Haushalt ausgeglichen ist, müssen keine Schulden aufgenommen werden und deshalb wird in dem Zusammenhang auch von einem soliden Haushalt gesprochen.
Bundesfinanzminister a.d. Wolfgang Schäuble beschreibt es so:
Die Schwarz Null “ist Ausdruck der einfachen Weisheit die jeder Mensch eigentlich kennt. Du kannst auf die Dauer nicht mehr verbrauchen oder ausgeben als du erwirtschaftest.”
Und das gilt natürlich genauso im Privaten. Wir müssen schauen, dass wir mit unseren Einnahmen die Ausgaben begleichen können. Ansonsten ist die Aufnahme von Schulden notwendig. Ich plädiere dafür, lieber an den Themen Einnahmensteigerung und Ausgabenreduzierung zu arbeiten, als neue Schulden zu machen. Mit Schulden verlagern wir unsere Ausgaben in die Zukunft. Und da wir die Zukunft nicht kennen, ist das immer risikobehaftet.
Ich wünsche Dir eine ausgeglichene Woche.
Der Begriff Wucher beschreibt, dass eine Leistung zu einer deutlich überhöhten Gegenleistung unter Ausnutzung einer Schwächesituation des Vertragspartners angeboten wird. Wucher stammt von dem althochdeutschen Wort wuohhar, das ‘Frucht, Ernte, Ertrag, Gewinn, Lohn, Erfolg’ bedeutete.
Wucher ist im Bürgerlichen Gesetzbuch als sittenwidriges Rechtsgeschäft definiert. Wenn man vermutet, dass es sich um Wucher handelt, sollte man eine Beratungsstelle, einen Anwalt oder eine Verbraucherzentrale um Rat bitten. Diese können bei der Überprüfung eines Vertrages helfen. Liegt Wucher vor, kann Anzeige bei der Polizei erstattet werden.
Hier ein Überblick zu verschiedenen Arten von Wucher:
Überhöhte Kreditzinsen
Überhöhter Mietzins für Wohnraum
Überhöhte Handwerkerrechnungen
Wie kann man Wucher erkennen?
Bei Krediten ist Wucher meist schwer zu erkennen. Ein Zinssatz, der weit über dem marktüblichen Zinssatz liegt, ist ein Indiz für Wucher.
Bei Mieten kann eine ortsübliche Vergleichsmiete zur Prüfung auf Wucher herangezogen werden.
Bei Handwerkerarbeiten sollte vor Beauftragung ein Vergleichsangebot eingeholt werden.
Ist man selbst Opfer von Wucher geworden ist, kann ein Vertrag angefochten oder eine Kündigung des Vertrags aufgrund von Wucher gefordert werden. Hierbei gelten Fristen, weshalb es wichtig ist, schnell zu handeln. Zudem kann man die Herausgabe des Geleisteten fordern. Kommt der Ausnutzende dem nicht freiwillig nach, kann man gerichtliche Schritte einleiten, um die Herausgabe zu erzwingen. Sind finanzielle Verluste durch Wucher entstanden, kann Schadensersatz geltend gemacht werden. Dies gilt ebenfalls für immaterielle Schäden wie Stress und Ärger.
Folgende drei Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit man von Wucher ausgehen kann:
Eine schutzbedürftige Lage – beispielsweise eine finanzielle Notlage oder eine körperliche Bedrohung – muss vorliegen.
Die andere Person muss diese schutzbedürftige Lage ausnutzen.
Zwischen Leistung und Gegenleistung muss ein auffälliges Missverhältnis vorliegen.
Es gibt aber auch Ausnahmen vom Verbot des Wuchers. So kann ein höherer Preis bei besonders dringender Erledigung oder einem besonderen Risiko gerechtfertigt sein. Hier ist jeder Einzelfall zu prüfen. Außerdem können bestimmte Branchen oder Märkte einer Preisregulierung unterliegen, welche eine höhere Preisgestaltung erlaubt.
Alle Ausnahmen rechtfertigen dennoch keine offensichtliche Ausbeutung.
Fazit: Wucher ist eine Form von Ausbeutung und zudem eine schwerwiegende Verletzung der Grundprinzipien des deutschen Zivilrechts.
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