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Ich besuche regelmäßig die städtische Bücherei und hatte dort eine sehr schöne Situation, über die ich heute erzählen möchte.
Aufgrund einer überschrittenen Rückgabefrist war ich in der Situation, Mahngebühren bezahlen zu müssen. Und dabei handelte es sich um 10 Euro, je 1 Euro pro Medium. Und das fand ich ärgerlich, Ich habe mich über mich selber geärgert, denn ich gebe sehr ungern mein Geld für Mahngebühr woanders hin.
Für die Mitarbeiterin der Bücherei, die von mir sehr geschätzte Frau Häfner, war das gar kein Problem. Als ich 10€ für verspätete Rückgabe bezahlen musste, tröstete sie mich mit dem Satz: “Sehen Sie, hat gar nicht wehgetan” Worauf ich entgegnete: Mir schon, aber der Schmerz ist nicht sichtbar.
Vermeidbare Geldausgaben fuchsen mich. Aber ich übernehme die Verantwortung und zahle dann. Bisher hat es mich rückblickend immer gestärkt und mich dazu veranlasst, meine Finanzen noch besser zu handhaben, als ich es bereits mache.
Und deshalb möchte ich dich dazu ermuntern, auch aus solchen Momenten etwas mitzunehmen und eine vermeintliche negative Situation als Impuls zu nutzen, besser in deinen Finanzen zu werden. Luft nach oben ist immer, das kann ich mit Gewissheit sagen.
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
Vor einigen Wochen war ich auf dem Weg zu einem Hof-Flohmarkt bei einem Landwirt im Ort und auf dem Weg dorthin hatten zwei Jungs einen kleinen Stand aufgebaut, um einige ihrer Sachen zu verkaufen. Durch Zufall kam ich in dem Moment vorbei, als wiederum zwei andere Kinder an dem Stand fragten, was sie denn so zu kaufen hätten. Und der eine Junge sagte “Hier kann man einen Euro für fünf Euro kaufen.”
Da musste ich schmunzeln. Denn das wäre natürlich für ihn ein gutes Geschäft gewesen. Es klappte nicht, soviel kann ich verraten.
Aber mich hat diese Situation noch den Rest des Tages gedanklich begleitet. Denn es gibt natürlich jeden Tag Kaufangebote, bei denen der Preis deutlich höher ist als der Warenwert. Und dennoch wird gekauft. Meistens sogar mit einem guten Gefühl, was ja auch wichtig ist. Niemand will sich übers Ohr gehauen fühlen.
Ich musste im Tagesverlauf dann auch noch an eine Telehomeshopping-Parodie denken: “The best of nothing and the very best of absolutely nothing.”
Hast du schonmal gekauft und dich dann geärgert, weil es überteuert war? Was hat das mit Dir gemacht und war das in der Rückschau hilfreich für dein weiteres Leben?
Schreibe mir gerne eine Nachricht über mein Kontaktformular unter https://geldbewusst.wordpress.com/kontakt
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
Da treffen sich zwei Menschen, verlieben sich in einander, wollen das Leben mit einander teilen, sich in guten wie in schlechten Zeiten unterstützen und Halt geben. Und eines Tages beschließen beiden, dies auch vor Zeugen bekannt zu geben. Dann steht die Heirat an. Doch was ist, wenn der Heirat etwas im Weg steht? Wenn man diesen Tag mit Menschen zusammen feiern will, wenn man ihn besonders gestalten will, wenn man ihn unvergesslich werden lassen will, dann braucht man Geld.
Es gibt Paare, für die ist Heiraten im wahrsten Sinne des Wortes eine Frage des Geldes.
Klar, eine Ehe bringt mitunter steuerliche Vorteile. Da hat man dann vielleicht mehr Geld zur Verfügung.
Für die Eheschließung ist im deutschen Rechtsbereich die standesamtliche Trauung erforderlich. Die Kosten belaufen sich je nach Ort und notwendigen Dokumenten auf unter 100 Euro.
Und man könnte ja auch mit normaler Kleidung und ohne vorherigen Friseurtermin zum Standesamt gehen. Aber das ist eher die Ausnahme.
Die Klärung der Finanzierung einer Hochzeit ist von großer Bedeutung. Für Hochzeiten wird erfahrungsgemäß ein größerer Geldbetrag benötigt – vom Brautkleid über die Hochzeitsfeier bis hin zu den Flitterwochen - dafür muss das Budget vorher festgelegt werden.
Die durchschnittlichen Kosten einer Hochzeit liegen bei 10.000 bis15.000 Euro, je nach Anzahl der Gäste und der Lokation, Verköstigung, Fotograf, Hochzeitsreise und anderer Dinge.
Von einer Finanzierung auf Pump rate ich ab. Liebesglück und Schulden sind schlechte Partner.
Was also machen, wenn das Geld fehlt und der Wunsch nach einer Hochzeit besteht.
Es gibt Möglichkeiten, die Hochzeit in kleinerem Rahmen zu planen, also mit weniger Gästen, kleinerer Lokation, Unterstützung durch Freunde, einem kleinen Buffet und einer Hochzeitreise in einem preiswerten Reisezeitraum.
Dennoch kann auch eine kleine Hochzeit für manche Paare eine finanzielle Hürde sein. Hier spielen die Gedanken eine wichtige Rolle. Selbstzweifel, Minderwertigkeitsgefühle, Traurigkeit – all das hilft nicht weiter. Bei den Überlegungen sollten folgende Gedanken im Vordergrund stehen: Was wollt ihr wirklich? Und was habt ihr nur im Kopf, weil andere so geheiratet haben oder andere es so erwarten?
Und ihr seid berechtigt dazu zu denken: Eine Traumhochzeit darf günstig sein.
Niemand kann Euch verbieten, eine günstige Hochzeit zu veranstalten. Und ihr dürft Euch damit gut fühlen.
Falls Euch das weiterhilft: Ich erlaube Euch hiermit, günstig zu heiraten. Sollte sich also jemand über Eure Hochzeitgestaltung beschweren, dann verweist einfach auf meine Erlaubnis.
Ich wünsche Euch eine erfolgreiche Woche.
Hallo und Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge im Geldbewusst Podcast. Heute geht es um den Ausspruch knapp bei Kasse sein.
Der Ausspruch knapp bei Kasse oder auch schlecht bei Kasse bedeutet, wenig Geld zu haben. Ein Beispiel wäre der Satz: Wir können dieses Jahr nicht in den Urlaub fahren, weil wir knapp bei Kasse sind.
Synonyme für knapp bei Kasse sein könnten zum Beispiel sein:
Bei uns herrscht Ebbe in der Kasse
Wir sitzen finanziell in der Klemme
Bei uns gibt es einen finanziellen Engpass
Wir sind in finanzieller Verlegenheit
Bei uns sieht es finanziell nicht so rosig aus
Es gibt natürlich aber das Pendant zu knapp bei Kasse – und zwar - gut bei Kasse
Das bedeutet dann, dass wir ausreichend Geld haben, die Kasse gefüllt ist oder auch finanziell rosige Zeiten da sind.
Wenn Du eine Redewendung kennst, die ich im Podcast einmal vorstellen soll, dann schreibe mir gerne eine Nachricht über mein Kontaktformular unter https://geldbewusst.wordpress.com/kontakt
Diese Folge hätte gleich fünf verschiedene Überschriften bekommen können:
Bleib standhaft
1 Million ist zu wenig
Was haben wir davon
Wir brauchen dich und dein Klavier
Das goldene Eck
Ich habe mich für letzteres entschieden.
Es geht um ein Lokal und seinen Besitzer. Dieser bekommt 1 Million angeboten, wenn er sein Altstadtlokal verkauft. Es steht nämlich einem Hochhaus im Weg.
Die Million hätte nur der Wirt. Was hätten die Gäste davon? Das kann und darf also nicht sein, beschließen die Gäste. Der Platz für Stimmung und Gemütlichkeit in dem kleinen Lokal muss bleiben, die ist nämlich unbezahlbar.
Und deshalb soll der Besitzer standhaft bleiben, die Million ablehnen, denn die sei ja zu wenig für so einen tollen Ort.
Und den Standort in der Altstadt unweit vom Bahnhof gibt’s ja auch nicht nochmal. Vom Klavier, an dem der Besitzer die Lieder aus der guten alten Zeit spielte, mal ganz zu schweige.
Der Besitzer ist übrigens ein gewisser Otto.
Diese Geschichte habe ich aus einem Lied von Petra Pascal. Es heißt: Otto bleib standhaft.
Wenn ich ehrlich bin, hat mich der Text dieses Liedes sofort angesprochen. Natürlich gibt es Dinge die uns so viel wert sind, dass wir sie auch für 1 Million nicht hergeben wollen. Woran liegt das? An unseren Erinnerungen, an Emotionen, an Erlebtem.
Nicht alles kann mit Geld aufgewogen werden. Das kann zum Beispiel unser Elternhaus sein, dass wir im Familienbesitz behalten, auch wenn ein Verkauf lohnenswert wäre.
Das kann das erste Besteck aus Kindertagen sein, welches unsere Mama extra für uns gekauft hat.
Das kann aber auch ein Baum im Stadtpark sein, unter dem wir im Sommer immer gepicknickt haben.
Was ist es bei Dir, was du nicht hergeben würdest, auch nicht für 1 Million?
Schreibe mir gerne über https://geldbewusst.wordpress.com/kontakt
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
Wenn du dein Geld eigenverantwortlich im Griff hast, immer etwas übrigbehältst, ein Budgettopf für Investitionen hast, Geld auch für wohltätige Zwecke spenden kannst, dann würde ich das schonmal als gute finanzielle Situation bezeichnen.
Erfolgreiches Geldmanagement kann das Selbstvertrauen auf verschiedene Weise stärken.
Hier einige Beispiele:
Du musst dir keine Sorgen darüber machen, wie du Rechnungen bezahlen oder unerwartete Ausgaben bewältigen kannst.
Du kannst deine Ausgaben kontrollieren, planen und Chance wahrnehmen.
Erreichte finanzielle Ziele geben dir Bestätigung.
Du fühlst dich unabhängiger von dem Wohlwollen anderer Menschen.
Positive Erfahrungen beim Investieren machen dich zum interessanten Gesprächspartner.
Zusammenfassend kann erfolgreiches Geldmanagement dazu beitragen, dass Du dich finanziell stabiler, selbstbewusster, disziplinierter und unabhängiger fühlst, was wiederum Dein allgemeines Selbstvertrauen stärkt.
Starte gleich heute in deine erfolgreiche finanzielle Zukunft.
Nutze den Kurs Geldbewusst leben – 90 Fragen für 90 Tage. Den Link findest du in der Beschreibung zu dieser Postcastfolge: https://www.e-mentor.de/system/kursanmeldung.php?geldbewusst_leben
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
Ich möchte Dich dazu einladen, diese Woche einmal zu nutzen um über dein Geldverhalten zu reflektieren. Konkret geht es darum herauszufinden, welche Dinge in deinem Verhalten Du von deinen Eltern geerbt oder nachgeahmt hast.
Hier einige Beispielfragen, die Dir dabei helfen können:
Wie sind deine Eltern mit Geld umgegangen?
Wofür haben deine Eltern gerne Geld ausgegeben?
An welchen Stellen haben deine Eltern gespart?
Was hatte Geld in deinem Elternhaus für eine Bedeutung?
Wie haben deine Eltern über das Geldverhalten anderer Menschen gesprochen?
Wie wurdest du an das Thema Geld herangeführt?
Die Antworten auf diese Fragen können Dir dabei helfen, herauszufinden welche Dinge du in deinem Verhalten übernommen hast, wo du etwas deutlich anders machst als deine Eltern und was der Grund dafür ist und zuletzt auch die Frage, ob sich bei deinen Eltern im Laufe der Zeit bis heute etwas am Umgang mit Geld geändert hat, vielleicht auch durch deine Initiative.
Ich bin überzeugt, dass ist eine sehr aufschlussreiche Übung um uns bewusster zu sein, woher unser Umgang mit Geld kommt.
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
Wenn das Geld klamm ist, dann bedeutet das, dass kein Geld da ist oder sehr wenig davon da ist.
Der Ausspruch “Das Geld ist klamm” kann sowohl Privatpersonen, wie auch Unternehmen und Banken betreffen.
Wenn bei einer Bank das Geld klamm ist, dann ist die Kreditvergabe meist mit strengeren Auflagen verbunden. Das wiederum kann bei Unternehmen zu Finanzierungsengpässen führen. Unternehmen stoppen dann auch Investitionen, um die liquide zu bleiben.
Und daraus wiederum kann ein wirtschaftlicher Abschwung resultieren, durch den auch Arbeitnehmer betroffen sein können, beispielsweise durch Kurzarbeit oder Kündigung.
Wenn das Geld klamm ist, muss man also genau hinhören bei wem das Problem liegt und wie sich das ausgewirkt hat. Mitunter muss man selbst Schlüsse daraus ziehen und sich finanziell gesehen auf veränderte Bedingungen einstellen.
Was verbindest Du mit dem Ausspruch: Wenn das Geld klamm ist?
Schreibe mir gerne eine Nachricht über mein Kontaktformular unter: https://geldbewusst.wordpress.com/kontakt
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
Der Zahltag war in früheren Zeiten der Tag, an dem die Angestellten eines Unternehmens ihren Lohn bar ausbezahlt bekamen. Charakteristisch für den Zahltag waren die Lohntüten. Heutzutage ist der Zahltag der vertraglich vereinbarte Zeitpunkt für die bargeldlose Lohn- und Gehaltszahlung. Angestellten wird der Lohn direkt auf ihr Bankkonto überwiesen. Wichtig zu wissen: Der Arbeitgeber muss sicherstellen, dass die Zahlung zum vertraglich festgelegten Termin auf dem Lohn-/Gehaltskonto des Arbeitnehmers eingegangen ist.
Umgangssprachlich wird als Zahltag oftmals der eigentliche Inhalt der Lohntüte bezeichnet.
Der Ausspruch: „er hat den Zahltag gekriegt“ bedeutet demnach, dass demjenigen der Monatslohn ausbezahlt wurde.
Eine andere Redewendung ist auch interessant. Sie lautet: „ihm ist der Zahltag abhandengekommen“. Damit ist gemeint, dass demjenigen die Lohntüte mit dem „Zahltag“ drin abhandengekommen ist.
In Verbindung mit dem Wort “Zahltag” werden auch verschiedene Anekdoten erzählt. Diese handeln vom unüberlegten Umgang mit dem plötzlich zur Verfügung stehenden Geld.
So wird erzählt, dass die Ehemänner oft am Zahltag von ihren Ehefrauen an der Arbeitsstelle abgeholt wurden, um zu verhindern, dass die Ehemänner den Inhalt der Lohntüte gleich in der nächsten Kneipe in Alkohol umtauschen.
Was verbindest mit dem Wort Zahltag. Schreibe mir gerne eine Nachricht über mein Kontaktformular unter https://geldbewusst.wordpress.com/kontakt
Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
Wenn man die Nachrichten hört oder liest, dann hat man oft den Eindruck; alles sei schlecht und es wird noch schlechter werden. Inflation, Krieg, soziale Ungleichheit, Energiepreissteigerungen usw.
Ja, es sind schwierige bis harte Zeiten für viele Menschen. Teilweise wird der Ton auch rauer. Mancher fragt sich verständlicherweise: was ist nur los mit dieser Welt?
Manch anderer hätte vielleicht auch gerne eine schützende Mauer um sich. Und doch ist anzumerken. Bei all den Themen dreht es sich ums Geld.
Krieg bedeutet Waffen und Waffen kosten Geld.
Inflation bedeutet Preissteigerungen und deshalb benötigt man mehr Geld.
Soziale Ungleichheit bedeutet gesellschaftliche Spaltung und zur Milderung der Auswirkungen braucht der Staat Geld.
Energiepreissteigerungen bedeuten Einschnitte in anderen Lebensbereichen, wenn nicht mehr Geld zur Verfügung steht.
Doch wir sollten uns davon nicht den Mut nehmen lassen. Es gibt immer gute Gründe, positiv in die Zukunft zu blicken. In schlechten Zeiten sollten wir uns auf die guten Zeiten vorbereiten. Das stärkt uns mental und hilft dabei, unsere Zukunft eigenverantwortlich zu gestalten.
Krisen haben immer auch Chancen. Und es gibt immer auch Gewinner, Menschen, Unternehmen, Staaten, Institutionen, die gestärkt aus einer Krise hervorgehen.
Sich über etwas zu ärgern, ist leicht, mitunter auch bequem. Wenn es in den Nachrichten heißt: Die Reichen werden immer reicher werden und den Ärmsten nimmt man das letzte Hemd, dann ist das Thema an allen Stammtischen. Doch du entscheidest, ob du mit am Stammtisch sitzt.
Ich finde die Frage viel spannender, was wir selbst unternehmen, um finanziell zu wachsen, um bessere Ergebnisse zu erzielen, um auch etwas geben zu können. Solange wir etwas geben, spüren wir auch, dass wir das Steuer in der Hand haben, dass wir finanziell souverän sind. Und dieses Gefühl ist bestärkend. Es gibt Kraft, auch in schwierigen und harten Zeiten.
Warum spreche ich darüber?
Wenn wir in den Spiegel schauen, dann wollen wir doch alle jemanden sehen, der mit einem Lächeln auf sich selbst, sein Erreichtes und Bewältigtes zurückblicken kann, der sagen kann, ich habe auch schwierige Zeiten gemeistert, ich habe meine Verantwortung angenommen und Lösungen gefunden.
Wir können alle entscheiden, woran wir glauben:
Wir können glauben, dass sich beim Geld jeder selbst der Nächste ist.
Wir können aber auch glauben, dass es Liebe und Menschlichkeit gibt.
Und selbst wenn uns der Glaube daran schwerfällt, so können wir zumindest davon Träumen und überlegen, was wir unternehmen können, damit dieser Traum wahr wird.
Zu dieser Podcastfolge hat mich übrigens ein Lied von Frank Zander inspiriert. Es heißt: Ich hab noch lange nicht genug.
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