Geldbewusst
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Geldbewusst episodes

  • Folge 335 - Wenn der Groschen fällt

    Den Satz hat bestimmt jeder schonmal gehört: “Und dann fiel bei mir der Groschen”

    Diese Redewendung wird immer dann verwendet, wenn man etwas nach langer Überlegung verstanden hat.

    Woher diese Redewendung stammt verrate ich Dir in dieser Podcastfolge.

    Die Redensart geht auf die Zeit der Mark zurück, in der Groschen als Zahlungsmittel eingesetzt wurden. Als Groschen wurde ein Zehn-Pfennig-Stück bezeichnet. Abgeschafft wurden diese Münzen in Deutschland mit der Einführung des Euros. Dennoch hielt sich die Bezeichnung “Groschen” auch nach der Euro Umstellung noch eine Zeit lang.

    Groschen waren eine Standardmünze zum Bezahlen an Automaten. Kaugummi- und Parkautomaten sind ein gutes Beispiel dafür. Öffentliche Münztelefone haben viele Groschen in sich hineinfallen lassen.

    Das Prinzip ist immer: Es muss zuerst der Groschen fallen, danach wird die gekaufte Ware oder Leistung freigegeben. Je nach Automaten dauert das auch mal eine gewisse Zeit.

    Man kann also sagen, nach reiflicher Kaufüberlegung wurde der Groschen in den Automaten gesteckt. Dieser fiel dann hinein und die Ware oder Leistung wurde vom Automaten freigegeben.

    Andererseits kann auch die Zeit, die der Automat braucht, um die eingeworfene Münze zu erkennen und die Ware bzw. Leistung freizugeben, Auslöser für die Redewendung sein.

    Auf jeden Fall gilt, der Groschen muss fallen, sonst passiert gar nichts.

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.

    2 min
  • Folge 334 - sich ehrlich machen

    Wieder so eine Redewendung, die mir diesmal beim Lesen eines Buches aufgefallen ist.

    In der Buchgeschichte ging es darum, dass ein Bewohner eines Dorfes bei einem anderen Bewohner Schulden gemacht hatte und diese nun begleichen wollte. Und so ging er zu ihm hin und sagte: “ich bin gekommen, um mich mal ehrlich zu machen”.

    Das Geld mit Ehrlichkeit zusammenhängt bzw. Zusammen hänge sollte ist für mich ein ganz wichtiger Punkt. Denn Handel und Wirtschaft basieren auf Vertrauen. Der ehrbare Kaufmann, die vertrauenswürdige Kassiererin, der anständige Handwerker.

    Wir müssen uns bewusst machen, dass unser Umgang mit Geld von Ehrlichkeit, Anstand und Vertrauen geprägt sein muss, damit uns andere Menschen in Geldangelegenheiten gleichbehandeln. Und wenn wir Schulden haben, dann haben wir die Verantwortung, uns selbst von diesen Schulden zu befreien und sie dem Gläubiger zurück zu bezahlen. Der Gläubiger sollte uns daran nicht erinnern müssen.

    Deshalb finde ich diese Formulierung, sich ehrlich zu machen, auch sehr treffend. Ich habe für mich entschieden, die Redewendung zu benutzen und damit andere Menschen für einen ehrlichen Umgang mit Geld und mit Einander zu sensibilisieren.

    Wenn du magst, dann helfe dabei, eine geldbewusste Gesellschaft zu etablieren.

    Übrigens kann die Formulierung “Ich wollte mich mal ehrlich machen” auch bedeuten, eine in Anspruch genommene Leistung zu bezahlen oder wieder auszugleichen.

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.

    2 min
  • Folge 333 - finanzieller Lebensstil in einer Partnerschaft
    Partnerschaft und Geld ist und bleibt ein bewegendes Thema. Heute möchte ich über den Lebensstil in der Partnerschaft sprechen.  

    Wenn man in einer Partnerschaft so zusammenzuleben gelernt hat, dass man im Notfall auch mit einem Einkommen zurechtkommt, dann ist die Partnerschaft in finanzieller Sicht stabilisiert. Denn es kann immer passieren, dass ein Partner nicht mehr arbeiten kann oder sein Einkommen verliert. Mit einem Einkommen auszukommen ist daher so etwas wie die eigene Rückversicherung. Zudem sollte die Wirkung des Zinseszinses berücksichtigt werden. Wer bspw. ein Monatseinkommen von 1500 Euro zur Seite legt, der hat nach 10 Jahren bereits 180.000 Euro behalten. Und wer dann noch ertragreiche Möglichkeiten kennt, dieses Geld für sich arbeiteten zu lassen, der kann vielleicht eines Tages von den Zinseinnahmen leben.  

    Nun mag das utopisch klingen, dass zwei Personen von 1500 Euro im Monat gut und zufrieden leben können. Aber ich denke, das ist unter bestimmten Bedingungen möglich.  

    Hier vier Beispiele: 
    1. Anmietung einer preisgünstigen Wohnung 
    2. Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln 
    3. Besitz von wenigen Gegenständen 
    4. Ein starker Wille und ein herausforderndes gemeinsames Ziel
     
    Ich habe bereits mit einigen meiner Coachingteilnehmer über dieses Thema gesprochen. Von vielen kam dann das Argument, dass so ein Lebensstil auch Verzicht bedeuten würde. Aber ist dem wirklich so. Wenn du dieses Prinzip wirklich von Beginn einer Partnerschaft an anwendest, dann ist das sozusagen der Normalzustand und kein Verzicht. Und wenn du es später in eine laufende Partnerschaft integrierst, dann ist es deine Entscheidung, ob du es als Verzicht bezeichnen willst. Du kannst es genauso als Investition in deine finanzielle Zukunft bezeichnen. Denke an das Rechenbeispiel von vorhin: 1500 Euro – 10 Jahre – 180.000 Euro.  

    Mir ist klar: Es wird immer so sein, dass ein solcher Lebensstil für einige Menschen nach Anstrengung und Spaßverderb klingt, und für andere Menschen nach Leichtigkeit und Freiheitsgarantie. 

    Ja, diesen Lebensstil muss man wollen. Die eigene Einstellung zählt. Und die kannst du maßgeblich beeinflussen. 

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche. 
    4 min
  • Folge 337 - Entlohnung und sozialer Frieden: hier gibt es einen Zusammenhang

    Gleicher Lohn für gleiche Arbeit?

    Regionale und geschlechtsspezifische Unterschiede gibt es immer noch. Hat das wirklich gute Gründe? Ist das noch zeitgemäß.

    Es geht um Emotionen und Gefühle. Geld ist ein Maßstab. Menschen bewerten danach, wieviel sie wert sind. Und wenn für gleiche Arbeit jemand mehr Geld bekommt, dann kann sich das ungerecht anfühlen. Dann kann man darüber traurig sein, vielleicht auch enttäuscht oder sogar wütend.

    Doch entscheidend ist, was man aus dem Gefühl macht. Ergibt man sich der Situation, kämpft gegen die Situation an oder versucht die Historie und Gründe zu verstehen und die Möglichkeiten zu erkennen.

    Kurzum: Liebe oder Kampf? Chance oder Sackgasse? Startpunkt oder Endstation?

    Die Politik und auch die Wissenschaft sind hier im ständigen Austausch, es wird über Für und Wider diskutiert, über Frauenquote, Mindestlohn, Ost-West-Gefälle, Gleichbehandlung.

    Ich habe für mich entschieden, mich eigenverantwortlich um meine finanzielle Situation zu kümmern und durch Spenden wohltätige Zwecke zu unterstützen, Zwecke die beispielsweise Ungleichheit versuchen wieder auszugleichen, die helfen, wo Menschen ohne Hilfe Hunger leiden, wo es um medizinische Versorgung geht, um zu überleben. Das ist meine Entscheidung und mein Beitrag.

    Nutze gerne diese Woche um über deine Entscheidung und deinen Beitrag zu reflektieren.

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.

    2 min
  • Folge 332 - Tanz um das goldene Kalb
    Wenn sich alles nur noch um Macht und Geld dreht, dann spricht man von einem "Tanz um das Goldene Kalb". 

    Dieses Goldene Kalb geht auf eine Geschichte aus dem zweiten Buch der Bibel zurück. Dort ist beschrieben, wie Moses die Israeliten aus ihrer Knechtschaft im mächtigen Ägypten heraus und in eine neue Zukunft führen will. Er beruft sich dabei auf den Auftrag, den ihm sein Gott gegeben haben soll. 

    Doch die Flucht der Israeliten führt lange durch die Wüste, brachte Entbehrungen und Hunger mit sich. Die Leute waren sauer auf ihren Anführer Moses, sehnten sich zurück in die Knechtschaft, denn dort gab es wenigstens genug zu essen. 

    Und so gestalteten sich die Israeliten einen kleinen Gott aus Gold, denn von dem ihren Gott, den sie weder sahen noch hören konnten, hatten sie genug. Und der Gott aus Gold hatte die Gestalt eines Kalbes. Um diese Gestalt herum wurde dann getanzt. 

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
    2 min
  • Folge 331 - Goldverbot

    Goldverbot. Das klingt erstmal irritierend.  

    Wie kann jemand verbieten, Gold zu besitzen? Doch in der Geschichte gab es das bereits und auch in der Zukunft kann es passieren, dass Goldbesitz reguliert wird oder der Staat in irgendeiner Form Zwangsabgaben auf den Besitz von Gold erhebt. 

    Die Restriktionen von Seiten des Staates können in unterschiedlicher Form auftreten und zu unterschiedlichen Folgen führen. So können sich Maßnahmen auf den Goldhandel oder den Goldbesitz beziehen. Beispielsweise könnte der Staat Handelsbeschränkungen oder Mengenbegrenzungen erlassen, aber auch ein Besitzverbot ist möglich. In solch einem Fall könnte es sogar sein, dass Gold in Privatbesitz an den Staat verkauft werden muss, und zwar zu einem festgesetzten Preis. Und bei Zuwiderhandlung könnten auch Sanktionen greifen, von einfachen Geldstrafen bis hin zu Haftstrafen. 

    Goldverbote gab es bereits im frühen Ägypten, ausgesprochen vom Herrscher der 19. Dynastie. Ebenfalls überliefert sind Goldverbote unter Julius Cäsar im Jahre 49 v. Chr.  

    Im 20. Jahrhundert gab es in Indien, Frankreich, Großbritannien oder auch in der Sowjet-Union zeitweise ein Goldverbot.

    Das wohl bekannteste Goldverbot in der Geschichte wurde in den USA am 1. Mai 1933 vom damaligen US-Präsidenten ausgesprochen. Per Verordnung musste alles private Gold an staatliche Annahmestellen verkauft werden - innerhalb von 14 Tagen – und zu einem fixen Goldpreis von 20 Dollar 67 je Unze. Davon unberührt blieb nur Goldschmuck, sowie Gold bis zu einer Freigrenze von 100 Dollar. 100 Dollar entsprachen demnach rund 5 Unzen Gold, die vom Goldverbot ausgenommen waren. Interessant ist in dem Zusammenhang, dass neun Monate später ein neuer Goldpreis durch die Regierung festgelegt wurde: 35 Dollar je Unze. Das entspricht einer Steigerung um 75 Prozent. 

    In Deutschland gab es 1923 diverse Erlasse, die den Besitz von Gold reglementierten. 1939 wurde ein Goldverbot ausgesprochen, dass sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen betraf. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges verfügten die alliierten Siegermächte ein Goldverbot, dass formaljuristisch bis 1955 dauerte.  

    Gibt es Anzeichen für ein bevorstehendes Goldverbot? Ich stelle Dir ein paar mögliche Faktoren vor: 

    1. Die Währung eines Landes ist durch Gold gedeckt. In diesem Fall ist die Wahrscheinlichkeit eines Goldverbotes höher. Seit 1973 gibt es jedoch keine goldgedeckten Währungen mehr.  

    2. Ein Staat steckt in einer prekären Finanzlage 

    3. Es gibt keine alternativen Zwangsmaßnahmen mit besserer Wirkung 

    4. Es gibt in der Bevölkerung verbreitet Goldbesitz in nennenswertem Umfang 

    Ein Goldverbot ist immer nur eine unter vielen Zwangsmaßnahmen, die ein Staat ergreifen kann. Andere Maßnahmen wären Steuererhöhungen, zeitlich begrenzte Sondersteuern, allgemeine Zwangsabgaben, Devisenbeschränkungen oder auch Zwangshypotheken auf Immobilien. Letztere wurden in Deutschland nach dem Ende des 2. Weltkriegs über das Lastenausgleichsgesetz erhoben. 

    Wer jetzt Angst hat, Gold als Anlageklasse zu verwenden, sollte wissen: Man kann Gold bis zu einer Freigrenze anonym kaufen und auch unregistriert lagern. Damit ist Gold im Vorteil gegenüber Immobilien und Depots. Zudem ist Gold auf der ganzen Welt als Zahlungsmittel akzeptiert. Das ist ein unschlagbares Argument für den Besitz von Gold.  

    Zuletzt sei erwähnt, dass Goldverbote unpopulär und aufgrund fehlender Transparenz über den Goldbesitz auch schwer durchsetzbar sind. Es ist daher anzunehmen, dass ein Staat zunächst alternative Maßnahmen prüfen wird, bevor er ein Goldverbot erlässt. 


    Ich wünsche Dir eine goldige Woche. 

    5 min
  • Folge 330 - Arm wie eine Kirchenmaus
    Heute geht es wieder einmal um eine Redewendung. Viktor aus Essen hat mir eine Nachricht geschrieben. In dem Lied “Da rollt das Rubelchen”, welches Thema meiner vergangenen Podcastfolge war, hat er die Textzeile bemerkt, in der es heißt “bin ich noch ärmer als die allerärmste Kirchenmaus.” 

    Heute geht es also darum herauszufinden, woher die Redewendung “Arm wie eine Kirchenmaus” stammt. 

    In der Kirche gibt es keine Nahrung. Und deshalb gehen Mäuse, die sich in einer Kirche aufhalten, leer aus und sind somit arm. Ganz im Gegensatz zu den Mäusen, die sich in Vorratskammern aufhalten, wo es etwas zu essen gibt. 

    Die Redewendung hält Einzug in der Literatur. So heißt es zum Beispiel in “Der Spieler” von Dostojewski 

    “Alles, was ich besitze, ist ihm verpfändet; ich bin arm wie eine Kirchenmaus” 

    Die Redewendung beschreibt die Armut in einer besonders starken Ausprägung. Man könnte auch von Mittellosigkeit sprechen.  

    Wenn du auch eine Redewendung kennst, die ich hier im Podcast einmal vorstellen, dann schreibe mir gerne eine Nachricht über mein Kontaktformular unter https:\\geldbewusst.wordpress.com/kontakt 
    2 min
  • Folge 329 - wenn der Rubel rollt
    Der Rubel ist der Name der nationalen Währungen in Russland, Belarus und Transnistrien und bedeutet ursprünglich so viel wie abgehauenes Stück eines edlen Metalls.  

    Auch hierzulande ist der Rubel im sprachlichen Gebrauch. Es wird gerne davon gesprochen, dass der Rubel rollen muss. Das bedeutet, dass das Geld fließen muss, bspw. um einen Kredit zu tilgen. 

    Wenn der Rubel rollt wird viel Geld verdient und wieder ausgegeben; die Umsätze sind hoch und die Geschäfte gehen gut.  

    Die Redewendung “ der Rubel rollt” ist im 19. Jahrhundert entstanden und hatte zunächst eine andere Bedeutung: Sie bezeichnete den Vorgang der Bestechung im großen Stil und bezog sich oft auf die Politik. 

    Als Ausgangspunkt für die Redewendung gilt das im Jahre 1833 entstandene Gedicht "Der Rubel auf Reisen" von August von Platen.  

    Darin heißt es: 

    Und jeder öffnet schnell die Hand, 
    Sobald der Rubel kommt. 
     

    Heute gilt die Redensart als allgemeiner und nicht ausschließlich auf die russische Währung bezogen. Die Redewendung bedeutet schlicht, dass sich Geld in Umlauf befindet. 

    Hier der Link zu einem Video, welches mich zu dieser Podcastfolge inspiriert hat. Der Musiktitel heißt: Da rollt das Rubelchen.  

    https://m.youtube.com/watch?v=XraGNT8vGUc 
    2 min
  • Folge 327 - Fluchtwährungen
    Ich habe eine Nachricht von Frederick aus Bonn erhalten. Er möchte wissen, in welche Währungen man denn zur Absicherung investieren könne. Denn auch eine Währungsflucht kann ein Thema werden, wenn der Euro ins Wanken gerät.  

    Deshalb möchte ich heute etwas zum Thema Fluchtwährungen erzählen: 

    In der aktuellen politischen Krise, konkret in Kriegszeiten, ist es immer wichtig, sich Gedanken über das Geld zu machen, welches in einer Währung angelegt ist.  

    Denn die Kaufkraft unseres Geldvermögens soll mindestens erhalten bleiben.  

    Wer in einer ausländischen Währung eine Verbindlichkeit offen hat, sollte dieses Geld jetzt in der dortigen Landeswährung vorhalten. Dies gilt auch, wenn die dortige Landeswährung als schwach gilt. Denn eine Euro-Währungskrise kann nicht ausgeschlossen werden.  

    Es ist davon auszugehen, dass der US-Dollar Bestand hat. Er ist bislang in Krisensituationen immer eine Währung gewesen, in die Geld geflossen ist, weil andere Währungen geringeres Vertrauen genießen und geringere Stabilität aufweisen. 

    Der Schweizer Franken ist eine starke und sichere Währung. Von jeher fließen Gelder aus der ganzen Welt in die Schweiz. In der Schweiz gibt es eine starke Haushaltsdisziplin durch die Schweizer Nationalbank. 

    Die schwedische Krone ist eine Währung, die niedriger bewertet ist als der Euro. Grund ist, dass die bürgerliche schwedische Gesellschaft es versteht, mit Aktien zu handeln und international investiert ist. Somit fließt Geld aus Schweden ab, wohlgemerkt für Investitionszwecke. Somit ist diese Währung gegenüber dem Euro als unterbewertet zu betrachten und damit sehr interessant. Die schwedische Zentralbank ist zudem sehr zurückhaltend. 

    Fazit: Der US-Dollar, der Schweizer Franken sowie die schwedische Krone kommen nach meiner Einschätzung als Fluchtwährungen in Frage. Und Fluchtwährung bedeutet nicht, warten zu müssen, bis man aus seinem Land fliehen muss. Als Fluchtwährung wird eine Währung bezeichnet, die als besonders stabil gilt und deshalb für Anleger als alternative Währung in Betracht kommt. 

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche. 
    3 min
  • Folge 326 - finanzieller Frühjahrsputz
    Heute stelle ich Dir meine Checkliste für den finanziellen Frühjahrsputz vor. Denn es ist wieder Frühling geworden und der ein oder andere beginnt ja bekanntlich in dieser Jahreszeit mit dem Putzen. Wieso dies nicht auch mit dem Thema Finanzen verbinden, habe ich mich gefragt. 

    Hier also meine Punkte: 

    Falls du noch ein Haushaltsbuch führst, beende dies und beginne mit der finanziellen Planung im Sinne einer vorausschauenden Planung einzelner Budgets bzw. Geldtöpfe. 

    Bestimme eigene Budgets bzw. Geldtöpfe und entscheide, ob du diese mit einer eigenen Barkasse oder mit einem separaten Bankkonto führen willst. Verschaffe Dir einen Überblick über deine aktuell verwendeten Finanzprodukte bspw. Girokonten, Tagesgeldkonten, Festgeldanlagen, Fonds, Darlehen etc. und prüfe deren aktuelle Konditionen, d.h. ob diese noch so sinnvoll sind oder ob etwas daran verändert werden sollte. 

    Entscheide über eine Investition in Edelmetalle als alternatives Zahlungsmittel bzw. Tauschmittel für Krisen 

    Zähle bzw. Summiere dein Geldvermögen sowie dein restliches Vermögen. Dein Geldvermögen sollte mindestens ein Jahresnettoeinkommen betragen, dein Gesamtvermögen sollte bei drei Jahresnettoeinkommen liegen. Zum restlichen Vermögen zählen bspw. Immobilien, Kunst, Patente, Lizenzen, Edelmetalle 

    Lege eine Kriegskasse an, sofern du dieses Budget bzw. diesen Geldtopf noch nicht hast. Dieses Budget bzw. Dieser Geldtopf dient für außergewöhnliche Situationen, und damit auch für Themen wie Flucht und Vertreibung, die geographisch näher an Deutschland herangerückt sind. 

    Prüfe, ob deine Bargeldreserve (ich empfehle 3 Nettomonatsgehälter) noch zu deinen aktuellen Einnahmen passt oder angepasst werden muss. Aufgrund der gestiegenen Inflation kann auch eine noch höhere Bargeldreserve sinnvoll sein. Wenn du finanziellen Spielraum hast, erhöhe auf 4 Nettomonatsgehälter. 

    Halte 25% deiner Bargeldreserve in einer anderen Währung, vornehmlich einer Währung die im Falle von Flucht oder Vertreibung in dem von Dir gewählten Land zur Zahlung verwendet werden kann.  

    Optional: Eröffne ein Konto in dem von Dir für den Fall von Flucht und Vertreibung gewählten Land. 

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.  
    3 min

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Du kannst mit dem Geldbewusst Podcast Deine finanzielle Einnahmen- und Ausgabensituation verbessern.

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