Gemeinsam weiterdenken hoch6

Gemeinsam weiterdenken hoch6

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Gemeinsam weiterdenken hoch6 episodes

  • Hitze in der Stadt – wie lindern wir sie?
    Prof. Dr. Stefanie Grade ist Professorin für gartenbauliche Pflanzenproduktion an der BHT. Sie lehrt und forscht zu nachhaltigen und kreislauforientierten Produktionssystemen, insbesondere im urbanen Kontext. Dabei beschäftigt sie sich mit der Rolle von Pflanzen und Wasser für eine klimagerechte Stadt. Zu ihren fachlichen Schwerpunkten zählen Themen wie urbane Hitzeinseln, grüne Stadtplanung, Hitzestress für die Bevölkerung sowie die Nutzung von Wasserflächen.

    Prof. Dr. Regina Zeitner ist Architektin. Als Professorin lehrt und forscht sie an der HTW Berlin in den Studiengängen Workplace und Facility Engineering (Bachelor) sowie Workspace Management und Real Estate Engineering (Master). Das Thema Nachhaltigkeit ist einer ihrer Schwerpunkte. Weil sie sich unermüdlich dafür einsetzt, ihr Wissen in diesem Bereich für die Praxis fruchtbar zu machen, erhielt sie 2024 den Transferpreis der HTW Berlin.

    Weiterführende Informationen und Veröffentlichungen
    Prof. Dr. Stefanie Grade
    Webseite Prof. Dr. Grade

    Prof. Dr. Regina Zeitner
    Transferpreis der HTW Berlin für Prof. Dr. Regina Zeitner:
    Webseite von Prof. Dr. Zeitner


    Der Podcast wird gestaltet von einem Team aus den Kommunikationsabteilungen der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin), der Berliner Hochschule für Technik (BHT), der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin), der Alice Salomon Hochschule (ASH), der Evangelischen Hochschule (EHB) sowie der Katholischen Hochschule für Sozialwesen (KHSB). 
    31 min
  • Sicher im Netz: Kinder zwischen Chancen und Risiken
    In dieser Folge von Gemeinsam weiterdenken hoch 6 sprechen Julia Oelkers (HWR Berlin) und Susanne Dreistadt (KHSB) mit Prof. Dr. Caterina Rohde-Abuba und Christina Dinar über die Frage, wie Kinderschutz im digitalen Zeitalter gelingen kann und wie sichere digitale Räume für Kinder und Jugendliche geschaffen werden können.
    Außerdem werfen wir einen Blick auf aktuelle Forschung zu Kidfluencing und Digital Streetwork.

    Caterina Rohde-Abuba gibt Einblicke in ihre Forschungsarbeiten rundum das Phänomen Kidfluencing. Dabei geht es um Kinder und Jugendliche, die als Influencer*innen auf Social Media Plattformen auftreten, Einblicke in ihren Alltag und Hobbies teilen mitunter auch Produkte präsentieren und durchaus ein großes Publikum erreichen.

    Christina Dinar bringt ihre Expertise zu Digitalen Öffentlichkeiten und dem von ihr mit entwickelten Konzept Digital Streetwork – einem Ansatz Sozialer Arbeit, der jungen Menschen direkt in ihre digitalen Lebenswelten folgt. Sie zeigt auf, wie Fachkräfte soziale Medien, Online-Communities und Messenger-Dienste nutzen, um niedrigschwellige Beratung und Unterstützung anzubieten.

    Weiterführende Informationen und Veröffentlichungen

    Christina Dinar: 
    Zur Notwendigkeit digitaler Kompetenzen im Studium Sozialen Arbeit am Beispiel Digital Streetwork 2025Pädagogische Arbeit in Online-Communitys 2025Digital Streetwork A bis Z web 2024Pädagogisches Community Management auf TikTok 2024Lebenswelt Internet – Digital Streetwork als aufsuchende Sozialarbeit im Netz | Digitale Zivilgesellschaft 2023

    Prof. Dr. Caterina Rohde-Abuba:
    Digital Sexuality and Digital Sexualized Violence in Childhood and Youth: Evidence from Three Biographical Case Studies. Child Studies, (8), 111-128. DOI: https://doi.org/10.21814/childstudies.6248 2026
    Kidfluencing als digitale Kinderarbeit? Zur Kommodifizierung und Kommerzialisierung von Kindheit im Internet. PERIPHERIE, 179 (45): 298-322. DOI: https://doi.org/10.3224/peripherie.v45i2.06 2025

    "I know where you live, let’s be friends": Digital Violence in the Context of Kidfluencing. Kriminologie – Das Online Journal, 7 (4): 476-490. DOI: https://doi.org/10.18716/ojs/krimoj/2025.4.3 2025


    Der Podcast wird gestaltet von einem Team aus den Kommunikationsabteilungen der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin), der Berliner Hochschule für Technik (BHT), der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin), der Alice Salomon Hochschule (ASH), der Evangelischen Hochschule (EHB) sowie der Katholischen Hochschule für Sozialwesen (KHSB). 
    35 min
  • Hitze, Stadt, Pflege – wie gut sind wir vorbereitet?
    Hitze, Stadt, Pflege – wie gut sind wir vorbereitet?Extreme Hitze zählt zu den größten gesundheitlichen Risiken des Klimawandels. Besonders in dicht besiedelten Städten wie Berlin leiden viele Menschen unter den Folgen steigender Temperaturen. Ältere Menschen, Pflegebedürftige, chronisch Erkrankte, aber auch Pflegekräfte selbst sind von Hitzebelastungen besonders betroffen.In dieser Folge von Gemeinsam weiterdenken hoch 6 sprechen Sibylle Baluschek (EHB) und Susanne Dreistadt (KHSB) mit Prof.in Dr. Cornelia Heinze und Yori Schultka über die Frage, wie gut Pflege, Gesundheitswesen und Stadtgesellschaft auf zunehmende Hitzeereignisse vorbereitet sind.Cornelia Heinze gibt Einblicke in das Forschungsprojekt „HiP – Hitzeschutz in der Pflege“, das Hitzeschutz als festen Bestandteil der Pflegeausbildung und des Pflegestudiums etablieren möchte. Dabei geht es um die Entwicklung von Hitzekompetenz, die Umsetzung von Hitzeschutzplänen und die Frage, wie Wissen auch unter den Bedingungen eines herausfordernden Pflegealltags wirksam werden kann.Yori Schultka berichtet aus dem Verbundprojekt „Zukunft findet Stadt“ und den Berliner KiezTalks. Dort kommen Wissenschaft und Stadtgesellschaft miteinander ins Gespräch, um Erfahrungen aus dem Alltag sichtbar zu machen und gemeinsam Lösungen für Herausforderungen wie Hitze, Gesundheit und soziale Teilhabe zu entwickeln.Gemeinsam diskutieren unsere Gäste, welche Rolle Nachbarschaften, Pflegeeinrichtungen, Hochschulen und Kommunen bei der Anpassung an den Klimawandel spielen und warum wirksamer Hitzeschutz ein Gesamtkonzept – im Stadtraum ebenso wie in der Pflege – erfordert.   
     Zu Gast
    Prof.in Dr. Cornelia Heinze
    Professorin für Pflegewissenschaft an der Evangelischen Hochschule Berlin (EHB) und Mitwirkende im Forschungsprojekt „HiP – Hitzeschutz in der Pflege“.Yori Schultka
    Community Managerin im Verbundprojekt „Zukunft findet Stadt“ an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) und Organisatorin der KiezTalks.

    Weiterführende Informationen
    • Forschungsprojekt „HiP – Hitzeschutz in der Pflege“. Cornelia Heinze und Sven Lück.
    • Verbundprojekt „Zukunft findet Stadt“ / KiezTalks Berlin. 

     Weitere wichtige Projekte und Netzwerke im Umfeld

     ·        HISTA – Hitzeschutzmaßnahmen in der stationären und ambulanten Pflege·        HIGELA – Hitzeresiliente und gesundheitsfördernde Lebens- und Arbeitsbedingungen in der stationären Pflege·        Pflegenetzwerk Deutschland·        Aktionsbündnis Hitzeschutz Berlin - Musterhitzeschutzpläne·        KLUG – Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit·        Baumentscheid Berlin·        Erfrischungskarte Berlin·        Green Visions Potsdam 
    Der Podcast wird gestaltet von einem Team aus den Kommunikationsabteilungen der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin), der Berliner Hochschule für Technik (BHT), der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin), der Alice Salomon Hochschule (ASH), der Evangelischen Hochschule (EHB) sowie der Katholischen Hochschule für Sozialwesen (KHSB). 
    29 min
  • Demokratie gestalten #06
    Part I: Wenn Computer Politik analysieren – was KI über Meinungen im Netz verrät
    In dieser Folge erklärt Prof. Bießmann, wie Maschinen lernen, politische Aussagen in Tweets oder Artikeln zu erkennen. Durch seine Forschung wird sichtbar, über welche Themen Menschen in sozialen Medien debattieren und wie soziale Medien die politische Stimmung beeinflussen. Langfristig sollen KI-Systeme helfen, Filterblasen zu vermeiden, eine ausgewogenere Meinungsbildung zu fördern und damit die Demokratie zu stärken.

    Links:
    • Prof. Felix Bießmann (BHT)
    • Facebook und der Rohingya-Genozid (Amnesty International)
    • PoliTweets Dataset
    • Manifesto Project – Kategorienschema
    • Artikel zu Covid und Twitter Analysen: Biessmann, „Changes in Policy Preferences in German Tweets During the COVID Pandemic“, Social Informatics: 13th International Conference, SocInfo 2022, Glasgow, UK, October 19-21, 2022, Proceedings, Pages 426-435
    • Artikel zu Datenverfügbarkeit und Fairness von Machine Learning Modellen: Kozcuer, Mollen, Biessmann, „Towards Transnational Fairness in Machine Learning: A Case Study in Disaster Response Systems“, Minds and Machines 2024
    • Artikel zu out-of-domain performance politischer Einordnung: Felix Biessmann, Pola Lehmann, Daniel Kirsch, Sebastian Schelter, „Predicting political party affiliation from text“, International Conference on the Advances in Computational Analysis of Political Text, 2016
    • HuggingFace Demo „PoliTweets“
    • Artikel zu Aufstieg der AfD auf Facebook 2015: Sebastian Schelter, Felix Biessmann, Malisa Zobel, Nedelina Teneva, IEEE 16th International Conference on Data Mining Workshops (ICDMW), 2016, Structural patterns in the rise of Germany’s new right on Facebook 

    Part II: Wer erzählt was auf Telegram?
    Der Kurznachrichtendienst Telegram spielt im deutschsprachigen Raum eine Schlüsselrolle für die Verbreitung von rechtsextremen, antisemitischen und demokratiefeindlichen Inhalten. Die Menge an Online-Inhalten wächst stetig. Um sie analysieren und Gegenstrategien entwickeln zu können, brauchen zivilgesellschaftliche Akteur*innen intelligente Software. Eine solche hat Prof. Dr. Mihaljevic zusammen mit ihrer wissenschaftlichen Mitarbeiterin Milena Pustet entwickelt - genauer gesagt: weiterentwickelt - und mit den Anwendern auch getestet. Sie steht allen zur Nutzung zur Verfügung.  

    Links:
    • Porträt von Prof. Dr. Helena Mihaljevic, Trägerin des Forschungspreises 2024 der HTW Berlin
    • Prof. Dr. Helena Mihaljevic
    • Forschungsprojekt “Analyse- und Recherche-Software zur KI-gestützten Analyse antidemokratischer Bewegungen online (ARAI)”
    • Die Software Teledash
    • Bachelor-Studiengang Informatik und Wirtschaft (Frauenstudiengang)

    Der Podcast wird gestaltet von einem Team aus den Kommunikationsabteilungen der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin), der Berliner Hochschule für Technik (BHT), der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin), der Alice Salomon Hochschule (ASH), der Evangelischen Hochschule (EHB) sowie der Katholischen Hochschule für Sozialwesen (KHSB). 
    49 min
  • Demokratie gestalten #05
    Gute Kräfte stärken Wir alle altern, jeden Tag. Schon die junge Johanna Kaiser, heute Professorin für Soziale Kulturarbeit an der ASH Berlin, hat sich darüber Gedanken gemacht und das Thema auf unterschiedlichste Arten bearbeitet. Wie gutes Älterwerden die Gesellschaft stärkt und gegen Polarisierungen hilft, ordnet sie klug und anekdotenreich ein. Kein Wunder, dass Kaiser Lösungen findet, die in Heinersdorf und Kuba ähnlich funktionieren könnten.Im Gespräch: Prof. Johanna Kaiser, ASH Berlin
    Moderation: Denis Demmerle,  ASH Berlin

    Johanna Kaiser arbeitet als Professorin für Soziale Kulturarbeit mit dem Schwerpunkt Theater an der ASH Berlin.  Im Gespräch stellt sie u.a. das gemeinsame IFAF-Projekt "Bühne frei für gutes Älterwerden in Stadt und Land"von Prof. Johanna Kaiser (ASH Berlin) und Prof. Dr. Oliver Rump (HTW Berlin) Mehr zum Thema:In den Campus-Stories, dem Online-Magazin der HTW Berlin, hat sich Gisela Hüttinger mit HTW-Prof. Dr. Oliver Rump unterhalten. Hier das Interview "Stadt trifft Land und Menschen begegnen sich".Johanna Kaisers Forschungsfilm "Hartes Pflaster - Märkischer Sand" entstand als filmische Begleitforschung zum Projekt "Bühne frei".  Mehr über das erwähnte "Theater der Erfahrungen" hier im Netz... und hier gibt es dessen Stück "Linamanno und neue Karten im Spiel" als Film.Weitere Informationen über die 1983 gegründete interkulturelle Theatergruppe "Die Bunten Zellen".
    Johanna Kaisers begleitender Forschungsfilm "Man muss sich die Zeit nehmen, man muss sie sich suchen…" zeigt die künstlerischen Impulse für einen Austausch zwischen Stadt und Land.Das Gastspiel der Gruppe des "Theaters der Erfahrungen" aus Berlin mit dem Stück "Linamanno und neue Karten im Spiel" in Heinersdorf (Brandenburg) bot Anlass für einen anschließenden Austausch zum Thema Kommunikation zwischen Eltern und Erzieher*innen in Stadt und Land. Lesetipp: "Auf dem Land regiert der Frust" von Henrik Müller

    Im Alter gut lebenDr. Cordula Endter, Professorin an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB), spricht über die Herausforderungen und Chancen der Partizipation und Ko-Kreation Älterer im ländlichen Raum.Im Gespräch: Prof. Dr. Cordula Endter, KHSB
    Moderation: Susanne Dreistadt, KHSB Gutes Älterwerden betrifft uns alle – ob innerhalb der Familie, bei Freunden oder im Verlauf des eigenen Lebens. Wie kann man im Alter gut leben, für und mit älteren Menschen Lebensmodelle entwickeln, die auch in ländlichen Räumen nachhaltig funktionieren? Welche Rolle kann Ko-Kreation – das gemeinsame Gestalten mit älteren Menschen – dabei spielen Teilhabe zu fördern? Dr. Cordula Endter ist Professorin für Soziale Arbeit in der digitalisierten Gesellschaft an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin und wissenschaftliche Leiterin von vier, an der KHSB angesiedelten Projekten innerhalb der Alterperimentale: 2 Praxisforschungsstellen für Lebensmodelle im Alter auf dem Land (in Görlitz und Heinersdorf), Projekt zur Digitalen Daseinsvorsorge und Projekt zur (Weiter-)Entwicklung von Transferformaten.  LinksAlterperimentale (KHSB)Alterperimentale (Verbund)T!Raum-FörderliniePraxisforschungsstelle PFS Heinersdorf Praxisforschungsstelle PFS Görlitz  
    Der Podcast wird gestaltet von einem Team aus den Kommunikationsabteilungen der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin), der Berliner Hochschule für Technik (BHT), der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin), der Alice Salomon Hochschule (ASH), der Evangelischen Hochschule (EHB) sowie der Katholischen Hochschule für Sozialwesen (KHSB). 
    1 hr 8 min
  • Demokratie gestalten #04
    Die Versorgung von Gewaltbetroffenen in der Notaufnahme
    Wie werden Menschen versorgt, die in ihrem persönlichen Umfeld Gewalt erlebt haben – etwa in der Familie, Partnerschaft oder am Arbeitsplatz?
    Prof. Dr. Christine Bartsch von der HWR Berlin hat mit ihrem Team in Berliner Notaufnahmen geforscht und gibt in der neuen Folge spannende Einblicke in die Herausforderungen bei der Versorgung von Gewaltbetroffenen.
    Im Gespräch: Prof. Dr. Christine Bartsch, HWR Berlin
    Moderation: Julia Oelkers, Jenny Hierl

    Link:Projektwebseite 
    Gefördert durch das Institut für angewandte Forschung Berlin  Wie können Schutzsuchende mit psychischen Belastungen besser unterstützt werden? 
    Dr. Ulrike Brizay, Professorin an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB), spricht über die psychosoziale Versorgung von Menschen mit Fluchterfahrung: die Zugänglichkeit von Betreuungs- und Unterstützungsangeboten, strukturelle und individuelle Herausforderungen sowie die Bedürfnisse und Chancen, wenn es um psychosoziale Versorgung von geflüchteten Menschen in Deutschland geht. 
     Im Gespräch: Prof. Dr. Ulrike Brizay
    Moderation: Susanne Dreistadt, KHSB


    Links
    Projektinfo Psychosoziale Versorgung von Menschen mit Fluchterfahrung
    SprInt Sprach- und Integrationsmittlung
     


    Der Podcast wird gestaltet von einem Team aus den Kommunikationsabteilungen der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin), der Berliner Hochschule für Technik (BHT), der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin), der Alice Salomon Hochschule (ASH), der Evangelischen Hochschule (EHB) sowie der Katholischen Hochschule für Sozialwesen (KHSB). 
    52 min
  • Demokratie gestalten #03
    Virtuelle Stadtmodelle: Wie Mathematik unsere Zukunft gestaltet

    Isabel Hartmann spricht mit Prof. Dr. Margitta Pries und Prof. Dr. Ute Wagner, die an digitalen Stadtmodellen, sogenannten „urbanen Zwillingen“, arbeiten. Sie zeigen, wie mathematische Methoden dazu beitragen, Klimaschutz, Beteiligung und Bauplanung intelligenter zu gestalten.
    Was nach komplizierten Formeln klingt, ist in Wirklichkeit ein Schlüssel für die Stadt der Zukunft:
    • Wie lassen sich Gebäude digital abbilden und warum ist das wichtig?
    • Wie helfen Punktwolkendaten beim Hitzeschutz oder beim Bau von Solaranlagen?
    • Was macht ein „City Doctor“ und wie kann er digitale Stadtmodelle reparieren?
    • Und: Warum lohnt es sich gerade jetzt, Angewandte Mathematik zu studieren?

    Ob Studieninteressierte, Stadtplanungs-Fans oder einfach Zukunftsneugierige – diese Folge zeigt: Mathematik ist mehr als Rechnen. Sie ist ein Werkzeug für Veränderung.

    Mehr zu den Projekten:
    1.  UDigiT-Doctor – Der digitale Stadtarzt für Datenmodelle
    2. PointCloud2Twin – Von Punktwolken zu digitalen Zwillingen
    3. INSPIRER – Bürgerbeteiligung durch Visualisierung


    Die Berlin City Card – Teilhabe für alle?

    Sibylle Baluschek von der Evangelischen Hochschule Berlin spricht mit Dr. Stefanie Kron, Professorin für Soziale Arbeit mit Schwerpunkt empirische Forschung. Sie hat ein Gutachten zur sogenannten Berlin City Card erstellt – einer anonymen Stadtkarte, die den Zugang zu Bildung, Gesundheit und sozialen Angeboten erleichtern könnte. Wie kann Berlin Menschen ohne Aufenthaltsstatus besser unterstützen – in einer Zeit, in der migrationspolitisch eher der Ton der Begrenzung vorherrscht? Es geht um die politischen, sozialen und rechtlichen Herausforderungen – und über die Chancen eines interdisziplinären Lösungsansatzes in einem sensiblen Feld zwischen Teilhabe, Haushaltspolitik und rechtlicher Grauzone.

    Shownotes /Links:
    1. Gutachten zur Berlin City Card (Webseite berlin.de 
    2. Analyse des ehemaligen ZEIT-Online Redakteurs Dominik Bardow zu den Protesten in Los Angeles und Sanctuary Cities mit Dr. Stefanie Kron als Expertin.  


    Der Podcast wird gestaltet von einem Team aus den Kommunikationsabteilungen der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin), der Berliner Hochschule für Technik (BHT), der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin), der Alice Salomon Hochschule (ASH), der Evangelischen Hochschule (EHB) sowie der Katholischen Hochschule für Sozialwesen (KHSB). 
    48 min
  • Demokratie gestalten #02
    1. Wie umgehen mit Rassismus in der Schule? – Einblicke in die Studie ORAS
    Gast: Dr. Juliane Karakayalı, Professorin für Soziologie an der Evangelischen Hochschule Berlin und Leitung des Forschungsprojekt ORASModeration: Sibylle Baluschek
    Die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Rassismus hat sich in den letzten Jahren insbesondere durch beharrliche antirassistische Kämpfe intensiviert. Doch wie gestaltet sich diese Auseinandersetzung im schulischen Kontext? Genau dieser Frage geht die Forschungsstudie „ORAS – Organisation, Rassismus, Schule“ an der Evangelischen Hochschule Berlin (EHB) nach.

    In dieser Podcast-Folge sprechen wir mit Juliane Karakayalı, der Leiterin der Studie, über die Herausforderungen und Erkenntnisse der Forschung. Dabei geht es unter anderem um folgende  Fragen: Wie wird das Wissen über Rassismus unter Lehrkräften, Schulleitungen und Schüler:innen verhandelt? In welcher Form äußern Schüler:innen ihre Erfahrungen mit Rassismus? Welche Strategien entwickeln Schulen, um mit Beschwerden über Rassismus umzugehen?

    Hintergrund zur Studie

    Das Forschungsprojekt ORAS untersucht institutionellen Rassismus an Gymnasien, Sekundar- und Oberschulen in Berlin und Leipzig. Dabei wird erforscht, wie Akteur:innen im schulischen Umfeld Rassismus wahrnehmen und darauf reagieren. Die Studie liefert wertvolle Erkenntnisse für die schulpolitische Praxis, insbesondere für den Diskriminierungsschutz und die Antidiskriminierungsarbeit an Schulen. Begleitet wird das Projekt von wichtigen Praxispartner:innen wie Each One Teach One, der Ombudsstelle der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS) Berlin und dem Antidiskriminierungsbüro Leipzig.

    Links :

    >       Studie ORAS – Organisation, Rassismus, Schule>       Each One Teach One e.V.>       Ombudsstelle der LADS Berlin>       Antidiskriminierungsbüro Leipzig


    2.  Fremd im eigenen Gemeinwesen -  Wie entstehen demokratieferne Einstellungen?

    Gast: Prof. Dr. Heinz Stapf-Finé
    Moderation: Denis Demmerle, ASH Berlin 
     DEMOKRATIE GESTALTEN, aber wie? Ländlicher Raum in Thüringen oder Hessen gleicht dem vom Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf, denn hier wie dort sind soziale Orte verloren gegangen. Das geschwächte Gemeinwesen führt dazu, dass Lebendigkeit von Demokratie und Freiheit verloren gehen. Was das für unsere Demokratie bedeutet, die gleichzeitig Lebensform, politische Form und Gesellschaftsform ist, erklärt Prof. Dr. Heinz Stapf-Finé   Links:
    Handbuch aufsuchende politische Bildung
    Link zum Portal Mit.Wirkung
    Der Podcast wird gestaltet von einem Team aus den Kommunikationsabteilungen der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin), der Berliner Hochschule für Technik (BHT), der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin), der Alice Salomon Hochschule (ASH), der Evangelischen Hochschule (EHB) sowie der Katholischen Hochschule für Sozialwesen (KHSB). 
    42 min
  • Demokratie gestalten #01
    Wie weiter mit der Europäischen Union?
    Gast: Prof. Dr. Björn Hacker, Professor für Europäische Wirtschaftspolitik
    Moderation: Gisela Hüttinger, HTW Berlin

    „In Vielfalt geeint“ lautet das Motto der Europäischen Union. 27 Staaten mit etwa 450 Millionen Einwohner*innen gehören zu dem Verbund. Ihre Vielfalt ist unbestritten; mit der Einigung tun sie sich hingegen oft schwer. Doch die Krisen des 21. Jahrhunderts lassen den Mitgliedsstaaten keine Wahl: Sie müssen konstruktiv zusammenarbeiten, sei es beim Thema Migration, in der Wirtschaftspolitik oder beim Thema Sicherheitspolitik. „Europa ist unsere Lebensversicherung“, sagt der Europa-Experte Prof. Dr. Björn Hacker. 

    • Raus aus dem Elfenbeinturm: Porträt von Prof. Dr. Björn Hacker
    • Bachelor-Studiengang Wirtschaft und Politik
    • Master-Studiengang Europäische Wirtschaftspolitik
    _______________________________________________________________________________________________________

    Zur Wirkung von Verboten rechtsextremer Vereinigungen

    Gast: Dr. Carl Melchers
    Moderation: Julia Oelkers, Jenny Hierl, HWR Berlin

    Das Verbundprojekt VerRexVer der Hochschule Düsseldorf (HSD) und der Hochschule Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) untersucht erstmals wissenschaftlich die Wirksamkeit von Verboten rechtsextremer Vereinigungen nach dem deutschen Vereinsrecht.Während man bei Parteiverboten aufgrund deren herausgehobener Stellung im politischen Willensbildungsprozess regelmäßig eine breite öffentliche und kontroverse Debatte beobachten kann, finden die Verbote von Vereinigungen selten Aufmerksamkeit. Auch in der Forschung sind die seit den frühen 1950er Jahren vielfach umgesetzten Verbote rechtsextremer Vereinigungen weitgehend ein Desiderat, insbesondere hinsichtlich der Anlässe, Entscheidungsprozesse, Umsetzungen und vor allem Wirkungen dieser staatlichen Verbotsverfahren. 
    Das Verbundprojekt der Hochschule Düsseldorf und der HWR Berlin wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Das Projekt wird geleitet von Prof. Dr. Christoph Kopke (HWR) und Prof. Dr. Fabian Virchow (HSB) sowie durchgeführt von Dr. Carl Melchers und Dr. Karsten Wilke.

    Forschungsinstitut für öffentliche und private Sicherheit Berlin

    Der Podcast wird gestaltet von einem Team aus den Kommunikationsabteilungen der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin), der Berliner Hochschule für Technik (BHT), der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin), der Alice Salomon Hochschule (ASH), der Evangelischen Hochschule (EHB) sowie der Katholischen Hochschule für Sozialwesen (KHSB). 
    44 min

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Im Podcast der Berliner Hochschulen für Angewandte Wissenschaften erzählen Forschende und Lehrende von ihren Projekten und davon, wie ihre Arbeit das Leben von Menschen verbessern kann.