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Herzlich Willkommen bei ,,Gemeinsam Wirtschaft gestalten - Der IKB-Podcast zu Konjunktur, Branchen & Investitionen''.Ob Konjunktur, Kapitalmärkte oder Weltwirtschaft: Wer heute unternehmerisch o... more
FAQs about Gemeinsam Wirtschaft gestalten:How many episodes does Gemeinsam Wirtschaft gestalten have?The podcast currently has 28 episodes available.
March 20, 2026Prognosen in unsicheren Zeiten - Was macht die EZB?Im Schatten der globalen Unsicherheiten infolge des Iran-Konflikts wurden die Inflations- und Wachstumsprognosen zahlreicher Institute revidiert. Dennoch behält die EZB ihren neutralen geldpolitischen Kurs bei und nimmt keine Zinsanpassung vor. Zwar könnten zur Wahrung der geldpolitischen Glaubwürdigkeit und angesichts erhöhter Inflationsrisiken moderate Zinsschritte erforderlich werden, die realwirtschaftlichen Implikationen des Irankriegs sprechen jedoch gegen eine nennenswerte Straffung. Denn entscheidend ist nicht der kurzfristige Inflationsanstieg, sondern inwieweit Zweitrundeneffekte den Inflationsausblick belasten. Insgesamt verfügt die EZB vor dem Hintergrund eines moderaten Zinsniveaus über ausreichenden Spielraum, die weitere Datenentwicklung abzuwarten. Auch die US-Notenbank sowie die Bank of England üben sich hinsichtlich Zinsanpassungen vorerst in Zurückhaltung....more16minPlay
March 06, 2026Iran-Konflikt – Perspektiven für Weltwirtschaft und GeldpolitikIn Folge des Iran-Konflikts zeichnet sich eine deutliche Risikoaversion auf den Märkten ab. So kam es neben Korrekturen auf den Aktienmärkten und einem Ölpreisanstieg von um die 18% auch zu einem Anstieg der 10-jährigen US-Renditen sowie einer Abwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro. Das spiegelt die steigenden Inflationserwartungen für die USA wider, die als Nettoexporteur von Öl zwar nicht von Öl aus dem persischen Golf abhängen, deren Volkswirtschaft sich dennoch mit den global ansteigenden Rohölpreisen konfrontiert sieht. Sollte der Konflikt andauern, wäre ein Stagflationsszenario wahrscheinlich. Dahingegen würde ein andauernder Konflikt die Produzentenpreise Chinas in die Höhe treiben, was, neben der erwartbaren Abnahme der globalen Wachstumsdynamik, eine Ausweitung der chinesischen Produktionsüberkapazitäten bedingen würde. Auch wenn die steigenden Ölpreise kurzfristig einen Anstieg der Inflation mit sich bringen, sind Zweitrundeneffekte in Folge der resultierenden globalen Wachstumseintrübung selbst in einem Worst-Case Szenario unwahrscheinlich. Daher ist für die Eurozone weiterhin von einer neutralen Geldpolitik auszugehen, wobei auch im Fall eines Andauerns des Konflikts eher Raum für eine Zinssenkung als für Zinsanhebungen gegeben sein sollte....more18minPlay
February 27, 2026Automobilindustrie 2026: Zwischen Margendruck und strategischer Neuaufstellung...more18minPlay
February 20, 2026Welthandel: Verschiebung statt FragmentierungDie in Folge der protektionistischen US-Politik entstandenen wirtschaftspolitischen Spannungen zeigen bislang keinen Einbruch des Welthandels. Allerdings deuten die Daten zur globalen Exportentwicklung auf eine Verschiebung der Exportströme. Für China zeigt sich, dass ein deutlicher Rückgang der Exporte in die USA infolge der US-Importzölle. Dementgegen steht eine Intensivierung der Exportströme nach Europa, Südostasien, Lateinamerika und Afrika. Der Rückgang im US-Markt wird somit weitgehend durch eine Diversifizierung der Absatzmärkte kompensiert. Die Folge ist weniger eine Abnahme der chinesischen Exportleistung, sondern deutet auf eine geographische Reallokation hin. Auch für die deutschen Exporte steht die Abnahme der Exporte in die USA einer Zunahme der binneneuropäischen Exporte entgegen. Für Europa impliziert diese Umlenkung einen steigenden Wettbewerbsdruck, da chinesische Überkapazitäten verstärkt auf alternative Märkte drängen. Dies untermauert das Erfordernis einer investitionsfreundlichen und die preisliche Wettbewerbsfähigkeit fördernden Wirtschaftspolitik in Deutschland und Europa....more17minPlay
February 06, 2026Hohe Unsicherheiten, Erholung dennoch spürbarDie jüngsten Inflationszahlen für die Eurozone lagen mit 1,7 % zwar unterhalb des Inflationsziels, bestätigen jedoch das grundsätzliche Bild. Risiken für Inflation und Wachstum sind vielschichtig. Disinflationäre Effekte der Euro-Dollar Entwicklung machen eine weitere Zinssenkung denkbar. Aber auch gegenüber anderen Währungen hat der Euro spürbar aufgewertet. Diese Entwicklung bringt neben den grundsätzlichen angebotsseitigen Problemen weiteren Gegenwind für die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Exporte. Demgegenüber steht der deutliche Aufwind der Auftragseingänge im Dezember des vergangenen Jahres....more11minPlay
January 30, 2026Forschungszulage als stabiles F&E-FinanzierungsinstrumentInnovation entscheidet heute stärker denn je über Wettbewerbsfähigkeit – doch vielen Unternehmen fehlt Planungssicherheit. In dieser Folge sprechen wir mit Gesa Köhn-Otto, Fördermittelexpertin der IKB, über die strategische Bedeutung der Forschungszulage. Sie erklärt, wie das Instrument funktioniert, was förderfähige Projekte ausmacht, welche Kosten berücksichtigt werden können und welche Neuerungen das Wachstumschancengesetz und das Gesetz für ein steuerliches Investitionssofortprogramm (Investitionsbooster) mit sich bringen. Jetzt reinhören und ungenutzte Innovationsförderpotenziale entdecken....more16minPlay
January 23, 2026Notenbanken vor schwierigen ZeitenDas hohe Maß an Verunsicherung im Kontext des Grönland-Konflikts und den damit verbundenen Zollandrohungen ließ die Inflationsbefürchtungen für die USA zuletzt wieder zunehmen. Studien zeigen, dass die zollinduzierten Preissteigerungen nahezu vollständig an den US-Konsumenten weitergegeben werden. Dennoch blieb der erwartete Inflationsschock durch die Zölle in den USA bislang aus. Eine Begründung für diese Beobachtung liegt in der Vielzahl an Ausnahmeregelungen. Der effektive Zoll ist zwar spürbar angestiegen, jedoch nicht in dem Maße, wie angesichts der Zollandrohungen zu erwarten war. Die Inflation im Euroraum lag zuletzt knapp unter dem 2%-Ziel der EZB. Und auch im laufenden Jahr ist mit einer Inflation unterhalb des Inflationsziels zu rechnen. Eine Betrachtung auf Länderebene zeigt, dass die Geldpolitik für Frankreich und Italien zuletzt zu restriktiv war. Somit besteht die Gefahr, dass der dort angemessene Zinssatz in den negativen Bereich rutschen könnte. Das Prognoserisiko scheint eher nach unten gerichtet. Gleichzeitig stellt die deutliche Euro-Aufwertung die EZB vor Herausforderungen....more15minPlay
January 09, 2026Gute Nachrichten zum JahresauftaktDie US-Wirtschaft überrascht mit starkem Wachstum, während die Inflation in Deutschland und der Eurozone weiter nachlässt. Zudem legten die Auftragseingänge in Deutschland kräftig zu. Gute Nachrichten – aber die US-Wirtschaft wird ihre Dynamik 2026 nicht halten können, damit sind Zinssenkungen der Fed weiter wahrscheinlich. In Deutschland und der Euro-Zone wird der Preisdruck weiter nachlassen – vor allem dank sinkender Energiepreise, auch wenn die Mieten in Deutschland den Preisdruck stützen. Dienstleistungspreise bleiben aufgrund kräftiger Lohnsteigerung hoch, aber der Anstieg verliert an Dynamik. Damit gibt es für die EZB keinen Anlass für Zinssenkungen. Insgesamt deutet vieles auf eine längere Zinspause der EZB hin. Das kräftige Plus der Auftragseingänge in Deutschland hat positiv überrascht. Von einer Trendwende zu sprechen, ist verfrüht – aber es ist ein klarer Lichtblick....more12minPlay
December 19, 2025Inflation, ifo, EZB – Viele Daten, viele UnsicherheitenWährend die Erwartungen der Unternehmen sich weiter verschlechtern und der ifo-Index erneut einen Rückgang verzeichnet, zeigen die Inflationsdaten aus den USA einen Rückgang des Preisanstiegs und befeuern die Hoffnung auf eine niedrige Inflation trotz robuster US-Wirtschaft im Schatten der Zollpolitik. Doch bereits die Arbeitsmarktdaten deuteten einen Rückgang der wirtschaftlichen Dynamik an. Und auch die Inflationszahlen könnten ein Vorbote einer Abkühlung sein. Im Euroraum bleibt führt die Dienstleistungsinflation entscheidender Inflationstreiber. Die EZB belässt den Leitzins zwar unverändert, hob allerdings ihre Prognose für die Inflation im kommenden Jahr auf 1,9% an....more16minPlay
December 12, 2025Maschinenbau 2025: Zwischen Druck, Wandel und ersten Erholungssignalen...more9minPlay
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