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Wie wollen wir im Alter leben — und vor allem: wie wollen wir uns dabei fühlen? In dieser Folge von Kaleidoskop Leben spricht Sr. Luzia Reiter über das Generationenhaus der Elisabethinen in Linz. Ausgangspunkt ist eine Frage, die viele Menschen bewegt: Wie kann Wohnen im Alter Selbstständigkeit, Sicherheit und Gemeinschaft miteinander verbinden? Sr. Luzia gibt Einblick in ein Haus, in dem ältere Menschen, Studierende, Familien und Kinder unter einem Dach leben. Sie erzählt, wie die Idee zum Generationenwohnen entstanden ist und warum dieses Projekt so gut zu den Elisabethinen passt. Schnell wird klar, dass hier nicht einfach Wohnungen vermietet werden. Es geht um ein Zuhause, das Begegnung ermöglicht und Einsamkeit etwas entgegensetzt. Besonders wichtig ist dabei der erste Eindruck, den Menschen beim Betreten des Hauses haben. Atmosphäre, Offenheit und Lebendigkeit spielen eine große Rolle.
Der Alltag im Generationenhaus ist vielfältig. In der Lisl-Lounge wird gespielt, geredet, gefeiert und manchmal einfach nur gemeinsam Kaffee getrunken. Die Generationennachmittage schaffen Raum für Austausch und neue Ideen. Dabei zeigt sich, dass Gemeinschaft nicht verordnet werden kann, sondern wachsen darf. Niemand muss teilnehmen, und gerade das macht das Miteinander so ehrlich. Auch junge Bewohner*innen bringen sich ein und gestalten das Hausleben aktiv mit. So entstehen Begegnungen zwischen Menschen, die sich im Alltag sonst vielleicht nie kennenlernen würden. Das Generationenhaus ist damit nicht nur ein Wohnort, sondern ein Ort des Mitgestaltens.
Berührend ist auch, dass das Zusammenleben nicht nur die schönen, sondern auch die schweren Zeiten umfasst. Sr. Luzia spricht über Begleitung am Lebensende, über das Dasein für Angehörige und über eine Hausgemeinschaft, die auch in traurigen Momenten trägt. Gleichzeitig erzählt sie von kleinen Szenen voller Leben: von Kindern mit Seifenblasen, von Gesprächen im Garten und von spontanen Begegnungen am Balkon. Die Folge zeigt, wie Freundschaften in jedem Alter entstehen können. Sie macht Mut, Wohnen nicht nur als private Angelegenheit zu sehen, sondern als Teil eines guten Miteinanders. Es geht um Selbstständigkeit, Unterstützung und die Kraft echter Nachbarschaft. Eine inspirierende Episode über gelebte Gemeinschaft mitten in der Stadt. Und über die Erfahrung, dass man für neue Verbindungen niemals zu alt ist.
Schwester Luzia Reiter ist Ordensfrau der Elisabethinen und leitet das Generationenhaus in Linz. Sie begleitet die Bewohnerinnen und Bewohner mit großer Aufmerksamkeit, Herzlichkeit und praktischer Kompetenz durch ihren Alltag. In ihrer Arbeit verbindet sie Organisation, Gemeinschaftspflege und seelsorgliche Begleitung auf besondere Weise. Sie hat ein feines Gespür dafür, was Menschen brauchen, damit aus einem Wohnhaus ein Zuhause werden kann. Mit ihrer warmen und bodenständigen Art steht sie für ein Miteinander, das von Respekt, Offenheit und elisabethinischem Geist geprägt ist.
By die elisabethinen linz-wienWie wollen wir im Alter leben — und vor allem: wie wollen wir uns dabei fühlen? In dieser Folge von Kaleidoskop Leben spricht Sr. Luzia Reiter über das Generationenhaus der Elisabethinen in Linz. Ausgangspunkt ist eine Frage, die viele Menschen bewegt: Wie kann Wohnen im Alter Selbstständigkeit, Sicherheit und Gemeinschaft miteinander verbinden? Sr. Luzia gibt Einblick in ein Haus, in dem ältere Menschen, Studierende, Familien und Kinder unter einem Dach leben. Sie erzählt, wie die Idee zum Generationenwohnen entstanden ist und warum dieses Projekt so gut zu den Elisabethinen passt. Schnell wird klar, dass hier nicht einfach Wohnungen vermietet werden. Es geht um ein Zuhause, das Begegnung ermöglicht und Einsamkeit etwas entgegensetzt. Besonders wichtig ist dabei der erste Eindruck, den Menschen beim Betreten des Hauses haben. Atmosphäre, Offenheit und Lebendigkeit spielen eine große Rolle.
Der Alltag im Generationenhaus ist vielfältig. In der Lisl-Lounge wird gespielt, geredet, gefeiert und manchmal einfach nur gemeinsam Kaffee getrunken. Die Generationennachmittage schaffen Raum für Austausch und neue Ideen. Dabei zeigt sich, dass Gemeinschaft nicht verordnet werden kann, sondern wachsen darf. Niemand muss teilnehmen, und gerade das macht das Miteinander so ehrlich. Auch junge Bewohner*innen bringen sich ein und gestalten das Hausleben aktiv mit. So entstehen Begegnungen zwischen Menschen, die sich im Alltag sonst vielleicht nie kennenlernen würden. Das Generationenhaus ist damit nicht nur ein Wohnort, sondern ein Ort des Mitgestaltens.
Berührend ist auch, dass das Zusammenleben nicht nur die schönen, sondern auch die schweren Zeiten umfasst. Sr. Luzia spricht über Begleitung am Lebensende, über das Dasein für Angehörige und über eine Hausgemeinschaft, die auch in traurigen Momenten trägt. Gleichzeitig erzählt sie von kleinen Szenen voller Leben: von Kindern mit Seifenblasen, von Gesprächen im Garten und von spontanen Begegnungen am Balkon. Die Folge zeigt, wie Freundschaften in jedem Alter entstehen können. Sie macht Mut, Wohnen nicht nur als private Angelegenheit zu sehen, sondern als Teil eines guten Miteinanders. Es geht um Selbstständigkeit, Unterstützung und die Kraft echter Nachbarschaft. Eine inspirierende Episode über gelebte Gemeinschaft mitten in der Stadt. Und über die Erfahrung, dass man für neue Verbindungen niemals zu alt ist.
Schwester Luzia Reiter ist Ordensfrau der Elisabethinen und leitet das Generationenhaus in Linz. Sie begleitet die Bewohnerinnen und Bewohner mit großer Aufmerksamkeit, Herzlichkeit und praktischer Kompetenz durch ihren Alltag. In ihrer Arbeit verbindet sie Organisation, Gemeinschaftspflege und seelsorgliche Begleitung auf besondere Weise. Sie hat ein feines Gespür dafür, was Menschen brauchen, damit aus einem Wohnhaus ein Zuhause werden kann. Mit ihrer warmen und bodenständigen Art steht sie für ein Miteinander, das von Respekt, Offenheit und elisabethinischem Geist geprägt ist.

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