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Sie war die erste Börsenchefin der Schweiz und hat 2006 die Forma Futura Invest AG mitgegründet. Ausserdem ist sie VR-Präsidentin der Berner Kantonalbank, in deren Stiftung sie eine Art Kulturprozent nach dem Vorbild der Migros eingeführt hat. Antoinette Hunziker-Ebneter möchte Menschen dazu inspirieren, mit Geldanlagen nicht nur zu verdienen, sondern sie so zu gestalten, dass sie kommenden Generationen eine lebenswerte Zukunft ermöglichen. Als Frau in der männerdominierten Finanzwelt, in welche sie zufällig gelandet sei, freue sie sich, anderen Frauen ein gutes Vorbild zu sein, sagt sie im Podcast.
Wer hat Operation Libero geprägt? Die unerschrockene Bewegung, welche die politischen Parteien, allen voran die SVP, das Fürchten lehren sollte, fiel 2014 mit neuen Denkmustern und neuen liberalen, europafreundlichen Rezepten auf. «Chancenland statt Freilichtmuseum», heisst es bei der Operation zum 10-Jahr-Jubiläum noch immer. Hinter dem Aufsehen erregenden Auftritt steht ein zurückhaltender junger Mann mit Schalk, der sich selbst auch Kindskopf nennt – er heisst @Silvan Gisler und er verrät uns im Gespräch die Bad Ass-Attitude und sein Geheimnis, wie man alte Zöpfe und fest verankerte Wertehaltungen durchbrechen und auch mal über den Haufen werfen kann.
Was sie früher beengt hat – nämlich die Tochter des berühmten und geheimnisvollen Immobilienkönigs und Kunstsammlers Bruno Stefanini zu sein – hat sie inzwischen zur Lebensrolle gemacht, in welcher sie sich puddelwohlfühlt. Heute ist Bettina Stefanini die Direktorin der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte und modelliert diese zusammen mit ihrem Team zu einem Partizipations-Experiment, das für die Stiftungslandschaft Schweiz wegweisend sein könnte.
Er ist ein anständiger Rebell - oder wie er sich selbst nennt: ein Schwächling, der gerne nachfragt. Bruno Steiner (54) ist bildender Künstler, der mit seiner Hartnäckigkeit die Kulturförderung im Kanton Schwyz in Frage stellt und mit öffentlichen Debatten erste Steine ins Rollen bringt. Steiner erzählt uns, was ihn antreibt und warum er das Bild des «kiffenden Künstlers mit der hohlen Hand» ebenso überholt findet wie das Fehlen eines gesamtheitlichen Kulturverständnisses, in dem nicht nur der Brauchtum der Urschweiz seinen verdienten Platz hat.
Foto: Claude Hofer
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