Bei der Geschichte „Stille“, die die eigene Kindheit von Lucia Berlin verarbeitet, geht es ohne vordergründiges Psychologisieren um literarische Ursachenforschung. Eine „neurotische, alkoholkranke, unsichere Erwachsene“ wird man schliesslich nicht aus freien Stücken. Eine hoffnungslose Geschichte, die Lucia Berlin hoffnungsvoll beschreibt.