(Bildquelle: IMAGO / Capital Pictures)
Dieser Horrorfilm räumte nicht nur an den Kinokassen ab, sondern revolutionierte auch das Genre. Tatsächlich soll eine Vorgeschichte dazu schon geschrieben sein. Doch die wird wohl nie das Licht der Kinowelt erblicken.
Wenige Horrorfilme haben Kinogänger und Kinogängerinnen so verstört wie Ari Asters Hereditary. Der Film brach jegliche Rekorde für das Filmstudio A24 und sorgte dafür, dass Filmemacher Ari Aster sich einen Namen im Genre Horror machte.
Kein Wunder also, dass sich Fans des gruseligen und verstörenden Okkultfilms fragen, ob es noch mehr im Universum des Films geben wird. Auf diese brennend heiße Frage hat niemand Geringeres als Ari Aster eine Antwort. Doch die wird nicht allen Fans unbedingt gefallen.
Vorgeschichte zu Hereditary ist schon geschrieben
Im Rahmen der alljährlichen Bleak Week der American Cinematheque plauderte Horror-Regisseur Ari Aster in einer Fragerunde aus dem Nähkästchen. Im Zuge dessen verriet er, dass er sehr wohl schon etwas Weiteres im Hereditary-Universum geschrieben habe. Doch das wird so schnell nicht über die Kinoleinwände laufen. So verriet der Horror-Meister laut „Gold Derby“:
Zitat:
„Ich habe eine Vorgeschichte dazu geschrieben. Es fühlt sich nie wie der richtige Zeitpunkt an. Es ist eine Vorgeschichte, keine Fortsetzung, daher weiß ich nicht, wie es weitergeht.“
Der Regisseur weiß also nicht, wann oder ob überhaupt noch etwas in der Welt von Hereditary erscheinen wird. Im 2018 erschienenen Film dreht sich alles um eine trauernde Familie, die plötzlich unheimliche und unerklärliche Ereignisse erlebt.
» Video ansehen: Hereditary - Das Vermächtnis: Trailer
Ari Aster spricht über den anhaltenden Erfolg von Hereditary
Hereditary sorgte für einen richtigen Karriereschub für Ari Aster. Und während der Regisseur sich natürlich über die Rezeption und den Erfolg seines Langfilmdebüts gefreut hat, ist die anhaltende Popularität mittlerweile eher in eine bittersüße Richtung umgeschlagen.
Denn Ari Aster beschreibt in der Fragerunde auch, dass er sich weiterentwickeln wollte – und nicht nur über Hereditary definiert werden möchte:
Zitat:
„In gewisser Weise ist es wirklich ärgerlich. Ich versuche, besser zu werden. Auf jeden Film, den ich mache, bin ich eigentlich stolzer als auf den vorherigen, und trotzdem nimmt der Erfolg meiner Filme immer weiter ab.“
Der Western-Thriller Eddington, Ari Asters jüngster Film, konnte sich bei den Kritiken nicht nur mit Ruhm bekleckern. Trotz der Starbesetzung rund um Pedro Pascal und Joaquín Phoenix erhielt der Film bei Rotten Tomatoes gerade mal eine Bewertung von 69 Prozent. Zum Vergleich: Hereditary konnte bei der gleichen Bewertungsplattform 90 Prozent absahnen.