(Bildquelle: IMAGO / Cinema Publishers Collection / GIGA)
In vielen Filmen gibt es kleine Geheimnisse, Easter Eggs und witzige Cameos, die oft erst spät entdeckt werden. Wir verraten euch einige davon, die ihr möglicherweise noch nie bemerkt habt.
Bleibt alles in der Familie
In Mrs. Doubtfire von 1993 unterhält sich Robin Williams in der Schwimmbad-Szene mit einem Barkeeper, der im Abspann „Dr. Toad“ genannt wird. Eigentlich heißt er aber Robert Todd Williams und ist der ältere Bruder von Robin Williams.
Thors Schöpfer in AsgardWer ist dieser Man, der mit Lady Sif scherzt? (Bildquelle: IMDB)
Im ersten Film der Thor-Reihe von 2011 war in der Asgard-Bankett-Szene ein bärtiger Mann zu sehen, der sich mit Lady Sif unterhielt. Dabei handelt es sich um Walt Simonson. Er ist kein Schauspieler, sondern hat in den 80er-Jahren die berühmtesten Geschichten der Thor-Comics geschrieben.
Notorious R.B.G.Ist sie die Richtige für X-Force? (Bildquelle: Hindustan Times)
Deadpool will in „Deadpool 2“ eine Superhelden-Truppe namens X-Force zusammenstellen. Dazu blättert er am Anfang der Szene Fotos infrage kommender Personen durch und das erste Foto stellt die berühmte Feministin und Richterin am obersten US-Gerichtshof, Ruth Bader Ginsburg, dar.
Die Truman-Show-Zwillinge(Bildquelle: The Northwest Florida Daily News / Bearbeitung GIGA)
Im Film Truman Show trifft Truman zwei ältere Zwillinge. Ron und Don Taylor sind eigentlich Polizeibeamte, die am Filmset als Sicherheitskräfte beschäftigt wurden. Da sie zu allen sehr freundlich waren, hat der Regisseur Peter Weir entschieden, sie im Film einzusetzen.
Guardians of the Galaxy: Mama, Papa habt ihr heute Zeit? View this post on Instagram
Regisseur James Gunn hat im Film Guardians of the Galaxy Vol. 2 seine Familie eingesetzt: In einer Katastrophen-Szene auf der Erde ist ein älteres Pärchen zu sehen, das alles mit seinen Handys aufnimmt. Dabei handelt es sich um die Eltern von Gunn, die in der Cast-Liste als „Weird Old Man“ und „Weird Old Man’s Mistress“ genannt werden. Außerdem hat Gun laut eigener Aussage in der Szene seinen Bruder, dessen Frau und ihre drei Kinder eingesetzt. Seine Nichten spielten zusätzlich verschiedene Alien-Kinder.
Die einzig echte Erin
Im Film „Erin Brockovich“ aus dem Jahr 2000 spielt Julia Roberts die namensgebende Figur Erin Brockovich. In einer Diner-Szene wird sie von einer Kellnerin mit dem Namensschild „Julia“ bedient. Die „Schauspielerin“ dieser Kellnerin ist die echte Erin Brockovich, auf deren Story der Film basierte.
Von nun an gings bergab
Manche Schauspieler sind Genies und können jede Emotion überzeugend darstellen. Auch wenn ich Alan Rickman zu diesen Genies zählen würde, ist seine Überraschung, als Hans Gruber im Film „Stirb langsam“ am Ende vom Hochhaus stürzt, echt.
Man hatte ihm versprochen, seine Stunt-Halterung bei 3 zu lösen, sie aber dann bereits bei 1 geöffnet. Dementsprechend ist der schockierte Blick real, als er fast 8 Meter tief auf ein Luftkissen fällt.
Jabbas kleine Brüder in Man in Black
In der Kaffeeküche des MIB-Hauptquartiers seht ihr zum ersten Mal die „Anneliden“. In dem Film „Men in Black“ sprechen sie in einer unbekannten Sprache miteinander. Star-Wars-Fans könnte es bekannt vorkommen, denn es handelt sich um Huttiesisch, das von Jabba the Hutt gesprochen wird.
Der Monty Python Kokosnuss-Pferde-Gag
Im Monty-Python-Film „Die Ritter der Kokosnuss“ (1975) sind die Kokosnüsse ein Running Gag: Während der König so tut, als würde er reiten, schlägt der Knappe die Schalen aneinander und simuliert so Hufgetrappel.
Tatsächlich sollten die Schauspieler auf echten Pferden reiten, aber das Filmbudget war zu klein. Also schlug Michael Palin vor, die Pferde durch Kokosnuss-Schalen zu ersetzen und einen weiteren Gag daraus zu machen.
Tarantinos Red Apple Zigaretten
Die Red-Apple-Zigaretten sind ein Running Gag in Tarantinos Film-Universum: Die fiktive Marke taucht in vielen seiner Filme auf. Neben Kill Bill könnt ihr Werbung oder Schachteln etwa in Pulp Fiction, Four Rooms oder sogar schon in The Hateful Eight sehen.
Pac-Tron
Während Computerwelten wie im Film Tron von 1982 natürlich Fiktion waren, kannten und liebten die „Gamer“ von damals das Spiel Pac-Man. Und so ist es nicht verwunderlich, dass es seinen Weg auch als Easter Egg in den Film geschafft hat.
Batman vs. Superman Plakat
Der Will-Smith-Film „I Am Legend“ ist ein Remake eines Remakes. Die erste Version mit Vincent Price ist von 1964. Doch in dieser moderneren Version gibt es auch modernere ausgestorbene Städte und in dieser kommt der Held an einem Kino vorbei. Zu sehen ist dort ein Plakat für den Film „Batman vs. Superman“.
Das Problem dabei: I Am Legend ist von 2007, aber Batman vs. Superman kam erst 2013 in die Kinos...
Binford-Universum
Fans des Animationsfilms „Toy Story“ ist erst nach Jahren aufgefallen, dass sich darin eine Referenz zur Serie „Hör mal, wer da hämmert“ befindet. Ganz kurz ist in einer Serie eine Kiste der fiktiven Firma Binford Tools zu sehen. Für diese Firma arbeiteten Tim und Al in der Serie.
Die Sexszene in AskabanVerdächtige Fußspuren in der Karte (Bildquelle: Screenshot: GIGA / Eggbase/Youtube)
In den Credits von „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ hat sich jemand einen Scherz erlaubt. Der Abspann zeigt die „Karte des Rumtreibers“, auf der Fußspuren zu sehen sind. Und in einer Ecke der Karte sind gleich zwei Spuren zu sehen und an der Position dieser Füße wird sofort klar, dass da gerade ein Pärchen Sex hat.
Wick-Kampfmodus
In diesem Video ist gut zu sehen, worauf man in den anderen Szenen genau achten muss, um es zu bemerken: Normalerweise trägt John Wick im Alltag seine Uhr wie jeder von uns.
Aber wenn er in den Missionsmodus geht, dreht er die Uhr nach innen, wie es auch Soldaten im Einsatz tun. Das bewahrt die Uhr vor Schäden und sie ist ablesbar, wenn man ein Gewehr hält.
Fuck... Man... Dude...
Fleißige Fans haben alle Vorkommnisse von Fuck, Man und Dude im Kultfilm The Big Lebowski gezählt und auf die Filmlänge umgerechnet. Dabei kam heraus, dass eines dieser Wörter alle 12 Sekunden ausgesprochen wird.
Guter, schlechter Schütze
Der Film Mr. & Mrs. Smith mit Angelina Jolie und Brad Pitt erzählt die Geschichte zweier Profikiller, die sich ineinander verlieben. In einer Szene auf der Kirmes versuchen sie sich als Schützen an einer Schießbude.
Bevor Pitt schießt, kneift er ein Auge zu, um mit dem Gewehr genau zielen zu können. Direkt danach öffnet er das Auge aber wieder, um seine Umgebung im Auge behalten zu können. Genau diese Technik wird von Scharfschützen angewendet.
Replikanten entlarven
Blade Runner 2049 macht sich einen Spaß daraus, seine Zuschauer in der Startsequenz zu einem Identifikations-Test zu zwingen: Wie in dem Film erklärt wird, haben alle Replikanten eine Art holografisches Tattoo, das auf dem Augapfel unten zu sehen ist, wenn sie nach oben und gleichzeitig nach links schauen.
Zu Beginn des Films ist als Erstes oben links das Wort „Replicants“ zu sehen und jeder im Kino muss deshalb seine Augen so bewegen, dass man ihn gegebenenfalls als Replikanten entlarven könnte.