(Bildquelle: IMAGO / Capital Pictures / CAP SFS / Bearbeitung GIGA)
Anfangs hatten es die Überlebenden rund um Rick Grimes (Andrew Lincoln) „nur“ mit langsam schlurfenden, hungrigen Beißern zu tun. Doch über die letzten 15 Jahre „The Walking Dead“-Geschichte sind immer wieder neue Zombie-Varianten entstanden, die in erschreckend gefährliche Richtungen gehen.
Der Walker King aus „Dead City“(Bildquelle: AMC / Serien-Screenshot via MagentaTV)
Falls ihr „The Last of Us Part II“ gezockt habt, dürfte euch diese Variante ziemlich bekannt vorkommen, denn „The Walking Dead“ hat sich offenbar von dem Rat King aus dem Videospiel inspirieren lassen.
In der ersten Staffel von „Dead City“ begibt sich Maggie (Lauren Cohan) in den Untergrund von Manhattan und trifft dort auf ein Monstrum, das aus drei ineinander verwachsenen Beißern besteht.
Falls euch das entgangen ist, könnt ihr die Spin-off-Serie im Stream bei MagentaTV nachholen.
Kurz vor „TWD“-Finale: Intelligente Beißer mit Geschicklichkeit(Bildquelle: AMC / Serien-Screenshot)
Dass die Untoten teilweise noch Intuition und Fingerfertigkeit besitzen, haben Morgan (Lennie James) und Duane Jones (Adrian Kali Turner) am eigenen Leib erfahren: Ihre Ehefrau und Mutter (Keisha Tillis) kam jede Nacht zum eigenen Haus zurück und drehte am Türknauf.
In der elften und finalen Staffel legte „The Walking Dead“ aber noch einen drauf: Es bewahrheitete sich, was Aaron (Ross Marquardt) bereits als Gerücht aufgeschnappt hatte: Einige Beißer können mittlerweile klettern, Türen aufbrechen, Gegenstände aufheben sowie greifen und dadurch als Waffen missbrauchen. Jerry (Cooper Andrews) wird das beinahe zum Verhängnis, denn ein Zombie versucht ihn mit einem Stein zu erschlagen.
Versteinerte Beißer aus „The Ones Who Live“(Bildquelle: AMC / Serien-Screenshot via MagentaTV)
Als Rick (Andrew Lincoln) und Michonne (Danai Gurira) in „The Ones Who Live“ gemeinsam durch den Nationalpark streifen, eilen sie einer Gruppe Überlebender zu Hilfe. Doch ihre Waffen prallen einfach am Schädel des Beißers ab.
Letztendlich gelingt es dem ikonischen Duo, die Steinschicht zu vertrümmern und wie gewohnt das Gehirn des Zombies zu durchstechen. Anders als vielleicht vermutet, handelt es sich bei den Versteinerten nicht um eine Anomalie, sondern um ein Naturphänomen, wie einer der Geretteten erklärt: „Sie werden so verkrustet wegen des Dampfes, der verkalkt ist oder so...“
Den Ableger könnt ihr ebenfalls bei MagentaTV streamen.
Wasser-Zombies(Bildquelle: AMC / Serien-Screenshot)
In Zeiten der Post-Apokalypse sind Gewässer gefährliche Gefilde. Da die Untoten nicht atmen, können sie sich selbst am Grund von flachen Flüssen und Tümpeln verstecken und dabei zu einer unsichtbaren Bedrohung mutieren.
Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass die verwesenden Beißer über die Zeit das (Trink-)Wasser verunreinigen – so geschehen in der vierten Folge der zweiten „The Walking Dead“-Staffel, als ein Untoter im Brunnen durch das Wasser derart aufquoll, dass sein Körper auseinanderriss und sein infiziertes Blut die Trinkquelle zunichtemachte.
Die Runner aus „The Walking Dead“ und „World Beyond“(Bildquelle: AMC / Amazon)
Tatsächlich handelte es sich direkt beim ersten Zombie aus „The Walking Dead“ um eine Anomalie. Zur Erinnerung: Rick Grimes trifft auf ein untotes Mädchen, das in schnellen Schritten auf ihn zuläuft – viel zügiger als spätere Beißer.
Danach hat das Franchise lange auf flotte Zombies verzichtet. Erst in der Post-Credit-Scene vom Spin-off „The Walking Dead: World Beyond“ (im Stream bei Amazon) kam diese gruselige Variante zum Einsatz. Allerdings spielt sich die Szene auch in Frankreich – dem Ursprungsland der Zombie-Pandemie – ab. Wie Wissenschaftler Dr. Jenner (Noah Emmerich) verrät, gibt es dort Varianten, die in den USA nicht verbreitet sind.
Die Burner alias Les Brûlants aus „Daryl Dixon“(Bildquelle: AMC / Serien-Screenshot via MagentaTV)
Wie gefährlich les affamés alias die Hungrigen aus Frankreich tatsächlich sind, erfährt Titelheld Daryl (Norman Reedus) im Spin-off „The Walking Dead: Daryl Dixon“ am eigenen Leib.
Beim Kampf greift ein brûlant beziehungsweise Burner nach seinem Arm und verätzt ihm dabei die Haut. Nur durch die Kauterisation von Schwester Isabelle (Clémence Poésy) kann die Ausbreitung der Infektion in Daryls Körper noch gestoppt werden. Nicht nur die Haut dieser Beißer-Variante ist ätzend, auch ihr Blut ähnelt einer Art Säure.
Die Daryl-Dixon-Serie steht euch bei MagentaTV zur Verfügung. Aktuell läuft dort die dritte Staffel, ehe das Spin-off 2026 mit Season 4 endet.
Testobjekte aus „Daryl Dixon“(Bildquelle: AMC / Serien-Screenshot via MagentaTV)
Im Verlauf von „Daryl Dixon“ bekommt es Daryl sogar mit der bisher gefährlichsten Zombie-Variante zu tun. Nachdem er in der fünften Episode der ersten Staffel von „Pouvoir des Vivants“ gefangengenommen wird, zwingt ihn die Gruppierung, gegen modifizierte Untote zu kämpfen. Durch verschiedene Injektionen mutieren die Beißer zu Kampfmaschinen, die nicht nur schneller, sondern auch stärker als Menschen sind.
Solche Experimente werden im post-apokalyptischen Frankreich schon länger durchgeführt. Zu erkennen sind die Testobjekte an ihren schwarzen Augen.
Die Flüsterer aus „The Walking Dead“(Bildquelle: IMAGO / Capital Pictures / Jackson Lee Davis / AMC)
Alpha (Samantha Morton) hat die Post-Apokalypse neu definiert. Als Anführerin der Flüsterer (im Original Whisperers) gehört sie nicht nur zu den schaurigsten „The Walking Dead“-Bösewichten, sondern gleichzeitig zu den gefährlichsten Zombie-Varianten.
Denn: Die Flüsterer aus Staffel 9 und 10 kämpfen nicht gegen die Untoten, sie leben unter ihnen. Quasi in perfider Ed-Gein-Manier häuten sie dafür Zombie-Köpfe und nähen sich daraus eine Maske. So können sie unbemerkt im Schutz der Beißer umherwandern, ohne sich vor ihnen – oder menschlichen Feinden – fürchten zu müssen.