(Bildquelle: IMAGO / NurPhoto / Bearbeitung GIGA)
WhatsApp führt besondere Accounts für junge Nutzer ein.
Update vom 12. März 2026:
Eltern können ihren Kindern nun bald spezielle WhatsApp-Accounts einrichten. Meta hat bestätigt, dass die Zielgruppe von bis zu einschließlich 12-Jährigen mit einem zeitnahen Rollout ihre eigene Art von Konto erhalten sollen – sofern dies von den Eltern gewünscht ist.
Um einen solchen Account einzurichten, müsst ihr euer Smartphone neben das eures Kindes legen und die Accounts auf diese Weise verbinden. Somit bekommt ihr quasi die Admin-Rechte und könnt unter anderem entscheiden, wer euer Kind kontaktieren kann und welchen Gruppe sie beitreten dürfen.
Statusmeldungen und Channels sind für Kinder nicht zugänglich, sie können WhatsApp auf diese Art nur für das Schicken und Empfangen von Nachrichten sowie Anrufen nutzen. Eltern bekommen mit dem neuen Account allerdings keinen Zugriff auf die Nachrichtenverläufe, diese bleiben weiterhin geschützt. (Quelle: WhatsApp)
Originalmeldung vom 26. Januar 2026:
Viele Eltern sehen es mit Sorge, wenn ihre Kinder WhatsApp nutzen möchten – insbesondere wegen möglicher Kommunikation mit Fremden und problematischen Kanälen. Der Messenger arbeitet nun an einer Lösung, die genau hier ansetzt: In einer zukünftigen Version wird es möglich sein, sogenannte sekundäre Konten für Kinder einzurichten, die das Mindestalter für die App noch nicht erreicht haben. Diese speziellen Profile kommen mit erheblichen Einschränkungen, die für mehr Sicherheit im digitalen Alltag sorgen sollen.
WhatsApp richtet neue Accounts für Eltern ein
Die neuen Kinder-Konten sind in ihrem Funktionsumfang gezielt beschnitten. So können Nachrichten und Anrufe nur noch mit Kontakten ausgetauscht werden, die bereits im Adressbuch des Geräts gespeichert sind.
Die Kontaktaufnahme durch oder zu fremden Nummern wird damit unterbunden. Außerdem wird der Reiter Aktuelles, über den Kanäle und Statusmeldungen von Unbekannten zugänglich sind, komplett ausgeblendet. Auch die Chatsperre, mit der sich Unterhaltungen verbergen lassen, ist für diese Konten deaktiviert.
Die Einrichtung erfolgt über das Smartphone eines Elternteils. Durch das Scannen eines QR-Codes wird das Kinder-Konto verknüpft und mit einer PIN abgesichert, um Änderungen durch den Nachwuchs zu verhindern.
Eltern erhalten zwar einen begrenzten Einblick in Aktivitäten – beispielsweise wenn ein neuer Kontakt hinzugefügt wird –, können die Inhalte der Chats jedoch nicht mitlesen. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bleibt vollständig erhalten.
Neue WhatsApp-Funktion in Arbeit
Entdeckt wurde die Funktion in der Beta-Version 2.26.3.6 für Android, sie befindet sich aber noch in der Entwicklung. Ein offizielles Startdatum hat WhatsApp bisher nicht genannt. Sobald das Kind das erforderliche Mindestalter erreicht, kann das Konto von der elterlichen Kontrolle gelöst und in ein vollwertiges Profil umgewandelt werden, das dann alle Funktionen ohne Einschränkungen bietet. (Quelle: WABeta)