(Bildquelle: Apple / Bearbeitung: GIGA)
Speicher voll, Performance am Limit? Apple hat beim wichtigsten MacBook genau an den richtigen Stellen nachgebessert.
Apple hat sein MacBook Air aktualisiert und damit das wichtigste Modell seiner Laptop-Palette deutlich aufgewertet. Obwohl die Pro-Modelle mehr Leistung bieten, ist das Air für die meisten Menschen der Einstieg in Apples Mac-Welt und weit mehr als das. Mit dem neuen M5-Chip wird der Einstieg jetzt noch leistungsfähiger und damit brauchen noch weniger Kunden die volle Power eines MacBook Pro.
Apple spendiert MacBook Air das Upgrade, das es verdient
Das Upgrade konzentriert sich vor allem auf mehr Rechenleistung und eine Verdopplung des Basisspeichers, während das bekannte, lüfterlose Design erhalten bleibt.
Herzstück der neuen Modelle ist der M5-Prozessor, der laut Apple eine erhebliche Leistungssteigerung mitbringt. Der Fokus liegt dabei klar auf der Beschleunigung von Anwendungen mit künstlicher Intelligenz. Im Vergleich zum direkten Vorgänger mit M4-Chip sollen KI-basierte Aufgaben bis zu viermal schneller ablaufen, was die Bearbeitung von Fotos und Videos oder die Nutzung von lokalen Sprachmodellen direkt auf dem Gerät beschleunigt.
Damit positioniert Apple das Air nicht mehr nur als Gerät für alltägliche Aufgaben, sondern auch für anspruchsvollere kreative und technische Workflows.
Hier sind die wichtigsten Daten der neuen Modelle auf einen Blick (Quelle: Apple):
- Prozessor: Apple M5-Chip
- Speicher: 512 GB Basis (verdoppelt), bis zu 4 TB möglich, schnellere SSD
- Konnektivität: WLAN 7 und Bluetooth 6
- Farben: Himmelblau, Mitternacht, Polarstern, Silber
- Preise: 13 Zoll ab 1.199 Euro, 15 Zoll ab 1.499 Euro
- Verfügbarkeit: Ab 11. März, Vorbestellungen ab 4. März
Apple dreht beim neuen MacBook Air an den richtigen Stellschrauben
Neben dem Prozessor-Update hat Apple eine der häufigsten Kritiken am Vorgängermodell adressiert: den Speicherplatz. Die Standardkonfiguration des MacBook Air beginnt nun bei 512 GB – doppelt so viel wie bisher. Damit einher geht zwar auch eine leichte Preiserhöhung um 50 Euro. Die lässt sich im Vergleich zur Aufwertung aber verschmerzen – und ist angesichts der Speicherknappheit ohnehin zu erwarten gewesen.
Zudem sollen die verbauten SSD-Speicherchips doppelt so hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeiten erreichen. Für schnellere drahtlose Verbindungen sorgen zudem der neue WLAN-7-Standard und Bluetooth 6.
Äußerlich tut sich hingegen nicht viel: Das MacBook Air wird weiterhin in den Größen 13 und 15 Zoll angeboten und behält sein dünnes und leichtes Aluminiumgehäuse. Auch das Liquid Retina Display, die 12-Megapixel-Kamera und die Akkulaufzeit von bis zu 18 Stunden bleiben unverändert. Kann man als verpasste Chance sehen oder als Zeichen dafür, dass Apple seine MacBook-Air-Kunden einfach richtig einschätzt.
Preislich startet das 13-Zoll-Modell bei 1.199 Euro, die 15-Zoll-Variante ist ab 1.499 Euro erhältlich. Die neuen Modelle sind ab dem 11. März verfügbar, Vorbestellungen bei Apple starten am 4. März.
Mehr Power fürs MacBook Pro dank M5 Pro und Max
Gleichzeitig hat Apple die neuen M5 Pro und M5 Max Chips für die MacBook-Pro-Reihe vorgestellt. Diese zielen klar auf professionelle Anwender ab, die maximale Leistung für Aufgaben wie 3D-Rendering, Softwareentwicklung oder wissenschaftliche Simulationen benötigen.
Apple verspricht ein Plus von bis zu 30 Prozent Rechenleistung und sogar 35 Prozent extra für die GPU, etwa bei Raytracing-Anwendungen. Die neuen Pro-Chips setzen auf eine „Fusion Architektur“, bei der zwei Dies zu einem einzigen Chip verbunden werden, um dieses Leistungsplus zu erreichen.