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Wenn euer Rechner eine Ewigkeit braucht, um hochzufahren, ist dieses versteckte Windows-Menü höchstwahrscheinlich eure Rettung. Mehr Infos im Video oben.
Windows 10 & 11: So einfach entfernt ihr Autostart-Programme
Spotify, Steam, Discord, diverse Programme von Hardware-Herstellern oder die Xbox-App – alle diese und viele weitere Apps starten gerne nach der Installation ganz automatisch, wenn ihr euren Windows-PCs hochfahrt.
Das ist zwar praktisch, wenn ihr die Tools auch jedes Mal nutzt, aber das dürfte bei den wenigsten der Fall sein. Das Problem an der Sache: Programme in Hintergrund verlangsamen euren PC – sowohl beim Start als auch im laufenden Betrieb. Schließlich schlucken diese Programme im Hintergrund Ressourcen, obwohl sie gar nicht genutzt werden.
Daher mein Tipp an alle Windows-Nutzer: Prüft regelmäßig euer Autostart-Menü im Task-Manager. Hier könnt ihr unter Windows 10 und Windows 11 auf einen Blick sehen, welche Programme sich beim Starten eures Rechners ebenfalls starten.
Zudem könnt ihr sie hier problemlos deaktivieren und grob erkennen, was für einen Effekt dieser Schritt auf eure Ladezeiten hat, indem ihr einen Blick in die Spalte „Startauswirkungen“ werft. Wenn euer Rechner sehr leistungsstark ist, wird sich das Leistungsplus wahrscheinlich in Grenzen halten. Aber gerade bei älterer Hardware kann sich das Aufräumen bezahlt machen.
Links das Autostart-Menü von Windows 10, rechts das von Windows 11 (Bildquelle: GIGA)Windows-Tipp: So kommt ihr ins Autostart-Menü
Sowohl in Windows 10 als auch in Windows 11 könnt ihr das Autostart-Menü direkt über den Task-Manager aufrufen:
- Startet den Task-Manager über die Tastenkombination Strg + Umschalt + Esc.
- Windows 10: Wechselt oben in den Autostart-Reiter
Windows 11: Wechselt links auf den Menüpunkt „Autostart von Apps“, erkennbar am Tacho-Icon.
Hier werden euch nun alle Programme angezeigt, die sich automatisch öffnen, nachdem Windows gestartet ist. Bei den Programmen, die aktuell aktiviert sind, aber die ihr nicht immer braucht, klickt ihr einfach mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Eintrag und anschließend auf „Deaktivieren“. Beim nächsten Neustart sollte das Programm nicht mehr automatisch gestartet werden, was eure PC-Ressourcen schont.
Sicher deaktivieren könnt ihr zum Beispiel Download-Plattformen (manuell starten reicht), Musikstreaming-Dienste, Treiber-Utilities (sind nur Dienstprogramme, eigentliche Treiber funktionieren auch ohne), Chat-Tools und Programm-Updater (Update-Check kann auch beim regulären Programmstart gemacht werden, oder ihr nutzt dafür einen Paketmanager wie Chocolatey).
Unsicher, ob ein Tool im Autostart bleiben sollte oder nicht? Probiert es aus, kaputt macht ihr damit nichts – schlimmstenfalls könnt ihr das Tool später ja auch wieder aktivieren.
Übrigens: Viele Programme bieten auch in den eigenen Einstellungen die Option, das Starten beim Hochfahren auszuschalten. Im Zweifel ist das die „saubere“ Variante, unterm Strich macht es aber keinen Unterschied.