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Warum eskalieren Autonomie-Krisen in der Kleinkindzeit in großer Dramatik. Warum kann ein Nein der Eltern das Kleinkind in eine derart existenzielle Verzweiflung stürzen. Und wie kann all dies zusammenhängen mit unverarbeiteten Entwicklungs- und Geburtsverletzungen der Kinder. In diesem Podcast spreche ich mit der Schweizer Eltern-Baby- und Körperpsychotherapeutin Cornelia Reichlin über ihre traumatherapeutische Arbeit mit Kleinkindern und ihren Eltern. In diesem Gespräch beleuchten wir, wie mit körperlichen Wegen Kleinkindern geholfen werden kann, eskalierende Autonomie-Krisen in den frühen Eltern-Kleinkind-Beziehungen zu überwinden und besser zu verstehen.
Cornelia Reichlin wird am 15. Dezember 2026 von 18:30 – 21:30 Uhr einen Online-Workshop zum Thema „EEH-Therapie mit Kleinkindern“ anbieten. Anmeldungen und Infos unter www.zeppbremen.de/online
Falls Ihr über die weiteren Global Empathy-Folgen und kommende Veranstaltungen im ZePP informiert werden wollt, tragt Euch bitte auf https://www.zeppbremen.de für den Newsletter ein.
Website von ZePP:
Wie können wir unser Nervensystem in Zuständen von Angst, Überlastung und Überforderung gezielt stärken und unterstützen. Was kann getan werden um unser autonomes Nervensystem nach stundenlangem Sitzen vor dem Computerbildschirm wieder ins Gleichgewicht zu bringen?
Ich spreche in dieser Folge mit dem Körperpsychotherapeuten und Trauma-Experten Dr. Herbert Grassmann, der zusammen mit seiner Frau Larissa Grassmann das Buch „Die polyvagale Hausapotheke“ geschrieben hat. Hier beschreiben sie einfache Übungen für den Alltagsgebrauch, die wir als Soforthilfe in akuten Notfällen und bei gespanntem Nervensystem einsetzen können, um uns in einen Zustand vegetativen Gleichgewichts zurückzubringen.
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Was passiert bei Zuständen von Sicherheit und Geborgenheit in unserem Körper? Warum wissen wir in Millisekunden, ob wir uns Gefahr oder in guten Händen befinden. Und was können wir tun, um Stresszustände gezielt in unserem Körper zu beeinflussen? In dieser Folge spreche ich mit der Ärztin und Wissenschaftlerin Dr. Antonia Pfeiffer überGrundlagen dund Anwendungen er Polyvagal Theorie nach Stephen Porges. Dabei werde ich mit ihr diskutieren, warum dieses neue Verständnis so überaus bedeutungsvoll für die Praxis von Psychotherapie und Beratung ist. Auch sprechen wir tiefergehend über die wissenschaftliche Rezeption und aktuelle Kritik der Polyvagal Theorie. Viel Spass bei diesem spannenden Interview.
Hinweis: Am 08. September 2026 von 18:30 – 21:30 Uhr bieten wir einen Live-Online-Workshop zum Thema „Polyvagal Theorie – Pro und Contra“ mit Dr. Antonia Pfeiffer an. Dort wird sie sich eingehend mit den neurowissenschaftlichen Grundlagen und der aktuellen Kritik der Polyvagaltheorie auseinandersetzen.
Anmeldung und weitere Infos findet ihr unter www.zeppbremen.de
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Unsere Gegenwart steht unter Strom. Krisen überlagern sich, Bilder jagen sich, und Empörung sucht sofort ein Ziel. Kaum nehmen wir etwas wahr, wird es bereits bewertet: richtig oder falsch, dafür oder dagegen.
Dabei geht etwas verloren, das jeder politischen Haltung vorausgeht: die Fähigkeit, genau hinzuschauen. Wer nicht mehr schaut, sondern nur noch reagiert, sieht keine Menschen mehr – sondern Positionen, Rollen und Gegner. Hier beginnt autoritäres Denken.
In dieser Folge spreche ich mit dem Körperpsychotherapeuten Ulrich Sollmann über die massenpsychologischen Dynamiken des Autoritarismus. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, warum sich Empörung so leicht ausbreitet, weshalb demokratische Kulturen zunehmend unter Druck geraten und wie wir dieser Entwicklung etwas Selbstwirksames, Verbindendes und Sinnstiftendes entgegensetzen können.
Ein Gespräch über Wahrnehmung, Körper, Gesellschaft – und darüber, warum genaues Hinschauen heute wichtiger ist denn je.
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In dieser Sondersendung wird dieses Mal Thomas Harms der Gast in seiner eigenen Podcast-Reihe sein – und von dem Psychotherapeuten und Arzt D. Dirk Beckedorf interviewt werden.
In dieser Folge sprechen die beiden über die Inhalte und Grundlagen der bindungsorientierten Körper-Psychotherapie sowie die zentralen Inhalte und Thesen des neuen Buches von Thomas Harms, „Verkörperte Bindung“, welches im Juni im Kosel Verlag erschienen ist. Thomas Harms erläutert die zentralen Essentials, die Philosophie und Methoden seines Ansatz und wir erfahren, was er in den vergangenen drei Jahrzehnten aus seiner therapeutischen Arbeit mit Eltern und Säuglingen für die Erwachsenen-Psychotherapie lernen konnte.
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In dieser Podcastfolge geht es um das Leben des Babys vor seiner Geburt. Ich spreche dazu mit dem Pränatalpsychologen sowie Körperpsycho- und Kunsttherapeuten Klaus Evertz. Wir unterhalten uns über die Frage, inwieweit pränatale Erfahrungen einen Grundstein legen, wie wir später unsere Gefühle regulieren, wir wir unsere Beziehungen gestalten und wieviel Vertrauen wir in uns und unsere Welt aufbauen können.
Zusammenfassend geht es nach Evertz darum, dass wir schon früh innere Voraussetzungen schaffen, die ein friedliches Zusammenleben von Menschen auf dieser Erde ermöglichen.
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In dieser Folge sprechen wir über Eltern, die an einer postpartalen Depression leiden. Gemeinsam mit der Psychotherapeutin Notburga Egerbacher-Anker aus Kufstein schaue ich mir an, welchen Einfluss diese psychischen Erkrankungen auf die Entwicklung der frühen Eltern-Kind-Bindung haben. Wir werden darüber diskutieren, was Eltern in diesen psychischen Krisen konkret erleben, besonders dann, wenn diese nachgeburtlichen Depressionen nicht erkannt und behandelt werden.
Zum Schluss sprechen wir auch über Möglichkeiten der körperpsychotherapeutischen Begleitungen und wie man depressiv erkrankte Eltern und ihre Kinder konkret unterstützen kann. Notburga Egerbacher-Anker wird auch auf den Salzburger Körperpsychotherapie-Tagen vom 14. – 17. Mai 2026 in Salzburg sprechen, wo es um das Thema „Resonanz und Bindung in der Psychotherapie“ geht. Infos und Anmeldung findet ihr unter www.zeppbremen.de
Das neue Buch von Notburga Egerbacher-Anker heißt „Postpartale Depression und andere psychische Erkrankungen vor und nach der Geburt“ und kann ab sofort im Buchhandel oder direkt unter www.psychosozial-verlag.de erworben werden.
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Welche Rolle spielen Resonanzprozesse in therapeutischen Beziehungen? Warum sind so wichtig, um in den Behandlungen einen Raum der Sicherheit zu erzeugen, Und wie genau nutzt man die körperliche und emotionale Resonanz in der Psychotherapie, um traumatisierten Menschen dabei zu unterstützen, ihre psychischen Verletzungen zu verarbeiten. In diesem Podcast spreche ich mit dem Psychoanalytiker Eckardt Neumann über körperorientierte Perspektiven und Behandlungswegen in der Psychoanalyse.
Das Buch zum Podcast: Resonanz und spontane Entwicklung (Psychosozial Verlag, 2024)
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Unsere Sprache ist untrennbar mit unserem Körper verwoben. Mit jedem Wort verändert sich unser „Felt Sense“, unser unmittelbares, ganzheitliches Körpererleben. Und auch umgekehrt gilt: Wenn wir eine stimmige Verbindung zu unserem Körper herstellen, verändern sich unsere Sprache – und unser Denken.
In dieser Folge spreche ich mit der Philosophin und Sprachforscherin Donata Schoeller darüber, was „verkörpertes Denken“ bedeutet und warum echte Selbstverbindung eine Voraussetzung für kritisches Denken sein kann. Als Professorin erforscht und lehrt sie Wege, wie Studierende über ihre leibliche Erfahrung neue, differenziertere Zugänge zum Denken entwickeln.
Ein Gespräch über Sprache, Resonanz und die Kraft einer lebendigen Selbstwahrnehmung.
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Wie beeinflussen traumatische Geburtserfahrungen von Müttern und Vätern den Aufbau einer sicheren Bindung zum Kind? Was können betroffene Eltern tun, um die Hindernisse eines gelingenden Miteinanders mit ihren Kindern aus dem Wege zu räumen?
In dieser Folge spreche ich mit der Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Dr. Inés Brock-Harder aus Halle. In ihrer Tätigkeit als Ausbildnerin, Hochschullehrerin und Supervisorin sensibilisiert sie zukünftige Psychotherapeut*innen für die Wirkung von Geburtsbelastungen für die psychische Entwicklung unserer Kinder.
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