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Vergeben, ohne wieder zu vertrauen? In dieser Folge von g.oflove talks geht es um Vergebung, Versöhnung, Vertrauen und persönliche Grenzen und darum, warum diese Entscheidungen nicht dieselbe Antwort haben müssen.
Wenn du diese Folge mit Video sehen willst schau bei meinem Youtube-Channel vorbei:
G.Love_Talks
Kann ich einen Menschen verstehen, ohne sein Verhalten zu entschuldigen? Kann ich Mitgefühl haben und trotzdem Abstand halten? Und woran erkenne ich Verantwortung, die über eine Entschuldigung hinausgeht?
Inhaltshinweis: Diese Folge enthält persönliche Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt in der Kindheit, familiärer Manipulation, psychischen Krisen, Selbstverletzung und Substanzkonsum. Ohne grafische Details. Bitte achte auf dich.
Vergebung wird oft wie eine einzige große Entscheidung behandelt: Entweder habe ich vergeben oder ich halte noch fest. Entweder ist wieder Kontakt möglich oder ich bin nicht darüber hinweg. Diese Vorstellung möchte ich hinterfragen.
Für mich kann Vergebung ein innerer Prozess sein. Versöhnung braucht ein gemeinsames Gegenüber. Vertrauen wächst aus Erfahrungen und der Zugang zu meinem Leben bleibt meine Entscheidung.
In Episode 2 spreche ich über:
• Den Unterschied zwischen Vergebung, Versöhnung und Vertrauen • Vergeben ohne erneuten Kontakt und Grenzen nach familiären Verletzungen • Kontaktabbruch, Familienkontakt und emotionalen Selbstschutz • Verstehen, ohne verletzendes Verhalten zu rechtfertigen • Verantwortung übernehmen, Entschuldigungen und Veränderung im Alltag • Mitgefühl für andere und Selbstmitgefühl • Trauma, Traumatherapie und meine Erfahrungen mit Panikattacken • Emotionalen Schmerz, schwierige Gefühle und Doomscrolling • Buddhismus, Ethik, Moral und die Werte hinter unserem Handeln
Persönliche Erfahrungen bilden den Ausgangspunkt. Im Mittelpunkt stehen die größeren Fragen dahinter: Wie möchte ich mit anderen Menschen umgehen? Welche Verantwortung trage ich für mein eigenes Verhalten? Und wo endet meine Zuständigkeit für die Entscheidungen anderer?
Dabei fließen Gedanken aus meiner Therapie, meiner pädagogischen Arbeit und meiner Zeit im buddhistischen Tempel ein. Ich teile meine Perspektive keine allgemeingültigen Antworten und keine Heilungsversprechen.
Du musst niemandem vergeben oder wieder Kontakt aufnehmen, um deine Gefühle ernst zu nehmen.
g.oflove talks – leben statt überleben ist mein deutschsprachiger Mental-Health-Podcast über psychische Gesundheit, persönliche Erfahrungen, Beziehungen, Philosophie und Selbstverständnis.
Welche Unterscheidung aus der Folge hilft dir beim Nachdenken? Wenn du möchtest, schreib deinen Gedanken in die Kommentare. Private Erfahrungen musst du dafür nicht teilen.
Abonniere den Kanal für weitere ehrliche Gespräche über mentale Gesundheit und die Frage, wie aus reinem Funktionieren wieder echtes Leben werden kann.
Hilfe und Unterstützung in Deutschland:
• TelefonSeelsorge: 116 123, 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Informationen und Kontakt
• Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530. Beratung und weitere Anlaufstellen findest du im Hilfe-Portal Sexueller Missbrauch.
#Vergebung #MentalHealth #GrenzenSetzen
Hey! I'd love to hear your thoughts, send me a voice note.
Wie lernt man zu leben, wenn man lange nur überlebt hat?
In „G.Love talks“ spreche ich offen über mentale Gesundheit, Trauma, kPTBS, Borderline, ADHS, Depression, Dissoziation und den Weg zu einem selbstbestimmteren Leben.
Persönliche Erfahrungen treffen auf psychologisches Wissen, aktuelle Forschung und eine kritische Auseinandersetzung mit Diagnosen wie komplexer posttraumatischer Belastungsstörung, Borderline-Persönlichkeitsstörung und ADHS bei Frauen. Dabei geht es um Traumafolgen, emotionale Regulation, Beziehungen, Selbstbild, Trigger, Flashbacks, das Nervensystem und die Frage, warum sich psychische Symptome verschiedener Diagnosen so stark überschneiden können.
Auch Therapieformen wie DBT, Verhaltenstherapie und Traumatherapie sowie Achtsamkeit, Meditation, Buddhismus, Spiritualität und Mental Health Hygiene bekommen Raum. Ohne Heilungsversprechen und ohne Menschen auf ihre Diagnose zu reduzieren.
„G.Love talks – leben statt überleben“ ist ein deutschsprachiger Mental-Health-Podcast über psychische Gesundheit, persönliche Entwicklung, Heilungsprozesse, gesellschaftliche Strukturen und das Menschsein mit all seinen Widersprüchen.
Ich bin keine Ärztin oder Psychotherapeutin. Ich teile meine persönliche Geschichte, meine Beobachtungen und meinen aktuellen Wissensstand. Medizinische Einordnungen und persönliche Meinungen werden klar voneinander getrennt.
Falls du die Video Version sehen willst schau gerne auf meinem Youtube-Kanal vorbei
@G.Love_Talks
Quellen zum selbstständigen Weiterlesen findest du bei den jeweiligen Folgen unter dem dazugehörigen Youtube-Video
Schön, dass du hier bist. with Love G.Love ♡
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Wie lernt man zu leben, wenn man lange vor allem funktioniert oder überlebt hat?
Ich bin G. und in „G.Love talks: leben statt überleben“ möchte ich einen ehrlichen Raum für mentale…
Dieser Podcast ist aus meinem Wunsch entstanden, offen über Erfahrungen zu sprechen, die häufig verschwiegen, vereinfacht oder vorschnell bewertet werden. Ich möchte Themen nicht in perfekte Lösungen verpacken, sondern ihre Widersprüche sichtbar machen. Bei mir dürfen Hoffnung und Überforderung, Entwicklung und Stillstand, Humor und Schmerz, Wissenschaft und Spiritualität gleichzeitig existieren.
Ich erzähle aus meinem eigenen Leben, spreche über Dinge, die mich beschäftigen, und verbinde persönliche Erfahrungen mit dem Wissen, das ich mir durch Therapie, Studium, pädagogische Arbeit, Bücher, Beziehungen und Begegnungen mit anderen Menschen angeeignet habe.
Dabei kann es um mentale Gesundheit, Trauma, Identität, chronische Erkrankungen, Familie, Freundschaft, Liebe, Sexualität, Grenzen, Selbstbild, Heilungsprozesse, gesellschaftliche Ungleichheit oder das Leben zwischen verschiedenen Kulturen gehen. Auch Philosophie, Meditation, Buddhismus, Achtsamkeit, Bildung und die Frage nach einem guten Leben werden immer wieder ihren Platz finden.
Mich interessiert, wie wir zu den Menschen geworden sind, die wir heute sind. Welche Erfahrungen haben uns geprägt? Welche Strategien haben uns einmal geholfen zu überleben? Welche davon begleiten uns noch, obwohl wir sie heute vielleicht nicht mehr brauchen? Wie können wir Verantwortung für unser Leben übernehmen, ohne uns für alles verantwortlich zu machen, was uns passiert ist?
Ich möchte darüber sprechen, wie wir uns selbst besser verstehen können, ohne uns in Diagnosen, Rollen oder Selbstoptimierung zu verlieren. Für mich bedeutet persönliche Entwicklung nicht, sich ständig verbessern zu müssen. Sie kann auch bedeuten, die eigenen Grenzen kennenzulernen, Gefühle auszuhalten, innere Prozesse anzunehmen und freundlicher mit sich selbst zu werden.
Ich möchte Menschen eine Stimme geben, die sich mit ihren Erfahrungen allein fühlen oder noch keine Worte für ihr inneres Erleben gefunden haben. Vielleicht erkennst du dich in manchen meiner Geschichten wieder. Vielleicht widersprichst du mir auch. Beides darf sein. Dieser Podcast soll kein Raum sein, in dem ich dir vorschreibe, wie du leben musst. Ich möchte Gedanken teilen, Fragen stellen, Zusammenhänge suchen und gemeinsam mit dir weiterlernen.
„G.Love talks“ ist kein medizinischer Podcast und ich bin keine Ärztin oder Psychotherapeutin. Wenn ich über psychologische, medizinische oder wissenschaftliche Themen spreche, versuche ich klar zu kennzeichnen, was fachliche Information und was meine persönliche Meinung oder Erfahrung ist.
Kein Podcast und keine einzelne Quelle sollte die alleinige Grundlage deines Wissens sein. Wenn dich ein Thema interessiert, verstehe meine Folgen gerne als Einladung, weiterzudenken, selbst zu recherchieren und unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen.
Wenn du dir eine Folge ansehen möchtest, findest du auf meinem YouTube Kanal ein Video mit demselben Titel. Unter dem jeweiligen Video werde ich die verwendeten Bücher, Webseiten, Studien und weiteren Quellen auflisten.
Wenn du Lust auf ehrliche Gespräche, neue Perspektiven und die große Frage hast, wie aus Überleben irgendwann wirklich Leben werden kann, bist du hier richtig.
Schön, dass du da bist.
G. ♡